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Veröffentlicht am 16.07.2025

Wenn Liebe nicht reicht

Culpa Nuestra – Unsere Schuld
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Der dritte Teil der Reihe bringt nochmal alles an Gefühlen auf den Tisch: Schmerz, Wut, Hoffnung – und natürlich Drama pur. Noah und Nick sind getrennt, der Vertrauensbruch sitzt tief. Beide versuchen ...

Der dritte Teil der Reihe bringt nochmal alles an Gefühlen auf den Tisch: Schmerz, Wut, Hoffnung – und natürlich Drama pur. Noah und Nick sind getrennt, der Vertrauensbruch sitzt tief. Beide versuchen weiterzumachen, aber das klappt natürlich nicht wirklich, vor allem nicht, als sie sich wiedersehen. Und klar – da knallt es emotional sofort wieder.

Was folgt, ist ein Auf und Ab: sture Egos, unausgesprochene Wahrheiten, aber auch ehrliche Gefühle, die einfach nicht verschwinden. Manchmal ist es fast zu viel Drama, manchmal hätte ich die beiden schütteln können – aber genau das hält einen beim Lesen fest. Die Spannung zwischen den beiden funktioniert, auch wenn einiges vorhersehbar ist.

Schön ist, dass beide Seiten erzählt werden – so versteht man besser, warum sie handeln, wie sie handeln. Der Schreibstil ist wie gewohnt leicht, emotional und flüssig. Kein Tiefgang-Roman, aber ein echter Pageturner für alle, die sich voll auf Herzschmerz einlassen wollen.

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Veröffentlicht am 16.07.2025

Drama, Dilemma, Stiefbruder – was kann schon schiefgehen

Culpa Mía – Meine Schuld
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Als Noah mit ihrer Mutter in eine neue, wohlhabende Familie zieht, rechnet sie nicht damit, dass ihr neues Leben vor allem eines ist: chaotisch. Denn Nick, ihr neuer Stiefbruder, ist alles andere als unkompliziert ...

Als Noah mit ihrer Mutter in eine neue, wohlhabende Familie zieht, rechnet sie nicht damit, dass ihr neues Leben vor allem eines ist: chaotisch. Denn Nick, ihr neuer Stiefbruder, ist alles andere als unkompliziert – arrogant, gefährlich und ziemlich heiß. Was als ständiges Aneinandergeraten beginnt, entwickelt sich schnell zu einer spannungsgeladenen „Enemies to Lovers“-Story mit reichlich Drama.

Die Beziehung zwischen Noah und Nick steht im Mittelpunkt und lebt von viel Reibung, Provokation und jeder Menge Knistern. Klar, einiges ist vorhersehbar und dramatisch überspitzt – toxische Dynamiken, gefährliche Geheimnisse, schnelle Autos, Partys, Eifersucht. Aber genau das macht den Reiz aus, wenn man Lust auf eine intensive, wenn auch nicht ganz gesunde Liebesgeschichte hat.

Sprachlich ist das Buch leicht zugänglich, flüssig zu lesen und emotional aufgeladen. Es geht nicht besonders tief, aber es unterhält. Wer sich gern in Drama, Verbotenem und großen Gefühlen verliert, wird es lieben. Wer lieber reflektierte Beziehungen liest, wird wahrscheinlich eher den Kopf schütteln.

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Veröffentlicht am 16.07.2025

Fantasy mit Herz

Can’t Spell Treason Without Tea
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“Lass uns fliehen. Du magst Tee, ich mag Bücher. Machen wir ’nen Laden auf und vergessen die Welt.” – so beginnt das Abenteuer von Reyna und Kianthe, die ihrem Leben am Königshof den Rücken kehren, um ...

“Lass uns fliehen. Du magst Tee, ich mag Bücher. Machen wir ’nen Laden auf und vergessen die Welt.” – so beginnt das Abenteuer von Reyna und Kianthe, die ihrem Leben am Königshof den Rücken kehren, um in der Kleinstadt Tawney einen Buch‑&‑Tee‑Laden zu eröffnen.

Das Setting ist einfach traumhaft: rustikale Holzfußböden, jede Menge Pflanzen, ein Kaminfeuer. Die Mischung aus gemütlichem Alltag und gelegentlichen Drachen- oder Spionageeinsätzen sorgt für genau das richtige Gleichgewicht.

Die Beziehung zwischen Reyna (ehemalige Leibgarde) und Kianthe (mächtige Magierin) ist warm, kommunikativ und ehrlich – keine Klischee-Streit-Kisten, sondern eine reife Partnerschaft mit Herz und Verstand.

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Veröffentlicht am 23.06.2025

Leider nur für den Urlaub

Trust Me More (Italian Summer 1)
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Trust Me More klang für mich nach einer sommerlich-leichten Liebesgeschichte mit Italien-Flair – genau das Richtige für zwischendurch. Und ja, das Setting in einem kleinen italienischen Bergdorf ist wirklich ...

Trust Me More klang für mich nach einer sommerlich-leichten Liebesgeschichte mit Italien-Flair – genau das Richtige für zwischendurch. Und ja, das Setting in einem kleinen italienischen Bergdorf ist wirklich schön beschrieben. Man bekommt direkt Lust auf Sonne, Pasta und alte Gemäuer.

Cleo flieht vor ihrer Familie aus New York und landet in Tursi, wo sie auf Dante trifft – grummelig, reich, gut aussehend (natürlich), und Besitzer eines heruntergekommenen Hotels. Auch er ist aus New York geflohen und sucht in Italien nach Ablenkung. Zwischen den beiden knistert es schnell, doch so richtig mitgerissen hat mich die Beziehung nicht. Vieles passiert vorhersehbar, manche Konflikte wirken eher oberflächlich, und auch wenn das Buch ernste Themen streift, bleiben sie ziemlich an der Oberfläche.

Sprachlich ist es angenehm zu lesen – locker, flüssig, gut für einen entspannten Nachmittag. Wer etwas Tieferes oder Emotionaleres sucht, wird hier wahrscheinlich nicht ganz abgeholt.

Fazit: Schönes Setting, nette Idee, aber wenig Tiefe. Für den Urlaubskoffer okay – mehr aber auch nicht.

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Veröffentlicht am 23.06.2025

Leider nur ein Urlaubsroman

Trust Me More
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Trust Me More klang für mich nach einer sommerlich-leichten Liebesgeschichte mit Italien-Flair – genau das Richtige für zwischendurch. Und ja, das Setting in einem kleinen italienischen Bergdorf ist wirklich ...

Trust Me More klang für mich nach einer sommerlich-leichten Liebesgeschichte mit Italien-Flair – genau das Richtige für zwischendurch. Und ja, das Setting in einem kleinen italienischen Bergdorf ist wirklich schön beschrieben. Man bekommt direkt Lust auf Sonne, Pasta und alte Gemäuer.

Cleo flieht vor ihrer Familie aus New York und landet in Tursi, wo sie auf Dante trifft – grummelig, reich, gut aussehend (natürlich), und Besitzer eines heruntergekommenen Hotels. Auch Dante ist aus New York geflohen und sucht in Italien nach Ablenkung. Zwischen den beiden knistert es schnell, doch so richtig mitgerissen hat mich die Beziehung nicht. Vieles passiert vorhersehbar, manche Konflikte wirken eher oberflächlich, und auch wenn das Buch ernste Themen streift, bleiben sie ziemlich an der Oberfläche.

Sprachlich ist es angenehm zu lesen – locker, flüssig, gut für einen entspannten Nachmittag. Wer etwas Tieferes oder Emotionaleres sucht, wird hier wahrscheinlich nicht ganz abgeholt.

Fazit: Schönes Setting, nette Idee, aber wenig Tiefe. Für den Urlaubskoffer okay – mehr aber auch nicht.

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