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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.11.2020

James Bond und Oceans Eleven lassen grüßen

Die verborgene Geschichte
1

Dieser sechste Band der Reihe ist wieder Mal außergewöhnlich.

Er spielt in vergleichbaren 80er Jahren und ist eine Reminiszenz an James Bond und weitere Filme.

Die Sprache ist wieder gut gewählt, auch ...

Dieser sechste Band der Reihe ist wieder Mal außergewöhnlich.

Er spielt in vergleichbaren 80er Jahren und ist eine Reminiszenz an James Bond und weitere Filme.

Die Sprache ist wieder gut gewählt, auch vom Übersetzer, so dass man immer schnell im bildlichen Geschehen ist.

Wir lernen Irene Eltern besser kennen und erfahren etwas zu ihrer Herkunft.

Aber die Hauptgeschichte dreht sich um die Besorgung eines Buches, wozu Irene sich mit Mr. Nemo (Elf) treffen muss und mit ihm verhandeln muss. Kai begleitet sie freiwillig auf diese Mission.

Als Bedingung für das Buch muss Sie sich mit anderen zusammen tun und einen Diebstahl in einer anderen Welt begehen. Die bunt zusammen gewürfelte Truppe aus zumeist Elfen birgt aber dann auch ihre Überraschungen und die andere Welt ist auch nicht ohne.

Was mir an diesem Band gefällt ist, dass Irene nicht wider die ultimative Superheldin ist. Es gibt Situationen wo sie mit dabei ist, natürlich, aber wo jemand anders die Führung inne hat. Das macht das Buch viel entspannter.

Wir lernen etwas über die Elfen und über die Drachenwelt. Das macht direkt Lust auf den Folgeband.

Man könnte das Buch bestimmt einzeln lesen, da es immer um einen abgeschlossenen Fall geht. Aber empfehlen würde ich die richtige Reihenfolge einzuhalten um die Entwicklung der Charaktere und Hintergrund Geschichte besser mit zu bekommen.


Volle 5 Sterne von mir.


  • Cover
  • Handlung
  • Charaktere
  • Fantasie
  • Erzählstil
Veröffentlicht am 08.08.2020

Lesezeit leider vergeudet

Tote lächeln nicht
0

Nach 180 Seiten habe ich es dann endgültig abgebrochen.
Mit den Hauptfiguren werde ich nicht warm und mit dem Humor auch nicht.
Sie hat sich nach einer gescheiterten Beziehung nach Augsburg versetzen ...

Nach 180 Seiten habe ich es dann endgültig abgebrochen.
Mit den Hauptfiguren werde ich nicht warm und mit dem Humor auch nicht.
Sie hat sich nach einer gescheiterten Beziehung nach Augsburg versetzen lassen und wohnt wieder bei der Mutter im Kinderzimmer. Wird zur Soko einberufen und ist unprofessionell. Kommt zu spät, informiert sich nicht wann sie wo sein müsste usw.. Ihr zugeteilter Kollege ist ihr eher lästig und da er Bio isst, macht sie sich darüber noch lustig.
Die männliche Hauptfigur ist mir zu gewaltbereit und findet es witzig, sexistisch zu sein. Er wurde vor 2 Jahren von der Polizei gefeuert und ist jetzt Privatdetektiv. Natürlich war alles nur eine Verschwörung.

Der Krimi ist nicht schlecht ausgedacht. Opfer, wo man nicht weiß, warum diese Opfer werden. Ist da wirklich ein Serienkiller am Werk? Wer wird noch Opfer oder schaffen sie es den Fall rechtzeitig zu klären?

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 01.08.2020

spannungsreicher Thriller in Paris

Der gefrorene Urknall
1

Der zweite Band um Michel 'Mike' Peters, seine Kolleg*innen und Maurice Belloumi mit seinem Kommissar und weiteren alten Bekannten.


Den ersten Band muss man nicht zwingend gelesen haben, aber macht die ...

Der zweite Band um Michel 'Mike' Peters, seine Kolleg*innen und Maurice Belloumi mit seinem Kommissar und weiteren alten Bekannten.


Den ersten Band muss man nicht zwingend gelesen haben, aber macht die Geschichte runder. Das Buch startet an Neujahr und jede Person stellt ihren Stand zu dem Zeitpunkt dar und dann nimmt die Geschichte Fahrt auf.


Es gibt wieder Veränderungen im CERN und Dr. Lies ist jetzt der neue Chef. Es wurden teure Umbauarbeiten erledigt um die Dimensionspforte unter Kontrolle zu halten. Aber warum hat das technische Team nur begrenzte Einblicke?

Das Wissenschaftsmagazin für das Mike Peters arbeitet, wurde von anderen Anteilseignern übernommen und Veränderungen deuten sich an.

Der Kommissar Lefebvre und Maurice Belloumi haben einen unbekannten Toten und ein Drogenproblem in der Stadt zu lösen.

Amelie ist jetzt in Cambridge und doziert dort. Aber sie arbeitet auch weiterhin für ihre Mutter und der Kontakt zu Mike reißt nicht ab. Besonders als im Gebiet um CERN gehäuft psychologische Anomalien auftauchen.

Darüber hinaus gibt es noch Perspektiven des Konsortiums, von Logan in Cambridge, von Klotho und von Walter und der MItarbeiterin und Rückblenden.

Alles wird nach und nach zusammen geführt und ein toller Spannungsbogen hergestellt.

Die Erläuterungen zu den physikalischen Problemen habe ich nicht immer verstanden, aber das tat dem Lesevergnügen kein Abbruch. Entweder waren es kurz gehaltene Gespräche über das Problem oder eben es wurde von Person A an unwissende erklärt und dann mit Bildern gearbeitet. Dann habe ich zumindest auch das Grundproblem verstanden.

Die altbekannten Figuren entwickeln sich hier richtig schön weiter. Mit Fehlern, mit Entscheidungen im Graubereich und mit der Hoffnung auf weiteres.

Im Unterschied zum ersten Band ist hier die Erotik raus genommen und der Blick liegt auf dem Alltag von Beziehungen. Egal welche sexuelle Orientierung man hat und auslebt, Alltag ist überall da.


Mir war es eine Perspektive zu viel oder doch ein bißchen zu Physikalisch an mancher Stelle. Aber trotzdem empfehle ich das Buch weiter. Es ist mal etwas anderes und die Entwicklung der Geschichte und der Figuren ist gut gelungen.


4,5 Sterne gebe ich dem Buch.


Damit kommt es ins Regal für einen späteren Re-Read.



Danke an Mike Gorden für die begleitete Leserunde und das Leseexemplar.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 04.07.2020

Schade um die gute Idee

Das Buch der gelöschten Wörter - Der erste Federstrich
0

Die Idee des Buches ist toll.
Es gibt ein Portal von dem aus man in Bücher reisen kann. Dazu gibt es die Zentrale, geleitet von M.
Hope Turner hat es nicht gerade leicht im Leben, ihre Mutter ist an ...

Die Idee des Buches ist toll.
Es gibt ein Portal von dem aus man in Bücher reisen kann. Dazu gibt es die Zentrale, geleitet von M.
Hope Turner hat es nicht gerade leicht im Leben, ihre Mutter ist an Demenz erkrankt, ihre Verlobung geplatzt und ihr Arbeitsleben auch eher nur zufällig erfolgreich, so dass sie ihren Job behält.
Mit einer 40jährigen Hauptfigur dachte ich würde es vorrangig um die Fantasiegeschichte und die Aufklärung des Falles gehen. Dazu aber die Schwärmerei um den einen, dann der Ex und dann noch der Eigenbrötler, der doch sensibler ist..
Die Figuren aus den Büchern sind zum groß teil sehr platt, aber Gwen, M und Lance sind schon gut entwickelt. Auch ist es schön plötzlich mit Hope in anderen Bücherwelten zu stehen und zu erleben wie die Handlung dort läuft/ oder eben neu gelebt wird.
Ein bißchen ist dies alles romantisch verklärt. Warum muss man sich mit einem Mittelalterkönig beraten wie man mit Intrigen umgehen sollte wenn man stattdessen in eine Hightech Welt könnte um sich Technik auszuleihen..
Man merkt, dass die Autorin ihre Lieblingsbücher verarbeitet hat, aber damit eben das Potenzial ihrer Idee nicht nutzt. Schade.
Das Buch ist schön geschrieben, man kann es flüssig weg lesen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.06.2020

sehr komplexer Band der Reihe mit Cliffhanger

Gilde der Jäger - Engelsfall
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Dies ist der 11. Band der Reihe.

Elena verändert sich weiter und scheint zu stagnieren und sich dann rückwärts zu entwickeln. Gleichzeitig verfolgen Ash und Janvier einen Mord an Vampiren und arbeiten ...

Dies ist der 11. Band der Reihe.

Elena verändert sich weiter und scheint zu stagnieren und sich dann rückwärts zu entwickeln. Gleichzeitig verfolgen Ash und Janvier einen Mord an Vampiren und arbeiten nach dem Anschlag auf ihren Schwager Harrison mit Elena unter Hochdruck an der Lösung des Falles. Elena muss den Fall lösen bevor Sie noch schwächer wird um ihre Schwester Beth und ihre Nichte Maggie zu schützen.

Dabei wird kurz mit erwähnt wie sich ihre Halbschwester Eve macht, wie ihr Vater weiterhin in der Trauer um seine erste Frau verstrickt bleibt und ihre Großeltern den Kontakt suchen.

Man erlebt die Legion, die Elena begleiten sowie das Glockenblümchen und andere der Sieben.

Dabei erhebt sich die Kaskade wieder und alle sind in Alarmbereitschaft. Keiner weiß, wie sich die Kaskade auf alle auswirkt.

Elena hat im Geiste Kontakt zu einer der Uralten, die sie vor der Prophezeiung warnt.

Der Kader der Erzengel ist bemüht den Frieden zu halten und sich vor weiteren Entwicklungen zu schützen. Der ehemalige Erzengel von China droht noch über allem und keiner weiß, wo Lujian ist.

Nur das sie wieder kommen wird, gestärkt und noch mächtiger weiß jede*r.

Am Ende des Buches ist dann ein fieser Cliffhanger. Am besten schon das nächste Buch zur Hand haben um weiter zu lesen.


Das Buch ist gewohnt flüssig zu lesen, die durch Worte erzeugten Bilder sind toll und die ganzen Figuren wieder zu treffen ist schön. Manche entwickeln sich als Figur weiter, bekommen mehr Tiefe, manche werden an einem Scheidepunkt stehend beschrieben und manche sind einfach nur mal da. Dazu die Vermischung der Kaskade, der persönlichen Entwicklung von Elena mit der Uralten im Kopf und dem Kriminalfall ist sehr komplex und schon fast zu viel für eine Geschichte. Von daher ist der Cliffhanger auch folgerichtig um der Masse an Entwicklungen her zu werden.

Es passt auch, dass die Entwicklungen parallel geschehen. Warum sollte die Kaskade pausieren, wenn Elena eben so unter Strom steht wegen ihrer Familie?!



Das Buch versteht man nur als Buch dieser Reihe, das kann man nicht so lesen.

Insgesamt aber ein klare Leseempfehlung für die Reihe und für diesen Band.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere