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Veröffentlicht am 17.06.2017

Sehr emotional und leider das Ende einer Reihe

Feel Again
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Inhalt:
Er sollte nur ein Projekt sein – doch ihr Herz hat andere Pläne.
Sawyer Dixon ist jung, tough – und eine Außenseiterin. Seit dem Tod ihrer Eltern lässt sie niemanden an sich heran. Das ändert ...


Inhalt:
Er sollte nur ein Projekt sein – doch ihr Herz hat andere Pläne.
Sawyer Dixon ist jung, tough – und eine Außenseiterin. Seit dem Tod ihrer Eltern lässt sie niemanden an sich heran. Das ändert sich, als sie Isaac Grant kennenlernt. Mit seiner Nerd-Brille und den seltsamen Klamotten ist er eigentlich das genaue Gegenteil von Sawyers üblichem Beuteschema. Doch als Isaac, der es satthat, single zu sein, sie um Hilfe bittet, schließen die beiden einen Deal: Sawyer macht aus Isaac einen Bad Boy und darf dafür seine Entwicklung als Fotoprojekt für ihr Studium festhalten. Aber Sawyer hat nicht mit den intensiven Gefühlen gerechnet, die zwischen ihr und Isaac hochkochen …

Herzlichen Dank an lesejury, dass ich an der Leserunde zu "Feel Again" teilnehmen durfte!

Meine Meinung:
Achtung! Diese Rezension enthält Spoiler zu "Begin- und Trust Again". Lesen auf eigene Gefahr.
In "Feel Again" geht es um die toughe Studentin Sawyer Dixon, die wie es der Zufall will, Isaac Grant zu ihrem Kunstprojekt macht. Sie beschließen einen Deal. Saywer macht aus dem schüchternen Nerd einen sexy Frauenmagnet und Saywer bekommt ihr perfektes Fotoprojekt.. Es dauert nicht lange bis Sawyer merkt, dass es nicht ganz so leicht in Sachen Gefühlen werden würde. Zu dem
Cover möchte ich jetzt nicht viel sagen, weil es den anderen beiden Bänden fast komplett ähnelt. Allerdings muss ich doch erwähnen, dass ich es am schönsten finde, weil die Farben besser miteinander harmonieren und das lila einfach von den anderen beiden Bänden herausragt und zu meinen Lieblingsfarben gehört.
Der Schreibstil ist einfach und nicht anstrengend, ähnelt einem typischen New Adult Schreibstil, hat aber trotzdem das gewisse Etwas für Spannung, Details und vor allem in diesem Band, ist der Schreibstil und damit auch die Sicht von Sawyer unglaublich gefühlvoll. Der Schreibstil lässt einen durch die vielen Emotionen sehr mitfühlen, was diesen Band nicht nur aus dieser Reihe, sondern aus dem ganzen New Adult Regal, hervorragen lässt. Von Langeweile durch Schreibstil oder inneren Monolog ist hier keine Spur!
Die Kapitel haben eine angenehme Länge, können manchmal länger und manchmal kürzer sein, aber enden teilweise mit einem Höhepunkt, was jedes Kapitel auch spannend sein lässt.
Sawyer ist nicht nur tough, rockig oder gefühllos, wie es einem in den ersten Bänden vorkommt, sondern eigentlich genau das Gegenteil. Ihre Geschichte wird sehr fesselnd, nach und nach, erzählt und hat einen Hintergrund, der einen das Buch nicht mehr aus der Hand legen lässt. Da sie aber auch ziemlich stur ist, gerne mal einen trinkt und sich genauso gerne auch mal mit Jungs vergnügt, sehen das manch andere in der Geschichte aber auch ganz anders, weshalb sie mehrere Probleme gleichzeitig bewältigen muss. Das Buch ist lehrreich für den Leser in Sachen "Was andere von mir denken könnten". Außerdem hat Sawyer einen starken Ehrgeiz was ihre Fotoprojekte angeht. Sie brennt für ihr Talent, auch wenn sie selbst nicht einsehen kann, dass sie so gut ist, wie sie ist. Über sie zu lesen ist spannend und witzig, weil sie teilweise selbst lustige Sprüche raushauen kann, ihre beste Freundin Dawn (aus Trust Again) natürlich auch ziemlich witzig sein kann und ohnehin das ganze Buch auch mit humorvollen Szenen geprägt ist.
Isaac ist auf den ersten Blick er Nerd schlechthin und man kann sich die beiden zusammen erstmal gar nicht vorstellen. Das ändert sich aber ganz schnell und man schließt Isaac sofort ins Herz. Ich persönlich bin ja auch der Meinung, dass Isaac als schüchterner, intelligenter, aber unglaublich gut aussehender Junge noch gar nicht so oft eine Rolle in der New Adult Welt bekommen hat. Zumindest habe ich noch keine Geschichte gelesen, in der solch eine Figur die Hauptrolle spielt. Das hat für mich "Feel Again" natürlich noch viel interessanter gemacht. Seine Veränderung ist auf jeden Fall überraschend.
Die Geschichte hat mich, wie schon erwähnt, damit beeindruckt, dass sie voll mit Emotionen und Gefühlen gepumpt ist. Eigentlich würde ich dem Buch dann direkt 2 Sterne geben und sagen, dass es mir zu kitschig ist, aber in diesem Fall hätte ich es mir anders auch einfach gar nicht vorstellen können. Vor allem eine Szene, in der nicht viel geredet, sondern gehandelt wurde, hat mir sehr gefallen und mich richtig mitfühlen lassen. Mona Kasten beschreibt die Handlungen und Szenen so gut, dass man wirklich richtig in die Geschichte reingeht und man nicht so schnell wieder herauskommt. Die Veränderung von Isaac und Sawyer, Auflösungen und Höhepunkte sind gut gewählt und ich hätte sie mir auch nicht anders vorstellen können. Auftritte von Figuren aus Begin- und Trust Again gibt es auch machen das als "Again- Liebhaber" noch ein Stück schöner und runden die Geschichte auch ab. Natürlich kommen auch viele andere Figuren dazu, die ich sofort in mein Herz geschlossen oder verflucht habe. Die Geschichte hat mich richtig für sich genommen und nicht mehr gehen lassen. Natürlich ist die Liebesgeschichte für sich nichts Außergewöhnliches, aber Mona Kasten hat es geschafft die Geschichte besonders zu machen. "Feel Again" gebührt ein Ehrenplatz im Bücherregal.

buechervertraeumt.blogspot.com

Veröffentlicht am 05.06.2017

Wenn das Leben dir Zitronen gibt, mach Limonade draus

Lemon Summer
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Inhalt:
Die Liebe findet dich, wo du auch steckst
Seit ihre Eltern geschieden sind, verbringt Whitley die Sommerferien bei ihrem Dad. Doch was für sie sonst die beste Zeit des Jahres war, entpuppt sich ...

Inhalt:
Die Liebe findet dich, wo du auch steckst
Seit ihre Eltern geschieden sind, verbringt Whitley die Sommerferien bei ihrem Dad. Doch was für sie sonst die beste Zeit des Jahres war, entpuppt sich diesmal als reinster Albtraum. Denn ihr Dad – Überraschung! – hat eine neue Verlobte. Und die hat einen Sohn. Der sich ausgerechnet als Whitleys One-Night-Stand entpuppt. Weil Gefühle aber so gar nicht ihr Ding sind, lenkt Whitley sich ab: Party bis zum Umfallen. Dabei übersieht sie fast die guten Dinge direkt vor ihrer Nase. Wie den Jungen, dem wirklich etwas an ihr liegt ...

Meine Meinung:
Kody Keplinger ist die Autorin von dem New York Times Bestseller "Von wegen Liebe", den sie im Alter von 17 Jahren verfasst hat. "Von wegen Liebe" wurde als "Duff - Hast du keine, bist du eine" verfilmt. "Lemon Summer" ist ihr zweiter Roman, der bei cbt erschienen ist.
"Lemon Summer" handelt von der achtzehnjährigen Whitley, die nach einem One- Night- Stand auf dem Abschlussball ihren Vater, wie jeden Sommer, besucht. Dieses Jahr entpuppen sich ihre Sommerferien aber als reinster Albtraum, weil ihr Vater, ohne es ihr gesagt zu haben, in eine andere Stadt, mit seiner neuen Familie gezogen ist. So wie es der Zufall will, ist ihr zukünftiger Stiefbruder ihr One- Night- Stand und sie deshalb in einer problematischen Situation.
Das Cover passt perfekt zu einzelnen Szenen und sieht wirklich toll aus, weil es durch die leuchtenden Farben ins Auge sticht, aber trotzdem alles harmoniert. Allerdings finde ich, dass es in dieser Geschichte weniger um die Liebe, sondern eher um das Motto "Wenn das Leben dir Zitronen gibt, dann mach Limonade draus" geht. Nur so konnte ich mich auch mit dem Titel zufriedengeben.
Der Schreibstil ist leicht zu lesen, aber langweilt einen nicht. Ganz im Gegenteil. Der Schreibstil ist zwar nicht sehr detailreich, aber ist sehr zynisch und enthält daher auch einige innere Monologe, aber bleibt unterhaltsam und spannend. Alles in einem hebt er die Persönlichkeit von Whitley, das Buch ist nämlich in Whitleys Sicht verfasst, überaus gut hervor und bleibt nicht einfach neutral, wie es manchmal sein kann. Gefühle, Zynismus und Gedankengänge sind sehr gut vertreten und beschrieben.
Die Kapitel haben eine durchschnittliche Länge, können manchmal aber auch länger sein, was mir aber nicht aufgefallen ist, weil es durchgehend interessant bleibt.
Whitley ist eine sehr unterhaltsame Person bzw. ein sehr unterhaltsamer Charakter und man bemerkt ihre Veränderungen enorm. Durch ihren Zynismus ist sie natürlich für manche entweder unglaublich witzig oder unglaublich arrogant, weshalb ich hier nicht versprechen kann, dass man diesen Charakter lieben wird. Sie ist weniger die Person bei der man sich die Haare ausrupft, sondern eher die Person, die logisch denkt, weiß was sie will, aber auch zu Fehlern steht. Es gibt also kein Ärgern über Handlungen von ihr.
Nathan, die zweite Hauptfigur, kann man als perfekten Jungen von nebenan bezeichnen. Er ist der große Bruder, der nicht will, dass es seiner Familie schlecht geht und etwas mit seiner kleinen Schwester passiert. Um nicht zu spoilern, aber trotzdem näher auf ihn und
die Geschichte einzugehen, muss ich auch die Verlobte, von Whitleys Vater in diese Rezension einbeziehen. Das Buch wird mit Hilfe der Liebesgeschichte vermarktet, dabei steht in diesem Buch auch was anderes außer Probleme in komplizierten Liebesbeziehungen im Vordergrund. Also empfehle ich es nicht für die Liebesgeschichte, sondern für die Geschichte mit familiären Hintergrund. Das hat mir am meisten an diesem Buch gefallen. Whitley kommt nicht damit klar, dass ihr Vater eine neue Familie hat und kaum noch mit ihr redet. Sie ist aber da und möchte, dass sie jemand erhört. Sylvia, ihre zukünftige Stiefmutter, hingegen ist nicht die böse Stiefmutter, wie meist in Märchen vertreten, sondern möchte Whitley wirklich eine schöne Zeit im Sommer bereiten. Das versteht Whitley nicht, möchte sich auf Partys austoben, unterschätzt aber die stille Post im Dorf, in dem ihr Vater berühmt für seinen Beruf ist und bekommt nicht nur Probleme mit hässlichen Mobbern. Sie muss viele Dinge bewältigen, die ihr im Herzen wehtun, sich Dinge eingestehen und aber nicht weinen. Hierbei steht natürlich ihr neu gewonnener bester Freund Harrison bei, der auch einiges an Humor auf Lager hat. All das im Gesamtpaket, finde ich dieses Buch super und kann es nur empfehlen. Natürlich ist die Liebesgeschichte auch toll und auch besonders, wegen ihrem Ausgangspunkt, aber sie ist eben nicht so besonders, wie der Weg von Whitley, den sie gehen muss, um sich selbst zu finden.

buechervertraeumt.blogspot.com

Veröffentlicht am 21.04.2017

Sehr schöner Reihenauftakt!

Obsidian 1: Obsidian. Schattendunkel
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Inhalt:
Als die siebzehnjährige Katy Swartz vom sonnigen Florida ins graue West Virginia ziehen muss, ist sie alles andere als begeistert. In ihrem winzigen neuen Wohnort kommt sie in den ersten Tagen ...

Inhalt:
Als die siebzehnjährige Katy Swartz vom sonnigen Florida ins graue West Virginia ziehen muss, ist sie alles andere als begeistert. In ihrem winzigen neuen Wohnort kommt sie in den ersten Tagen nicht einmal ins Internet, was für die leidenschaftliche Buchbloggerin eine Katastrophe ist. Nur mit Mühe lässt sie sich dazu überreden, bei ihren Nachbarn zu klingeln, um "neue Freunde" zu finden. Und lernt so den atemberaubend gutaussehenden Daemon Black kennen. Was Katy jedoch nicht weiß, ist, dass genau der Junge, dem sie von nun an am meisten aus dem Weg zu gehen versucht, ihr Schicksal bereits verändert hat...


Meine Meinung:
In dem Fantasyroman "Obsidian - Schattendunkel" geht es um die siebzehnjährige Katy und Daemon. Katy zieht neu in den Ort und freundet sich relativ schnell mit ihrer Nachbarin Dee an. Durch Dee kommt sie an ihren Nachbarn Daemon, Dees Bruder, der ziemlich offensichtlich zeigt, dass er so ziemlich gar nichts von Katy hält. Trotzdem knistert es zwischen den beiden und durch einen Schub Fantasy wird man in eine Welt voller Abenteuer und Geheimnisse geworfen.
Das Cover passt perfekt zum Thema. Allerdings kann man das auch erst sagen, wenn man das Buch gelesen hat, denn vorher kann man das nicht verstehen. Es sind zwei Menschen bzw. die Konturen von zwei Menschen zu erkennen, die auf einem Feld voller glitzernder Lichter stehen. Hier finde ich sehr gut gemacht, dass man keine richtigen Menschen erkennt, damit die Fantasie einem selbst überlassen bleibt.

Der Schreibstil des Buchs ist sehr flüssig. Man bemerkt auch nicht, dass die Geschichte von einer erwachsenen Frau verfasst worden ist, weil der Schreibstil und die Art der Protagonistin sehr jugendlich vorgebracht werden. Das soll ja schließlich auch so sein, aber es ist nun mal nicht häufig, dass ein Buch durchgehend auch "jugendlich" bleibt. Die Geschichte ist in der Ich- Form in Katys Sicht verfasst worden. Wörter, meistens Adjektive, die ausdrucksvoller dargestellt werden sollen, sind kursiv verfasst und passen auch immer perfekt in das Geschehen.
Die Kapitel haben keine äußeren Besonderheiten und haben eine gewöhnliche Länge. Allerdings ist es so, dass jedes Kapitel ein kleines Thema im Buch immer für sich hat. Zwar gibt es im ganzen Buch ein bestimmtes Thema, aber dieses wird ja von verschiedenen, anderen und kleineren Themen gestützt. Das finde ich auch sehr gut, denn ich persönlich finde es sehr anstrengend und langweilig über mehrere Kapitel immer über das selbe Thema zu lesen zu müssen und zu keinem Punkt, keiner Aussage zu kommen.
Katy ist als Buchbloggerin für mich natürlich besonders interessant beim lesen gewesen, weil ich mich daher in ihr schon in diesem Punkt wiederspiegeln kann. Es ist aber nicht so, dass es in dem ganzen Titel nur um ihren Blog geht, denn deshalb vergebe ich ja nicht volle Punktzahl! Armentrout hat es geschafft Katy sehr glaubwürdig und realistisch rüberzubringen. Katy ist ganz klar ein kluges Mädchen und weiß sich selbst zu helfen, wenn sie Probleme hat. Sie ist kein Buchcharakter bei dem man sich die Haare ausrupft.
Daemon ist der berühmte "ich-breche-dir-das-Herz-weil-ich-heiß-und-super-schlau-bin"- Typ. Aber man kann ihn einfach nur gern haben. Armentrout dreht und wendet alles so, dass man oft den leidenschaftlichen Daemon hat und beim lesen grinst und dann gibt es noch den Daemon der alles für seine Familie tun würde, ein Daemon bei dem man am liebsten gleich in Tränen ausbrechen würde. Man kann ihm ganz gut folgen, obwohl es so scheint als wäre er ein unerreichbarer, sexy Jugendlicher, der am liebsten jedem Mädchen das Herz brechen möchte. Charmant wie eh und je!
Alle anderen Charaktere und Dee sind sehr gut ausgewählt und passen so gut in die Geschichte, dass man sie nicht missen möchte. Vor allem Dee, Daemons Schwester, hat es in sich. Mit ihrer süßen Persönlichkeit macht sie es dem Leser wirklich schwer, sie nicht zu mögen. Das bedeutet aber natürlich nicht, dass man sie nicht mögen sollte. Ganz im Gegenteil!
Die Geschichte hat es wirklich in sich und es ist alles so verzwickt, dass es wirklich schwer ist nicht zu spoilern, aber macht euch keine Gedanken, denn diese Rezension ist spoilerfrei! Gewerbt wird ja schließlich mit der außergewöhnlichen Liebesgeschichte von Daemon und Katy, denn dieser soll ihr ja angeblich ihr Schicksal schon längst verändert haben und seien wir mal ehrlich: Es wäre ja langweilig, wenn nicht! Mir gefällt es sehr gut, dass die beiden wissen was sie wollen. Es gibt kein hin und her wie in vielen anderen Liebesgeschichten. Es gibt das Fantasyabenteuer und die Liebesgeschichte dazu und beides natürlich sehr zusammenhängend, damit es ja auch spannend bleibt und es ist wirklich sehr spannend! Wenn mich jemand fragt, ob mir etwas in der Geschichte nicht gefallen hat, dann sage ich, dass es nichts gibt, was mir nicht gefallen hat, denn alles hängt so toll zusammen und lässt einen mitfiebern, dass man gar nicht anders kann, als das Buch in wenigen Tagen, wenn nicht sogar Stunden, ausgelesen zu haben! Es ist nichts dabei was zu fremdschämen oder langweilen führt. Nehmen wir mal dieses ganze Fantasyzeug aus dem Buch: Dann sehen wir auch Teenagerprobleme, die jeden Jugendlich dazu bringen zu schmunzeln, weil dieser nichts anderes kennt und ganz genau weiß, wie Katy oder Daemon sich gerade fühlen.

Ich vergebe 5/5 für "Obsidian - Schattendunkel" von Jennifer L. Armentrout
buechervertraeumt.blogspot.com

Veröffentlicht am 27.07.2017

Urlaub für zwischendurch

Mein Sommer in Brighton
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Inhalt:
Mit der besten Freundin Lisa in der Hippiestadt Brighton. Bei herrlich durchgeknalten Gasteltern, die alles erlauben, und in einem Haus nicht weit vom Pier. Und ...

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Inhalt:
Mit der besten Freundin Lisa in der Hippiestadt Brighton. Bei herrlich durchgeknalten Gasteltern, die alles erlauben, und in einem Haus nicht weit vom Pier. Und dann ist da noch Tim, der strubbelige Surfer, der am Strand campt und sie in seinen Bulli zum Schoko- Fondue einlädt. Tim, der ihre chaotischen Gedanken liest und sie ohne Worte versteht. Doch dann ziehen plötzlich Wolken auf, und es scheint, als würde Nora ihre erste große Liebe und ihre beste Freundin gleichzeitig verlieren. Oder ist alles nur ein riesiges Missverständnis?


Meine Meinung:
Die junge Nora startet mit ihrer besten Freundin Lisa einen Sprachurlaub nach Brighton, um endlich mal aus ihrem "Kaff", wie sie es immer meint, rauszukommen. Dabei geht sie durch ein kleines Abenteuer voller Emotionen und Erfahrungen.
Das Cover wirkt sofort fröhlich auf mich und zeigt alle wichtigen Merkmale der Geschichte. Ein kleines Minus muss ich trotzdem geben, da das Mädchen auf dem Bild nicht so aussieht wie Nora.
Der Schreibstil ist sehr gut zu lesen, und wirkt dazu noch sehr lebhaft. Man kann sich gut in die Geschichte leiten lassen und schweift nicht schnell ab, weil der Schreibstil logischerweise überhaupt nicht kompliziert zu lesen ist.
Die Kapitel haben alle eine angenehme Länge und beinhalten oft, so wie ich es sehe, einen tollen Abschlusssatz verpackt als kleine Lebensweisheit. Vor allem das hat mir gut gefallen, auch wenn ich mir nicht sicher bin, ob das von der Autorin so gewollt ist.
Nora war mir von Anfang an sofort sympathisch, weil sie einfach einen unglaublich liebenswerten und witzigen Charakter hat. Sie ist eine Person mit Typ und versucht das auch nicht zu verbergen. Auch wenn sie einige Schwierigkeiten mit sich selbst hat, so ist sie einfallsreich genug, um auch damit irgendwie klar zu kommen, auch wenn die Methoden manchmal total bescheuert oder unsinnig wirken. Allerdings verändert sie sich im Lauf der Geschichte und wird mir zu naiv und blind (vor Liebe), was sie oft auch mal im Dunkeln stehen lässt, obwohl die Lösung vollkommen klar ist.
Zu den anderen wichtigsten Charakteren wie Tim und Lisa möchte ich jetzt nicht all zu viel sagen, außer dass ich die beiden ins Herz geschlossen habe und mir "Mein Sommer in Brighton" ohne die beiden gar nicht vorstellen kann. Ich möchte deshalb nicht zu viel über die beiden verraten, da ich sonst nur spoilern würde, was ich vermeiden möchte.
Die Geschichte hat mich sofort durch kleine witzige Momente in den Bann gezogen. Ein Beispiel dafür wäre folgendes Zitat aus Seite 26:
»Eine Exkursion? Das finde ich gut. Ein bisschen Bewegung tut euch allen gut.« Sagt meine Mutter, die bei der Schwangerschaftsgymnastik das letzte Mal Sport gemacht hat.
Durch solche kleine Späßchen wurde das Lesen gleich viel entspannter und lies das Buch auch nicht langweilig wirken, obwohl es sich eigentlich doch schon ziemlich in die Länge zieht. Daher hätte man die Geschichte auch schon nach 250 oder 300 Seiten beenden können, weil die Konflikte hier einfach nicht so verzwickt sind. Das Ende kam mir daher sehr langgezogen vor und auf einmal wurden alle offenen Parts schnell beendet, was ich nicht gut finde. Allerdings muss ich dem Buch noch einen fetten Pluspunkt dafür geben, dass es sich in einigen Situationen Gags befinden, die man als Jugendlicher in Deutschland wirklich benutzt. Ganz besonders ist hier ein kleiner Gag zum Thema Alditüten hängengeblieben. Und auch die Vernetzung mit deutschen Sängern und deren Songs, finde ich sehr gut und auch mal abwechslungsreich zu den anderen Sommerlektüren. Daher ziehe ich also mein
Fazit, dass "Mein Sommer in Brighton" eine schöne, witzige Geschichte für den Sommer ist, die einen entspannen lässt und in das Leben eines Teenagers entführt, welcher versucht mit den nervigen Eltern in Deutschland, den witzigen Gasteltern, einer fremden Sprache und Freundschaft klar zu kommen. Nicht zu vergessen die erste große Liebe, die auch hier nur süße Momente verspricht. Absolut toll geschrieben, wenn auch ein bisschen zu lang.
»Ich würde sie gerne fragen, ob sie auch schon irgendwo in der Türkei waren, weil da nämlich auch der Pfeffer wachsen würde.« S. 173
4/5 für "Mein Sommer in Brighton" von Birgit Schlieper

Veröffentlicht am 30.06.2017

toller Abschluss!

Liebe mich
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Inhalt:
Kann der Bund der Liebe in einem Feuer aus Lügen geschmiedet werden?
Sig Locke ist ein harter Cop. Er lebt für seinen Job, glaubt an Recht und Unrecht. Dazwischen gibt es für ihn nichts. Bis er ...

Inhalt:
Kann der Bund der Liebe in einem Feuer aus Lügen geschmiedet werden?
Sig Locke ist ein harter Cop. Er lebt für seinen Job, glaubt an Recht und Unrecht. Dazwischen gibt es für ihn nichts. Bis er Tommi kennenlernt. Mit ihren langen Beinen und strahlend grünen Augen erregt sie auf den ersten Blick seine Aufmerksamkeit. Doch was Sig nicht weiß: Sie hat ein Geheimnis, das nicht einmal ein Cop aufzudecken vermag ...

Meine Meinung:
Mit "All the pretty lies - Liebe mich" endet die Trilogie von M. Leighton über Liebe, die auf Lügen aufgebaut ist. Drei Paare durfte ich in dieser Reihe kennenlernen und obwohl keiner dieser Bücher die volle Punktzahl von mir bekommen hat, finde ich sie trotzdem empfehlenswert. Dazu aber gleich.
In diesem Band geht es um Sig, der der schönen Tommi am Straßenrand bei ihrer Autopanne helfen will. Direkt gibt es eine knisternde Stimmung zwischen den beiden. Sig hilft ihr, in dem er sie zu ihrem Ziel fährt und dort auf den Drogenboss Lance Tonin aufmerksam wird. Sofort hat Sig eine Idee, wie er zwei Fliegen mit einer Klatsche schlagen kann. Er geht zu seinem Chef im Präsidium und bittet um einen Undercovereinsatz bei Lance Tonin, um ihn ins Gefängnis bringen zu können und die schöne Tommi für sich zu gewinnen und heraus zu finden, was sie mit Lance zu tun hat.
Das Cover ist dieses mal in einem hellen blau gehalten, was ich auch sehr schön finde. Allerdings finde ich die Pose der beiden Models auf dem Cover ziemlich gespielt und im Gegensatz zu den anderen beiden Bänden finde ich, dass es hier einfach nicht passt bzw. reicht einfach ein Paar auf das Cover drucken zu lassen. Andererseits würde es dann aber auch nicht mehr zu den anderen beiden Bänden passen.
Der Schreibstil hat mich wieder sofort in den Bann gezogen. Er ist nicht langweilig und hat das gewisse Etwas an Schwung mit sich, kann aber auch sehr gefühlvoll werden. Man fiebert durch den Schreibstil richtig mit. Ein riesiger Pluspunkt für die ganze Reihe.
Die Kapitel sind anfangs ziemlich kurz, aber nicht zu kurz. Man hat einen schönen Schwung beim lesen und auch den Ansporn noch mehr lesen zu wollen. Allerdings hält das nicht lange an, denn die Kapitel werden nach ein paar Hundert Seiten viel länger bzw. unnötig langgezogen.
Sig hat weniger das berühmte Machodasein, was zur Abwechslung wirklich schön war. Seine Handlungen und Gedanken sind gut nachvollziehbar und witzig ist er auch, wenn auch nicht so viel wie die anderen beiden Jungs vorher. An ihm hat mir nichts gefehlt und deshalb kann ich nur an etwas meckern, was er zu viel tut: Nämlich die falsche Ausdrucksweise DENKEN. Ja, denken und nicht sagen. Mir ist bewusst, dass es sich bei diesem Buch um einen Erotikroman handelt, aber trotzdem finde ich es zerstörerisch, wenn der nette Sig in einer super romantischen Szene plötzlich über seinen "Schwanz" nachdenkt. Die Szenen sind super romantisch und es fallen Wörter die sehr süß und liebevoll sind und dann wird diese Szene von solchen "harten" Wörtern voll und ganz zerstört. Klar, sind solche Wörter in solch einem Genre gebräuchlich, aber dann bitte die süßen, romantischen Szenen davon verschont lassen und sie vielleicht ersetzen, falls unbedingt nötig.
Tommi ist ein nicht nur körperlich wunderschöner Charakter, sondern auch innerlich und das fällt sofort auf. Wofür sie kämpft und wer sie ist, das macht sie aus und man kann sie nur direkt in ihr Herz schließen, auch wenn sie meiner Meinung nach, sich ein bisschen zu schnell in Sig verliebt.
Die Geschichte hat natürlich schon einen richtig spannenden Start. Ich finde es schade, dass die Drogenmafia im Klappentext gar nicht erwähnt wird, weil es die Geschichte eben so spannend macht. Ebenfalls schade finde, ich dass die Geschichte irgendwann ihren Spannungswert verliert und langgezogen wird. Man hätte vom Ende einiges kürzen können. Andererseits verdient das Buch auch ein großes Lob, denn auch wenn mir ein paar Punkte nicht gefallen, hat es eine gute Umsetzung von der Idee und erreicht definitiv den Wow- Faktor in Sachen "Nein, das ist nicht passiert!", wenn ihr versteht was ich meine. Außerdem ist die Geschichte sehr realistisch und wie oft hat man in diesem Genre ein Drogenkartell mit am Ball?
Ein schöner Abschluss dieser Reihe und auch der beste Band.

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