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jutscha

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.07.2025

Ich liebe Kräuter und mag Liebesromane - dieses Buch vereint beides und ist absolut fesselnd

Ein Kräutergarten zum Verlieben
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Protagonistin Liv erbt zusammen mit ihrer Schwester Maike den alten Bauernhof ihrer Eltern. Die beiden sind sich fremd geworden, beschließen aber, das Haus zu renovieren, um anschließend bei einem Verkauf ...

Protagonistin Liv erbt zusammen mit ihrer Schwester Maike den alten Bauernhof ihrer Eltern. Die beiden sind sich fremd geworden, beschließen aber, das Haus zu renovieren, um anschließend bei einem Verkauf einen bestmöglichen Preis zu erzielen. Für beide ist es ein absoluter Glücksfall, dass sich Jasper, ein Tischler auf der Walz, bereit erklärt, ihnen dabei zu helfen. Schon bald merkt Liv, dass sie ihn sehr mag. Doch er ist auf der Walz und kann nicht bleiben.

Während der Tage auf dem Hof erinnert sich Liv an ihren Lebenstraum, mit Naturkräutern zu arbeiten und damit Geld zu verdienen. Als Apothekerin hat sie den richtigen Beruf, aber bisher konnte sie sich nicht dazu entschließen. Finanzielles Risiko, falscher Ort, falsche Zeit, was auch immer. Doch je länger sie auf dem Hof ist, desto stärker wird ihr Wunsch, sich diesen Traum zu erfüllen. Könnte das wirklich klappen? Doch dazu müsste sie sich mit Maike einig werden und den Hof behalten.

Der Hof, der Streit mit Maike, Jasper, der auf der Walz ist - es gibt einige Baustellen, mit denen Liv zu kämpfen hat. Wird sie es schaffen, Ihren Lebenstraum zu erfüllen? Lasst Euch überraschen!

Ich habe schon einige Bücher der Autorin gelesen und kann mich jedes Mal emotional tief in die Geschichte fallen lassen. Liv ist eine Protagonistin, die mir sogleich sehr sympathisch war, die ihr Herz am rechten Fleck hat und die ich mir gut als Freundin vorstellen könnte. Sie ist gradlinig, fleißig und ehrlich. Ich konnte ich mich sehr gut in sie hineinfühlen. Auch das Thema Kräuter, das sich durch das ganze Buch zieht, ist absolut meins, denn auch ich interessiere mich für Wildkräuter, ihre Wirkungsweise und wie man sie in der Küche einsetzen kann.

Der Schreibstil ist wunderbar fließend und locker geschrieben, so dass ich gleich in die Geschichte eintauchen konnte. So liebe ich es. Auch Landschaftsbeschreibungen und Gefühle kamen nicht zu kurz. Ich habe den Duft der Kräuter gerochen, bin mit Liv durch die Wiesen gestreift und habe mit ihr in der Küche gestanden. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, weil es mich extrem gefesselt hat.

Ich habe mich mit Liv auf ihrem Bauernhof pudelwohl gefühlt und gebe dieser wundervollen Geschichte 5 von 5 Sternen und eine unbedingte Leseempfehlung an alle, die dieses Genre lieben.

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Veröffentlicht am 25.04.2025

Band 4 der Krimireihe aus Kent ist mein bisheriges Highlight

Das Rot der Stiefmütterchen
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Ich bin absoluter Fan der Krimireihe aus Kent von Susanne Arnold. Daher war ich extrem gespannt auf Band 4 - Das Rot der Stiefmütterchen.

Cover und Titel haben Wiedererkennungswert. Farben und Blumen ...

Ich bin absoluter Fan der Krimireihe aus Kent von Susanne Arnold. Daher war ich extrem gespannt auf Band 4 - Das Rot der Stiefmütterchen.

Cover und Titel haben Wiedererkennungswert. Farben und Blumen sind in jedem Titel enthalten. Mir persönlich gefallen die Cover so gut, dass ich die Bücher in der Buchhandlung auf jeden Fall in die Hand genommen hätte, um den Klappentext zu lesen. Somit haben die Cover zumindest bei mir ihren Zweck absolut erfüllt.

Protagonistinnen aller Bände dieser Cosy Crime-Reihe sind die älteren englischen Ladys Elisabeth und Margret, die zusammen eine kleine WG bilden. Elisabeth ist leicht korpulent und etwas behäbig, aber unglaublich liebenswert. Margret ist agil, zielstrebig und hat einen messerscharfen Verstand. Wenn sie sich in eine Idee verbeißt, verbringt sie Stunden auf dem Boden, um ihre Theorien auf der Rückseite einer Tapete darzulegen. Auch wenn ihre Kritzeleien niemand anderem etwas sagen, so hilft ihr das doch, Klarheit zu bekommen und alle Fakten quasi „auf die Tapete“ zu legen. Elisabeth kommt da nicht mit, aber das macht auch nichts, denn sie hat wahrhaft andere Qualitäten.

In „Das Rot der Stiefmütterchen“ kommt eine berühmte Theatergruppe nach Rosefield, deren Chef Chester Winterbottom ein Freund des Pfarrers ist. Er ist es auch, der die Einwohner ermuntert, Schauspieler aufzunehmen und sich beim Aufbau und Catering zu engagieren. Margret und Elisabeth trauen der Sache nicht, doch auch sie helfen mit, dass die Aufführung zu einem Erfolg wird. Zeitgleich treibt ein Mörder in Canterbury sein Unwesen, der seine Opfer ersticht und den Tatort anschließend mit roten Stiefmütterchen schmückt. Elisabeth ist der Ansicht, Canterbury sei weit weg, doch nach der ersten Theateraufführung geschieht auch in Rosefield ein Mord. Und auch hier findet man rote Stiefmütterchen.

Margrets kriminalistische Spürnase beginnt sofort zu jucken und da ist es kein Wunder, dass sie sofort Parallelen zu den anderen Morden sieht. Die Tapete wird ausgerollt und ihre Bekannten erneut zu Hobbydetektiven ernannt. Werden sie es erneut schaffen, die Morde aufzuklären?

Susanne Arnold hat es wieder einmal geschafft, mich mit ihrem wundervollen Schreibstil und den subtil gestreuten Hinweisen sofort abzuholen. Die leicht versnobte englische Sprache der absolut liebenswerten älteren englischen Damen hatte ich quasi sofort wieder im Ohr. Es sind diese kleinen Dinge, die das Setting absolut authentisch wirken lassen. Das kann die Autorin wirklich gut. Ich konnte mich sehr gut in die Protagonistinnen hinein versetzen und fand es wunderbar, wie sie an die Sache herangegangen sind. Es gab viele Fragen, die sich zum Ende der Geschichte wunderbar aufgelöst haben. Alle Fäden sind zusammengelaufen und haben die Lösung des Falls sehr glaubhaft wirken lassen. Bis zum Schluss war ich mir nicht sicher, wer der Mörder ist. Das macht die Geschichten so spannend und lesenswert. Sie hat mich immer wieder überrascht. Ich freue mich auf weitere Geschichten über Fälle, die von Margret und Elisabeth gelöst werden können.

Ich gebe Teil 4 der Reihe volle 5 von 5 Sternen und eine Leseempfehlung an alle, die Cosy Crime mögen.

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Veröffentlicht am 21.04.2025

Viele großformatige und wunderschöne Fotos machen Lust auf Urlaub im eigenen Land

KUNTH Unterwegs in Bayern
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Der Reiseführer „Unterwegs in Bayern - Das große Reisebuch“ wurde mir vom KUNTH-Verlag zwecks Rezension zur Verfügung gestellt, wofür ich mich herzlich bedanke.

Ich bin regelmäßig dienstlich in Bayern, ...

Der Reiseführer „Unterwegs in Bayern - Das große Reisebuch“ wurde mir vom KUNTH-Verlag zwecks Rezension zur Verfügung gestellt, wofür ich mich herzlich bedanke.

Ich bin regelmäßig dienstlich in Bayern, hänge aber meist einen privaten Kurzurlaub dran. Allerdings wäre ich nie auf die Idee gekommen, mir hierfür einen Reiseführer zu kaufen. Ein Fehler, wie ich jetzt nach der Lektüre dieses Buches weiß. Denn Bayern hat nicht nur eine wundervolle Landschaft, die ständig ihr Gesicht wechselt, sondern auch tolle Städte, herrliche Kloster, Biergartenkultur, Alpenzauber, Brauchtum und vieles mehr.

Das Format ist mit ca. 19 x 27 cm recht groß, aber das Softcover macht es sehr angenehm, im Buch zu blättern. Die Haptik eines Buches ist für mich auch immer wichtig. Der Titel ist hier „erfühlbar“, das gefällt mir sehr. Die Innenseiten sind auf hochwertigem Papier gedruckt und schön glatt, die Fotos bestehen aus wundervollen Farben. Das Buch ist eine wunderbare Kombination aus Bildband, Reiseführer und Atlas und allein daher schon ein Ausnahme-Reiseführer, der mich sofort in seinen Bann gezogen hat.

Das Buch beginnt mit den schönsten Reisezielen als Überblick, aufgeteilt in Nord-, Ost- und Südbayern. Besonders schön finde ich die verschiedenen Reiserouten, die vorgestellt werden. So kann sich jeder Interessent das heraussuchen, was ihn am meisten interessiert. Auch ein Reiseatlas mit detaillierten Karten ist vorhanden, was ich immer sehr informativ und ideal auf der Reise finde.

Obwohl ich schon oft in Bayern war und schon vieles gesehen und erkundet habe, so habe ich doch auf Anhieb wundervolle Ziele entdeckt, die ich mir unbedingt noch ansehen muss. Zum Glück habe ich bald wieder Gelegenheit dazu, Bayern zu entdecken. Aber auch Kurioses habe ich gelernt. Wer weiß schon, dass mitten im oberbayerischen Reintal tibetische Gebetsfahnen wehen? Und ist es nicht unglaublich, dass es allein im Naturpark Steigerwald über 300 Bierbrauereien gibt? Ebenso faszinierend finde ich als passionierte Bücherliebhaberin, dass es im Kloster Metten eine Barockbibliothek mit einem Bestand von rd. 35.000 Büchern gibt.

Mit Bayern verbinde ich neben allen bisher genannten Attributen auch wundervolle Wandertouren. Auch hierüber gibt es viel Information und tolle Tipps.

Mir hat das Reisebuch absolute Lust auf Urlaub in Bayern gemacht. Ich mag großartige Landschaften, und genau diese zeigt das Buch ebenso wie barocke Stadtkerne, moderne Bauten wie die Allianz Arena mit ihren verschiedenen Farben, altertümliche Klöster und wundervolle Seen. Es ist somit ideal für Leser, die nach Ideen für Reisen in landschaftlich beeindruckende Landstriche als Nahreiseziel suchen. Ich habe literarisch diverse bayerische Städte besucht, die heimische Tierwelt entdeckt, Klöster besichtigt, wunderschöne Seen besucht, mich über die bayerische Geschichte informiert und auch - für mich als Leserin und Buchliebhaberin ganz wichtig - die diverse Büchereien in altehrwürdigen Gebäuden bewundert. Aber auch über Natur- und Denkmalschutz habe ich einiges erfahren.

„Unterwegs in Bayern - Das große Reisebuch“ weckt die Reiselust und kann helfen, Urlaub im eigenen Land zu planen. Denn ich persönlich finde Deutschland absolut schön und abwechslungsreich und immer eine (kleine) Reise wert.

Ich kann das Buch von Herzen empfehlen und vergebe 5 von 5 Sternen für dieses einmalige Leseerlebnis.

Veröffentlicht am 21.04.2025

Praktischer Schwarzwald-Reiseführer in handlichem Format mit separater Karte

DUMONT Reise-Taschenbuch Reiseführer Schwarzwald
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Der Reiseführer „Schwarzwald“ wurde mir vom DUMONT-Verlag zwecks Rezension zur Verfügung gestellt, wofür ich mich herzlich bedanke.

Ich war schon häufig im Schwarzwald, habe aber noch lange nicht alles ...

Der Reiseführer „Schwarzwald“ wurde mir vom DUMONT-Verlag zwecks Rezension zur Verfügung gestellt, wofür ich mich herzlich bedanke.

Ich war schon häufig im Schwarzwald, habe aber noch lange nicht alles dort gesehen. Da ohnehin ein weiterer Wochenendtrip dorthin anstand, habe ich mich sehr über den Reiseführer und die Gelegenheit, darüber mehr über Land und Leute zu erfahren, gefreut.

Das Format ist mit ca. 12 x 18,5 cm sehr handlich und passt in die Handtasche, was ich schonmal sehr gut finde. Die Haptik eines Buches ist für mich auch immer wichtig. Das Cover ist angenehm glatt und kühl, die Innenseiten sind auf hochwertigem und etwas dickerem Papier gedruckt und leicht angeraut, das macht das Blättern einfach. Auf der aufklappbaren Klappeninnenseite vorne ist eine grobe Übersichtskarte des Schwarzwaldes mit 10 im Reiseführer beschriebenen Highlights abgebildet. Hier kann man sich grob orientieren, was in der Nähe des Reiseziels liegt.

In der hinteren Klappe ist eine große gefaltete Reisekarte im Maßstab 1 : 200.000 mit Register und Entfernungstabelle eingeklebt, die sich leicht aufklappen, aber auch ganz entnehmen lässt, denn der Kleber lässt sich entfernen. Leider lassen sich Knicke nicht vermeiden, da der Platz in der hinteren Klappe doch recht knapp bemessen ist für das Kartenformat. Dennoch finde ich es gut, dass überhaupt eine Straßenkarte dabei ist. Ich mag das sehr und es ist wegen des ganzen Online-Angebots ja keine Selbstverständlichkeit mehr.

Gleich vorne im Buch findet man ein Inhaltsverzeichnis der Orte, die aufgeteilt sind nach den verschiedenen Gegenden des Schwarzwaldes, wie z.B. Nordschwarzwald, Kaiserstuhl, Freiburg und Umgebung etc. Im hinteren Bereich des Buches befindet sich ein weiteres alphabetisches Inhaltsverzeichnis, so das man genügend Suchmöglichkeiten hat.

Da es so viele Orte im Schwarzwald gibt, die nahezu alle beschrieben sind, bleibt es leider nicht aus, dass die Informationen zumindest zu den kleinen Ortschaften jeweils kurz und knapp beschrieben sind. Bei den Städten gibt es auch Stadtpläne der Innenstädte im Buch, was ich sehr gut finde. Zu dem Ort, in dem wir waren, gab es Infos zum Ort selbst, seinen Sehenswürdigkeiten, ausgewählten Wanderwegen (ohne Karte), Schlafmöglichkeiten und Essenstipps, die auf der subjektiven Auswahl der Autorin beruhen, aber meist meinen Geschmack treffen. Leider nicht viel, was auf einer knappen Seite beschrieben werden kann. Immerhin gab es Hinweise auf Internetseiten, wo man sich weiteren Input holen kann. Unsere Intention war das Wandern, aber die Hinweise waren mehr als dürftig. Ich hätte mir eine kleine Wanderkarte zu den beschriebenen Wanderwegen gewünscht, wie sie teilweise im Buch zu anderen Orten auch abgebildet waren. Der Maßstab der großen Karte war leider zu groß. Aber es ist halt auch leider nicht möglich, alles abzubilden.

Das „Schwarzwald - Reise-Taschenbuch“ ist super für alle, die sich einen Überblick verschaffen wollen, welche Ecke im Schwarzwald sich anzuschauen lohnt bzw. wo die Interessen und Wünsche der Reisenden am ehesten erfüllt werden. Super ist er auch, wenn man eine Rundreise machen und möglichst viel sehen möchte. Für einen mehrtätigen Aufenthalt an einem Ort ist der Reiseführer jedoch eher nicht geeignet.

Die Aufmachung an sich ist abwechslungsreich, modern gestaltet und wirklich ansprechend. Besonders gut gefallen mir die Doppelseiten zum jeweiligen Landstrich des Schwarzwaldes, der auf den Folgeseiten beschrieben wird. Hier bekommt man gleich einen super Überblick über das, was die Autorin besonders schön findet.

Ich persönlich werde ihn sicher beim nächsten Schwarzwaldtrip wieder einpacken. Für meine Zwecke eignet er sich super und ich vergebe 5 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 26.03.2025

Viele großformatige und wunderschöne Fotos machen Lust auf das bunte Vietnam

KUNTH Unterwegs in Vietnam
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Der Reiseführer „Unterwegs in Vietnam - Das große Reisebuch“ wurde mir vom KUNTH-Verlag zwecks Rezension zur Verfügung gestellt, wofür ich mich herzlich bedanke.

Ich muss zugeben, dass ich vor der Lektüre ...

Der Reiseführer „Unterwegs in Vietnam - Das große Reisebuch“ wurde mir vom KUNTH-Verlag zwecks Rezension zur Verfügung gestellt, wofür ich mich herzlich bedanke.

Ich muss zugeben, dass ich vor der Lektüre dieses Buches nie auf die Idee gekommen wäre, eine Reise nach Vietnam zu unternehmen. Das Land hatte ich absolut nicht auf dem Schirm und ich hätte vorher behauptet, dass es mich auch nicht reizt. Das hat sich beim Lesen dieses schönen Reisebuches jedoch ganz schnell geändert.

Das Format ist mit ca. 19 x 27 cm recht groß, aber das Softcover macht es sehr angenehm, im Buch zu blättern. Die Haptik eines Buches ist für mich auch immer wichtig. Der Titel ist hier „erfühlbar“, das gefällt mir sehr. Die Innenseiten sind auf hochwertigem Papier gedruckt und schön glatt, die Fotos bestehen aus wundervollen Farben.

Da ich noch nie in diesem Land war und mich bisher auch nicht dafür interessiert habe, bin ich relativ unvoreingenommen an die Lektüre herangegangen. Aber bereits die ersten Seiten haben mir gezeigt, dass es sich um ein sehr abwechslungsreiches, buntes Land mit grandiosen Landschaften und intensiven Farben handelt.

Das Buch beginnt mit den schönsten Reisezielen als Überblick. Danach folgen Norden, Süden und Zentrum des Landes mit eigenen Abschnitten. Besonders schön finde ich die verschiedenen Reiserouten, die vorgestellt werden. So kann sich jeder Interessent das heraussuchen, was ihn am meisten interessiert. Auch ein Reiseatlas mit detaillierten Karten ist vorhanden, was ich immer sehr informativ und ideal auf der Reise finde.

Mir hat das Reisebuch absolute Lust auf Vietnam gemacht. Ich mag einsame Gegenden und großartige Landschaften, und genau diese zeigt das Buch. Es ist somit ideal für Leser, die nach Ideen für Reisen in landschaftlich beeindruckende Landstriche als Fernreiseziel suchen. Ich habe literarisch in Hanoi Streetfood probiert, den Nationalpark Tam Dao besucht, dort Schlangen und Schildkröten entdeckt, Tee- und Kaffeeplantagen besichtigt, wunderschöne Strände gesehen, mich über das Me-Kong-Delta informiert und auch - für mich als Leserin und Buchliebhaberin ganz wichtig - die Bücherstraße Nguyen Van Binh in Ho-Chi-Minh-Stadt bewundert. Aber auch über den schrecklichen Vietnamkrieg habe ich einiges erfahren, es gehört halt auch zur Geschichte dieses Landes. Ganz faszinierend finde ich die schwimmenden Märkte, das möchte ich mir irgendwann einmal vor Ort anschauen.

„Unterwegs in Vietnam - Das große Reisebuch“ weckt die Reiselust, kann aber auch einfach nur einen sehr guten Eindruck vermitteln für alle, die vielleicht nicht die Möglichkeit haben, nach Vietnam zu reisen und deswegen hauptsächlich in Büchern andere Länder besuchen.

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