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Veröffentlicht am 27.05.2021

Vom Heilen und Über sich hinauswachsen

Everything We Had
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Handlung:

Endlich geht für Kate ein langersehnter Traum in Erfüllung: Ihr eigenes Café in London. Wenn da nur nicht der Neffe Ihrer Vermieterin wäre, mit dem sie sich den Laden teilen muss. Obwohl Kate ...

Handlung:

Endlich geht für Kate ein langersehnter Traum in Erfüllung: Ihr eigenes Café in London. Wenn da nur nicht der Neffe Ihrer Vermieterin wäre, mit dem sie sich den Laden teilen muss. Obwohl Kate mit ihrer eigenen schweren Vergangenheit zu kämpfen hat, spürt sie eine Verbindung zu Aidan. Kann sie sich ihren Dämonen stellen und auch ihre Gefühle für ihn zulassen?

Meinung:

Dies ist das erste Buch, welches ich von Jennifer Bright lese, aber es wird nicht das letzte gewesen sein. Die Atmosphäre, die vor allem durch das Cosy Corner, Kates und Aidans Büchercáfe, zustande kommt, lädt zum Wohlfühlen ein und es ergibt sich ein lebendiges Bild in meiner Vorstellung. Außerdem würde ich meinen, dass das Cover eines der schönsten in meinem Regal ist.

Kate und Aidan sind Charaktere, die ich im Laufe des Buches aus ganz anderen Perspektiven kennenlernen durfte. Dabei ist der Sichwechsel zu Aidan in einigen Kapitel mehr als hilfreich, da es mir persönlich zu Beginn sehr schwergefallen ist, ihn einzuschätzen. Durch die Erzählung seiner Vergangenheit und seiner wahren Gefühle konnte ich ihn dann schnell in mein Herz schließen.

Auch von Kate lernen wir zwei sehr unterschiedliche Seiten kennen. Ich kann nur sagen, dass es unglaublich schön war zuzusehen, wie sie sich immer mehr geöffnet und weiterentwickelt hat. Sie ist im Herzen eine starke Protagonistin, die sich durchsetzen kann und nicht so schnell aufgibt.

Die Handlung war mir an vielen Stellen ein bisschen zu vorhersehbar, auch wenn es eine Wendung gab, mit der ich so nicht gerechnet hätte. Kates Geschichte hat mich mitgerissen und all ihre Emotionen waren so real beschrieben, dass ich regelrecht mitgelitten habe. Der Schreibstil hat das gut eingefangen.

Alles in einem ist ,,Everything we had" ein Buch mit Wohlfühlcharakter und Charakteren, die über dich hinauswachsen und für ihre Träume kämpfen. Ich freue mich sehr auf Band 2.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 01.05.2021

Hot and spicy

Deluxe Dreams
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Inhalt:

Als die amerikanische Studentin Sadie bei ihrer Rucksacktour in Nizza überfallen wird, rettet sie Olivier Dumont, reicher Erbe einer Modemarke. Schnell beginnt eine prickelnde Beziehung zwischen ...

Inhalt:

Als die amerikanische Studentin Sadie bei ihrer Rucksacktour in Nizza überfallen wird, rettet sie Olivier Dumont, reicher Erbe einer Modemarke. Schnell beginnt eine prickelnde Beziehung zwischen den beiden, doch Olivier hat ein Geheimnis, das sie beide in Gefahr bringen könnte.

Meinung:

Dies ist mein erstes Buch von der Autorin Karina Halle. Während ich von dem Anfang absolut begeistert war, da er viel Spannung versprochen hat, war ich im Nachhinein ein kleines bisschen enttäuscht.
Kommen wir zuerst einmal zu den Charakteren. Mit Sadie und Olivier konnte ich mich recht schnell anfreunden. Obwohl es am Anfang den Anschein hatte, dass eine klare Linie zwischen "guten" und "bösen" Personen gezogen wird, hat es mir sehr gefallen, dass diese Grenze zum Ende hin doch noch verschwommer wurde.
Bei der Beziehung zwischen Sadie und Olivier finde ich allerdings, dass der Fokus zu sehr auf den Sex gelegt wurde. Natürlich lieben wir alle die Situationen, in denen es ein wenig leidenschaftlicher wird, doch trotzdem hätte ich mir gewünscht, dass die Beziehung authentischer wäre.
Dass Sadie sich zu Beginn unwohl in dem Luxus fühlt, finde ich allerdings realistisch und sehr geeignet dargestellt.

Die Spannung kam mir zum Schluss etwas zu spät und alles wirkte ein wenig plötzlich. Natürlich kann ich verstehen, dass dadurch Raum für die weiteren zwei Bände gelassen werden soll, doch dadurch wirkte alles ein wenig holprig.
Gut finde ich, dass der Fokus jedoch auch ab und zu auf Seraphine lag. Dadurch freut man sich schon auf den weiteren Verlauf und ich kann mir gut vorstellen, die Intrigen rund um Dumont aus ihrer Sicht weiter zu verfolgen.

Fazit:

Insgesamt konnte mich das Buch nicht so ganz in diesen Leseflow versetzen. Trotzdem bin ich auf die Fortsetzungen gespannt.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 30.01.2021

Unterhaltsam und interessant durch und durch

Touch of Ink, Band 1: Die Sage der Wandler
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Inhalt:

Für einen Neuanfang zieht Quinn nach Vancouver Island, denn seit Monaten wird sie von seltsamen Visionen verfolgt. Haben diese möglicherweise etwas mit dem Tattoo auf ihrem Nacken zu tun, dass ...

Inhalt:

Für einen Neuanfang zieht Quinn nach Vancouver Island, denn seit Monaten wird sie von seltsamen Visionen verfolgt. Haben diese möglicherweise etwas mit dem Tattoo auf ihrem Nacken zu tun, dass sie unerklärlicherweise schon seit ihrer Kindheit hat?
Als sie Nathan trifft, der eindeutig ein großes Geheimnis verbirgt, weiß sie noch nicht, dass sie bei ihm auch die Antworten auf ihre Fragen finden kann.

Meinung:

"Touch of Ink - Die Sage der Wandler" ist der erste Teil einer Dilogie von Stefanie Lasthaus und gleichzeitig das erste Buch, das ich von der Autorin lese.
Trotz des schlichten Covers war ich von Anfang an ganz fasziniert davon, wie wunderschön die silber glänzenden Flächen darauf mit dem schwarzen Hintergrund harmonieren. Ich kann gar nicht mehr aufhören, es anzugucken.

Bereits zu Beginn befindet sich Quinn in einer Situation, die schon unglaublich viele Fragen und Spannung mit sich bringt. Allgemein finde ich, dass sich diese Spannung durchgängig hält und nur von einigen Passagen in der Mitte unterbrochen wird, in denen nicht viel passiert. Mich persönlich hat das jedoch nicht in meinem Lesefluss gestört, denn nicht umsonst habe ich das Buch innerhalb weniger Tage verschlungen.
Die Idee hinter der Handlung ist total interessant und in dieser Form hab ich noch nicht viel Ähnliches gelesen. Zusätzlich ist Kanada ein wunderschöner Schauplatz.

Quinn ist mir als Protagonisten zu Beginn sehr sympathisch, wohingegen Nathan noch schwer einzuschätzen ist. Dadurch, dass die Geschichte abwechselnd aus beiden Perspektiven erzählt wird, kann man sich die Dinge, die Nathan erlebt, zuerst noch nicht erklären. Ihre Beziehung zueinander ist jedoch sofort sehr harmonisch.
Im Laufe der Zeit gab es einige Situationen, in denen ich mit Quinns Handlungen nicht ganz einverstanden war, aber das kam nicht allzu oft vor. Von Nathan erfahren wir nach und nach mehr und auch ihn habe ich dann sofort in mein Herz geschlossen. Sowohl er als auch Quinn haben mit sehr vielen Problemen zu kämpfen und ich finde es sehr interessant zu beobachten, wie sich diese Probleme immer mehr verdichten und die beiden zusammenbringen.

Das Ende hat mich dann völlig umgehauen. Wer am Anfang vielleicht noch auf die Spannung wartet, kann sich bei dem Ende dann garantiert nicht mehr beschweren. Ich weiß echt noch nicht, wie ich so lange auf den zweiten Teil warten soll. Wenn er da ist, werde ich sofort weiterlesen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 20.01.2021

Eine eher zwiegespaltene Meinung

A single kiss
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Inhalt:

Ella steht in Frankreich als It-Girl und Erbin des Familienunternehmens "French Chic" im Mittelpunkt der Öffentlichkeit. Auch wenn sie alles hat - viel Geld, einen Freund, eine festgelegte Zukunft ...

Inhalt:

Ella steht in Frankreich als It-Girl und Erbin des Familienunternehmens "French Chic" im Mittelpunkt der Öffentlichkeit. Auch wenn sie alles hat - viel Geld, einen Freund, eine festgelegte Zukunft -, ist sie unzufrieden und erfährt ständig Hass aus den sozialen Netzwerken. Als sie sich für ein Auslandsjahr in Plymouth entscheidet wird ihr bewusst, dass sie sich eigentlich ein ganz anderes Leben wünscht. Dann lernt sie Callum kennen, der mit seinen Tattoos wie der typische Bad Boy aussieht. Bei ihm fühlt sie sich wie ein anderer Mensch und schließlich muss sie sich entscheiden, welchen Weg sie einschlagen will.

Meinung:

Auch wenn es sich hierbei schon um Band vier der L.O.V.E - Reihe von Ivy Andrews handelt, ist es das erste Buch, das ich von ihr lese, da jeder Band einzeln gelesen werden kann. Mindestens Teil drei werde ich mir aber auf jeden Fall noch zulegen.

Die Geschichte wird abwechselnd aus der Perspektive von Ella und Callum erzählt, was ich als sehr sinnvoll und angenehm erachte. Jedoch muss hierbei erwähnt werden, dass die einzelnen Kapitel sehr lang sind, was ja nicht jedermanns Sache ist. Außerdem ist es schade, dass wir Callum dadurch erst sehr spät kennenlernen.

Kommen wir nun erst mal zu Ella. Ich muss zugeben, dass sie mir zu Beginn etwas unsympathisch war und genau so gewirkt hat, wie sie von den Medien dargestellt wird: zickig und verwöhnt. Jedoch hat sie sich im Laufe der Geschichte gut entwickelt und sobald sie in Plymouth ankommt ändert sich die Atmosphäre total. Ein weitere Pluspunkt ist auch, dass nicht nur ihre Geschichte im Vordergrund. Auch ihre WG- Mitbewohnerinnen lernen wir als interessante, eigenständige Charaktere kennen. Da passt es gut, dass sie die Protagonisten der vorigen Bände sind, diese aber in der Handlung gleichzeitig stattfinden. Allgemein gibt es unglaublich viele weitere liebenswerte Charaktere.

Wie schon gesagt lernen wir Callum erst spät kennen. Ich mag es jedoch, dass er eigentlich so ganz anders ist, als sein Äußeres vermuten lässt. Er ist einfach unglaublich süß und eigentlich kann man ihn nur mögen.

Mit dem Schreibstil hatte ich am Anfang auch noch so meine Probleme, wobei ich aber selbst nicht genau weiß, woran es gelegen hat. Dabei mag ich, dass zu Beginn alles sehr detailliert beschrieben wird. Das fehlte mir aber dann zum Schluss, da gefühlt viel passiert ist, alles aber nur kurz angeschnitten wurde. Allgemein waren einige Handlungen und Situationen nicht ganz nachvollziehbar oder hätten ruhig noch weiter ausgeführt werden können. Gut finde ich jedoch, dass die wunderschönen Schauorte, wozu unter anderem die schottischen Highlands zählen, eine schöne Stimmung hervorgerufen haben.

Fazit:

Die Geschichte hat mich trotz der Kritikpunkte gut unterhalten und auch der Schluss war grundsätzlich sehr rund. Besonders gefallen hat mir das Aufgreifen der Thematik, wie schwer man es als Person des öffentlichen Lebens eigentlich hat und dass "Fame" nicht nur gute Seiten mit sich bringt.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 15.09.2020

Eine starke Geschichte über eine ebenso starke Frau

Madame Curie und die Kraft zu träumen
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Marie wächst als kleines Mädchen im von Russland besetzten Polen auf und schnell wird klar, dass sie besonders ist. Ihre Leidenschaft für die Wissenschaft macht sie stark und obwohl es für Frauen in Polen ...

Marie wächst als kleines Mädchen im von Russland besetzten Polen auf und schnell wird klar, dass sie besonders ist. Ihre Leidenschaft für die Wissenschaft macht sie stark und obwohl es für Frauen in Polen nicht erlaubt ist, zu studieren, lässt sie sich nicht aufhalten.
Sie kämpft für ihre Träume.

Ich habe mich schon immer für Geschichten über starke Frauen interessiert und Marie Curie ist ein perfektes Beispiel. Dieses Buch kam gerade richtig, denn leider wusste ich vorher noch nicht wirklich viel über sie.
In ,,Madame Curie und die Kraft zu träumen" gibt Autorin Susanna Leonard einen schönen Einblick in ihr Leben, ohne es langweilig oder wie eine normale Biographie wirken zu lassen. Ich finde, das Buch schafft es, eine Mitte zwischen informativ und unterhaltsam zu finden. Es hat mich emotional auch an vielen Stellen sehr berührt.
Der Schreibstil passt sich wie ich finde der Zeit ganz gut an und klingt nicht zu modern, weshalb ich mich mit Leichtigkeit in Marie hineinversetzen konnte.

Allgemein hat mich das Buch total überzeugen können und auch der Titel hält sein Versprechen. Marie Curie ist definitiv eine bemerkenswerte, starke Frau und ich kann dieses Buch allen empfehlen, die neben dem informativen Aspekt nach einer interessanten, unterhaltsamen Alternative suchen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere