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Veröffentlicht am 15.09.2020

Eine starke Geschichte über eine ebenso starke Frau

Madame Curie und die Kraft zu träumen
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Marie wächst als kleines Mädchen im von Russland besetzten Polen auf und schnell wird klar, dass sie besonders ist. Ihre Leidenschaft für die Wissenschaft macht sie stark und obwohl es für Frauen in Polen ...

Marie wächst als kleines Mädchen im von Russland besetzten Polen auf und schnell wird klar, dass sie besonders ist. Ihre Leidenschaft für die Wissenschaft macht sie stark und obwohl es für Frauen in Polen nicht erlaubt ist, zu studieren, lässt sie sich nicht aufhalten.
Sie kämpft für ihre Träume.

Ich habe mich schon immer für Geschichten über starke Frauen interessiert und Marie Curie ist ein perfektes Beispiel. Dieses Buch kam gerade richtig, denn leider wusste ich vorher noch nicht wirklich viel über sie.
In ,,Madame Curie und die Kraft zu träumen" gibt Autorin Susanna Leonard einen schönen Einblick in ihr Leben, ohne es langweilig oder wie eine normale Biographie wirken zu lassen. Ich finde, das Buch schafft es, eine Mitte zwischen informativ und unterhaltsam zu finden. Es hat mich emotional auch an vielen Stellen sehr berührt.
Der Schreibstil passt sich wie ich finde der Zeit ganz gut an und klingt nicht zu modern, weshalb ich mich mit Leichtigkeit in Marie hineinversetzen konnte.

Allgemein hat mich das Buch total überzeugen können und auch der Titel hält sein Versprechen. Marie Curie ist definitiv eine bemerkenswerte, starke Frau und ich kann dieses Buch allen empfehlen, die neben dem informativen Aspekt nach einer interessanten, unterhaltsamen Alternative suchen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 24.08.2020

New Adult-Fantasy zwischen Engeln und Dämonen

Celestial City - Akademie der Engel
1

Inhalt:

Brielle ist dazu verdammt, das Leben einer Dämonensklavin zu führen. Gemeinsam mit ihrer besten Freundin Shea wächst sie in Demon City auf; einer Stadt voller Dämonen im ständigen Krieg gegen ...

Inhalt:

Brielle ist dazu verdammt, das Leben einer Dämonensklavin zu führen. Gemeinsam mit ihrer besten Freundin Shea wächst sie in Demon City auf; einer Stadt voller Dämonen im ständigen Krieg gegen die Engel.
Bei der Erweckungszeremonie ihrer Kräfte stellt sich plötzlich ihr ganzes Leben auf den Kopf. Sie hat Flügel. Schwarze Flügel.
An der Fallen Academy macht sie sich damit nicht nur Freunde und mit der Zeit beginnt sie, ihrem Geheimnis auf die Spur zu kommen.

Meinung:

Dies ist mein erstes Buch von Leia Stone, die uns in eine Welt entführt, in der die Menschen mitten in die Fronten eines Kriegs zwischen Engeln und Dämonen geraten.

Das Cover spiegelt sowohl das Genre als auch die Handlung der Geschichte perfekt wieder. Ich finde gut, dass es nicht zu überladen ist und eine Mischung aus New Adult und Fantasy darstellt. Auch die goldene Schrift und die kleinen Details passen total schön zum Gesamtbild. Dazu kommt dann noch die Karte im Buch, über die ich sehr glücklich war, da sie einem echt geholfen hat, sich den Aufbau der Stadt bildlich besser vorzustellen. Der erste Eindruck hat mich also sofort überzeugt.

Auch der Schreibstil hat mir am Anfang sehr gefallen. Ich konnte dank des lockeren Humors problemlos eine Seite nach der anderen verschlingen. Im Laufe des Buches konnte es manchmal jedoch fast schon zu albern werfen und man hatte das Gefühl, dass die Sprache mit dem Alter der Protagonistin nicht ganz übereinstimmt.
Außerdem hätte ich mir zwischendurch noch ein paar ausführlichere Beschreibungen gewünscht. Es fiel mir persönlich schwer, eine Vorstellung von den Dämonen zu bekommen und die Hintergrundgeschichte des Krieges zu verstehen. Mit der Zeit konnte ich mich da jedoch besser hineinfuchsen und es wurde ein wenig klarer.

Allgemein sind mir die Personen sehr ans Herz gewachsen. Auch wenn Brielle manchmal unvernünftig und naiv sein konnte, hab ich sie auf der anderen Seite sehr bewundert. Den Mut, immer das zu sagen, was man gerade denkt, hätte ich nicht gehabt. Sie hat kein Blatt vor den Mund genommen und hat sich aufopferungsvoll um ihre Freunde und Familie gekümmert.
Zu Lincoln brauche ich wahrscheinlich nicht viel zu sagen. Er ist einfach heiß, und süß, und hach... Ein echter Bookboyfriend eben.
Bei den Engeln war ich erst ein wenig skeptisch. Ich hätte sie mir streng und humorlos vorgestellt, aber ihre Darstellung war überraschend erfrischend. Witzige, tollpatschige, und dazu noch gut aussehende Engel...was braucht man mehr?

Jetzt noch etwas zu der Handlung und dem Spannungsbogen.
Mit der Spannung ging es ein bisschen auf und ab. Es gab tolle Momente wie Kampfszenen, aber die gingen leider viel zu schnell wieder vorbei. Auch das Ende wurde meiner Meinung nach zu schnell abgehandelt. Da hätte ich mir noch ein wenig mehr gewünscht.
Ähnlich ging es mir mit der Liebesgeschichte zwischen Lincoln und Brelle. Es war ein ständiges Auf und Ab zwischen Hass und Vergötterung, um es überspitzt auszudrücken. Ein wenig mehr Zeit und ein längerer Prozess hätten nicht geschadet.
Das Geheimnis um Brielle zu lüften hat trotzdem Spaß gemacht und es gab auch immer mal wieder interessante Wendungen.

Fazit:

Ich wurde gut von der Geschichte unterhalten und freue mich sehr auf die weiteren Teile. Die Mischung aus NA und Fantasy ist meiner Meinung nach gelungen, auch wenn ich einige Kritikpunkte hatte.

  • Cover
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Atmosphäre
Veröffentlicht am 30.07.2020

Ein Psychothriller, der dich nicht mehr loslässt!

Verity
0

Inhalt:

Die berühmte Autorin Verity Crawford ist nach einem Autounfall nicht mehr in der Lage, ihre Romanreihe zu beenden. Sie befindet sich in einem Zustand, in dem sie nichts wahrzunehmen scheint.
Jungautorin ...

Inhalt:

Die berühmte Autorin Verity Crawford ist nach einem Autounfall nicht mehr in der Lage, ihre Romanreihe zu beenden. Sie befindet sich in einem Zustand, in dem sie nichts wahrzunehmen scheint.
Jungautorin Lowen Ashleigh zieht kurzerhand bei den Crawfords ein, nachdem sie das Angebot angenommen hat, für Verity einzuspringen.
Es kommt jedoch alles ganz anders, als sie es sich je vorgestellt hätte. In einem Tagebuch kommt sie einem Geheimnis auf die Spur, das tragischer und grauenvoller nicht hätte sein können, und dann verliebt sie sich auch noch ausgerechnet in Veritys Mann, Jeremy.

Meinung:

Ich kann immer noch nicht wieder richtig denken, denn seit ich das Buch gerade aus der Hand gelegt habe, lässt mir die Geschichte keine Ruhe.
Colleen Hoover ist normalerweise für ihre Liebesgeschichten bekannt, doch mit diesem emotionalen Thriller löste sie einen riesigen Hype aus.

Die Wirkung des Covers versteht man erst so ganz, nachdem man das Buch gelesen hat. Es täuscht mit den rosa Wolken und den Vögeln eine romantische, leidenschaftliche Stimmung vor und genau das spiegelt auch die Handlung wieder. Bis zum Schluss hält es Wendungen bereit, mit denen man so nicht rechnet.

Am Anfang war ich mir noch sehr unsicher, auf was das Ganze letztendlich hinausläuft. Es hat sich ein wenig in die Länge gezogen, doch als dann der erste Tagebucheintrag kam, wurde es so spannend, dass ich es nicht mehr weglegen konnte. Die Idee, sozusagen ein Buch in einem Buch darzustellen, ist unglaublich einzigartig und hat mich sofort angesprochen.
Teilweise waren einige Stellen so düster und fast schon krank, dass ich in eine Art Schockstarre gefallen bin und Zeit brauchte, das zu verarbeiten, was da gerade stand. Das kann jedoch auch daran liegen, dass dies mein erster Psychothriller war.
Nach und nach hat alles einen Sinn bekommen: Das Cover, der Titel, die Meinungen anderer Leser, die ich bis dahin schon gehört hatte... Mir ist auch aufgefallen, dass Hoover genau das gemacht hat, was sie ihrer Figur Verity zugeschrieben hat: Sie gibt einen Einblick in die Perspektive des Antagonisten. Zwar indirekt, aber man kann es als das sehen.

Colleen Hoover schafft ist mit ihrem Schreibstil auch, die Handlung total echt wirken zu lassen. Ich hab das Gefühl, dass sie bewusst mit meinen Emotionen gespielt hat, die auf alles angesprungen sind, was sie geschrieben hat.
Unterstützend dafür ist auch die geringe Anzahl an Personen. Die Geschichte bekommt etwas Privates und Intimes, in das man hineinblickt.

Lowen ist eine sympathische Protagonistin, die ich sofort durch den intensiven Einblick in ihre Gedanken ins Herz geschlossen habe. Es ist mir auch so vorgekommen, als würde ich als Leser manchmal mit ihr verschmelzen. Zum Beispiel nach dem Lesen des Tagebuchs, als sie genauso geschockt reagiert hat wie ich auch.

Jeremy war für mich bis kurz vorm Ende die gute Seele der Geschichte. Er stand immer im Kontrast zu all den grausamen...Dingen...kann man das so sagen? Noch ein Grund, warum das letzte Kapitel mich aufgewühlt, skeptisch und nachdenklich zurückgelassen hat. Weil ich nicht großartig spoilern möchte, drücke ich es mal so aus: Das, was dort passiert ist, hat für mich irgendwie nicht richtig ins Bild gepasst. Es sollte schockieren und zum Nachdenken anregen, was es auch getan hat, aber trotzdem bin ich mir noch nicht ganz sicher, was ich davon halten soll. Das hat sich meiner Meinung jedoch nicht unbedingt negativ auf die Qualität der Geschichte ausgewirkt.

Fazit:

Für mich ist das Buch zu einem Jahreshighlight geworden, mit dem sich meine Gedanken wahrscheinlich noch die nächsten paar Tage auseinandersetzen werden. Ich kann den Hype nachvollziehen, da die Handlung wirklich einzigartig ist (und ab und zu ein wenig verstörend). Klare Empfehlung an alle, die wie ich mal etwas anderes ausprobieren wollen oder ein Fan von Psychothrillern sind.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 16.07.2020

Neues Lieblingsbuch!

Night of Crowns, Band 1: Spiel um dein Schicksal
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Inhalt:

Nach einer Party ist für Alice nichts mehr, wie es vorher war, denn plötzlich wird sie von unerklärlichen Ereignissen verfolgt. Als sie an das Internat Chesterfield kommt, erfährt sie den Grund ...

Inhalt:

Nach einer Party ist für Alice nichts mehr, wie es vorher war, denn plötzlich wird sie von unerklärlichen Ereignissen verfolgt. Als sie an das Internat Chesterfield kommt, erfährt sie den Grund dafür: Die Adelshäuser Chesterfield und St. Burrington unterliegen einem jahrhundertealten Fluch, bei dem Jugendliche zu Spielern eines tödlichen Schachspiels werden. Und Alice ist die sagenumwobene 33. Spielfigur. Bald muss sie erkennen, dass Gut und Böse nicht so einfach zu unterscheiden ist, wie sie gedacht hat.

Meinung:

Schon seit Wochen stand dieses Buch auf meiner Wunschliste und zum Glück bin ich jetzt endlich dazu gekommen, es in die Hand zu nehmen. Stella Tack hat es wirklich geschafft, ein Meisterwerk zu schreiben, das ich garantiert noch viele weitere Male lesen werde, allein weil es mir so gut gefällt.

Das Cover passt einfach nur wie die Faust aufs Auge und die Details darauf sind total spannend zu entdecken. Die Schachfiguren auf beiden Seiten und Alice im Mittelpunkt spiegeln die Handlung perfekt wieder.

Ich bin ein absoluter Fan von der einzigartigen Idee des Romans. Allgemein liebe ich, wenn es in Büchern um gefährliche Spiele geht, und das wurde in diesem Buch auch extrem gut umgesetzt. Das System eines Schachspiels ist wie geschaffen dafür und man denkt automatisch, dass Weiß gut und Schwarz schlecht ist, was das Buch noch interessanter macht.

Die Spannung war ab der ersten Seite vorhanden und hat sich durchgängig bis ganz zum Schluss gezogen, und gefühlt noch darüber hinaus. (Selbst die Danksagung hab ich komplett gelesen, da sie mich echt zum Schmunzeln gebracht hat).
Bemerkenswert finde ich auch, dass es keine einzige Situation gab, in der ich das Buch aus Langeweile oder Ähnlichem aus der Hand legen wollte. Es ist immer etwas passiert, bei dem man mitfiebern konnte. Die Handung war durch und durch fesselnd.

Alice ist eine starke Protagonistin, die ihre eigene Meinung hat und die man einfach lieb haben muss. Sie nimmt ihr Schicksal mutig an, auch wenn ich nicht unbedingt ein Freund der Entscheidung bin, die sie zum Schluss getroffen hat. Die zwei letzten Seiten haben mir das Herz gebrochen...
Allgemein hat jeder Charakter eine besondere Persönlichkeit und Hintergrundgeschichte. Oft finde ich, dass Nebencharaktere sich zu sehr ähneln und ,,kein Leben in ihnen steckt". Das war hier das volle Gegenteil. Ich liebe jeden einzelnen.
Besonders auf Jackson bin ich im Folgeband noch ziemlich gespannt, da er erst zum Ende hin angefangen hat sich zu öffnen. Mal sehen, was und noch so erwartet. Ich bin mir sicher, dass der zweite Teil uns nicht enttäuschen wird, auch wenn es schwer ist, zu akzeptieren, dass es erst im Dezember so weit sein wird.

Der Schreibstil von Stella gefällt mir sehr gut. Er ist locker und trotzdem wird die Spannung eins zu eins rübergebracht. Durch die ausführlichen Beschreibungen konnte ich mir die Charaktere und das wunderschöne Setting bildlich vorstellen und nebenbei gab es noch genug Freiraum für eigene Interpretationen und Vorstellungen.

Fazit:

Ich kann die Finger kaum noch von diesem Buch lassen und würde es am liebsten sofort wieder von vorne anfangen. Wenn es die Möglichkeit gäbe, würde ich sogar mehr als fünf Punkte verteilen. Es hat einfach alles gestimmt und ich kann jedem das Buch wärmstens ans Herz legen, ihr werdet es hoffentlich genauso lieben wie ich!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 06.07.2020

Überzeugender Auftakt einer neuen Romantasy-Trilogie

Stolen 1: Verwoben in Liebe
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Inhalt:

Abby hat sich fest vorgenommen, ihre letzte Chance zu nutzen und der Jugendstrafanstalt zu entgehen. Auch wenn sie nicht gerade begeistert von der Darkenhall ist; einer Schule, die aus Jugendlichen ...

Inhalt:

Abby hat sich fest vorgenommen, ihre letzte Chance zu nutzen und der Jugendstrafanstalt zu entgehen. Auch wenn sie nicht gerade begeistert von der Darkenhall ist; einer Schule, die aus Jugendlichen angeblich bessere Menschen machen soll.
Dazu kommt noch, dass der charmante und draufgängerische Tristan ihr nicht mehr aus dem Kopf gehen will. Als sie dann auch noch dessen geheimnissvollen Bruder Bastian kennenlernt, ist das Chaos komplett, denn die Tremblay-Brüder hüten ein gefährliches Geheimnis. Als Abby Bastians Ring stiehlt, wird eine Kraft entfesselt, die die Macht hat, alles aus dem Gleichgewicht zu bringen.

Meinung:

Dieser Auftakt der neuen Romantasy-Trilogie von Emily Bold war der erste Roman, den ich von ihr gelesen habe. Nun kann ich es gar nicht mehr abwarten, die Folgebände in die Hand zu bekommen.

Bereits das Cover hat in mir einen Liebe auf den ersten Blick Moment ausgelöst. Es passt wunderbar zu der Handlung und der Stimmung im Buch. Besonders diese schwarzen Adern ergeben so viel Sinn, wenn man die Geschichte kennt. Der farbige Buchschnitt bei der limitierten Ausgabe bildet dazu das I-Tüpfelchen.

Ab dem ersten Satz hat mir der bildgewaltige Schreibstil eine neue Welt in den Kopf gezaubert. Das Setting wird besonders liebevoll beschrieben und auch der erste Kontakt zur Protagonistin Abby bleibt einem sofort positiv in Erinnerung.

Abby ist allgemein ein ganz besonderes Mädchen. Sie hat ihren eigenen Willen und schafft es, trotz einer tragischen Vergangenheit, nie den Kopf hängenzulassen. Ab und zu war ihre Art ein wenig gewöhnungsbedürftig, weil sie oft sehr naiv gehandelt und häufig mit sich selbst gesprochen hat, aber daran hat man sich gewöhnt.

Die Tremblays haben mich manchmal ein wenig an die Salvatore-Brüder aus tvd erinnert. Allgemein fand ich, hatte das Ganze Ähnlichkeiten mit Vampiren, jedoch auf neue Art und Weise. Es war wirklich interessant, nach und nach mehr zu erfahren. In der Idee der Seelenweben steckt meiner Meinung nach sehr viel Potential.
Die Handlung war grundsätzlich ziemlich packend, obwohl an einigen Stellen bereits zu erahnen gewesen ist, wie es weitergeht.

Tristan und Bastian mochte ich zumindest am Anfang beide sehr. Sie sind charakterlich sehr verschieden und mit Tristan gab es immer etwas zum Schmunzeln, während Bastian diese anziehende, düstere Ausstrahlung hatte. Ich will nichts Spoilern, aber das Ende hat meine Meinung noch mal ein wenig durcheinandergebracht und ich brauchte einen Moment, um diesen gemeinen Cliffhanger zu verarbeiten.

Mit der Spannung hat es sich zu Anfang in Grenzen gehalten, auch wenn einem beim Lesen unglaublich viele Fragen durch den Kopf gegangen sind. Das Ende hat jedoch gefühlt alles innerhalb kurzer Zeit nachgeholt. Es bleiben zusätzlich noch genug Fragen offen, die schon mal Spannung für die Folgebände garantieren.

Fazit:

Ich frag mich wirklich, wie ich bei diesem Ende noch so lange auf den zweiten Band warten soll. Ich kann das Buch allen Romantasy-Fans wärmstens empfehlen. Emily Bold ist hier eine gute Mischung aus bereits bekannten Aspekten und neuen, interessanten Ideen gelungen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere