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Veröffentlicht am 17.06.2017

Sehr emotional und leider das Ende einer Reihe

Feel Again
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Inhalt:
Er sollte nur ein Projekt sein – doch ihr Herz hat andere Pläne.
Sawyer Dixon ist jung, tough – und eine Außenseiterin. Seit dem Tod ihrer Eltern lässt sie niemanden an sich heran. Das ändert ...


Inhalt:
Er sollte nur ein Projekt sein – doch ihr Herz hat andere Pläne.
Sawyer Dixon ist jung, tough – und eine Außenseiterin. Seit dem Tod ihrer Eltern lässt sie niemanden an sich heran. Das ändert sich, als sie Isaac Grant kennenlernt. Mit seiner Nerd-Brille und den seltsamen Klamotten ist er eigentlich das genaue Gegenteil von Sawyers üblichem Beuteschema. Doch als Isaac, der es satthat, single zu sein, sie um Hilfe bittet, schließen die beiden einen Deal: Sawyer macht aus Isaac einen Bad Boy und darf dafür seine Entwicklung als Fotoprojekt für ihr Studium festhalten. Aber Sawyer hat nicht mit den intensiven Gefühlen gerechnet, die zwischen ihr und Isaac hochkochen …

Herzlichen Dank an lesejury, dass ich an der Leserunde zu "Feel Again" teilnehmen durfte!

Meine Meinung:
Achtung! Diese Rezension enthält Spoiler zu "Begin- und Trust Again". Lesen auf eigene Gefahr.
In "Feel Again" geht es um die toughe Studentin Sawyer Dixon, die wie es der Zufall will, Isaac Grant zu ihrem Kunstprojekt macht. Sie beschließen einen Deal. Saywer macht aus dem schüchternen Nerd einen sexy Frauenmagnet und Saywer bekommt ihr perfektes Fotoprojekt.. Es dauert nicht lange bis Sawyer merkt, dass es nicht ganz so leicht in Sachen Gefühlen werden würde. Zu dem
Cover möchte ich jetzt nicht viel sagen, weil es den anderen beiden Bänden fast komplett ähnelt. Allerdings muss ich doch erwähnen, dass ich es am schönsten finde, weil die Farben besser miteinander harmonieren und das lila einfach von den anderen beiden Bänden herausragt und zu meinen Lieblingsfarben gehört.
Der Schreibstil ist einfach und nicht anstrengend, ähnelt einem typischen New Adult Schreibstil, hat aber trotzdem das gewisse Etwas für Spannung, Details und vor allem in diesem Band, ist der Schreibstil und damit auch die Sicht von Sawyer unglaublich gefühlvoll. Der Schreibstil lässt einen durch die vielen Emotionen sehr mitfühlen, was diesen Band nicht nur aus dieser Reihe, sondern aus dem ganzen New Adult Regal, hervorragen lässt. Von Langeweile durch Schreibstil oder inneren Monolog ist hier keine Spur!
Die Kapitel haben eine angenehme Länge, können manchmal länger und manchmal kürzer sein, aber enden teilweise mit einem Höhepunkt, was jedes Kapitel auch spannend sein lässt.
Sawyer ist nicht nur tough, rockig oder gefühllos, wie es einem in den ersten Bänden vorkommt, sondern eigentlich genau das Gegenteil. Ihre Geschichte wird sehr fesselnd, nach und nach, erzählt und hat einen Hintergrund, der einen das Buch nicht mehr aus der Hand legen lässt. Da sie aber auch ziemlich stur ist, gerne mal einen trinkt und sich genauso gerne auch mal mit Jungs vergnügt, sehen das manch andere in der Geschichte aber auch ganz anders, weshalb sie mehrere Probleme gleichzeitig bewältigen muss. Das Buch ist lehrreich für den Leser in Sachen "Was andere von mir denken könnten". Außerdem hat Sawyer einen starken Ehrgeiz was ihre Fotoprojekte angeht. Sie brennt für ihr Talent, auch wenn sie selbst nicht einsehen kann, dass sie so gut ist, wie sie ist. Über sie zu lesen ist spannend und witzig, weil sie teilweise selbst lustige Sprüche raushauen kann, ihre beste Freundin Dawn (aus Trust Again) natürlich auch ziemlich witzig sein kann und ohnehin das ganze Buch auch mit humorvollen Szenen geprägt ist.
Isaac ist auf den ersten Blick er Nerd schlechthin und man kann sich die beiden zusammen erstmal gar nicht vorstellen. Das ändert sich aber ganz schnell und man schließt Isaac sofort ins Herz. Ich persönlich bin ja auch der Meinung, dass Isaac als schüchterner, intelligenter, aber unglaublich gut aussehender Junge noch gar nicht so oft eine Rolle in der New Adult Welt bekommen hat. Zumindest habe ich noch keine Geschichte gelesen, in der solch eine Figur die Hauptrolle spielt. Das hat für mich "Feel Again" natürlich noch viel interessanter gemacht. Seine Veränderung ist auf jeden Fall überraschend.
Die Geschichte hat mich, wie schon erwähnt, damit beeindruckt, dass sie voll mit Emotionen und Gefühlen gepumpt ist. Eigentlich würde ich dem Buch dann direkt 2 Sterne geben und sagen, dass es mir zu kitschig ist, aber in diesem Fall hätte ich es mir anders auch einfach gar nicht vorstellen können. Vor allem eine Szene, in der nicht viel geredet, sondern gehandelt wurde, hat mir sehr gefallen und mich richtig mitfühlen lassen. Mona Kasten beschreibt die Handlungen und Szenen so gut, dass man wirklich richtig in die Geschichte reingeht und man nicht so schnell wieder herauskommt. Die Veränderung von Isaac und Sawyer, Auflösungen und Höhepunkte sind gut gewählt und ich hätte sie mir auch nicht anders vorstellen können. Auftritte von Figuren aus Begin- und Trust Again gibt es auch machen das als "Again- Liebhaber" noch ein Stück schöner und runden die Geschichte auch ab. Natürlich kommen auch viele andere Figuren dazu, die ich sofort in mein Herz geschlossen oder verflucht habe. Die Geschichte hat mich richtig für sich genommen und nicht mehr gehen lassen. Natürlich ist die Liebesgeschichte für sich nichts Außergewöhnliches, aber Mona Kasten hat es geschafft die Geschichte besonders zu machen. "Feel Again" gebührt ein Ehrenplatz im Bücherregal.

buechervertraeumt.blogspot.com

Veröffentlicht am 05.06.2017

Wenn das Leben dir Zitronen gibt, mach Limonade draus

Lemon Summer
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Inhalt:
Die Liebe findet dich, wo du auch steckst
Seit ihre Eltern geschieden sind, verbringt Whitley die Sommerferien bei ihrem Dad. Doch was für sie sonst die beste Zeit des Jahres war, entpuppt sich ...

Inhalt:
Die Liebe findet dich, wo du auch steckst
Seit ihre Eltern geschieden sind, verbringt Whitley die Sommerferien bei ihrem Dad. Doch was für sie sonst die beste Zeit des Jahres war, entpuppt sich diesmal als reinster Albtraum. Denn ihr Dad – Überraschung! – hat eine neue Verlobte. Und die hat einen Sohn. Der sich ausgerechnet als Whitleys One-Night-Stand entpuppt. Weil Gefühle aber so gar nicht ihr Ding sind, lenkt Whitley sich ab: Party bis zum Umfallen. Dabei übersieht sie fast die guten Dinge direkt vor ihrer Nase. Wie den Jungen, dem wirklich etwas an ihr liegt ...

Meine Meinung:
Kody Keplinger ist die Autorin von dem New York Times Bestseller "Von wegen Liebe", den sie im Alter von 17 Jahren verfasst hat. "Von wegen Liebe" wurde als "Duff - Hast du keine, bist du eine" verfilmt. "Lemon Summer" ist ihr zweiter Roman, der bei cbt erschienen ist.
"Lemon Summer" handelt von der achtzehnjährigen Whitley, die nach einem One- Night- Stand auf dem Abschlussball ihren Vater, wie jeden Sommer, besucht. Dieses Jahr entpuppen sich ihre Sommerferien aber als reinster Albtraum, weil ihr Vater, ohne es ihr gesagt zu haben, in eine andere Stadt, mit seiner neuen Familie gezogen ist. So wie es der Zufall will, ist ihr zukünftiger Stiefbruder ihr One- Night- Stand und sie deshalb in einer problematischen Situation.
Das Cover passt perfekt zu einzelnen Szenen und sieht wirklich toll aus, weil es durch die leuchtenden Farben ins Auge sticht, aber trotzdem alles harmoniert. Allerdings finde ich, dass es in dieser Geschichte weniger um die Liebe, sondern eher um das Motto "Wenn das Leben dir Zitronen gibt, dann mach Limonade draus" geht. Nur so konnte ich mich auch mit dem Titel zufriedengeben.
Der Schreibstil ist leicht zu lesen, aber langweilt einen nicht. Ganz im Gegenteil. Der Schreibstil ist zwar nicht sehr detailreich, aber ist sehr zynisch und enthält daher auch einige innere Monologe, aber bleibt unterhaltsam und spannend. Alles in einem hebt er die Persönlichkeit von Whitley, das Buch ist nämlich in Whitleys Sicht verfasst, überaus gut hervor und bleibt nicht einfach neutral, wie es manchmal sein kann. Gefühle, Zynismus und Gedankengänge sind sehr gut vertreten und beschrieben.
Die Kapitel haben eine durchschnittliche Länge, können manchmal aber auch länger sein, was mir aber nicht aufgefallen ist, weil es durchgehend interessant bleibt.
Whitley ist eine sehr unterhaltsame Person bzw. ein sehr unterhaltsamer Charakter und man bemerkt ihre Veränderungen enorm. Durch ihren Zynismus ist sie natürlich für manche entweder unglaublich witzig oder unglaublich arrogant, weshalb ich hier nicht versprechen kann, dass man diesen Charakter lieben wird. Sie ist weniger die Person bei der man sich die Haare ausrupft, sondern eher die Person, die logisch denkt, weiß was sie will, aber auch zu Fehlern steht. Es gibt also kein Ärgern über Handlungen von ihr.
Nathan, die zweite Hauptfigur, kann man als perfekten Jungen von nebenan bezeichnen. Er ist der große Bruder, der nicht will, dass es seiner Familie schlecht geht und etwas mit seiner kleinen Schwester passiert. Um nicht zu spoilern, aber trotzdem näher auf ihn und
die Geschichte einzugehen, muss ich auch die Verlobte, von Whitleys Vater in diese Rezension einbeziehen. Das Buch wird mit Hilfe der Liebesgeschichte vermarktet, dabei steht in diesem Buch auch was anderes außer Probleme in komplizierten Liebesbeziehungen im Vordergrund. Also empfehle ich es nicht für die Liebesgeschichte, sondern für die Geschichte mit familiären Hintergrund. Das hat mir am meisten an diesem Buch gefallen. Whitley kommt nicht damit klar, dass ihr Vater eine neue Familie hat und kaum noch mit ihr redet. Sie ist aber da und möchte, dass sie jemand erhört. Sylvia, ihre zukünftige Stiefmutter, hingegen ist nicht die böse Stiefmutter, wie meist in Märchen vertreten, sondern möchte Whitley wirklich eine schöne Zeit im Sommer bereiten. Das versteht Whitley nicht, möchte sich auf Partys austoben, unterschätzt aber die stille Post im Dorf, in dem ihr Vater berühmt für seinen Beruf ist und bekommt nicht nur Probleme mit hässlichen Mobbern. Sie muss viele Dinge bewältigen, die ihr im Herzen wehtun, sich Dinge eingestehen und aber nicht weinen. Hierbei steht natürlich ihr neu gewonnener bester Freund Harrison bei, der auch einiges an Humor auf Lager hat. All das im Gesamtpaket, finde ich dieses Buch super und kann es nur empfehlen. Natürlich ist die Liebesgeschichte auch toll und auch besonders, wegen ihrem Ausgangspunkt, aber sie ist eben nicht so besonders, wie der Weg von Whitley, den sie gehen muss, um sich selbst zu finden.

buechervertraeumt.blogspot.com

Veröffentlicht am 21.04.2017

Sehr schöner Reihenauftakt!

Obsidian 1: Obsidian. Schattendunkel
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Inhalt:
Als die siebzehnjährige Katy Swartz vom sonnigen Florida ins graue West Virginia ziehen muss, ist sie alles andere als begeistert. In ihrem winzigen neuen Wohnort kommt sie in den ersten Tagen ...

Inhalt:
Als die siebzehnjährige Katy Swartz vom sonnigen Florida ins graue West Virginia ziehen muss, ist sie alles andere als begeistert. In ihrem winzigen neuen Wohnort kommt sie in den ersten Tagen nicht einmal ins Internet, was für die leidenschaftliche Buchbloggerin eine Katastrophe ist. Nur mit Mühe lässt sie sich dazu überreden, bei ihren Nachbarn zu klingeln, um "neue Freunde" zu finden. Und lernt so den atemberaubend gutaussehenden Daemon Black kennen. Was Katy jedoch nicht weiß, ist, dass genau der Junge, dem sie von nun an am meisten aus dem Weg zu gehen versucht, ihr Schicksal bereits verändert hat...


Meine Meinung:
In dem Fantasyroman "Obsidian - Schattendunkel" geht es um die siebzehnjährige Katy und Daemon. Katy zieht neu in den Ort und freundet sich relativ schnell mit ihrer Nachbarin Dee an. Durch Dee kommt sie an ihren Nachbarn Daemon, Dees Bruder, der ziemlich offensichtlich zeigt, dass er so ziemlich gar nichts von Katy hält. Trotzdem knistert es zwischen den beiden und durch einen Schub Fantasy wird man in eine Welt voller Abenteuer und Geheimnisse geworfen.
Das Cover passt perfekt zum Thema. Allerdings kann man das auch erst sagen, wenn man das Buch gelesen hat, denn vorher kann man das nicht verstehen. Es sind zwei Menschen bzw. die Konturen von zwei Menschen zu erkennen, die auf einem Feld voller glitzernder Lichter stehen. Hier finde ich sehr gut gemacht, dass man keine richtigen Menschen erkennt, damit die Fantasie einem selbst überlassen bleibt.

Der Schreibstil des Buchs ist sehr flüssig. Man bemerkt auch nicht, dass die Geschichte von einer erwachsenen Frau verfasst worden ist, weil der Schreibstil und die Art der Protagonistin sehr jugendlich vorgebracht werden. Das soll ja schließlich auch so sein, aber es ist nun mal nicht häufig, dass ein Buch durchgehend auch "jugendlich" bleibt. Die Geschichte ist in der Ich- Form in Katys Sicht verfasst worden. Wörter, meistens Adjektive, die ausdrucksvoller dargestellt werden sollen, sind kursiv verfasst und passen auch immer perfekt in das Geschehen.
Die Kapitel haben keine äußeren Besonderheiten und haben eine gewöhnliche Länge. Allerdings ist es so, dass jedes Kapitel ein kleines Thema im Buch immer für sich hat. Zwar gibt es im ganzen Buch ein bestimmtes Thema, aber dieses wird ja von verschiedenen, anderen und kleineren Themen gestützt. Das finde ich auch sehr gut, denn ich persönlich finde es sehr anstrengend und langweilig über mehrere Kapitel immer über das selbe Thema zu lesen zu müssen und zu keinem Punkt, keiner Aussage zu kommen.
Katy ist als Buchbloggerin für mich natürlich besonders interessant beim lesen gewesen, weil ich mich daher in ihr schon in diesem Punkt wiederspiegeln kann. Es ist aber nicht so, dass es in dem ganzen Titel nur um ihren Blog geht, denn deshalb vergebe ich ja nicht volle Punktzahl! Armentrout hat es geschafft Katy sehr glaubwürdig und realistisch rüberzubringen. Katy ist ganz klar ein kluges Mädchen und weiß sich selbst zu helfen, wenn sie Probleme hat. Sie ist kein Buchcharakter bei dem man sich die Haare ausrupft.
Daemon ist der berühmte "ich-breche-dir-das-Herz-weil-ich-heiß-und-super-schlau-bin"- Typ. Aber man kann ihn einfach nur gern haben. Armentrout dreht und wendet alles so, dass man oft den leidenschaftlichen Daemon hat und beim lesen grinst und dann gibt es noch den Daemon der alles für seine Familie tun würde, ein Daemon bei dem man am liebsten gleich in Tränen ausbrechen würde. Man kann ihm ganz gut folgen, obwohl es so scheint als wäre er ein unerreichbarer, sexy Jugendlicher, der am liebsten jedem Mädchen das Herz brechen möchte. Charmant wie eh und je!
Alle anderen Charaktere und Dee sind sehr gut ausgewählt und passen so gut in die Geschichte, dass man sie nicht missen möchte. Vor allem Dee, Daemons Schwester, hat es in sich. Mit ihrer süßen Persönlichkeit macht sie es dem Leser wirklich schwer, sie nicht zu mögen. Das bedeutet aber natürlich nicht, dass man sie nicht mögen sollte. Ganz im Gegenteil!
Die Geschichte hat es wirklich in sich und es ist alles so verzwickt, dass es wirklich schwer ist nicht zu spoilern, aber macht euch keine Gedanken, denn diese Rezension ist spoilerfrei! Gewerbt wird ja schließlich mit der außergewöhnlichen Liebesgeschichte von Daemon und Katy, denn dieser soll ihr ja angeblich ihr Schicksal schon längst verändert haben und seien wir mal ehrlich: Es wäre ja langweilig, wenn nicht! Mir gefällt es sehr gut, dass die beiden wissen was sie wollen. Es gibt kein hin und her wie in vielen anderen Liebesgeschichten. Es gibt das Fantasyabenteuer und die Liebesgeschichte dazu und beides natürlich sehr zusammenhängend, damit es ja auch spannend bleibt und es ist wirklich sehr spannend! Wenn mich jemand fragt, ob mir etwas in der Geschichte nicht gefallen hat, dann sage ich, dass es nichts gibt, was mir nicht gefallen hat, denn alles hängt so toll zusammen und lässt einen mitfiebern, dass man gar nicht anders kann, als das Buch in wenigen Tagen, wenn nicht sogar Stunden, ausgelesen zu haben! Es ist nichts dabei was zu fremdschämen oder langweilen führt. Nehmen wir mal dieses ganze Fantasyzeug aus dem Buch: Dann sehen wir auch Teenagerprobleme, die jeden Jugendlich dazu bringen zu schmunzeln, weil dieser nichts anderes kennt und ganz genau weiß, wie Katy oder Daemon sich gerade fühlen.

Ich vergebe 5/5 für "Obsidian - Schattendunkel" von Jennifer L. Armentrout
buechervertraeumt.blogspot.com

Veröffentlicht am 02.10.2017

Langatmig, aber gut

Alexandria & Tristan
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Inhalt:
Alexandria will nur ein normales Leben führen, aber sie ist pleite. Nachdem ihre Eltern wegen Veruntreuung im Gefängnis gelandet sind, schreibt sie sich mit dem Mädchennamen ihrer Mutter am College ...

Inhalt:
Alexandria will nur ein normales Leben führen, aber sie ist pleite. Nachdem ihre Eltern wegen Veruntreuung im Gefängnis gelandet sind, schreibt sie sich mit dem Mädchennamen ihrer Mutter am College ein und versucht ihr Bestes, jemand anderes zu sein. Auf einer Party lernt sie Tristan kennen: reich, faul und egozentrisch. Als er sie anmacht, schüttet sie ihm ihr Bier über den Kopf, aber das stößt ihn nicht ab. Im Gegenteil: Tristan liebt nichts mehr als eine Herausforderung …


Meine Meinung:
„Fair Game - Alexandria & Tristan” ist der dritte Band der „Fair Game” - Reihe. Die Bände sind voneinander unabhängig lesbar, was bedeutet, dass man nicht alle oder in einer bestimmten Reihenfolge lesen muss. In dieser Rezension geht es nur um den dritten Band und wird auch nicht mit seinen Vorgängern verglichen.
Der Schreibstil bleibt dem „New Adult” - Genre treu. Er ist nämlich leicht und in kürzeren Sätzen verfasst, sowie auch manchmal ausfallend oder auch emotional, wobei das ganze Buch ein reines Gefühlschaos darstellt, was durch die Ich- Perspektiven der beiden Hauptfiguren verstärkt wird.
Die Kapitel sind durchschnittlich und wechseln teilweise auch öfter mal auf mehren Seiten die Perspektiven, was manchmal kurz verwirren kann, aber man gewöhnt sich schnell daran, wenn man sich von der Geschichte gerade denn auch mitreißen lässt.
Die Handlung ist typisch für dieses Genre und ist für mich auch völlig vorhersehbar beim lesen gewesen, bis auf das Ende, dass ich so gar nicht kommen sehen habe, auf eine positive Art. Mehr verrate ich zum Ende allerdings nicht. Anfangs geht es, meiner Meinung nach, viel zu schnell los, sodass ich mich gar nicht richtig mitverliebe und nachvollziehen kann, warum denn jetzt das ein oder andere passiert, was ich nicht so gut finde. Danach zieht sich einiges in die Länge und will einfach nicht voranschreiten, was dann zu einem Teil langweilt, aber zum anderen auch gut ist, wenn man nichts anspruchsvolles lesen möchte und sich auf eine süße Liebesgeschichte mit erotischem Flair einlassen möchte. Die Autorin macht immer mal wieder auf Geheimnisse aufmerksam, dessen Auflösung man sehr erwartet, aber es kommt einfach nicht so wie erwartet dazu, sodass man irgendwann auch aufhört sich darauf einzustellen, weil die Spannung immer weiter sinkt, bis es dann einfach viel zu schnell viel zu viele Informationen und Ereignisse gibt. Zusammengefasst gibt es also eine ewige Tiefe, mit wenigen Höhen, aber dafür Höhen, die es in sich haben. Zum anderen habe ich einfach das Gefühl, dass es in diesem Roman hauptsächlich um Sex ging. Das Ziel scheint die ganze Zeit nur Erotik zu sein und nimmt teilweise auch die Handlung auf längere Hinsicht ein, wozu ich aber nicht mehr verrate. Allerdings muss ich an dieser Stelle noch hinzufügen, dass in dem erotischen Themenbereich, als auch im Allgemeinen manchmal aufgegriffene Themen von der Autorin nicht beendet bzw. die Fragen des Lesers dazu beantwortet werden, was mich sehr gestört hat. Das macht die Geschichte auf eine Art und Weise löchrig, obwohl es eine Länge hat, die man durchaus gut füllen könnte. Das Ende kam mir persönlich dann doch viel zu schnell, weil es sehr schnell spannend wird, aber nur auf kurzer Dauer. Bis zum Ende, versteht sich. Dabei hat die Autorin eine super Idee für die Geschichte der Hauptfiguren gehabt, die leider zu wenig umgesetzt worden ist.Von der Handlung zusammengefasst kann ich sagen, dass es sicher eine leichte Liebesgeschichte mit erotischer Note für zwischendurch oder nebenbei ist, aber viel erwarten sollte man definitiv nicht.
Alexandria kommt mir trotz ihrer Lebensgeschichte sehr unreif und naiv vor. Zwar ist sie ein sehr selbstständiger, intelligenter Charakter, aber lässt sich sehr leicht von außen beeinflussen, was sie leicht angreifbar und zum Ziel macht. Ganz ins Herz schließen konnte ich sie daher nicht, aber ich habe mit ihr mitgefühlt und konnte ihre Ansichten auch immer auf eine Art und Weise nachvollziehen.
Tristan ist der typische Badboy und Kotzbrocken, den sich keine Eltern von hübschen Mädchen als Freund wünschen, aber er schleicht sich trotzdem ins Leserherz, weil er eine absolute Veränderung durchmacht und mit sich und seinen Ängsten kämpft. Von außen betrachtet ist er arrogant und besitzergreifend, aber innerlich ist er dann doch ganz anders.

buechervertraeumt.blogspot.com

Veröffentlicht am 24.09.2017

Außergewöhnliche Geschichte, mit aber...

Sakura
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Inhalt:
Es ist die einzige Chance, die sie je haben wird: Als der Kaiser zur „Blüte“ aufruft, weiß Juri, was sie zu tun hat. Aber das Auswahlverfahren, bei dem am Ende nur die Vollkommenen einen Platz ...

Inhalt:
Es ist die einzige Chance, die sie je haben wird: Als der Kaiser zur „Blüte“ aufruft, weiß Juri, was sie zu tun hat. Aber das Auswahlverfahren, bei dem am Ende nur die Vollkommenen einen Platz an der Oberfläche erhalten, ist hart und unbarmherzig - und Juri nicht makellos genug, um daran teilzunehmen. Trotzdem kann sie nichts davon abhalten. Die dunkle Höhle, in der sie ihr ganzes Leben verbringen musste, will sie um jeden Preis verlassen. Verkleidet als Junge, schmuggelt sie sich unter die Probanden. Doch ausgerechnet der Sohn des Kaisers wird auf sie aufmerksam. Hat er Juris Tarnung durchschaut? Oder spielt auch der Prinz ein doppeltes Spiel?


Meine Meinung:
Der Schreibstil ist trotz des besonderen bzw. komplizierten Inhalts sehr leicht und flüssig gehalten, was definitiv ein Pluspunkt ist. Dazu muss ich aber noch hinzufügen, dass ich, weil der Schreibstil eine trockene Art hat, was Emotionen angeht, nicht so sehr im Vergleich zu anderen Geschichten berührt worden bin.
Die Kapitel sind in großen Abschnitten unterteilt. Wie genau verrate ich nicht, weil ich nur ungern spoilern würde. Die großen Abschnitte sind jeweils nochmal in weitere Abschnitte unterteilt, die es von der Länge her auch in sich haben, was mich aber anfangs noch nicht gestört hat. Dazu aber gleich. Diese unterteilten Abschnitte tragen immer ein jeweiliges Thema in sich, was mir sehr gefällt, weil es mal was anderes ist und man immer einen kleinen Vorgeschmack auf das Kommende bekommt und dabei noch ein bisschen rätseln muss, weil die Abschnitte nicht nummerisch unterteilt sind, sondern mit Wörtern oder einem Satz ähnlich wie ein rätselhaftes Zitat.
Juri ging mir manchmal leider etwas auf die Nerven, wenn man es schmerzhaft ausdrücken möchte. Anfangs kam sie mir noch sehr intelligent und stark vor, was mir natürlich sehr gefallen hat, doch dann erfuhr man mehr über sie und die Geschichte nahm ja logischerweise auch ihren weiteren Lauf und ihre Entwicklung gefiel mir irgendwie nicht oder einfach ihr Inneres, das schließlich aus ihr rauskommt. Ganz vertragen konnte ich mich schließlich also leider nicht mehr mit ihr.
Die Geschichte hat natürlich einen tollen Hintergrund, aber ich möchte hier auch nicht allzu viel verraten, außer das was ich mir oben bereits aufgehoben habe: Nämlich warum ich die Geschichte nach und nach immer weniger gut fand. Anfangs ist sie super spannend, die Hintergründe der Protagonistin einzigartig und ihre beste Freundin Rebecca ist ein wahrer Schatz mit einem Job, der kurz zum staunen bringt, weil es einfach so viele Momente gibt, in denen ich mich gefragt habe, ob das jetzt ernst gemeint ist oder ob das einfach wahr ist - Im positiven Sinne natürlich. Und dann ging das richtige Abenteuer los, das natürlich auch sehr spannend zu lesen bzw. mitzuverfolgen ist, aber dann ist die Luft auch einfach schon raus. Also musste ich mich die zweite Hälfte durch das Buch zwingen und wurde im Endeffekt leider nicht mehr überzeugt. Manchmal gibt es noch Highlights in denen ich total mitgefiebert habe oder Rückblicke bei denen ich mitgefühlt habe oder auch Szenen die super süß sind, aber das war es dann für mich persönlich auch schon gewesen. Deshalb bin ich einfach der Meinung, dass ich den weiteren Lauf des Buches zu hoch eingeschätzt habe, nachdem ich den ersten Teil so gut gefunden habe. Mal abgesehen davon, dass ich irgendwann die Lust an dem Buch verloren habe, gibt es natürlich auch noch ein anderes Thema, dass ich zu dieser Rezension erwähnen muss: Freundschaft. In dieser Geschichte erfährt man wie Freundschaft entsteht, auf die Probe gestellt wird oder den jeweiligen Verrat. Es geht sogar so weit, dass ich es fast als kitschig bezeichnen würde. Und was ist das Gegenteil von Freundschaft? Feindschaft! Und auch die findet hier nicht nur einmal und kurz einen Platz. Ein Abenteuer mit Höhen und Tiefen.
Fazit: Ich empfehle es, wenn ihr Lust auf eine außergewöhnliche Geschichte hat, in der man auch mal einen richtigen, tödlichen Feind hat. Aber bitte nicht zu viel erwarten, sonst könnte es einen leicht enttäuschen!

2,5/5 für "Sakura - Die Vollkommenen" von Kim Kestner

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