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Veröffentlicht am 19.01.2020

Schöne Geschichte für Zwischendurch

Blütezeit
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„Blütezeit“ wurde von der – mir bislang unbekannten – Autorin Anya Omah geschrieben. Durch Instagram bin ich zufällig auf ihre Bücher aufmerksam geworden und musste unbedingt dieses Buch mit dem wunderschönen ...

„Blütezeit“ wurde von der – mir bislang unbekannten – Autorin Anya Omah geschrieben. Durch Instagram bin ich zufällig auf ihre Bücher aufmerksam geworden und musste unbedingt dieses Buch mit dem wunderschönen Cover und dem vielversprechenden Klappentext lesen.
Der Einstieg in das Buch fiel mir leider etwas schwer. Es konnte mich anfangs nicht so richtig fesseln, weshalb es sich etwas in die Länge zog. Doch Geduld zahlt sich aus. Mit der Zeit wurde es immer interessanter und es gab Dinge, die ich unbedingt herausfinden musste.
Die Protagonisten sind authentisch. Leilani ist eine liebevolle und sehr sensible junge Frau. Sie führt ihren eigenen Blumenladen und ernährt auch ihre jüngere Schwester. Doch Leilani hat mit einigen Problemen zu kämpfen. Als dann auch noch Asher in ihr Leben tritt, wird ihre gesamte Welt auf den Kopf gestellt.
Nicht falsch verstehen – Asher ist ein sehr freundlicher, gutaussehender junger Mann. Sein Umgang mit seiner kleinen Schwester bspw. fand ich einfach zum Dahinschmelzen – was ihn in meinen Augen einfach schon zum perfekten Mann macht. Doch so einfach ist die ganze Situation nicht. Dennoch ist die Chemie zwischen den beiden von Anfang an deutlich spürbar.
Anya Omah hat einen lebendigen und teilweise gefühlvollen Schreibstil. Trotz der anfänglichen Schwierigkeiten konnte mich das Buch gut unterhalten und ich hatte nach kurzer Zeit Spaß am Lesen. Das Ende allerdings kam für mich leider viel zu schnell und war etwas zu oberflächlich. Hätte mir hier tatsächlich etwas mehr gewünscht. Ansonsten konnte mich die Geschichte berühren und hat mir insgesamt ganz gut gefallen. Ich vergebe „Blütezeit“ von Anya Omah 4/5 Sterne.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 19.01.2020

Etwas anders, tolle Unterhaltung

Boston Nights - Wahres Verlangen
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„Boston Nights – Wahres Verlangen“ ist das neueste Buch der international bekannten Autorin Samantha Young. Obwohl ich schon viel von ihren Büchern mitbekommen habe, ist dies nun das erste Buch, an das ...

„Boston Nights – Wahres Verlangen“ ist das neueste Buch der international bekannten Autorin Samantha Young. Obwohl ich schon viel von ihren Büchern mitbekommen habe, ist dies nun das erste Buch, an das ich mich heranwage. Und ich frage mich echt, warum ich nicht schon vorher etwas von der Autorin gelesen habe. Sie hat einen sehr angenehmen Schreibstil, schreibt flüssig und locker, sodass ich das Buch in einem Rutsch lesen konnte.
Die Handlung wird hauptsächlich aus Avas Sicht geschrieben. Ava ist eine sehr sympathische und liebevolle junge Frau, die ihren Job liebt und sehr auf ihr Aussehen achtet.
Der Schotte Caleb Scott hingegen war mir bis zum letzten Drittel des Buches ein Rätsel, was mitunter daran lag, dass man keine Kapitel aus seiner Sicht lesen konnte und er somit um einiges verschlossener auf mich wirkte. Kennengelernt haben Ava und ich ihn als einen arroganten und sehr unfreundlichen Typen. Ich konnte ihn zunächst überhaupt nicht leiden und konnte mir ehrlich gesagt auch gar nicht vorstellen, weshalb er so kalt gegenüber Ava war. Durch die weiteren Treffen lernt man ihn jedoch immer besser kennen und man merkt, dass er ganz anders ist als man ihn kennengelernt hat.
Beide haben in ihrer Vergangenheit einige unschöne Dinge erlebt und verhalten sich daher auch dementsprechend. Obwohl sie sich (angeblich) nicht leiden können, merkt man bei den beiden die Anziehungskraft, die prickelnde Chemie von Anfang an und hofft, dass Ava den heißen Schotten zähmen kann. Doch man wird im letzten Drittel des Buches des Öfteren überrascht. Ein Drama nach dem anderen. Die Spannung steigt und fesselt mich umso mehr an das Buch. Ich konnte es wirklich nicht mehr weglegen.
„Boston Nights – Wahres Verlangen“ von Samantha Young hat mich in vielerlei Bereichen überrascht. Die Autorin hat nicht nur einen sehr angenehmen Schreibstil, sondern schreibt auch noch so fesselnd und voller Emotionen. Sie hat außerdem tolle Charaktere erschaffen und die Handlung hat einen erkennbaren roten Faden. Das Buch hat mir auf jeden Fall richtig gut gefallen und ich bin schon ganz gespannt auf weitere Bücher der Autorin. Ich hoffe ja sehr, dass es eine Fortsetzung geben wird, in der auch Harper und evtl. Jamie – zwei Nebencharaktere aus diesem Buch – im Mittelpunkt stehen werden. Beide habe ich im Laufe der Handlung liebgewonnen und hoffe sehr auf ein Wiedersehen.
Neben der Geschichte gefällt mir auch das Cover richtig gut.
Ich vergebe 5/5 Sterne. Sowohl Fans der Autorin als auch jene, die es noch werden wollen, werden das Buch lieben. Ein ganz tolles Buch dieses Genres.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 11.01.2020

Eine besondere, mitreißende und gefühlvolle Liebesgeschichte

Kissing Lessons
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„Kissing Lessons“ ist der erste Teil der „KISS, LOVE & HEART“-Trilogie der Autorin Helen Hoang. In diesem Buch geht es um die Hauptprotagonistin Stella, die eine erfolgreiche Ökonometrikerin ist und sieben ...

„Kissing Lessons“ ist der erste Teil der „KISS, LOVE & HEART“-Trilogie der Autorin Helen Hoang. In diesem Buch geht es um die Hauptprotagonistin Stella, die eine erfolgreiche Ökonometrikerin ist und sieben Tage die Woche arbeitet. Sie ist in Sachen Liebe & Beziehung unerfahren, verspürt jedoch auch kein allzu großes Verlangen danach. Als eines Tages ihre Eltern aber den Wunsch nach Enkelkindern äußerten, fängt sie an, sich Gedanken zu machen. Da sie Autistin ist, fällt es ihr äußerst schwer, soziale Kontakte zu knüpfen. Daher organisiert sie einen Escort, der ihr Nachhilfe geben soll. Und dieser ist niemand anders als der gutaussehende Michael. Beide sind sehr sympathisch und liebenswürdig, ich mochte sie beide von Beginn an und die Chemie zwischen den beiden passte auch sofort. Stella ist besessen von ihrer Arbeit, ehrlich und direkt. Michael hingegen ist sehr rücksichtsvoll und aufopferungsvoll.
Wohin sich das Ganze entwickeln wird, ist von vornherein klar. Die Handlung allgemein ist zwar größtenteils vorhersehbar, dennoch hatte ich so viel Spaß im Lesen, wie schon lange nicht mehr. Die Autorin hat zudem einen sehr angenehmen und flüssigen Schreibstil, das mich sehr an das Buch gefesselt hat und ich es somit in einem Rutsch lesen musste.
Das Cover ist sehr schön und zärtlich gehalten und mit Blümchen geschmückt, was mir sehr gut gefällt. Auch innen, zu jedem Kapitelbeginn, gibt es schöne Verzierungen. Optisch also ebenfalls ein echter Hingucker.
Doch das Buch ist nicht nur von der Optik her wundervoll, auch die Geschichte und die Idee dahinter sind toll. „Kissing Lessons“ setzt sich außerdem mit dem Thema Asperger-Syndrom (Autismus) auseinander. Da Stella davon betroffen ist, bekommt man einen Einblick in ihre Gedanken- und Gefühlswelt, speziell auf diese Störung bezogen. Das Ganze hat mich definitiv zum Nachdenken gebracht und ich musste mich der Interesse- und Neugierde halber auch nach der Lektüre noch näher mit dem Thema auseinandersetzen.
Ich kann allen Romantikern dieses besondere, mitreißende und gefühlvolle Buch wirklich ans Herz legen und vergebe 5/5 Sterne.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 05.01.2020

Leider etwas enttäuschend

Tell Me No Lies
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„Tell Me No Lies“ ist der zweite Teil der Dilogie von A.V. Geiger, daher bitte unbedingt zuerst den ersten Band lesen, sonst könnt ihr der Handlung nicht folgen.
Nachdem mich der erste Band so gefesselt ...

„Tell Me No Lies“ ist der zweite Teil der Dilogie von A.V. Geiger, daher bitte unbedingt zuerst den ersten Band lesen, sonst könnt ihr der Handlung nicht folgen.
Nachdem mich der erste Band so gefesselt hatte und mit einem fiesen Cliffhanger endete, musste ich nun unbedingt wissen, wie es weitergeht. Gleich zu Beginn wird der Leser über den Vorfall am Ende des ersten Bands aufgeklärt. Somit war insbesondere der Anfang sehr zäh und ohne jegliche Spannung. Trotz des schönen und teilweise fesselnden Schreibstils hatte ich nur bedingt Motivation, weiterzulesen, einfach deshalb, weil nichts weiteres passierte und es erst einmal etwas langweilig wurde.
Die Handlung wird abwechselnd aus verschiedenen Perspektiven erzählt, die hin und wieder durch deutlich interessantere Vernehmungsprotokolle unterbrochen wurden. Erst im Laufe des Buches wurde es spannender und etwas Merkwürdiges musste geklärt werden. Auch als Leser tappt man bis zuletzt im Dunkeln und wird überrascht – vor allem in Bezug auf Tessas Stalker. Allerdings muss ich zugeben, dass ich vieles sehr unglaubwürdig fand und auch das Ende mich leider nicht ganz zufriedenstellen konnte.
Die Hauptprotagonisten sind nach wie vor Eric Thorn und Tessa Hart. Während man im Vorgänger viel über die beiden und über deren langsame Annäherung gelesen hat, kam deren Beziehung nun leider viel zu kurz zu Vorschein. Die beiden haben kaum einen gemeinsamen Moment im Buch, was ich sehr bedauere. Das ganze Drumherum rückt immer mehr in den Fokus. Es ist wirklich vielmehr ein Krimi als ein Liebesroman.
Das Cover finde ich schön und passend zum Vorgänger – allerdings mit helleren Farben.
Obwohl es zum Ende hin etwas spannender wurde, konnte mich das Buch leider nicht so richtig begeistern. Es gab viele Momente, die ich unrealistisch fand und auch mit einigen Protagonisten konnte ich mich nicht anfreunden. Der Umgang mit Tessa bzw. mit ihrer Angststörung war jedes Mal zum Schreien.
Obwohl ich so viel zum Kritisieren habe, muss ich ehrlich gesagt auch zugeben, dass das Buch gar nicht soo schlecht war, wie es nun vielleicht für euch klingt. Ich wurde trotz der ganzen negativen Punkte insbesondere zum Ende hin gut unterhalten. Die Idee an sich ist überzeugend, doch die Umsetzung ist in meinen Augen nicht ganz so gelungen.
Ich fand den ersten Band bei weitem besser und finde, die Autorin hätte nicht so viel in dieses Buch reinpacken sollen.
Ich vergebe „Tell Me No Lies“ von A.V. Geiger 3/5 Sterne.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 05.01.2020

Tolle Vorgeschichte!

Queen of Passion – Lenora
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Endlich erfährt man etwas über die Queen. Es handelt sich hierbei um eine unabhängige Vorgeschichte, die auch vor den drei „Prince of Passion“-Bänden gelesen werden kann.
Trotz anfänglicher Schwierigkeiten ...

Endlich erfährt man etwas über die Queen. Es handelt sich hierbei um eine unabhängige Vorgeschichte, die auch vor den drei „Prince of Passion“-Bänden gelesen werden kann.
Trotz anfänglicher Schwierigkeiten konnte ich danach das Buch gar nicht mehr weglegen und habe es in einem Rutsch gelesen. Zu Beginn erfährt man nämlich einiges (für die Story relevantes) über ihren Lebensstil, über ihre Familie und Freunde und was von ihr später erwartet wird. Anfangs also nicht soo spannend. Doch die Geschichte nimmt Fahrt auf, als Lenora eine junge Dame ist und das Land regiert. Es kommen vielerlei Probleme auf sie zu, mit denen sie zu kämpfen hat. So muss sie zum Beispiel heiraten, um überhaupt als Queen ernstgenommen zu werden. Der Herzog von Anthorp, Edward, scheint der beste Kandidat zu sein und so läuten schon bald die Hochzeitsglocken. Die Ehe wurde zwar arrangiert, doch man merkt schon bei deren ersten Begegnungen und auch in deren Vergangenheit, wie sehr sie sich zueinander hingezogen fühlen. Und dann kommt natürlich der Moment, in der aus einer Scheinehe wahre Liebe wird. Doch der Weg zum Happy End ist mit so vielen Hürden verbunden, die erstmal überwunden werden müssen. Die Geschichte von Lenora ist ganz anders als die der drei jungen Männer. Viel fesselnder und gefühlvoller. Beide Charaktere – sowohl Lenora als auch Edward – sind starke, liebevolle und pflichtbewusste Protagonisten, die im Laufe der Handlung eine erstaunliche Entwicklung durchmachen. Auch die Nebenprotagonisten kommen alle authentisch rüber.
Emma Chase schreibt die Liebesgeschichte so fesselnd, dass auch ich mich direkt verliebt habe und nicht aufhören konnte. Auch das Cover gefällt mir richtig gut. Es ist in einem schlichten Stil mit tollen Verzierungen gehalten. Es ist ähnlich wie die drei „Prince of Passion“-Bände und passt einfach zur Reihe, was ich toll finde.
Am Ende hätte ich mir einen weiteren Blick in die Zukunft gewünscht, doch auch so hat es mir ganz gut gefallen. Ich finde es sehr schade, dass die Reihe somit komplett ist, da ich sie sehr gerne gelesen habe.
Ich kann euch das Buch bzw. die gesamte Reihe empfehlen und vergebe auch diesem Buch verdiente 5/5 Sterne.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere