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Veröffentlicht am 21.04.2017

Sehr schöner Reihenauftakt!

Obsidian 1: Obsidian. Schattendunkel
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Inhalt:
Als die siebzehnjährige Katy Swartz vom sonnigen Florida ins graue West Virginia ziehen muss, ist sie alles andere als begeistert. In ihrem winzigen neuen Wohnort kommt sie in den ersten Tagen ...

Inhalt:
Als die siebzehnjährige Katy Swartz vom sonnigen Florida ins graue West Virginia ziehen muss, ist sie alles andere als begeistert. In ihrem winzigen neuen Wohnort kommt sie in den ersten Tagen nicht einmal ins Internet, was für die leidenschaftliche Buchbloggerin eine Katastrophe ist. Nur mit Mühe lässt sie sich dazu überreden, bei ihren Nachbarn zu klingeln, um "neue Freunde" zu finden. Und lernt so den atemberaubend gutaussehenden Daemon Black kennen. Was Katy jedoch nicht weiß, ist, dass genau der Junge, dem sie von nun an am meisten aus dem Weg zu gehen versucht, ihr Schicksal bereits verändert hat...


Meine Meinung:
In dem Fantasyroman "Obsidian - Schattendunkel" geht es um die siebzehnjährige Katy und Daemon. Katy zieht neu in den Ort und freundet sich relativ schnell mit ihrer Nachbarin Dee an. Durch Dee kommt sie an ihren Nachbarn Daemon, Dees Bruder, der ziemlich offensichtlich zeigt, dass er so ziemlich gar nichts von Katy hält. Trotzdem knistert es zwischen den beiden und durch einen Schub Fantasy wird man in eine Welt voller Abenteuer und Geheimnisse geworfen.
Das Cover passt perfekt zum Thema. Allerdings kann man das auch erst sagen, wenn man das Buch gelesen hat, denn vorher kann man das nicht verstehen. Es sind zwei Menschen bzw. die Konturen von zwei Menschen zu erkennen, die auf einem Feld voller glitzernder Lichter stehen. Hier finde ich sehr gut gemacht, dass man keine richtigen Menschen erkennt, damit die Fantasie einem selbst überlassen bleibt.

Der Schreibstil des Buchs ist sehr flüssig. Man bemerkt auch nicht, dass die Geschichte von einer erwachsenen Frau verfasst worden ist, weil der Schreibstil und die Art der Protagonistin sehr jugendlich vorgebracht werden. Das soll ja schließlich auch so sein, aber es ist nun mal nicht häufig, dass ein Buch durchgehend auch "jugendlich" bleibt. Die Geschichte ist in der Ich- Form in Katys Sicht verfasst worden. Wörter, meistens Adjektive, die ausdrucksvoller dargestellt werden sollen, sind kursiv verfasst und passen auch immer perfekt in das Geschehen.
Die Kapitel haben keine äußeren Besonderheiten und haben eine gewöhnliche Länge. Allerdings ist es so, dass jedes Kapitel ein kleines Thema im Buch immer für sich hat. Zwar gibt es im ganzen Buch ein bestimmtes Thema, aber dieses wird ja von verschiedenen, anderen und kleineren Themen gestützt. Das finde ich auch sehr gut, denn ich persönlich finde es sehr anstrengend und langweilig über mehrere Kapitel immer über das selbe Thema zu lesen zu müssen und zu keinem Punkt, keiner Aussage zu kommen.
Katy ist als Buchbloggerin für mich natürlich besonders interessant beim lesen gewesen, weil ich mich daher in ihr schon in diesem Punkt wiederspiegeln kann. Es ist aber nicht so, dass es in dem ganzen Titel nur um ihren Blog geht, denn deshalb vergebe ich ja nicht volle Punktzahl! Armentrout hat es geschafft Katy sehr glaubwürdig und realistisch rüberzubringen. Katy ist ganz klar ein kluges Mädchen und weiß sich selbst zu helfen, wenn sie Probleme hat. Sie ist kein Buchcharakter bei dem man sich die Haare ausrupft.
Daemon ist der berühmte "ich-breche-dir-das-Herz-weil-ich-heiß-und-super-schlau-bin"- Typ. Aber man kann ihn einfach nur gern haben. Armentrout dreht und wendet alles so, dass man oft den leidenschaftlichen Daemon hat und beim lesen grinst und dann gibt es noch den Daemon der alles für seine Familie tun würde, ein Daemon bei dem man am liebsten gleich in Tränen ausbrechen würde. Man kann ihm ganz gut folgen, obwohl es so scheint als wäre er ein unerreichbarer, sexy Jugendlicher, der am liebsten jedem Mädchen das Herz brechen möchte. Charmant wie eh und je!
Alle anderen Charaktere und Dee sind sehr gut ausgewählt und passen so gut in die Geschichte, dass man sie nicht missen möchte. Vor allem Dee, Daemons Schwester, hat es in sich. Mit ihrer süßen Persönlichkeit macht sie es dem Leser wirklich schwer, sie nicht zu mögen. Das bedeutet aber natürlich nicht, dass man sie nicht mögen sollte. Ganz im Gegenteil!
Die Geschichte hat es wirklich in sich und es ist alles so verzwickt, dass es wirklich schwer ist nicht zu spoilern, aber macht euch keine Gedanken, denn diese Rezension ist spoilerfrei! Gewerbt wird ja schließlich mit der außergewöhnlichen Liebesgeschichte von Daemon und Katy, denn dieser soll ihr ja angeblich ihr Schicksal schon längst verändert haben und seien wir mal ehrlich: Es wäre ja langweilig, wenn nicht! Mir gefällt es sehr gut, dass die beiden wissen was sie wollen. Es gibt kein hin und her wie in vielen anderen Liebesgeschichten. Es gibt das Fantasyabenteuer und die Liebesgeschichte dazu und beides natürlich sehr zusammenhängend, damit es ja auch spannend bleibt und es ist wirklich sehr spannend! Wenn mich jemand fragt, ob mir etwas in der Geschichte nicht gefallen hat, dann sage ich, dass es nichts gibt, was mir nicht gefallen hat, denn alles hängt so toll zusammen und lässt einen mitfiebern, dass man gar nicht anders kann, als das Buch in wenigen Tagen, wenn nicht sogar Stunden, ausgelesen zu haben! Es ist nichts dabei was zu fremdschämen oder langweilen führt. Nehmen wir mal dieses ganze Fantasyzeug aus dem Buch: Dann sehen wir auch Teenagerprobleme, die jeden Jugendlich dazu bringen zu schmunzeln, weil dieser nichts anderes kennt und ganz genau weiß, wie Katy oder Daemon sich gerade fühlen.

Ich vergebe 5/5 für "Obsidian - Schattendunkel" von Jennifer L. Armentrout
buechervertraeumt.blogspot.com

Veröffentlicht am 18.04.2017

Worte haben Konsequenzen

Tote Mädchen lügen nicht - Filmausgabe
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Inhalt:
Als Clay Jensen aus der Schule nach Hause kommt, findet er ein Päckchen mit Kassetten vor. Er legt die erste in einen alten Kassettenrecorder, drückt auf "Play" - und hört die Stimme von Hannah ...

Inhalt:
Als Clay Jensen aus der Schule nach Hause kommt, findet er ein Päckchen mit Kassetten vor. Er legt die erste in einen alten Kassettenrecorder, drückt auf "Play" - und hört die Stimme von Hannah Baker. Hannah, seine ehemalige Mitschülerin. Hannah, für die er heimlich schwärmte. Hannah, die tot ist. Mit ihrer Stimme im Ohr wandert Clay durch die Nacht, und was er hört, lässt ihm den Atem stocken. Dreizehn Gründe haben zu ihrem Tod geführt, dreizehn Personen hatten Anteil daran. Clay ist einer davon...

Meine Meinung:
"Tote Mädchen lügen nicht" von Jay Asher handelt von dem siebzehnjährigen Clay Jensen, der nach einem Schultag ein Päckchen mit Kassetten vor seiner Haustür findet. Auf den Kassetten ist Hannah Baker zu hören, die von ihren persönlichen dreizehn Gründen spricht, die sie zum Selbstmord geführt haben. Jetzt neu gedruckt als "Buch zur Serie" bekommt der Weltbestseller neue Aufmerksamkeit.
Das Cover spiegelt das Thema der Geschichte sehr gut wieder. In der Mitte ist Clay abgebildet, der sich, wie es scheint, Hannahs Kassetten anhört. Hinter ihm ist Hannah verschwommen erkennbar, was sehr gut zeigt, dass es zwar um sie geht, sie aber tot ist.

Der Schreibstil ist leicht zu lesen, aber trotzdem ist hier Vorsicht zu genießen, denn zum einen hört man natürlich (in kursiv gedruckt) Hannahs Kassetten und zum anderen Clays Kommentare bzw. Gedanken dazu, die teilweise ein komplett anderes Thema aufgreifen können (normal gedruckt). Auch Dialoge kommen vor. Allerdings verwirren diese einen nicht, weil es meistens so ist, dass Hannahs Part kurz wegfällt. Daher ist der Schreibstil schnell verwirrend, wenn man mal nicht aufpasst.
Die Kapitel sollte man nicht nach Länge beurteilen, weil sie nach Kassetten bzw. Kassettenseiten aufgeteilt sind. Für die, die es trotzdem genau wissen möchten: Es sind sechszehn Kapitel. Jedes Kapitel enthält eine Person bzw. ein Grund für Hannahs Selbstmord. Das finde ich sehr gut gemacht und verwirrt auch nicht.
Clay wird nicht nur als unauffällig und Schmutzlos bezeichnet, er ist es auch. Zwar tut er in dieser Geschichte Dinge, die man eigentlich nicht machen sollte, aber es geht auch um eine spezielle Situation, was alles entschuldigen sollte.
Hannah kann man nur sehr schwer beschreiben. Es ist als hätte sie eine starke Persönlichkeit mit Humor, aber das bricht dann durch die dreizehn Gründe (warum auch sonst) ein. Bei ihr hatte ich oft das Gefühl als wisse sie selbst nicht warum sie überhaupt macht was sie eben macht. Dennoch ist was sie auf ihren Kassetten erzählt sehr poetisch und bringt einem richtige Gänsehaut. Es lässt einen nachdenken und das sollte jede Geschichte erreichen.
Die Geschichte an sich ist großartig und hat einen hohen Spannungswert. Allerdings macht es mir schwer zu begreifen warum Hannah so gehandelt hat. Es ist so, dass die Geschichte einen guten Lauf hat, mit tollen Charakteren. Nichts wo es zu viel oder zu wenig gibt, aber die dreizehn Gründe für sich sind für manche entweder sehr gut zu verstehen oder gar nicht und ich gehöre zu denen, die Hannah nicht verstehen. Das Buch besteht nur aus Enthüllungen von denen man erwartet, dass sie einen umhauen, aber mich haben sie leider nicht so vom Hocker gerissen wie anscheinend bei vielen anderen. Jeder Mensch ist aber anders und weil die Geschichte ein wichtiges Thema (Mobbing #wortehabenkonsequenzen ) ergreift, sollte man es sich durchlesen. Auch wenn man Hannah nicht gut verstehen kann, versteht man trotzdem welche Konsequenzen auch die kleinsten Fehler auf andere eine Auswirkung haben können.

4/5 für "Tote Mädchen lügen nicht" von Jay Asher
buechervertraeumt.blogspot.com

Veröffentlicht am 12.04.2017

Die Wahrheit ist zum sterben schön...

THE AMATEURS - Wer zuletzt stirbt
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Inhalt:
Aerin Kelly war elf, als ihre ältere Schwester Helena verschwand. Fünf Jahre später wird Helenas Leiche gefunden. Sechs Jahre später legt die Polizei den Fall zu den Akten, ohne eine Spur von dem ...

Inhalt:
Aerin Kelly war elf, als ihre ältere Schwester Helena verschwand. Fünf Jahre später wird Helenas Leiche gefunden. Sechs Jahre später legt die Polizei den Fall zu den Akten, ohne eine Spur von dem Mörder. Aerin macht sich sich auf eigene Faust auf die Suche. Über die Website Case Not Closed nimmt sie Kontakt zu zwei Teenagern auf, Seneca und Maddox, die ebenfalls Angehörige verloren haben. Gemeinsam versuchen sie, den Fall Helena zu lösen. Doch als ihre Nachforschungen voranschreiten, schwant ihnen, dass ihre Zusammenarbeit kein Zufall ist. Und dass etwas - oder jemand - alle drei Fälle verbindet...


Meine Meinung:
Neben "Pretty little liars" , "The lying Game" und "The Perfectionists" hat Sara Shepard dieses Jahr eine neue Reihe gestartet. Mit "The Amateurs - Wer zuletzt stirbt" kann man sich definitiv auf einen Thriller, wie Shepard ihn immer verfasst, freuen!
"The Amateurs - Wer zuletzt stirbt" handelt von, wie sonst auch üblich, von fünf Teenagern in selber Altersgruppe: Aerin, Seneca, Maddox, Brett und Madison. Dieses Mal hüten sie allerdings nicht wie in den anderen Reihen ein Geheimnis, sondern versuchen herauszufinden was das Geheimnis ist bzw. wer Helenas Mörder ist und was genau passiert ist. Dabei stoßen sie auf Ergebnisse, die kaum zu glauben sind und geraten sogar selbst in Schussposition.

Der Schreibstil ist nicht leicht zu lesen. Bei hat es sehr lange gedauert bis ich mich an sie gewöhnt habe, denn in diesem Buch wird die Geschichte vom allwissenden Erzähler erzählt. Man kann sich daher auch nicht so gut in die Personen reinfühlen. Durch den Schreibstil steht vor allem der Thriller und nicht die typischen Teenagerprobleme im Vordergrund, was zum einen gut ist, aber zum anderen auch länger dauert in die Geschichte reinzukommen.
Die Kapitel haben eine sehr kurze Länge mit einem Durchschnitt von zehn Seiten.
Die Protagonisten sind definitiv Charaktere mit denen man kaum Probleme in einem Buch hat. Es ist so, dass man schon einen Favoriten hat, was bei fünf Personen aber auch normal sein sollte, aber da der Schreibstil weniger für die Gefühle und Emotionen spricht, ist es schon eine Leistung, dass man die Charaktere trotzdem sehr gut versteht.
Die Geschichte ist sehr gut nachvollziehbar. Das Problem ist einfach, dass der Klappentext des Buchs zu viel über die Geschichte verraten hat, sodass es einfach langweilig bleibt, weil man weiß was passiert und weil es dann auch noch von ein paar Klischees begleitet wird wirkt die Geschichte langweilig, weil genau das passiert was man erwartet. Man möchte zwar wissen was als nächstes passiert, aber dazu ist einfach nicht hoch, sodass man es sogar abbrechen könnte ohne der Geschichte nachzutrauern. Das ist für einen Thriller ein Minuspunkt. Irgendwann findet man allerdings durch Showdowns sehr gut in das Buch rein und kann nicht mehr aufhören zu lesen. Es ist aber schwer an diesen Punkt zu kommen. Die Handlung nimmt einen schönen, spannenden Lauf, aber es fehlt einfach das gewisse Etwas. Zum Glück gibt es dann auch, aber dieser Punkt ist bei jedem anders, weshalb ich auch hier nichts versprechen kann. Schließlich konnte mich das Ende dann aber doch von dem Buch überzeugen. Daher mein
Fazit: Als Auftakt für eine neue Thriller Reihe, ist es einfach zu langweilig und vorhersehbar geworden. Das Ende macht dem aber alles gleich. Für zwischendurch oder einfach mal so ist es ein gutes Buch und geeignet für Leute, die sich mal in einem neuen Genre ausprobieren wollen, weil das Genre hier genug dafür vertreten ist.


Das Cover:
Das Cover ist komplett in rosa gehalten und weißt Pralinen auf dem Cover auf, was so ziemlich gar nichts mit der Geschichte zu tun hat. Ein Papierkranich wäre dann vielleicht doch besser gewesen. Allerdings ist das Cover eines der schönsten von Sara Shepards Exemplaren.
buechervertraeumt.blogspot.com

Veröffentlicht am 07.04.2017

König Drosselbart?

Selection – Die Kronprinzessin
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Achtung: Diese Rezension könnte Spoiler zu den vorherigen Bändern enthalten!

Inhalt:
Nun ist es an Maxons Tochter Eadlyn, der Kronprinzessin, sich ihren Prinzen aus 35 jungen Männern zu erwählen. Alles ...

Achtung: Diese Rezension könnte Spoiler zu den vorherigen Bändern enthalten!

Inhalt:
Nun ist es an Maxons Tochter Eadlyn, der Kronprinzessin, sich ihren Prinzen aus 35 jungen Männern zu erwählen. Alles könnte perfekt sein, wäre da nicht ein Problem: Eadlyn hat dem Casting nur zugestimmt, um das aufgebrachte Volk mit einer glamourösen Show zu besänftigen. Und an die große Liebe glaubt sie sowieso nicht. Aber vielleicht glaubt die Liebe ja an Eadlyn!



Meine Meinung:
"Selection - Die Kronprinzessin" handelt von der achtzehnjährigen Prinzessin Eadlyn Schreave. Es liegt nur 20 Jahre zurück, dass America und Maxon endlich das Casting beendet, geheiratet und das Kastensystem abgeschafft haben. Eadlyn ist die erstgeborene von America und Maxon und damit auch die erste, zukünftige Königin. Weiblich versteht sich. Das Volk ist allerdings trotzdem angespannt und fängt an wieder zu rebellieren. Daher muss auch Eadlyn ein Casting abhalten, um das Volk zu beruhigen, wenn auch unfreiwillig.
Das Cover natürlich wie seine Vorgänger wunderschön und zeigt auch wie immer die Protagonistin im schönsten Ballkleid und Hintergrund.

Der Schreibstil ist wie immer richtig schön flüssig und bringt die Persönlichkeit von Eadlyn sehr gut hervor. Daher ist die Geschichte in Eadlyn´s Sicht verfasst. Dadurch, dass der Schreibstil sich so gut an Eadlyn anpasst kann man sich richtig in die Geschichte fühlen. Auch an die typisch königlichen Worte hat Kiera Cass wieder sehr viel Wert gelegt, was das Ganze nochmal abrundet und realistischer macht.
Die Kapitel haben angemessene Längen. Mir persönlich sind keine einzelnen Themen oder spezielle Cliffhanger je Kapitel aufgefallen.
Eadlyn Schreave ist vergleichbar mit Annabelle bzw. Anna aus "König Drosselbart". Ständig hat sie mich an sie erinnert, denn Eadlyn ist genauso eine verwöhnte Prinzessin mit hoher Nase wie Anna. Man merkt, dass Eadlyn nicht viel Wert auf untere Klassen legt und sich als etwas besseres betrachtet, aber wenn ich ganz ehrlich bin: Hätte es eine genauso fehlerfreie Protagonistin wie America erneut gegeben, dann könnte ich mir Band eins bis drei auch einfach nochmal durchlesen. Es ist aber nicht so als würde Eadlyn von Grund aus bösartig und hochnäsig sein, denn es gibt durchaus Gründe und das führt dann zum Großen und Ganzen der Geschichte. Eadlyn ist ein Charakter, den ich liebgewonnen habe, obwohl sie jede Menge Ecken und Kanten hat. Zu den
Kandidaten will ich nicht zu viel verraten, weil das an der Stelle ja ein riesiger Spoiler wäre. Nur so viel: Es gibt einige Überraschungen und Ungewohnheiten.
Die Geschichte ist natürlich für alle Selection- Fans ein emotionaler Band, da man hier erfährt was im Laufe der Zeit auch mit America und Maxon und noch mehr passiert ist. Ich wurde an Figuren erinnert, die ich schon fast vergessen hatte und konnte dann kaum glauben, dass ich gerade wieder über diese Person lese. Von Anfang bis Ende ist das Buch spannend und trägt eine Menge Überraschungen mit sich. Allerdings sollte man sich wirklich noch gut an die Figuren des vorherigen Bandes erinnern und was mit ihr geschehen ist, damit man auch versteht, wer gerade gemeint ist, denn in diesem Band ist es so das alles was vorher passiert ist komplizierter gehalten wird. Man fühlt sich gut in altes Spiel ein. Das Casting macht zwar nicht so viel Spaß wie beim ersten Mal, aber das pendelt sich ganz gut ein und dadurch das der Handlungsstrang und die Geschichte so einzigartig sind muss man einfach weiterlesen. Es gibt kein "ich höre jetzt auf" und dann kommt man am Ende an und fängt fast an zu weinen.
Fazit: Eadlyn ist eine hochnäsige, zickige Prinzessin mit weichem Kern und man versteht sie oder man versteht sie eben nicht. Der Handlungsstrang ist super und hat eine Menge Spannung zu bieten und der Schreibstil rundet das ganze nochmal ab. Ein Muss für alle Selection - Liebhaber.

buechervertraeumt.blogspot.com

Veröffentlicht am 01.04.2017

Zwei Freunde die es sich unnötig schwer machen

Morgen lieb ich dich für immer
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"Morgen lieb ich dich für immer" handelt von der siebzehnjährigen Mallory und ihrem besten Freund Rider. Die beiden sind gemeinsam bei einer Pflegefamilie aufgewachsen, bei denen sie auch misshandelt worden ...

"Morgen lieb ich dich für immer" handelt von der siebzehnjährigen Mallory und ihrem besten Freund Rider. Die beiden sind gemeinsam bei einer Pflegefamilie aufgewachsen, bei denen sie auch misshandelt worden sind. Vor vier Jahren wurden sie allerdings getrennt und hatten seit damals auch keinen Kontakt mehr, bis jetzt. Auch jetzt sind sie genauso gute Freunde wie vorher. Doch es kommt zu Schwierigkeiten, denn es ist eine Menge Zeit vergangen, in der sich beide innerlich, als auch körperlich verändert haben, was es den beiden nicht einfach macht sich nicht zu verlieben. Es kommen eine Menge Hürden auf die beiden zu und es gilt ihnen diese zu überwinden.
Das Cover gefällt mir sehr gut. Es ist weiß und hat eher helle, aber keine aufdringlichen Farben. Auf dem Cover ist ein Liebespaar abgebildet, was für solche Geschichten typisch ist.
Aufmerksam auf das Buch wurde ich durch den Namen der Autorin, da ich schon so viel Gutes von ihr zu hören bekommen habe und ich bisher nur ein Buch von Armentrout gelesen habe.

Der Schreibstil hat mir leider nicht so gut gefallen. Zu einem Teil hat es mit den Dialogen zu tun. In den Sätzen von Mallory sind eine Menge Pausen, was aber mit ihrer Persönlichkeitsstörung zu tun hat. Dass sie solch eine Störung hat, ist nicht schlimm. Es sind bloß diese häufigen Päusschen den Dialogen, die sehr nervig sind. Außerdem verwendet die Autorin in diesem Buch sehr viele Kommata, was mich manchmal etwas verwirrt hat und dazu führte, dass ich den Satz nochmal neu lesen musste. Hierbei muss ich aber sagen, dass es auch auf jeden Leser persönlich ankommt, wie man mit Kommata und Pausen umgeht. Ansonsten ist der Schreibstil völlig in Ordnung.
Die Kapitel sind etwas länger und die Geschichte ist komplett in der Sicht von Mallory erzählt. Außerdem ist das Buch in vier indirekte Teile eingeteilt, denn jedes neue Kapitel hat drei Herzen. Anfangs sind alle Herzen noch grau und im Laufe des Buches ist das erste schwarz und dann das nächste usw. Warum das so ist, hat logischerweise mit der Geschichte zu tun, aber ich denke das der Leser selbst darauf kommen sollte. Jedenfalls finde ich diese Idee sehr gut.
Mallory ist mir eine fremde Person gewesen und zwar vom Anfang bis zum Ende. Sie ist ein sehr zurückgezogenes Mädchen und obwohl sie sich selbst eine Chance gibt endlich mit sich selbst klar zu kommen, läuft sie dann doch immer wieder gegen die Wand und ärgert sich dann selbst. Ihre Handlungen sind, meiner Meinung nach, oft komplett unverständlich. Klar, kann man das auf ihre Probleme zurückführen, aber im Laufe der Geschichte wirkt das irgendwann lächerlich.
Rider ist eine Figur, die ich sofort verstehen konnte. Ich habe verstanden warum er das tut, was er eben tut. Er ist einfühlsam und schlau, aber hat natürlich auch seine eigenen Probleme, die typisch in diesem Genre sind. Aber auch er muss mit Mallory zum Teil in den selben Topf, weil er manchmal sich selbst einfach zum Narr macht. Rider macht es sich nun mal selbst unnötig schwer, obwohl es, wie bei Mallory, doch offensichtlich ist was er als nächstes tun sollte. Nur seine Brüder und vor allem
Jayden und Paige haben sich in mein Herz hineingeschmuggelt. Jayden mit seiner locker, lustigen Art und Paige mit ihren intriganten "Rider gehört mir" - Nummern.
Die Geschichte ist anfangs super spannend und man liest weiter und erwartet mehr und dann geht plötzlich die Luft aus. Es ist schwer eine durchgehend spannende Liebesgeschichte auf 500 Seiten zu halten, aber es ist wie es ist und die Geschichte wurde einfach nicht spannend umgesetzt. Es ist mir von manchem zu viel und von anderem zu wenig gewesen und Spannung gab es, bis auf einen kleinen Drama- Thriller Effekt nicht. Als Liebesgeschichte geht sie gut durch, da die Hintergrundgeschichte nun mal gut ausgedacht ist und die Nebencharakter sind super, aber das war´s dann auch leider schon für mich. Daher mein
Fazit: "Morgen lieb ich dich für immer" hat eine Menge Stoff zum nachdenken, aber auch zum ärgern. Meistens ergibt der Handlungsstrang für mich keinen logischen Sinn und zieht daher das Buch eher in die Länge, als das es spannend, aber lang ist. Die Hauptfiguren sind mir einen Tick zu kitschig und problematisch, aber die anderen Figuren hingegen versprechen Lesevergnügen.

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