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Veröffentlicht am 17.06.2017

Sehr emotional und leider das Ende einer Reihe

Feel Again
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Inhalt:
Er sollte nur ein Projekt sein – doch ihr Herz hat andere Pläne.
Sawyer Dixon ist jung, tough – und eine Außenseiterin. Seit dem Tod ihrer Eltern lässt sie niemanden an sich heran. Das ändert ...


Inhalt:
Er sollte nur ein Projekt sein – doch ihr Herz hat andere Pläne.
Sawyer Dixon ist jung, tough – und eine Außenseiterin. Seit dem Tod ihrer Eltern lässt sie niemanden an sich heran. Das ändert sich, als sie Isaac Grant kennenlernt. Mit seiner Nerd-Brille und den seltsamen Klamotten ist er eigentlich das genaue Gegenteil von Sawyers üblichem Beuteschema. Doch als Isaac, der es satthat, single zu sein, sie um Hilfe bittet, schließen die beiden einen Deal: Sawyer macht aus Isaac einen Bad Boy und darf dafür seine Entwicklung als Fotoprojekt für ihr Studium festhalten. Aber Sawyer hat nicht mit den intensiven Gefühlen gerechnet, die zwischen ihr und Isaac hochkochen …

Herzlichen Dank an lesejury, dass ich an der Leserunde zu "Feel Again" teilnehmen durfte!

Meine Meinung:
Achtung! Diese Rezension enthält Spoiler zu "Begin- und Trust Again". Lesen auf eigene Gefahr.
In "Feel Again" geht es um die toughe Studentin Sawyer Dixon, die wie es der Zufall will, Isaac Grant zu ihrem Kunstprojekt macht. Sie beschließen einen Deal. Saywer macht aus dem schüchternen Nerd einen sexy Frauenmagnet und Saywer bekommt ihr perfektes Fotoprojekt.. Es dauert nicht lange bis Sawyer merkt, dass es nicht ganz so leicht in Sachen Gefühlen werden würde. Zu dem
Cover möchte ich jetzt nicht viel sagen, weil es den anderen beiden Bänden fast komplett ähnelt. Allerdings muss ich doch erwähnen, dass ich es am schönsten finde, weil die Farben besser miteinander harmonieren und das lila einfach von den anderen beiden Bänden herausragt und zu meinen Lieblingsfarben gehört.
Der Schreibstil ist einfach und nicht anstrengend, ähnelt einem typischen New Adult Schreibstil, hat aber trotzdem das gewisse Etwas für Spannung, Details und vor allem in diesem Band, ist der Schreibstil und damit auch die Sicht von Sawyer unglaublich gefühlvoll. Der Schreibstil lässt einen durch die vielen Emotionen sehr mitfühlen, was diesen Band nicht nur aus dieser Reihe, sondern aus dem ganzen New Adult Regal, hervorragen lässt. Von Langeweile durch Schreibstil oder inneren Monolog ist hier keine Spur!
Die Kapitel haben eine angenehme Länge, können manchmal länger und manchmal kürzer sein, aber enden teilweise mit einem Höhepunkt, was jedes Kapitel auch spannend sein lässt.
Sawyer ist nicht nur tough, rockig oder gefühllos, wie es einem in den ersten Bänden vorkommt, sondern eigentlich genau das Gegenteil. Ihre Geschichte wird sehr fesselnd, nach und nach, erzählt und hat einen Hintergrund, der einen das Buch nicht mehr aus der Hand legen lässt. Da sie aber auch ziemlich stur ist, gerne mal einen trinkt und sich genauso gerne auch mal mit Jungs vergnügt, sehen das manch andere in der Geschichte aber auch ganz anders, weshalb sie mehrere Probleme gleichzeitig bewältigen muss. Das Buch ist lehrreich für den Leser in Sachen "Was andere von mir denken könnten". Außerdem hat Sawyer einen starken Ehrgeiz was ihre Fotoprojekte angeht. Sie brennt für ihr Talent, auch wenn sie selbst nicht einsehen kann, dass sie so gut ist, wie sie ist. Über sie zu lesen ist spannend und witzig, weil sie teilweise selbst lustige Sprüche raushauen kann, ihre beste Freundin Dawn (aus Trust Again) natürlich auch ziemlich witzig sein kann und ohnehin das ganze Buch auch mit humorvollen Szenen geprägt ist.
Isaac ist auf den ersten Blick er Nerd schlechthin und man kann sich die beiden zusammen erstmal gar nicht vorstellen. Das ändert sich aber ganz schnell und man schließt Isaac sofort ins Herz. Ich persönlich bin ja auch der Meinung, dass Isaac als schüchterner, intelligenter, aber unglaublich gut aussehender Junge noch gar nicht so oft eine Rolle in der New Adult Welt bekommen hat. Zumindest habe ich noch keine Geschichte gelesen, in der solch eine Figur die Hauptrolle spielt. Das hat für mich "Feel Again" natürlich noch viel interessanter gemacht. Seine Veränderung ist auf jeden Fall überraschend.
Die Geschichte hat mich, wie schon erwähnt, damit beeindruckt, dass sie voll mit Emotionen und Gefühlen gepumpt ist. Eigentlich würde ich dem Buch dann direkt 2 Sterne geben und sagen, dass es mir zu kitschig ist, aber in diesem Fall hätte ich es mir anders auch einfach gar nicht vorstellen können. Vor allem eine Szene, in der nicht viel geredet, sondern gehandelt wurde, hat mir sehr gefallen und mich richtig mitfühlen lassen. Mona Kasten beschreibt die Handlungen und Szenen so gut, dass man wirklich richtig in die Geschichte reingeht und man nicht so schnell wieder herauskommt. Die Veränderung von Isaac und Sawyer, Auflösungen und Höhepunkte sind gut gewählt und ich hätte sie mir auch nicht anders vorstellen können. Auftritte von Figuren aus Begin- und Trust Again gibt es auch machen das als "Again- Liebhaber" noch ein Stück schöner und runden die Geschichte auch ab. Natürlich kommen auch viele andere Figuren dazu, die ich sofort in mein Herz geschlossen oder verflucht habe. Die Geschichte hat mich richtig für sich genommen und nicht mehr gehen lassen. Natürlich ist die Liebesgeschichte für sich nichts Außergewöhnliches, aber Mona Kasten hat es geschafft die Geschichte besonders zu machen. "Feel Again" gebührt ein Ehrenplatz im Bücherregal.

buechervertraeumt.blogspot.com

Veröffentlicht am 05.06.2017

Wenn das Leben dir Zitronen gibt, mach Limonade draus

Lemon Summer
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Inhalt:
Die Liebe findet dich, wo du auch steckst
Seit ihre Eltern geschieden sind, verbringt Whitley die Sommerferien bei ihrem Dad. Doch was für sie sonst die beste Zeit des Jahres war, entpuppt sich ...

Inhalt:
Die Liebe findet dich, wo du auch steckst
Seit ihre Eltern geschieden sind, verbringt Whitley die Sommerferien bei ihrem Dad. Doch was für sie sonst die beste Zeit des Jahres war, entpuppt sich diesmal als reinster Albtraum. Denn ihr Dad – Überraschung! – hat eine neue Verlobte. Und die hat einen Sohn. Der sich ausgerechnet als Whitleys One-Night-Stand entpuppt. Weil Gefühle aber so gar nicht ihr Ding sind, lenkt Whitley sich ab: Party bis zum Umfallen. Dabei übersieht sie fast die guten Dinge direkt vor ihrer Nase. Wie den Jungen, dem wirklich etwas an ihr liegt ...

Meine Meinung:
Kody Keplinger ist die Autorin von dem New York Times Bestseller "Von wegen Liebe", den sie im Alter von 17 Jahren verfasst hat. "Von wegen Liebe" wurde als "Duff - Hast du keine, bist du eine" verfilmt. "Lemon Summer" ist ihr zweiter Roman, der bei cbt erschienen ist.
"Lemon Summer" handelt von der achtzehnjährigen Whitley, die nach einem One- Night- Stand auf dem Abschlussball ihren Vater, wie jeden Sommer, besucht. Dieses Jahr entpuppen sich ihre Sommerferien aber als reinster Albtraum, weil ihr Vater, ohne es ihr gesagt zu haben, in eine andere Stadt, mit seiner neuen Familie gezogen ist. So wie es der Zufall will, ist ihr zukünftiger Stiefbruder ihr One- Night- Stand und sie deshalb in einer problematischen Situation.
Das Cover passt perfekt zu einzelnen Szenen und sieht wirklich toll aus, weil es durch die leuchtenden Farben ins Auge sticht, aber trotzdem alles harmoniert. Allerdings finde ich, dass es in dieser Geschichte weniger um die Liebe, sondern eher um das Motto "Wenn das Leben dir Zitronen gibt, dann mach Limonade draus" geht. Nur so konnte ich mich auch mit dem Titel zufriedengeben.
Der Schreibstil ist leicht zu lesen, aber langweilt einen nicht. Ganz im Gegenteil. Der Schreibstil ist zwar nicht sehr detailreich, aber ist sehr zynisch und enthält daher auch einige innere Monologe, aber bleibt unterhaltsam und spannend. Alles in einem hebt er die Persönlichkeit von Whitley, das Buch ist nämlich in Whitleys Sicht verfasst, überaus gut hervor und bleibt nicht einfach neutral, wie es manchmal sein kann. Gefühle, Zynismus und Gedankengänge sind sehr gut vertreten und beschrieben.
Die Kapitel haben eine durchschnittliche Länge, können manchmal aber auch länger sein, was mir aber nicht aufgefallen ist, weil es durchgehend interessant bleibt.
Whitley ist eine sehr unterhaltsame Person bzw. ein sehr unterhaltsamer Charakter und man bemerkt ihre Veränderungen enorm. Durch ihren Zynismus ist sie natürlich für manche entweder unglaublich witzig oder unglaublich arrogant, weshalb ich hier nicht versprechen kann, dass man diesen Charakter lieben wird. Sie ist weniger die Person bei der man sich die Haare ausrupft, sondern eher die Person, die logisch denkt, weiß was sie will, aber auch zu Fehlern steht. Es gibt also kein Ärgern über Handlungen von ihr.
Nathan, die zweite Hauptfigur, kann man als perfekten Jungen von nebenan bezeichnen. Er ist der große Bruder, der nicht will, dass es seiner Familie schlecht geht und etwas mit seiner kleinen Schwester passiert. Um nicht zu spoilern, aber trotzdem näher auf ihn und
die Geschichte einzugehen, muss ich auch die Verlobte, von Whitleys Vater in diese Rezension einbeziehen. Das Buch wird mit Hilfe der Liebesgeschichte vermarktet, dabei steht in diesem Buch auch was anderes außer Probleme in komplizierten Liebesbeziehungen im Vordergrund. Also empfehle ich es nicht für die Liebesgeschichte, sondern für die Geschichte mit familiären Hintergrund. Das hat mir am meisten an diesem Buch gefallen. Whitley kommt nicht damit klar, dass ihr Vater eine neue Familie hat und kaum noch mit ihr redet. Sie ist aber da und möchte, dass sie jemand erhört. Sylvia, ihre zukünftige Stiefmutter, hingegen ist nicht die böse Stiefmutter, wie meist in Märchen vertreten, sondern möchte Whitley wirklich eine schöne Zeit im Sommer bereiten. Das versteht Whitley nicht, möchte sich auf Partys austoben, unterschätzt aber die stille Post im Dorf, in dem ihr Vater berühmt für seinen Beruf ist und bekommt nicht nur Probleme mit hässlichen Mobbern. Sie muss viele Dinge bewältigen, die ihr im Herzen wehtun, sich Dinge eingestehen und aber nicht weinen. Hierbei steht natürlich ihr neu gewonnener bester Freund Harrison bei, der auch einiges an Humor auf Lager hat. All das im Gesamtpaket, finde ich dieses Buch super und kann es nur empfehlen. Natürlich ist die Liebesgeschichte auch toll und auch besonders, wegen ihrem Ausgangspunkt, aber sie ist eben nicht so besonders, wie der Weg von Whitley, den sie gehen muss, um sich selbst zu finden.

buechervertraeumt.blogspot.com

Veröffentlicht am 21.04.2017

Sehr schöner Reihenauftakt!

Obsidian 1: Obsidian. Schattendunkel
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Inhalt:
Als die siebzehnjährige Katy Swartz vom sonnigen Florida ins graue West Virginia ziehen muss, ist sie alles andere als begeistert. In ihrem winzigen neuen Wohnort kommt sie in den ersten Tagen ...

Inhalt:
Als die siebzehnjährige Katy Swartz vom sonnigen Florida ins graue West Virginia ziehen muss, ist sie alles andere als begeistert. In ihrem winzigen neuen Wohnort kommt sie in den ersten Tagen nicht einmal ins Internet, was für die leidenschaftliche Buchbloggerin eine Katastrophe ist. Nur mit Mühe lässt sie sich dazu überreden, bei ihren Nachbarn zu klingeln, um "neue Freunde" zu finden. Und lernt so den atemberaubend gutaussehenden Daemon Black kennen. Was Katy jedoch nicht weiß, ist, dass genau der Junge, dem sie von nun an am meisten aus dem Weg zu gehen versucht, ihr Schicksal bereits verändert hat...


Meine Meinung:
In dem Fantasyroman "Obsidian - Schattendunkel" geht es um die siebzehnjährige Katy und Daemon. Katy zieht neu in den Ort und freundet sich relativ schnell mit ihrer Nachbarin Dee an. Durch Dee kommt sie an ihren Nachbarn Daemon, Dees Bruder, der ziemlich offensichtlich zeigt, dass er so ziemlich gar nichts von Katy hält. Trotzdem knistert es zwischen den beiden und durch einen Schub Fantasy wird man in eine Welt voller Abenteuer und Geheimnisse geworfen.
Das Cover passt perfekt zum Thema. Allerdings kann man das auch erst sagen, wenn man das Buch gelesen hat, denn vorher kann man das nicht verstehen. Es sind zwei Menschen bzw. die Konturen von zwei Menschen zu erkennen, die auf einem Feld voller glitzernder Lichter stehen. Hier finde ich sehr gut gemacht, dass man keine richtigen Menschen erkennt, damit die Fantasie einem selbst überlassen bleibt.

Der Schreibstil des Buchs ist sehr flüssig. Man bemerkt auch nicht, dass die Geschichte von einer erwachsenen Frau verfasst worden ist, weil der Schreibstil und die Art der Protagonistin sehr jugendlich vorgebracht werden. Das soll ja schließlich auch so sein, aber es ist nun mal nicht häufig, dass ein Buch durchgehend auch "jugendlich" bleibt. Die Geschichte ist in der Ich- Form in Katys Sicht verfasst worden. Wörter, meistens Adjektive, die ausdrucksvoller dargestellt werden sollen, sind kursiv verfasst und passen auch immer perfekt in das Geschehen.
Die Kapitel haben keine äußeren Besonderheiten und haben eine gewöhnliche Länge. Allerdings ist es so, dass jedes Kapitel ein kleines Thema im Buch immer für sich hat. Zwar gibt es im ganzen Buch ein bestimmtes Thema, aber dieses wird ja von verschiedenen, anderen und kleineren Themen gestützt. Das finde ich auch sehr gut, denn ich persönlich finde es sehr anstrengend und langweilig über mehrere Kapitel immer über das selbe Thema zu lesen zu müssen und zu keinem Punkt, keiner Aussage zu kommen.
Katy ist als Buchbloggerin für mich natürlich besonders interessant beim lesen gewesen, weil ich mich daher in ihr schon in diesem Punkt wiederspiegeln kann. Es ist aber nicht so, dass es in dem ganzen Titel nur um ihren Blog geht, denn deshalb vergebe ich ja nicht volle Punktzahl! Armentrout hat es geschafft Katy sehr glaubwürdig und realistisch rüberzubringen. Katy ist ganz klar ein kluges Mädchen und weiß sich selbst zu helfen, wenn sie Probleme hat. Sie ist kein Buchcharakter bei dem man sich die Haare ausrupft.
Daemon ist der berühmte "ich-breche-dir-das-Herz-weil-ich-heiß-und-super-schlau-bin"- Typ. Aber man kann ihn einfach nur gern haben. Armentrout dreht und wendet alles so, dass man oft den leidenschaftlichen Daemon hat und beim lesen grinst und dann gibt es noch den Daemon der alles für seine Familie tun würde, ein Daemon bei dem man am liebsten gleich in Tränen ausbrechen würde. Man kann ihm ganz gut folgen, obwohl es so scheint als wäre er ein unerreichbarer, sexy Jugendlicher, der am liebsten jedem Mädchen das Herz brechen möchte. Charmant wie eh und je!
Alle anderen Charaktere und Dee sind sehr gut ausgewählt und passen so gut in die Geschichte, dass man sie nicht missen möchte. Vor allem Dee, Daemons Schwester, hat es in sich. Mit ihrer süßen Persönlichkeit macht sie es dem Leser wirklich schwer, sie nicht zu mögen. Das bedeutet aber natürlich nicht, dass man sie nicht mögen sollte. Ganz im Gegenteil!
Die Geschichte hat es wirklich in sich und es ist alles so verzwickt, dass es wirklich schwer ist nicht zu spoilern, aber macht euch keine Gedanken, denn diese Rezension ist spoilerfrei! Gewerbt wird ja schließlich mit der außergewöhnlichen Liebesgeschichte von Daemon und Katy, denn dieser soll ihr ja angeblich ihr Schicksal schon längst verändert haben und seien wir mal ehrlich: Es wäre ja langweilig, wenn nicht! Mir gefällt es sehr gut, dass die beiden wissen was sie wollen. Es gibt kein hin und her wie in vielen anderen Liebesgeschichten. Es gibt das Fantasyabenteuer und die Liebesgeschichte dazu und beides natürlich sehr zusammenhängend, damit es ja auch spannend bleibt und es ist wirklich sehr spannend! Wenn mich jemand fragt, ob mir etwas in der Geschichte nicht gefallen hat, dann sage ich, dass es nichts gibt, was mir nicht gefallen hat, denn alles hängt so toll zusammen und lässt einen mitfiebern, dass man gar nicht anders kann, als das Buch in wenigen Tagen, wenn nicht sogar Stunden, ausgelesen zu haben! Es ist nichts dabei was zu fremdschämen oder langweilen führt. Nehmen wir mal dieses ganze Fantasyzeug aus dem Buch: Dann sehen wir auch Teenagerprobleme, die jeden Jugendlich dazu bringen zu schmunzeln, weil dieser nichts anderes kennt und ganz genau weiß, wie Katy oder Daemon sich gerade fühlen.

Ich vergebe 5/5 für "Obsidian - Schattendunkel" von Jennifer L. Armentrout
buechervertraeumt.blogspot.com

Veröffentlicht am 12.11.2017

New York für Olivia

New York zu verschenken
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Inhalt:
Ein Chat-Roman über die wahre Liebe.
Anton hat alles, was sich ein 17- Jähriger wünscht: vermögende Familie, liebende Eltern und keine Geschwister. Was Anton seit kurzem auch hat: eine Ex- Freundin. ...

Inhalt:
Ein Chat-Roman über die wahre Liebe.
Anton hat alles, was sich ein 17- Jähriger wünscht: vermögende Familie, liebende Eltern und keine Geschwister. Was Anton seit kurzem auch hat: eine Ex- Freundin. Olivia hat ihn grundlos nach ein paar Monaten abserviert, und das, obwohl er sie doch mit einer Reise nach New York überraschen wollte. Das Ticktet ist auch schon auf ihren Namen gebucht. Kurzerhand startet der selbstsichere Sonnyboy via Instagram die Suche nach einer neuen Olivia Lindmann. Der Andrang ist mäßig, aber es meldet sich eine 16- Jährige Liv, die ganz anders ist, als die Mädchen, die Anton sonst trifft...

Über Anna Pfeffer: Hinter dem Pseudonym „Anna Pfeffer“ stecken die beiden Autorinnen und Schulfreundinnen Ulrike Mayrhofer und Carmen Schmit aus Wien. Bis heute schreiben sie noch gemeinsam seit ihrer Schulzeit Geschichten und leben in Hamburg und Wien.

Vorwort zu meiner Rezension: Bei „New York zu verschenken“ handelt es sich um den ersten Chat- Roman, den ich je gelesen habe. Ich habe meine Erwartungen nicht hoch gestellt und war gespannt auf das Lesevergnügen eines Buches bzw. einer Geschichte in Form von Textnachrichten. Die Idee dieser Geschichte hörte sich sehr spannend für mich an und da ich ohnehin bereits etwas Neues in der Welt der Literatur ausprobieren wollte und meine Meinung und Erfahrung auch mit euch teilen möchte, habe ich mich für diesen Chat- Roman entschieden.

Information zur Rezension: In dieser Rezension handelt es sich um ein Rezensionsexemplar, das mir großzügig vom cbj Verlag zur Verfügung gestellt wurde. Jedoch beeinflusst dieser Fakt nicht meine Meinung zum Buch.



Meine Meinung:
„New York zu verschenken“ handelt von dem 17- Jährigen Anton, der vor seiner Trennung von seiner Freundin Olivia, für sich und ihr eine Reise nach New York als Überraschung bucht. Da kommt ihm die Idee via Instagram nach einem gleichnamigen Mädchen zu suchen, das ihn auf seiner New York- Reise begleitet, was die Geschichte bzw. den Chat ins rollen bringt.
Der Schreibstil ist recht einfach zu beschreiben, weil dieser sehr einfach ist. Es handelt sich logischerweise um einen Dialog via Whatsapp zwischen Anton und Olivia, die sich kennen lernen wollen. Das Gefühl ist sehr alltäglich, weil man es in der Regel von sich selbst kennt, Nachrichten über das Smartphone zu versenden und die eigenen Chatverläufe dabei manchmal im Nachhinein auch eine kleine Geschichte ergeben, die je nachdem sogar sehr lustig ausfallen können und genau dieses Gefühl hat man hier. Was allerdings wieder gegen dieses Plus spricht ist, dass die Luft irgendwann rausgeht.
In der Handlung wird es daher schnell langweilig, weil man im Gegensatz zu anderen Geschichten, keine Handlung hat die offensichtlich einem Strang nachgeht. Die Tatsache, dass man einen wochenlangen bzw. 300 Seiten langen Chat liest und es kein wirkliches Vorankommen gibt, macht es schnell langweilig und man erfährt auch keine versteckten Gefühle wie es z.B. bei einem Ich- oder personalen Erzähler ist. Man kann nur auf den Worten aus den Nachrichten aufbauen und da diese fast durchgehend aus Witzen bestehen, ist das nicht einfach und der Handlungsstrang nicht wirklich klar bzw. bewusst. Allerdings ist das Buch schnell gelesen, wenn man sich ran hält und es hat auch den Vorteil, dass man in fast jeder Situation auch in das Buch reinkommt, denn es gibt keine Kapiteleinteilung und keinen komplizierten Handlungsstrang, der es dem Leser schwer macht das Buch zu lesen. Erwähnenswert ist hier aber auch das Ende, das wirklich gut gelungen ist. Ohne zu spoilern, kann sich sagen, dass selbst, wenn einem das Buch bzw. die Geschichte nicht gefällt, dann tut es das Ende so oder so. Hut ab an dieser Stelle für Anna Pfeffer.
Anton und Olivia sind zwei völlig verschiedene Teenager und verstehen sich trotzdem relativ gut, obwohl sie einander noch nie getroffen haben. Zwischen den beiden steht eine Internetfreundschaft, die manche entweder besonders oder unnötig nennen, aber nichts dazwischen. Alle beide können einem aber auch sehr nerven, wenn es um, ohne hier zu spoilern, sich immer wiederholende Tatsachen bzw. Witze oder Geheimnisse in der Geschichte geht. Entweder man schließt beide ins Herz oder man kann beide Figuren nicht ausstehen, wegen der Arroganz der einen Figur oder des anderen nervtötender Weisheit.
Mein Fazit ist, dass ich es für unterwegs auf jeden Fall empfehlen kann oder wenn man einen Roman braucht, der gar nicht anspruchsvoll ist oder mal was anderes ausprobieren möchte. Allerdings würde ich es nicht nochmal lesen wollen, weil mir diese Geschichte zu langweilig ist und ein Chat- Roman wohl nichts für mich ist.

Quelle: www.buechervertraeumt.blogspot.com

Veröffentlicht am 30.10.2017

Zu empfehlen mit einem aber...

Die Perfekten
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Inhalt:
„Sie ist Rain. Der Regen. Der Neuanfang.“

Rain ist ein Ghost. Sie lebt außerhalb des Systems. Seit ihrer Geburt ist sie auf der Flucht vor den Gesegneten, einer perfekten Weiterentwicklung der ...

Inhalt:
„Sie ist Rain. Der Regen. Der Neuanfang.“

Rain ist ein Ghost. Sie lebt außerhalb des Systems. Seit ihrer Geburt ist sie auf der Flucht vor den Gesegneten, einer perfekten Weiterentwicklung der Menschen, die mit eiserner Hand regieren und das Volk unterdrücken. Rain weigert sich jedoch, sich ein Leben lang zu verstecken, und begeht einen fatalen Fehler. Sie bricht die wichtigste Regel der Ghosts: Vertraue niemandem!



Meine Meinung:
„Die Perfekten“ handelt von der sechszehnjährigen Rain, die alleine mit ihrer Mutter aufwächst und sich vor dem System verstecken muss. Diese Menschen werden in der Geschichte als Ghost bezeichnet. Es passieren einige Dinge, was die Geschichte schließlich ankurbelt und erzählt, auf die ich aber wegen der Spoiler nicht näher eingehe.
Der Schreibstil ist sehr bildlich, aber zugleich auch leicht verständlich und nicht zu detailliert, was ich sehr gut finde. Die Geschichte ist in der personalen Erzählform (Er- Form), jedoch wechselt diese immer zwischen Rain und der zweiten Hauptperson Lark. Lark´s „Sicht“ hat zu einem Teil den absoluten Vorteil, dass man in diesem Abenteuer auch mal eine ganz andere Sicht auf das Geschehene erhält und mehr damit grübelt, was man denn selbst nun erwartet bzw. welche Rolle man selbst in der Geschichte gut heißt.
Die Handlung hat mich leider teilweise an berühmte Bücherreihen erinnert und könnte daher leicht nachgekupfert auf einige wirken, auch wenn die Geschichte selbst natürlich einen eigenen Kern und auch eine klasse Idee mit sich bringt. Durch die Länge des Buches kam mir die Geschichte auch langatmig vor, weil es zu viele Ruhepausen gibt, in denen man die Lust verliert weiterzulesen und sicher manche dazu bringt auch das Lesen abzubrechen. Allerdings lohnt es sich weiterzulesen, weil es Höhepunkte gibt die richtig Spaß beim lesen machen. Leider ist die Länge des Buches trotzdem ein Problem und man hätte sicher wenigstens hundert Seiten einsparen können, damit es einfach nicht zu lange Phasen der Langeweile gibt.
Manche Entwicklungen in der Geschichte sind für mich vorhersehbar gewesen. Zwar bin ich, bis besagte Ereignisse dann doch eintreffen, immer der Meinung gewesen, dass das wahrscheinlich trotzdem nicht passieren wird, was es trotzdem ist und mich zu dem Thema zu berühmten Buchreihen bringt. Nichts desto trotz sind die Geschehnisse trotzdem spannend und lassen mitfiebern, was aber auch voraussetzt, dass man sich mit der Geschichte anfreundet, wenn man Ähnlichkeiten zu anderen Geschichten feststellen sollte.
Das Ende war einfach toll und ohne etwas dazu zu verraten, sage ich nur, dass es mich dann auch gepackt hat, auch wenn es auch hier wieder ein wenig langgezogen finde, was sehr schade ist. Dennoch sind Spannung und Abenteuer, so wie ein wenig Mord und Totschlag, vorhanden und lassen Kontrapunkte ein wenig hinter sich liegen.
Rain ist ein sehr selbstsicherer und starker Charakter, der sei es gut oder auch schlecht, von Loyalität zu ihrer Heimat und Familie geleitet ist. Zudem ist sie sich nicht zu fein sich „schmutzig zu machen“ und steht zu sich selbst und ihrer Herkunft. Mit ihr freundet man sich schnell an und im Gegensatz zu vielen anderen Figuren gehört sie nicht in die Gruppe derer, die naiv oder dumm sind. Kein einziges Mal hat man bei ihr das Gefühl, dass man sie durchschütteln muss, weil die Lösung vor ihrer Nase liegt.
Lark wird im Klappentext nicht erwähnt, weshalb ich auch nichts zu ihm verrate, bis auf seine wirklich wichtige Rolle in der Geschichte.
Mein Fazit ist, dass die Geschichte perfekt für Tribute von Panem- Fans ist und auch für Nicht- Fans oder Nicht- Kenner, auch ein guter Schmöker ist. Jedoch ist zu beachten, dass die Geschichte für den ein oder anderen wirklich langgezogen sein kann.

buechervertraeumt.blogspot.com