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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.09.2019

Schönes Buch zum selberlesen

Die Waldmeisterinnen
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Die Waldmeisterinnen Lia Lavendel und Holly Holunder sind umgezogen, in den Wildwood Forest.
Dort eröffnen Sie ihr Geschäft und machen eine Willkommensparty mit allen Waldbewohner*innen. Herrliche Geschichte. ...

Die Waldmeisterinnen Lia Lavendel und Holly Holunder sind umgezogen, in den Wildwood Forest.
Dort eröffnen Sie ihr Geschäft und machen eine Willkommensparty mit allen Waldbewohner*innen. Herrliche Geschichte.
Zum Vorlesen etwas sperrig, aber zum selber lesen genau richtig. Da unser Kind noch zu klein ist für solch lange Geschichten, haben wir immer nur Stückweise gelesen und den Rest habe ich dazu erzählt. Die Bilder sind toll gezeichnet, die haben die Kleine bezaubert. Die Namen Holly Holunder und Lia Lavendel sind auch gut ausgedacht.Ich finde die Geschichte toll und kann mir vorstellen, dass ein 7jähriges Kind super mit dem Buch zurecht kommt.Und dann auch ins Träumen kommt von dem Baumhaus und sich überlegt, wie man Probleme lösen kann.
Die englischen Namen und Anreden haben mich irritiert, weil das Buch ja nicht übersetzt ist. Aber da die beiden Waldmeisterinnen ja in einen Wald mit englischem Namen gezogen sind, gehe ich einfach davon aus,. dass in einem englischsprachigen Land alle auch englischsprachig angesprochen werden.

Veröffentlicht am 29.09.2019

Schönes, ungewöhnliches Kinderbuch

Die kleine Spinne Widerlich sagt Gute Nacht (Pappbilderbuch)
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Die kleine Spinne Widerlich ist eine tolle Erfindung. Die Zeichnungen sind schön und detailliert ohne überladen zu sein. Die Geschichte, wie die kleine Spinne jedem gute Nacht sagt ist toll. Durch die ...

Die kleine Spinne Widerlich ist eine tolle Erfindung. Die Zeichnungen sind schön und detailliert ohne überladen zu sein. Die Geschichte, wie die kleine Spinne jedem gute Nacht sagt ist toll. Durch die vielen Wiederholungen und Reime kann die Kleine das schnell mit lesen.
Das Buch hat die richtige Größe für kleine Kinderhände und ist geeignet um im Bett gelesen zu werden.
Aber nach ein paar Mal lesen ist das Buch dann wieder an der Seite und man liest was anderes. Auch die Kurze hatte es nach ein paar Mal durch, entdeckte für sich nichts neues. Derzeit.

Nur sollte man im Folgenden sich nicht wundern, wenn Onkel Langbein im Garten entdeckt wird oder in der Wohnung. Und da das ja ein liebes Tier ist, muss man damit sorgsam umgehen und es raus setzen.

Veröffentlicht am 30.04.2019

Der Thriller hat Potenzial

So nah der Tod
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Gleich am Anfang ist mir der gestempelte Schriftzug mit Kinderhänden schon zu viel gewesen. Wie lange muss der Täter denn im Zimmer gewesen sein, um das zu machen? Aber es passt dann doch, da der Täter ...

Gleich am Anfang ist mir der gestempelte Schriftzug mit Kinderhänden schon zu viel gewesen. Wie lange muss der Täter denn im Zimmer gewesen sein, um das zu machen? Aber es passt dann doch, da der Täter so krankhaft hinter Annika her ist.
Das Rätselraten um den Täter, wer es aus dem Umfeld sein könnte wird mir nicht genug betrieben. Ich hätte gerne mehr zu den Personen erfahren.Mehr dazu, wie sie zu Annika stehen, wie ihr Alltag mit Ihnen war um eben mit zu raten. So ist mir die Hetzjagd mit den S- und U- Bahnen etwas zu viel, das nimmt zu viel Raum ein.
Dagegen ist der Teil um den Kommissar und seine Abteilung, seine Vorgesetzten und die politischen Spielchen gut gelungen. Die Rückblenden in sein Leben und seine Karriere sind interessant, wenn es ein Thriller um ihn sein soll. Sonst sind die eher überflüssig.
Das Ende ist mir dann wieder einen zu viel. Muss es die Liebelei geben? Muss Annika noch mal zur Superheldin mutieren? Und muss der Kommissar dann noch die Freundschaft eingehen?
Insgesamt scheitert der Thriller für mich daran, dass die Figuren nicht ganz ausgereift sind, die Taten zu unlogisch eskalieren und nicht ganz entschieden ist ob es sich um Annika oder den Kommissar drehen soll.

Ich gebe dem Thriller nur 2-3 Sterne.
Werde aber das nächste Buch der Autorin auch probieren, denn der Schreibstil war ganz gut und die beschriebenen Bilder auch. Nur etwas unfertig das Ganze.

Veröffentlicht am 23.01.2019

ein schönes Buch zum einschlafen

Schlaf schön, kleiner Igel
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Der kleine Igel ist süß mit großen Augen und Stupsnase gezeichnet, aber nicht zu verfremdet. Auf dem Weg zum Winterschlaf muss der Igel Dinge erledigen und das lesende Kind darf ihm dabei helfen. Aber ...

Der kleine Igel ist süß mit großen Augen und Stupsnase gezeichnet, aber nicht zu verfremdet. Auf dem Weg zum Winterschlaf muss der Igel Dinge erledigen und das lesende Kind darf ihm dabei helfen. Aber die Aktionen sind eher ruhig und leise, so dass das Kind zwar noch etwas tut, noch etwas machen soll, dabei aber zum großen Teil schon gemütlich kuscheln kann.
Auch schön ist die Buchgröße und die Pappseiten. Ein kleines Kind kann das Buch selber halten, selber umblättern und es reißen keine Seiten ein.
Das Lied zum Buch ist eine tolle Idee.

Veröffentlicht am 22.03.2018

The Lost Plot - Wird Irene den Ruf der Neutralität der Bibliothek retten können?

Die Bibliothekare / Das dunkle Archiv
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Genevieve Cogman (Autorin)
André Taggeselle (Übersetzer)

Das dunkle Archiv (Originaltitel: The Lost Plot)

Dies ist der vierte Band um Irene Winters, ausgebildete und stationierte Bibliothekarin in einer ...

Genevieve Cogman (Autorin)
André Taggeselle (Übersetzer)

Das dunkle Archiv (Originaltitel: The Lost Plot)

Dies ist der vierte Band um Irene Winters, ausgebildete und stationierte Bibliothekarin in einer Welt, die dem London des Sherlock Holmes gleicht. Unterstützt wird sie von Kai, der ein Auszubildender der Bibliothek und ihr als Assistenz zugeordnet ist. Das Besondere an Kai ist, dass er ein Drache ist, der aus einer königlichen Familie abstammt.
Das Cover ist wieder ausgezeichnet und auch die kleinen Pistolen auf den Buchseiten schmücken die Geschichte. Der deutsche Titel ist nicht so gut gewählt, entspricht aber der Logik der vorherigen mit einer Ortsangabe.

Das Buch startet rasant mit einer Geschichte, in der Irene versucht ehrlich an ein Buch zu kommen, welches die Bibliothek haben möchte. Allerdings vermuten die Vampire, dass sie eine Spionin ist, da sie mit Vale befreundet ist. Es gelingt Irene dieser brenzlichen Situation zu entfliehen.
Grad Zuhause angekommen bekommt sie Besuch von einer Drachin. Diese bittet Irene um Mithilfe bei der Suche und Beschaffung eines Buches. Die Drachin benötigt ein seltenes Buch für ihre Königin, da mit dieser Buchbeschaffung ein wichtiger Posten vergeben werden soll.
Irene weigert sich, da die Bibliothek neutral ist und bleiben soll. Die Bibliothek ist ein Ort zwischen den Welten und dient der Stabilisierung zwischen dem Chaos und der Ordnung. Eine Welt voller Chaos gehört den Elfen, eine Welt voller Ordnung den Drachen, jedes Extrem ist aber ungut für die Menschen. Die Bibliothek öffnet sich in jede Welt und die seltenen Bücher aus den Welten bilden die Anker.
Aber die Drachin teilt Irene mit, dass ihr Konkurrent um den Posten schon einen Bibliothekar engagiert hat und damit die Neutralität der Bibliothek nicht mehr gegeben ist. Irene glaubt das nicht bzw. hofft, dass es nicht so ist. Aber sie kann nicht wissen, ob Alberich wieder da ist oder noch jemand involviert ist. Mit Kai besucht sie die Bibliothek und informiert ihre Vorgesetzten über den Vorfall. Irene und Kai bekommen den Auftrag in die Welt zu gehen, zu prüfen, ob wirklich ein Bibliothekar involviert ist und den Fall für die Bibliothek zu lösen. Allerdings wird die Bibliothek bei einem Versagen oder anderen großen Problemen den Auftrag abstreiten und alles als Irenes Privatsuche darstellen. Also ist sie wieder auf ihren Einfallsreichtum und Kais Geschick und Hilfe angewiesen. Die neue bereiste Welt, in der die Aufgabe gelöst werden muss spielt zu Zeiten der Prohibition, der Gangster und Korruption in den USA.
Diese Geschichte ist etwas politischer, strategischer als die anderen. Aber das macht diesen Band wieder zu einem besonderen. Man lernt die Struktur der Drachenwelten/ -hierarchie besser kennen und erlebt wie Irene gereifter ist. Auch Kai wird gefordert und kann sich beweisen und zeigen, dass er mittlerweile mehr als nur ein Assistent ist. Das Knistern zwischen Kai und Irene geht etwas weiter. Auch bleiben Fragen um Irenes Herkunft und die Neutralität der Bibliothek offen und lassen auf den nächsten Band hoffen.
Ich gebe dem Buch 4,5 Sterne.