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karinsophie

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.01.2021

Spannend, Kraftvoll und Humorvoll

Aller guten Dinge sind zwei
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Laurie, 36, Anwältin, von allen angesehen. Sie ist seit ihrer Highschool mit ihrem ersten Freund zusammen - Dan. Sie möchte langsam mehr von ihrer Beziehung, würde gerne heiraten und ein Kind bekommen. ...

Laurie, 36, Anwältin, von allen angesehen. Sie ist seit ihrer Highschool mit ihrem ersten Freund zusammen - Dan. Sie möchte langsam mehr von ihrer Beziehung, würde gerne heiraten und ein Kind bekommen.
Dan hingegen vertröstet sie auf ihre Fragen, meint immerzu es wäre noch Zeit für Dinge wie heiraten und eine Familie zeugen.
Und dann kommt der Abend als Dan auf einmal mit Laurie Schluss macht. Nach einiger Zeit kommt Laurie auch hinter den Trennungsgrund. Eine andere Frau, und die Erkenntnis das Laurie nicht mehr interessant genug für Dan sei.
Am Anfang des Buches, als Lauries Trennung ist, muss ich gestehen hatte ich richtig schlechte Laune. Wegen Dan - denn ich habe mit Laurie mit gefiebert und mit ihr gefühlt. Zum Glück ist da noch Lauries beste Freundin, welche ich sogleich ins Herz gefasst habe.
Die eigentliche Geschichte beginnt jedoch als Laurie zusammen mit ihrem gutaussehenden Kollegen Jamie im Fahrschul stecken bleibt. Durch diese gemeinsame Erfahrung kommen sie immer mal wieder ins Gespräch und merken wie gut sie sich eigentlich verstehen.
Und dann kommt Jamie ein Plan. Der Plan der Pläne. Eine Fake-Beziehung zwischen den beiden würde Laurie helfen es ihrem Ex-Freund heimzuzahlen und Jamie selbst würde durch Lauries ansehen seine eigenen Interessen verfolgen können.
Doch wie sollte es anders sein - Grenzen verschwimmen, und wo endet schon eine Fake-Beziehung?

Ich bin von der Geschichte begeistert! Die Charaktere sind allesamt interessant aufgebaut. Jeder hat seine eigene Geschichte, seine Ecken und Kanten. Der Schreibstil ist flüssig, spannend und an den richtigen Stellen humorvoll. Der Verlauf der Geschichte hat mir auch sehr gut gefallen, und trotz des offensichtlichen Geschichtsverlaufes wurde ich überrascht. Überrascht von den Ereignissen und den vergangenen Ereignissen.

Was mir besonders gut gefallen hat, ist wie sich Laurie entwickelt hat. Wie sie sich trotz ihrer Trauer wieder aus ihrem Loch gerissen hat und einen neuen Lebensabschnitt beginnt.

Mein Fazit: Eine Geschichte über Beziehungsenden und darüber hinweg kommen, das sich Selbst finden und des wieder Öffnens des eigenen Herzens.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 11.01.2021

Eine niedliche Liebesgeschichte innerhalb der schönen Natur Kanadas

Wild like a River
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Mir hat diese Geschichte >Wild like a river< rund um Heaven, Jackson und den Nationalpark sehr gut gefallen.

In >Wild like a river< geht es um die junge Haven. Haven lebt recht abgeschieden, gemeinsam ...

Mir hat diese Geschichte >Wild like a river< rund um Heaven, Jackson und den Nationalpark sehr gut gefallen.

In >Wild like a river< geht es um die junge Haven. Haven lebt recht abgeschieden, gemeinsam mit ihrem Vater, in einem Nationalpark in Kanada. Havens Vater arbeitet als Ranger, kümmert sich um den Park und um die Parkbesucher. Und so lernen sich, über Havens Vater, der junge Wildcamper Jackson und Haven kennen.
Jackson ist sogleich von Haven angetan und auch Haven ist nicht von dem jungen gutaussehenden Kerl abgeneigt. Und so treffen sich Jackson und Haven innerhalb von Jacksons Urlaub immer wieder und bauen langsam eine niedliche Beziehung zueinander auf.

Diese Geschichte bietet so viel mehr als es zuerst den Anschein hat. Die Charaktere haben allesamt eine gewisse Tiefe und neben der Hauptstory rund um die beiden Hauptcharaktere gibt es eine spannende Geschichte, welche sich um Havens verstorbene Mutter rankt.

Neben der Geschichte, welche mich in ihren Bann gezogen hat, konnte mich auch der Schreibstil von Kira Mohn komplett überzeugen. Besonders die Wanderungen durch den Nationalpark haben mir unglaublich gut gefallen. Alles ist so super bildlich umschrieben, dass ich selbst das Gefühl hatte in der Natur zu sein. Allgemein war ich von der Geschichte und den Charakteren in den Bann gezogen und habe die Geschichte in kürzester Zeit verschlungen.

Zwar wird es in diesem Buch auch intim, jedoch liegt der Schwerpunkt definitiv auf der Story und fällt daher in den Bereich Jugendbuch/ Young Adult.

Mein Fazit: Für Young Adult Leser, Fans von zarten Liebesbeziehungen und Naturliebhabern eine klare Empfehlung.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 11.01.2021

Eine an sich interessante Geschichte

Ada
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Ada ist quasi der zweite Teil zu "der Apfelbaum" von Christian Berkel. Im Apfelbaum geht es um die Mutter von Ada, und in Ada geht es um Ada selbst. Also kann man diesen Roman auch lesen, wenn man den ...

Ada ist quasi der zweite Teil zu "der Apfelbaum" von Christian Berkel. Im Apfelbaum geht es um die Mutter von Ada, und in Ada geht es um Ada selbst. Also kann man diesen Roman auch lesen, wenn man den Apfelbaum nicht gelesen hat - sowie ich.

Ich mochte den Schreibstil von Herrn Berkel gerne verfolgen. Er ist ruhig und flüssig, bildlich und kann die Emotionen der Figuren glaubhaft wiedergeben.

Die Geschichte selbst hat ein interessantes Grundgerüst. Ada erzählt innerhalb einer Therapiesitzung ihrem Therapeuten über ihr Leben.

Ada verbringt ihre ersten Lebensjahre gemeinsam mit ihrer Mutter in Argentinien. Es passieren einschneidende Lebensereignisse und Adas Mutter entschließt sich gemeinsam mit ihrer Tochter zurück nach Deutschland zu ziehen. In Deutschland angekommen versucht Ada sich dann selbst zu finden. Sie rebelliert in ihrer Jugend ein wenig und beschäftigt sich viel mit der Frage wer ihr eigentlicher Vater ist.

Adas Mutter hat jüdische Wurzeln. Ich hätte mir gewünscht, dass dieses Thema noch ein wenig präsenter in der Geschichte besprochen wird.

Allgemein hat mich die Geschichte nicht vollends überzeugt. An sich ist die Grundgeschichte interessant, jedoch hatte die Mitte einige Längen und Adas rebellische Phase konnte mich in ihrer Umsetzung nicht richtig überzeugen.

Ob ich den Apfelbaum noch lesen werde weiß ich nicht, jedoch werde ich das nächste Buch von Christian Berkel mit Sicherheit lesen und bin gespannt in welche Geschichte er einen dann entführen wird.

Mein Fazit: Interessante Familiengeschichte, welche mir vielleicht einfach nicht gelegen hat.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 03.01.2021

Es fehlt der rote Faden

Lea und das Labyrinth der Zeit
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Das Buch ist super schön aufgemacht. Das Cover, der Vorhang und das Innenleben sind sehr schön aufeinander abgestimmt und in Kombination mit dem Lesebändchen ein Hardcover wie ich es mir immer wünsche.

Die ...

Das Buch ist super schön aufgemacht. Das Cover, der Vorhang und das Innenleben sind sehr schön aufeinander abgestimmt und in Kombination mit dem Lesebändchen ein Hardcover wie ich es mir immer wünsche.

Die Geschichte konnte mich hingegen leider nicht so überzeugen.

Die Grundidee finde ich gut. Lea, ein junges Mädchen verbringt ihre Ferien bei ihrem Onkel und ihrer Tante auf dem Land. Plötzlich tauchen Wölfe in der Gegend auf und die Geschichte scheint sich mit einer alten Dorfsage zu umwickeln. Zusätzlich taucht dann noch ein mysteriöser Junge auf, der behauptet Zeitreisen zu können. Der Anfang der Geschichte hat mir abgesehen von ein paar Kleinigkeiten noch richtig gut gefallen, doch dann sind immer mehr Dinge geschehen, aufgetaucht und passiert die mich mehr verwirrt haben als alles andere. Es gab viele Ansätze, die sich zu einer interessanten Geschichte hätten entwickeln können, aber nie wurden diese Ansätze wirklich behandelt oder vertieft. Zudem, finde ich, ist nach dem Anfang eine gewisse Leere in der Geschichte entstanden, welche sich eine ganze Zeit lang gezogen hat. Diese Leere wurde dann von Versuchen die Zeitreisethematik zu erklären überflutet und darauf folge der, meiner Meinung nach, nicht gelungenen Höhepunkt der Geschichte - das Ende.
Neben der Story an sich, konnte ich zu den Charakteren einfach keine Bindung aufbauen. Abgesehen von dem einen Dorfjungen empfand ich die meisten Charaktere sogar eher unympathisch.
Den Schreibstil von Michael Engler fand ich flüssig und teilweise bildlich, jedoch durch die Story auch ein wenig spannungslos.
Was mich jedoch am meisten an der ganzen Geschichte gestört hat ist, dass ich eine richtige Zeitreise Geschichte erwartet habe und eben dieser Aspekt - die Zeitreise - ist, in meinen Augen, zum einen ein wenig untergegangen und zum anderen nicht wirklich gut aufgebaut. Es gab keine wirklichen Zeitsprünge und interessante Hintergrund Informationen, welche ich eben aus so vielen anderen Zeitreisegeschichten liebe.

Zwar bin ich mit meinen 22 Jahren ein wenig aus der Zielgruppe hinausgewachsen, und sehe vielleicht die ein oder anderen DInge anders wie noch vor ein paar Jahren, jedoch hätte ich mit 12 Jahren +, aufgrund der fehlenden Spannung, die Geschichte wohl nicht beendet.

Mein Fazit: Eine Geschichte mit vielen tollen und interessanten Ansätzen (vor allem die Wölfe :) ), jedoch werden zu viele Ansätze gemacht, ohne diese wirklich zu bearbeiten. Und mir hat einfach ein roter Faden gefehlt.

  • Cover
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Fantasie
Veröffentlicht am 20.11.2020

wilde Wikinger und Fußballverrückte Gottheiten

Storm und die Fußballgötter
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Mir hat die Geschichte rund um den kleinen Storm, welcher das Fußballspiel erfunden hat, gut gefallen.

Storm ist ein kleiner Sklavenjunge und lebt bei den Wikingern in Reydarfjordurthoft-hier und manchmal ...

Mir hat die Geschichte rund um den kleinen Storm, welcher das Fußballspiel erfunden hat, gut gefallen.

Storm ist ein kleiner Sklavenjunge und lebt bei den Wikingern in Reydarfjordurthoft-hier und manchmal ist er auch in Reydarfjordurthoft-dort.

Sei größter Wunsch ist es selbst einmal Wikinger zu werden. Doch um dies zu können, und zur Wikingerschule gehen zu dürfen, muss er erstmal eine kniffelige Wikingerprüfung bestehen.

Im weiteren Verlauf der Geschichte kommt es dann zu einer Auseinandersetzung mit einem anderen Dorf. Die Lösung, na klar, ein Fußballspiel :D

Storm ist ein pfiffiger kleiner Junge und es hat Spaß gemacht, gemeinsam mit ihn diese Geschichte zu erleben. Durch den lockeren, kindgerechten Schreibstil von Jan Birck, in Kombination mit den tollen farbigen Illustrationen, welche sogar von Autoren selbst stammen, hat diese Geschichte einfach nur Lust auf mehr gemacht.

Zunächst konnte ich mir nicht genau vorstellen, wie man ein Fußballspiel gut zu Papier bringen kann, doch durch die leicht verständlichen tollen Umschreibungen kann man auch noch gut folgen, selbst wenn es auf dem Spielfeld ein wenig hektischer wird.

Für mich persönlich war dies die erste Geschichte von Storm, und auch wenn dies der zweite Band ist, kann man ihn auch ohne große Vorkenntnisse separat vom ersten Band lesen.

Besonders gut hat mir neben der allgemeinen Idee, Nordische Götter mit dem Thema Fußball zu kreuzen, Storms treuer Begleiter gefallen. Sei kleiner Hund Luzifer ist einfach niedlich und ein wahrer Freund ^^

Mein Fazit: Für jeden geeignet der Lust auf: wilde Wikinger, Fußballverrückte Gottheiten und eine lustige Geschichte hat, die nach mehr verlangt.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere