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Veröffentlicht am 01.01.2018

Der krönende Abschluss

Bourbon Lies
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Inhalt:
Das furiose Finale der großen Familiensaga

Durch den Tod des Patriarchen hat das Ansehen der Bradfords gewaltig gelitten. Sein schlechtes Management hat zudem das Bourbon-Geschäft der Familie ...

Inhalt:
Das furiose Finale der großen Familiensaga

Durch den Tod des Patriarchen hat das Ansehen der Bradfords gewaltig gelitten. Sein schlechtes Management hat zudem das Bourbon-Geschäft der Familie an den Rand des Abgrunds gebracht und den Betrieb verletzlich für die Konkurrenz hinterlassen. Seine Erben tun alles, um die Dynastie vor dem Untergang zu bewahren. Da kehrt der verlorene Sohn Maxwell Bradford nach Jahren der Abwesenheit auf das Anwesen zurück und scheint alles zerstören zu wollen, was seine Geschwister so mühsam bewahrt haben.

Die Bourbon Kings: Liebe und Verrat, Liebe und Geheimnisse ...



Meine Meinung:
„Bourbon Lies“ ist der krönende Abschluss der Bourbon- Reihe von J.R. Ward. Es war von der ersten bis zur letzten Seite spannend. Hauptsächlich geht es darum, das Familienunternehmen zu retten. Zudem will Lane seinen Bruder aus dem Gefängnis holen. Lane ist der Ansicht, dass Edward jemanden nur schützen will, auch wenn er das nicht zugibt. Wen deckt Edward nur? Doch selbst das ist nicht genug: zusätzlich kommen noch weitere kleine „Probleme“, die das Buch umso spannender machen.
Vieles war überhaupt nicht vorhersehbar und man erlebte immer wieder kleine „Schockmomente“. Es kommen nach und nach so viele Wahrheiten ans Licht, man erfährt beispielsweise auch, warum genau William Edward nicht leiden konnte. Was ich ganz gut fand ist, dass die Nebencharaktere wie Maxwell, Gin oder auch Miss Aurora nicht zu kurz kamen. Man erfährt also sehr viel von denen und ist immer wieder überrascht. Das Buch führte dazu, dass in der Leserunde sehr viel über gewisse Ereignisse spekuliert wurde wie noch nie und auch ich mir immer wieder Gedanken machte. Die Handlung war also auch außerhalb der gemeinsamen Lesestunden präsent.
Ich finde, „Bourbon Lies“ ähnelt sich mehr einem Krimi als einer Liebesgeschichte. Nichtsdestotrotz konnte man alles Mögliche in dem Buch finden: Spannung, Drama, Liebe, … Es kam also gar nichts zu kurz.
Der Schreibstil hat mir wie bei den anderen beiden Teilen auch echt gut gefallen. Es lässt sich leicht lesen und fesselt einen sofort.
Zusammenfassend kann ich also sagen, dass die Bourbon-Reihe eine sehr tolle Trilogie ist! Man fiebert von Anfang an mit und hofft auf eine Lösung aller Probleme. J.R. Ward konnte mich von Anfang an fesseln und überraschte mich immer wieder. „Bourbon Lies“ bzw. die Gesamte Bourbon-Reihe bekommt von mir ganze 5 Sterne. Ich kann euch diese Reihe sehr ans Herz legen, ihr werdet sie lieben!

Veröffentlicht am 05.07.2017

Spannend bis zum Schluss

Ich bin die Nacht
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„… Mein Name ist Francis Ackerman junior. Ich bin die Nacht, und ich möchte ein Spiel mit Ihnen spielen.“ Francis Ackerman Junior ist der meistgefürchtete Serienkiller, der gerne mit seinen Opfern spielt, ...

„… Mein Name ist Francis Ackerman junior. Ich bin die Nacht, und ich möchte ein Spiel mit Ihnen spielen.“ Francis Ackerman Junior ist der meistgefürchtete Serienkiller, der gerne mit seinen Opfern spielt, bevor er sie grausam ermordet. Man begleitet ihn auf seiner fürchterlichen Reise und erfährt viel über seine Vorgeschichte, die ebenfalls grausam ist. Kaum zu glauben, aber im Laufe des Buches ist mir der Serienkiller ein wenig „sympathisch“ geworden. Er hat zwar einige Opfer verschont, andere aber wiederum brutal ermordet. Parallel gibt es noch eine Haupthandlung mit dem Protagonisten Marcus, der ehemals ein Polizist war. Zu Beginn des Buches sind viele kleine Teilgeschichten und man erkennt auch keinen Zusammenhang, was den Einstieg ein wenig erschwerte. Mit der Zeit und einige Seiten weiter ergibt das dann doch eine „Gesamtgeschichte“, man muss nur geduldig sein. Das Ende fand ich ein wenig unglaubwürdig, worauf ich jetzt aber nicht noch näher eingehen möchte. (wegen Spoilergefahr!) Trotzdem fand ich, dass der Thriller bis zum Ende spannend blieb und es hatte auch etwas Actionmäßiges. Die Handlung war nie vorhersehbar und man wurde immer wieder überrascht. Ethan Cross schrieb „Ich bin die Nacht“ in einem flüssigen und lebhaften Stil. Selbst die grausamen Parts mit Ackerman Junior wurden so gut dargestellt, dass man schockiert war.
Das hier war mein erster Thriller von Ethan Cross und ich habe es Buch innerhalb von einem Tag verschlungen. Bis auf das (fast-) Ende hat es mir richtig gut gefallen und ich kann es weiterempfehlen. Von mir gibt es 4 Sterne und ich bin mir sicher, ich werde mir demnächst den zweiten Teil dieser Reihe holen.

Veröffentlicht am 21.01.2018

Für Jung & Alt

Eleanor & Park
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Inhalt:
Als Eleanor und Park sich zum ersten Mal im Schulbus treffen, kann von Zuneigung keine Rede sein. Dass sie sich gar ineinander verlieben, scheint unmöglich. Doch ihre Annäherung gehört zum Intensivsten, ...

Inhalt:
Als Eleanor und Park sich zum ersten Mal im Schulbus treffen, kann von Zuneigung keine Rede sein. Dass sie sich gar ineinander verlieben, scheint unmöglich. Doch ihre Annäherung gehört zum Intensivsten, was man über die erste Liebe lesen kann. Anfangs vorsichtig und zaghaft tauschen Eleanor und Park Comics, Musik und Meinungen aus, und sie werden ein Liebespaar. Eines, das man nicht vergisst.


Meine Meinung:
Eleanor und Park sind zwei Jugendliche, die sich nach und nach ineinander verlieben.
Zu Beginn jedoch kann man nicht von Liebe sprechen, es war eher Abneigung. Doch mit der Zeit entwickelt sich deren Beziehung zu etwas Besonderem: Sie sprechen zwar nicht miteinander und das obwohl sie jeden Tag im Schulbus nebeneinander sitzen, sondern sie kommunizieren stumm: Es werden Bücher und Musik ausgetauscht und auch Händchen gehalten.
Diese Annäherung fand ich sehr schön dargestellt und überhaupt nicht langatmig. Beide Hauptprotagonisten sind einem sehr sympathisch. Die Handlung wird abwechselnd aus der Sicht von den beiden Protagonisten erzählt. Man darf allerdings keine "spannende" Geschichte erwarten, denn die gesamte Handlung ist eher ruhig, was aber nicht gleich schlecht ist. Im Gegenteil: Rainbow Rowell hat es geschafft trotz der ruhigen Handlung mich so zu fesseln, dass ich das Buch nicht zur Seite legen konnte. Die Autorin spricht außerdem viele wichtige Themen an: Liebe, Mobbing, aber auch familiäre Probleme. Eleanor wird in der Schule gemobbt und auch daheim kann sie keinen Halt finden. Nur bei Park fühlt sie sich wohl und ist dementsprechend oft bei ihm daheim. Man sieht deutlich wie unterschiedlich Familien sein können und dass nicht jeder das Glück haben kann, in eine Familie hineingeboren zu sein, wo man sich um ihn kümmert.
"Eleanor & Park" ist eine doch irgendwie typische "Teenager-Liebesgeschichte", allerdings zeigt es auch, wie kompliziert die Liebe sein kann. Es gibt leider ein offenes Ende, was mir nicht so gut gefallen hat, aber wohl das Beste für so eine schöne Geschichte ist.
Der Schreibstil ist recht einfach und ich habe das Buch ohne Probleme lesen bzw. verschlingen können. Ich finde das Cover ist schlicht gehalten, passt aber super gut zum Buch. Es ist kein Blickfang und hätte meine Schwester mir dieses Buch nicht zu Weihnachten geschenkt, hätte ich es ehrlich gesagt wahrscheinlich auch nie gelesen…
Ich bin daher sehr froh, dieses tolle Buch geschenkt bekommen und gelesen zu haben, denn es hat mein Herz berührt! Es ist eine wunderschöne Liebesgeschichte, die in keinem Moment zu kitschig wird. Ich kann wirklich jedem dieses Buch empfehlen - egal ob Jung oder Alt. Man muss es einfach gelesen haben!

Veröffentlicht am 09.01.2018

Tick. Tack.

TICK TACK - Wie lange kannst Du lügen?
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Inhalt:
Zehn Jahre ist es her, dass Nic ihre Heimatstadt von einem Tag auf den anderen verließ. Doch die Erinnerungen an die Nacht, in der ihre beste Freundin Corinne spurlos verschwand, haben sie nie ...

Inhalt:
Zehn Jahre ist es her, dass Nic ihre Heimatstadt von einem Tag auf den anderen verließ. Doch die Erinnerungen an die Nacht, in der ihre beste Freundin Corinne spurlos verschwand, haben sie nie losgelassen. Hatte jemand aus ihrem Freundeskreis etwas damit zu tun? Eines Tages erhält sie eine geheimnisvolle Nachricht: „Dieses Mädchen. Ich habe es gesehen.“ Nic weiß, dass nur eine damit gemeint sein kann – Corinne. Sie fährt zurück in das von dunklen Wäldern umgebene Städtchen, um herauszufinden, was damals wirklich geschah. Doch schon am selben Abend verschwindet erneut ein Mädchen – das Mädchen, das ihnen allen damals ein Alibi geliefert hatte …


Meine Meinung:
Da es sich hierbei um einen Thriller handelt, finde ich das Cover sehr gut gewählt. Es passt sehr gut zur Geschichte, da im Hintergrund ein Wald zu sehen ist und es noch dazu etwas düster dargestellt wird. „Der Wald hat Augen“, man ist also nie allein und wird immer beobachtet.

Ich finde die Geschichte sehr fesselnd geschrieben und die Spannung ist von Anfang an da. Allerdings fand ich es zu Beginn etwas verwirrend, denn die Geschichte wird nicht wie üblich mit „Heute“ angefangen und endet in der Zukunft. Im Gegenteil: Wir erleben, wie Nic zurück in ihre Heimatstadt Cooley Ridge kehrt, dann aber beginnt die eigentliche Handlung am 15. Tag und endet bei Tag 1. Es wird also rückwärts erzählt, aber man kommt trotzdem gut mit.
Was die Protagonisten angeht: Man ist als Leser sehr skeptisch und weiß nicht, wem man trauen soll und wem nicht. Die Hauptprotagonistin Nicolette/Nic ist sympathisch auf ihre Art und Weise, aber auch sehr geheimnisvoll. Durch die vielen Erzählungen aus ihrer Sicht verdächtigt man immer wieder eine andere Person. Nic erzählt viel von der Vergangenheit, man erfährt, wer und wie Corinne war, aber auch von all den anderen Personen aus ihrem Leben. Die Wahrheiten, die Antworten auf die ganzen Fragen der Leser kommen erst nach und nach ans Licht. Langsam, aber sicher.

Das Buch ist sehr fesselnd geschrieben und von Anfang an sehr spannend. Man MUSS einfach nur wissen, was passiert ist, wer der Schuldige ist und vor allem auch: Wie & und Warum? Ich habe mir immer wieder sehr viele Fragen zu dem Geschehen gestellt und konnte es kaum erwarten, bis die Geheimnisse ans Licht kommen. Das Ende fand ich dann aber umso schockierender, denn damit habe ich überhaupt nicht gerechnet gehabt und musste es erst einmal verdauen.
Der Schreibstil ist flüssig, das Buch lässt sich sehr leicht lesen. Allerdings ist die Reihenfolge der Geschichte (Von Tag 15 bis Tag 1) ein wenig gewöhnungsbedürftig und auch etwas anstrengend (Konzentration!).

Zusammenfassend kann ich nur sagen, dass Megan Miranda einen sehr tollen Thriller geschrieben hat! „Tick Tack – Wie lange kannst du lügen?“ ist fesselnd geschrieben, es wird viel philosophiert und man erfährt, was wahre Freundschaften sind. Auch die Liebe kommt nicht zu kurz.

Ich empfehle dieses Buch weiter und vergebe 5/5 Sterne!

Veröffentlicht am 30.12.2017

Schönschreiben leicht gemacht

Handlettering. Die 33 schönsten Alphabete mit Rahmen, Ornamenten und Bordüren
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Inhalt:
Schöne Schrift kann jeder …
… man muss nur wissen, wie es geht. In diesem Praxisbuch werden Buchstabe für Buchstabe die 33 schönsten Schriften vorgestellt. Dabei wird genau erklärt, wie man sie ...

Inhalt:
Schöne Schrift kann jeder …
… man muss nur wissen, wie es geht. In diesem Praxisbuch werden Buchstabe für Buchstabe die 33 schönsten Schriften vorgestellt. Dabei wird genau erklärt, wie man sie mit Stift, Pinsel und Kreide schreibt oder konstruiert. Zusätzlich werden viele Vorlagen für Rahmen, Ornamente und Bordüren angeboten. Dekorative Aufschriften auf Karten, Tafeln, Bildern oder Textilien gehen so mit ein wenig Übung ganz leicht von der Hand. Damit das Üben leicht fällt, gibt es gerasterte Seiten mit Hilfslinien zum Download auf der Website.



Meine Meinung:
„Schönschreiben leicht gemacht“ – das Motto dieses Buches. Immer wieder sehe ich auf Instagram Videos mit schönen Schriften. Dadurch gewann ich immer mehr Interesse und möchte seitdem unbedingt mindestens eine schöne Schrift beherrschen. Egal, ob für das Tagebuch, auf Postkarten oder zum Basteln, die Schönschrift ist immer sehenswert. Durch Zufall bin ich auf „Handlettering. Die 33 schönsten Alphabete“ gestoßen und bekam dieses Exemplar. Vielen Dank an den Verlag und an den BloggerPortal. Jetzt wollt ihr aber sicher wissen, ob dieses Buch wirklich das hält, was es verspricht. Nämlich das Schönschreiben.
Eingeführt wird das Ganze mit Fachwissen. Der Autor erklärt die wichtigsten Begriffe, die immer wieder in dem Buch vorkommen. Keine Sorge, es sind nur wenige, aber bedeutende Begriffe, wie z.B. „Blockschrift“, „Versalien“ oder „Mittelhöhe“. Die meisten Begriffe sind einem in der Regel schon bekannt, sollten sich aber wenigstens kurz noch einmal angeschaut werden. Ohne Fachchinesisch geht leider nichts, wie der Autor es so schön ausdrückt.
Eine allgemeine Anleitung zum Buch ist ebenfalls vorhanden. Der Leser bekommt einen Einblick und weiß, wie er sich zurechtfinden kann. Was ich ganz schön finde ist, dass der Leser sich zudem unter der im Buch angegebenen Webseite Vorlagen ausdrucken kann. Das erleichtert die Übung um einiges.
Hauptsächlich werden im Buch die 33 verschiedenen Alphabete vorgestellt. Jedes einzelne wird anhand von Beispielen erklärt. Dadurch, dass sie auf Karo-/Punktemuster abgedruckt sind, versteht man den Aufbau besser und weiß, wo man seine Linien setzen muss. Jedes Alphabet wird komplett abgebildet. Nicht nur in groß, sondern auch in klein und was ich toll finde: oftmals auch verschiedene Varianten von z.B. „a“ oder „o“.
„Handlettering. Die 33 schönsten Alphabete“ hat neben den ganzen Alphabeten auch einen krönenden Abschluss: Gegen Ende des Buches befinden sich „Schwünge und Vignetten“, „Illustrationen“ und „Rahmen und Bordüren“. So hat man nicht nur das Alphabet, sondern auch einige andere Mustern zur Abwechslung.
Ich finde das Buch ist sehr schön und übersichtlich gestaltet. Es inspiriert einen und regt auch zum Üben an. Auch wenn es nicht immer sofort klappen sollte, darf man nicht aufgeben. Denn Übung macht ja bekanntlich den Meister. Jedoch ist das Buch so konzipiert worden, dass es jeder mit nur wenig Übung hinbekommen sollte.

Von mir gibt es auf jeden Fall eine Kaufempfehlung für alle, die sich eine Schönschrift aneignen wollen. Worauf wartet ihr also noch? Ran an den Stift!