Magie, Grusel und Slow Burn
AnathemaDas neue Buch von Keri Lake hat in mir zunächst große Erwartungen geweckt, da mir "Nocticadia" sehr gut gefallen hatte. Auch dieser Roman hier hat spannend begonnen. Der Ort, an dem Maevyth aufwächst, ...
Das neue Buch von Keri Lake hat in mir zunächst große Erwartungen geweckt, da mir "Nocticadia" sehr gut gefallen hatte. Auch dieser Roman hier hat spannend begonnen. Der Ort, an dem Maevyth aufwächst, wird super beschrieben und man bekommt direkt ein Gefühl dafür, wie sehr die anderen Dorfbewohner*innen sie verabscheuen, obwohl alles nur Gerüchte sind. Auch die ganze Handlung um ihre Schwester sowie die Darstellung der Eating Woods war gut gemacht. Hier kommen direkt gruselige Gefühle auf.
Die Verbindung zwischen Maevyth und Zevander zieht sich seehr in die Länge und ist definitiv eine Slow Burn-Geschichte. Das fand ich aber ganz gut, da die Liebesbeziehung dann hier nicht unbedingt im Vordergrund steht. Es geht vor allem auch darum, herauszufinden, wer oder was Maevyth eigentlich ist und von welchen Vorfahren sie abstammt.
Insgesamt eine spannende Geschichte, bei der es mal um etwas anderes geht. Meine Erwartungen konnten jedoch leider nicht erfüllt werden. Auch wenn die Geschichte an sich spannend gestaltet ist und teilweise interessante Wedndungen hatte, so fehlte doch etwas. Es gab viel Wordbuilding, war für meinen Geschmack aber etwas zu viel. Demnach habe ich etwas gebraucht, um mich in die Geschichte einzufinden. Ebenso schwer klargekommen bin ich mit der Tatsache, dass Maevyth so schnell lernt, verschiedene Magie-Glyphen zu lernen. Manche davon sowie andere Handlungsstränge schienen auch etwas an den Haaren herbeigezogen und haben sich für mich sehr unmöglich angefühlt, bzw. keinen Sinn ergeben.