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Veröffentlicht am 08.03.2021

Neue Abenteuer vom liebenswerten Bär: warmherzig, humorvoll und mit Liebe zum Detail erzählt und farbenfroh illustriert.

Pu der Bär. Rückkehr in den Hundertsechzig-Morgen-Wald
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Inhalt:

Christopher Robin ist zurück!

Dieses Gerücht geht im Hundertsechzig-Morgen-Wald um und Pu und seine Freunde sind ganz aufgeregt vor Freude.

Christopher Robin hat seinerseits auch Neuigkeiten ...

Inhalt:

Christopher Robin ist zurück!

Dieses Gerücht geht im Hundertsechzig-Morgen-Wald um und Pu und seine Freunde sind ganz aufgeregt vor Freude.

Christopher Robin hat seinerseits auch Neuigkeiten im Gepäck: Er geht nun in die Schule.

Die Freunde veranstalten gemeinsam Buchstabierwettbewerbe, machen eine Volkszählungen, suchen Honig oder träumen von Afrika.


Abschließend finden sich Steckbriefe über David Benedictus und Mark Burgess sowie über A. A. Milne und Harry Rowohlt.


Altersempfehlung:

ab 5 Jahre


Illustrationen:

Den Vorsatz des Buches schmückt eine Karte des Hundertsechzig-Morgen-Walds und die zehn Abenteuer werden ergänzt durch zahlreiche große und kleine Illustrationen.

Diese wurden den Original-Zeichnungen von Ernest H. Shepard nachempfunden. Und genauso wie beim Original wurden sie von Mark Burgess mit viel Liebe zum Detail und farbenfroh gestaltet.


Mein Eindruck:

Alan Alexander Milne schrieb die Abenteuer von Winnie-der-Pu für seinen Sohn, Christopher Robin, und erschuf für ihn die unbeschwerte und fantasievolle Welt im Hundertsechzig-Morgen-Wald.

Seine Erzählungen haben - obwohl sie fast hundert Jahre alt sind - nichts von ihrer Leichtigkeit und ihrem Charme verloren. Es sind zeitlose Geschichten mit außergewöhnlichen Charakteren.

In diesem Buch versammeln sich zehn neue Abenteuer, beginnend mit der Rückkehr von Christopher Robin.

In England sind sie bereits 2009 erschienen, zum achtzigsten Geburtstag von Pu, wurden von Harry Rowohlt (der auch das Original übersetzt hat) ins Deutsche übertragen. Das Buch ist zunächst bei Dressler erschienen und wurde nun bei Atrium neu aufgelegt.

Dass David Benedictus mit seiner Weitererzählung in große Fußstapfen tritt, ist ihm bewusst und er macht dies im Vorwort deutlich.

Behutsam erzählt er die Geschichten im Hundertsechzig-Morgen-Wald weiter und bleibt dabei dem ursprünglichen Kern treu: Pu dichtet wieder ganz meisterlich, es kommt zu falsch verstandenen Nachrichten und zu lustigen Verwechslungen.

Die Charaktere sind so grundverschieden und man schließt sie schnell ins Herz:

Christopher Robin wirkt erwachsener. Und auch die Bewohner des Waldes sind reifer und leicht verändert/gealtert.

Pu ist ruhig und gemütlich, ein unerschütterlicher Optimist. Er hat das Herz am rechten Fleck.

Ferkel ist übervorsichtig und ängstlich, aber wenn es darauf ankommt, sofort zur Stelle. Wie auch Pu gibt es immer wieder humorvolle Weisheiten von sich:

"Es ist ungerade seltsam [...] wenn es elf (Honigtöpfe) sind. Und wenn es zehn sind, ist es geradezu seltsam." (vgl. S. 15)

Tieger dagegen ist ungestüm und abenteuerlustig. I-Ah ist der Pessimist der Truppe und dauerhaft traurig und Eule ist altklug und weiß alles.

Es gibt aber nicht nur ein Wiedersehen mit alten Bekannten, sondern es tauchen auch neue Charaktere auf wie z. B. Otterdame Lotti.

Mein Highlight sind die Ratschläge aus dem Buch "1001 Tipp, wie man sich in den Schulferien sinnvoll beschäftigt" Diese wunderbare Lektüre wurde Christopher Robin zum Geburtstag geschenkt. Tipp aus Seite 3: Geräteschuppen aufräumen.

Nach Seite 7 hat Christopher Robin aufgehört zu lesen

In den warmherzig erzählten Geschichten verstecken sich Weisheiten und Wahrheiten, so dass dieses Buch nicht nur für Kinder ein (Vor-) Lesevergnügen ist.

Freundschaft und Zusammenhalt, Respekt und Akzeptanz, aber auch Trauer, Heimweh und Hoffnung werden thematisiert.

Ein wahrer Kinderbuchschatz und für Jung und Alt ein (Vor-) Lesevergnügen.


Fazit:

Die zeitlosen Abenteuer des wohl berühmtesten Bären werden weitererzählt:

Weise, warmherzig und berührend. Voller Humor und Liebe zum Wort.

Vervollständigt werden die Geschichten durch zahlreiche farbenfrohe, liebevoll gestaltete Illustrationen, die den Original-Zeichnungen nachempfunden sind.


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Rezensiertes Buch "Pu der Bär - Rückkehr in den Hundertsechzig-Morgen-Wald" aus dem Jahr 2020, erschienen im Atrium Verlag

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 04.03.2021

Vier neue Abenteuer: Liebevoll und warmherzig erzählt. Ergänzt durch viele farbenfrohe Illustrationen nahe am Original.

Pu. Der beste Bär der Welt
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Inhalt:

Pu, der Bär feiert seinen 90sten Geburtstag.

Klar, dass alle seine Freunde dabei sein wollen: Ferkel, I-Ah, Tieger, Eule, Kaninchen, Känga und Klein-Ruh und selbstverständlich auch Christopher ...

Inhalt:

Pu, der Bär feiert seinen 90sten Geburtstag.

Klar, dass alle seine Freunde dabei sein wollen: Ferkel, I-Ah, Tieger, Eule, Kaninchen, Känga und Klein-Ruh und selbstverständlich auch Christopher Robin.

Gemeinsam erleben sie vier neue Abenteuer. Passend zu jeder Jahreszeit findet sich eine Geschichte:

Im Frühling hat I-Ah Sorge, jemand könne seine geliebten Disteln fressen.

Im Sommer sinniert Pu über eine Köstlichkeit vom Nil.

Ferkel trifft im Herbst auf einen Drachen und im Winter gesellt sich ein Pinguin zu den Freunden.



Abschließend kommen alle vier Autoren der Weitererzählung, der Illustrator sowie der Übersetzer kurz zu Wort.

Zudem finden sich Steckbriefe über A. A. Milne und Ernest H. Shepard.



Altersempfehlung:

ab 4 Jahre



Illustrationen:

Den Vorsatz des Buches schmückt eine Karte des Hundertsechszig-Morgen-Walds. Jede der vier Ecken ist einer anderen Jahreszeit zugeschrieben. Während Pus Haus im farbenfrohen Herbstlaub leuchtet, blühen in I-Ahs düsterem Winkel die ersten Frühlingsblumen.

Dazu passend werden die vier Abenteuer ergänzt von zahlreichen großen und kleinen Illustrationen.

Diese wurden den Original-Zeichnungen von Ernest H. Shepard nachempfunden. Und genauso wie beim Original sind diese mit viel Liebe zum Detail und farbenfroh gestaltet.



Mein Eindruck:

Alan Alexander Milne schrieb die Abenteuer von Winnie-der-Pu für seinen Sohn, Christopher Robin, und erschuf für ihn die unbeschwerte und fantasievolle Welt im Hundertsechzig-Morgen-Wald.

Seine Erzählungen haben - obwohl sie fast hundert Jahre alt sind - nichts von ihrer Leichtigkeit und ihrem Charme verloren. Es sind zeitlose Geschichten mit außergewöhnlichen Charakteren.

In diesem Buch versammeln sich vier neue Abenteuer, jedes von einem anderen Autor verfasst.

Behutsam erzählen sie die Geschichte weiter und bleiben doch dem ursprünglichen Kern treu. Pu dichtet wieder, es kommt zu Verwechslungen und falsch verstandenen Nachrichten und Aussagen.

Auch die Protagonisten sind unverändert grundverschieden: Pu ist ruhig und gemütlich, ein unerschütterlicher Optimist, Ferkel ängstlich und vorsichtig, Tieger dagegen ist ungestüm und abenteuerlustig. I-Ah ist der Pessimist der Truppe und dauerhaft traurig, Eule weiß alles und Kaninchen weiß es noch besser

Zwischen den Zeilen der warmherzig erzählten Abenteuer verstecken sich Weisheiten und Wahrheiten, so dass dieses Buch nicht nur für Kinder ein (Vor-) Lesevergnügen ist.

Freundschaft und Zusammenhalt, Mut und Furcht, Respekt und Akzeptanz, aber auch Trauer und Hoffnung werden thematisiert.

Ein wahrer Kinderbuchschatz und für Jung und Alt ein (Vor-)Lesevergnügen.



Fazit:

Die zeitlosen Abenteuer des wohl berühmtesten Bären werden weitererzählt:

Warmherzig, weise und berührend.

Vervollständigt durch zahlreiche farbenfrohe, liebevoll gestaltete Illustrationen, die den Original-Zeichnungen nachempfunden sind.



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Rezensiertes Buch "Pu der beste Bär der Welt" aus dem Jahr 2018

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 04.03.2021

Eine fantasievolle und kurzweilige Geschichte, die nicht ganz an ihre Vorgänger herankommt. Bildgewaltig und farbenfroh illustriert. 

Die Mumins und der unsichtbare Gast
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Inhalt:

Too-ticki bringt an einem regnerischen Abend einen sonderbaren Gast zu Familie Mumin: die kleine Ninni ist vollkommen unsichtbar und spricht kein einziges Wort. Nur dank ihres Glöckchens, das ...

Inhalt:

Too-ticki bringt an einem regnerischen Abend einen sonderbaren Gast zu Familie Mumin: die kleine Ninni ist vollkommen unsichtbar und spricht kein einziges Wort. Nur dank ihres Glöckchens, das sie um den Hals trägt, weiß man überhaupt, wo sie ist.

Das arme Ding wurde so oft erschreckt, dass es plötzlich unsichtbar wurde.

Ob es den Mumins gelingen wird, Ninni wieder sichtbar zu machen?

Muminmutter und die anderen lassen nichts unversucht.



Eine Erzählungen frei nach "Die Geschichte vom unsichtbaren Kind" aus "Geschichten aus dem Mumintal" von Tove Jansson.



Altersempfehlung:

ab 5 Jahren



Illustrationen:

Die "alten" Mumin-Abenteuer waren zwar eindrucksvoll aber ausschließlich schwarz-weiß illustriert. Auch Bildanteil war eher gering.

In diesem Band erlebt man das Mumintal und seine Bewohner dank der vielen farbenfrohen und detaillierten Illustrationen ganz neu.

Es gibt so viel zu entdecken, denn die Zeichnungen erstrecken sich oft sogar über die ganze Seite. Ganz besonders die herbstliche Atmosphäre wird so wunderbar eingefangen.

Die Illustratorin Flippa Widlund bleibt dem ursprünglichen Zeichenstil treu und neben den bezaubernden farbigen Zeichnungen finden sich auch - zur großen Freude aller Nostalgiker - viele kleinere schwarz-weiß Skizzen. Eine gelungene Mischung und ein wunderschöner Kontrast.



Mein Eindruck:

Auch Vorkenntnisse findet man sich schnell im Mumintal zurecht, denn zur Orientierung gibt es eine schwarz-weiße Landkarte und die Bewohner werden zudem gleich zu Beginn mit Bild und Kurzbeschreibung vorgestellt.

Egal ob Neuling oder langjähriger Fan der Mumins, das Abenteuer holt jeden Leser genau dort ab, wo er steht, und nimmt ihn mit in die phantastische Welt der Mumins.

Die Charaktere sind liebevoll und sympathisch sowie voller Gegensätze und herrlich schräg gestaltet.

Der kleine Troll Mumin ist ein freundliches und neugieriges Kerlchen, mit dem Herz am rechten Fleck. Dagegen ist Klein Mü gerne mal aufbrausend, frech oder sogar ein wenig garstig. Sie nimmt kein Blatt vor den Mund. Ein interessanter Gegenpol im sonst so idyllischen Mumintal.

Muminmutter ist herzlich und die Ruhe in Person. Als Zusammenhalt der Familie hat für die Nöte und Sorgen aller stets ein offenes Ohr. Daher nimmt sie Ninni in der Familie auf wie ein eigenes Kind und macht sich in Großmutters Aufzeichnungen auf die Suche nach einem Heilmittel.

Während die arme Ninni bisher nur geschimpft wurde (und dadurch jedes mal ein wenig blasser, bis es plötzlich komplett unsichtbar war), lebt sie bei den Mumins nun endlich auf. Sie lernt zu spielen, Witze zu verstehen und auch, dass es nicht schlimm ist, Fehler zu machen. Am Ende beweist sie sogar Löwenmut.

Auch wenn die Botschaft der Geschichte warmherzig und tiefgründig ist, kommt dieses Abenteuer leider nicht ganz an die vorherigen Bände heran. Auch nach mehrfachem (Vor-)Lesen fehlt mir das gewisse Etwas. Daher nur insgesamt 4 von 5 Sternen.

Eine zeitlose und lehrreiche Geschichte über Hilfsbereitschaft, Selbstvertrauen und Mut.



Fazit:

Ein neues fantastisches Abenteuer aus dem Mumintal. Geeignet für Neueinsteiger ebenso wie für langjährige Fans der Mumins.

Die Erzählung wird ergänzt durch zahlreiche liebevoll und detailreich gestaltete Illustrationen (sowohl farbig wie auch schwarz-weiß).

Ein zeitloses Vorlesebuch für Groß und Klein!



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Rezensiertes Buch: "Die Mumins und der unsichtbare Gast" aus dem Jahr 2021

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 01.03.2021

Grandioses Finale der Trilogie: spannend, berührend, witzig und überraschend. Mit authentischen Charakteren und wunderschönen sw Zeichnungen.

Die Unausstehlichen & ich (Band 3) - Die Welt ist voller Wunder
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Inhalt:

Enni ist elf Jahre alt und wurde bislang von Pflegefamilie zu Pflegefamilie weitergereicht. Ihre Wutanfälle und Schimpftiraden haben sie schon mehrfach in Schwierigkeiten gebracht.

Dank eines ...

Inhalt:

Enni ist elf Jahre alt und wurde bislang von Pflegefamilie zu Pflegefamilie weitergereicht. Ihre Wutanfälle und Schimpftiraden haben sie schon mehrfach in Schwierigkeiten gebracht.

Dank eines unbekannten Sponsors lebt sie inzwischen in einem abgelegen Internat in den Bergen und hat in den "Unausstehlichen", ihren Klassenkameraden, neue Freunde gefunden.

Doch noch immer gibt es Geheimnisse rund um Ennis Vergangenheit, das Internat, den unbekannten Geldgeber uvm. zu ergründen.

Die Spur führt nach München zu einer Anwaltskanzlei. Doch wie soll Enni nur dorthin kommen? Die Teilnahme der Unausstehlichen am Schultheater-Wettbewerb könnte die Lösung sein.

Das Finale der Trilogie!



Altersempfehlung:

ab 10 Jahre

Wer Lesefragen beantworten und Punkte sammeln möchte: das Buch ist bei Antolin gelistet.



Illustrationen:

Alle paar Seiten findet sich kleine bis mittelgroße schwarz-weiße Bleistiftzeichnungen, um die Handlung aufzugreifen und zu vertiefen. Für das angegebene Lesealter ist die Bildmenge erfreulicherweise sehr hoch und man hat alle Charaktere sofort bildlich vor Augen.

Ganz besonders deren Mimik ist hervorragend gelungen und sorgt dafür, dass man Enni und die anderen "Unausstehlichen" unweigerlich direkt ins Herz schließt.



Mein Eindruck:

"Die Welt ist voller Wunder" ist der dritte und (leider) letzte Teil der "Die Unausstehlichen & ich"-Reihe rund um Enni und die Schüler des mysteriösen Internats.

Wer die ersten beiden Bände nicht gelesen hat, wird zwar durch eine kurze Zusammenfassung der Handlung auf den aktuellen Stand gebracht, aber dennoch empfehle ich, zunächst die ersten Abenteuer zu lesen, um die Hintergründe und Charaktere besser zu verstehen.

Der Schreibstil ist abermals gelungen: wie erwartet rotzfrech, modern und voller Flüche (natürlich durch Streichung vollständig unkenntlich gemacht und daher jugendfrei). Man kann somit an diesen Stellen seiner Fantasie freien Lauf lassen

Enni schildert ihre Erlebnisse im Internat und ihre Gefühle in einem Brief an ihren Vater.

Durch diese Erzählweise wird der Leser noch mehr in die Handlung hineingezogen und die Protagonistin wächst einem sofort ans Herz.

Enni wirkt reifer und angekommen und ihre rebellischen Art, das Fluchen und ihre Wutanfälle sind weniger geworden. Endlich vertraut sie sich ihren Freunden und dem Schulpsychologen an.

In den ersten beiden Bänden wurden dem Leser nur die allernötigsten Informationen zu Ennis Vorgeschichte in Pflegefamilien serviert. Auch über die Gründe für ihren Heimaufenthalt und über ihre leiblichen Eltern wird so gut wie nichts verraten.

In diesem letzten Band werden nun endlich alle Geheimnisse gelüftet und die Geschichte zu einem runden Abschluss gebracht.

Es wird spannend und abenteuerlich und dank der Vorbereitungen der Truppe auf den Wettbewerb erhält man ganz nebenbei eine Zusammenfassung von William Shakespeares "Hamlet" in Jugendsprache.

Neben Freundschaft, Hilfsbereitschaft und Zusammenhalt sind abermals Trauer und Verlust, Handicap und Toleranz zentrale Themen. Nicht nur für die Charaktere eine emotionale Achterbahnfahrt.

Der Humor kommt aber trotzdem nicht zu kurz und für die gelungene Gratwanderung zwischen ernsten, bedrückenden Situationen und herzerwärmenden oder herrlich schrägen Szenen ziehe ich meinen Hut.

Ennis Geschichte ist so außergewöhnlich, emotional und mit viel Herzblut geschrieben, so dass ich die Trilogie jedem empfehlen kann.



"Es gibt Freunde. Es gibt Familie. Und dann gibt's noch Freunde, die werden Familie." (vgl. S. 228, uspr. aus "Pu, der Bär" lt. Enni)



Fazit:

Der letzte Band einer Kinderbuchreihe, die ein außergewöhnliches Lesevergnügen für Jungen und Mädchen, Groß und Klein, Jung und Alt verspricht.

Ennis berührende und tiefgründige Geschichte, die abermals Überraschungen bereithält und zum Nachdenken anregt, wird einfühlsam, humorvoll und spannend zu Ende erzählt.

Ergänzt wird das Abenteuer durch viele wunderschöne schwarz-weiß Zeichnungen.



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Rezensiertes Buch "Die Unausstehlichen & ich - Die Welt ist voller Wunder" aus dem Jahr 2021

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  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 01.03.2021

Ein wahrer Bücherschatz für Groß und Klein: Liebevoll und warmherzig erzählte zeitlose Geschichten, bezaubernde Charaktere und wunderschöne Illustrationen.

Pu der Bär. Gesamtausgabe
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Inhalt:

In den beiden in dieser Gesamtausgabe enthaltenen Büchern "Pu der Bär" und "Pu baut ein Haus" tummeln sich bekannte Erzählungen wie die Suche nach I-Ahs Schwanz, die Begegnung mit einem Heffalump, ...

Inhalt:

In den beiden in dieser Gesamtausgabe enthaltenen Büchern "Pu der Bär" und "Pu baut ein Haus" tummeln sich bekannte Erzählungen wie die Suche nach I-Ahs Schwanz, die Begegnung mit einem Heffalump, eine Expedition zum Nordpol, die Suche nach dem geheimnisvollen Balzrück uvm.



Altersempfehlung:

ab 4 Jahre



Illustrationen:

Die Gesamtausgabe ist optisch bereits ein wahrer Bücherschatz.

Der farbenfrohe und mit einer Karte des Hundertsechzig-Morgen-Walds bedruckte Umschlag schützt das leinengebundene Buch. Sogar an ein farblich passendes Lesebändchen wurde gedacht.

Im Innern ergänzen zahlreiche große und kleine Illustrationen von Ernest H. Shepard die Geschichten. Nachträglich coloriert wurden sie erst im Jahr 1969 vom Illustrator selbst. Und genauso werden sie in dieser Gesamtausgabe präsentiert: farbenprächtig, phantasievoll und detailverliebt.



Mein Eindruck:

Alan Alexander Milne schrieb 1926 die ersten Geschichten für seinen Sohn, Christopher Robin, und erschuf die fantastische und unbeschwerte Welt im Hundertsechzig-Morgen-Wald.

Die Abenteuer des kleinen Bären haben - obwohl sie fast hundert Jahre alt sind - nichts von ihrer Leichtigkeit und ihrem Charme verloren. Es sind zeitlose Erzählungen mit außergewöhnlichen Charakteren.

Die Protagonisten sind grundverschieden und so findet sich der Leser schnell in einen der sympathischen Tiere wieder. Pu ist ruhig und gemütlich, Ferkel ängstlich und vorsichtig, I-Ah ist traurig, Eule weiß alles (oder auch nicht), Tieger ist ungestüm und abenteuerlustig usw.

Zwischen den Zeilen der poetisch und warmherzig erzählten Abenteuer steckt so viel Tiefgang und Weisheit, dass dieses Buch nicht nur für Kinder ein (Vor-) Lesevergnügen ist.

Freundschaft, Zusammenhalt, Anderssein, Respekt und Akzeptanz, aber auch Trauer sowie das Ende der Kindheit werden thematisiert.

Pu, der Bär hält sich selbst nicht für besonders schlau, dabei ist er - in den Augen seiner Freunde und auch in meinen - der klügste Bär der Welt. Das Herz auf dem rechten Fleck und den Bauch voller Honig



"Eigentlich ist Tieger nämlich in Ordnung", sagte Ferkel träge.

"Natürlich ist er das", sagte Christopher Robin.

"Eigentlich ist das jeder", sagte Pu. [...] "Aber ich glaube nicht, dass ich Recht habe", sagte er.

"Natürlich hast du Recht", sagte Christopher Robin.

(vgl. S. 253 f.)



Ich gebe für diesen wunderschön und hochwertig gestalteten Sammelband eine (Vor-) Leseempfehlung für Jung und Alt!



Fazit:

Eine hochwertige Gesamtausgabe, die die zeitlosen Abenteuer des wohl berühmtesten Bären vereint.

Warmherzig und berührend erzählt und vervollständigt durch zahlreiche farbenfrohe, liebevoll gestaltete Illustrationen.

Ein wahrer Schatz im Kinderbuchregal und für Jung und Alt ein (Vor-)Lesevergnügen.



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Rezensiertes Buch "Pu der Bär - Pu baut ein Haus" aus dem Jahr 2006

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