Tom Grimm teilt in diesem Buch „250 magische Fakten, die Du als Potterhead kennen solltest“. Es finden sich Drehorte, viele Informationen zur Entehung, zu Drehs, Darstellern und vielem mehr, sogar weiterführende ...
Tom Grimm teilt in diesem Buch „250 magische Fakten, die Du als Potterhead kennen solltest“. Es finden sich Drehorte, viele Informationen zur Entehung, zu Drehs, Darstellern und vielem mehr, sogar weiterführende Internetauftritte beispielsweise zu Veranstaltungen.
Auch dieses Buch wurde wieder ganz bezaubernd illustriert; schon alleine die jeweiligen Seitenhintergrundgestaltungen fallen ins Auge. Wer schon einmal ein Buch von Tom Grimm gelesen hat, wird genau wissen, was ich meine…
Ich war selber überrascht, wie klein der Anteil an Informationen war, die mir bereits belannt waren und wie viele unbekannte Fakten ich hier erfahren habe. Das Buch lässt sich mit viel Freude lesen und hat mir eine schöne, informative Auszeit beschert.
Bei „Die Gärten von Heligan: Ruf der Fremde“ handelt es sich bereits um den zweiten Band dieser Reihe. Auch in diesem erzählt Inez Corbi zwei zeitlich versetzte Geschichten um die Gärten von Heligan.
Die ...
Bei „Die Gärten von Heligan: Ruf der Fremde“ handelt es sich bereits um den zweiten Band dieser Reihe. Auch in diesem erzählt Inez Corbi zwei zeitlich versetzte Geschichten um die Gärten von Heligan.
Die eine Erzählung beginnt im April 1815 auf Heligan; Avery, Spieler, Schürzenjäger und Halodri sowie Sohn der Gutsbesitzer Heligans Damaris und Julian Harrington, ist an einem illegalen Duell beteiligt. Der andere Schießt in die Luft, aber Avery verletzt seinen Duellgegner schwer und verlässt heimlich, unter dem Deckmantel, als Pflanzenjäger mit Verwandten nach Indien zu reisen, bei Nacht und Nebel das Land. Hier teilt sich die Geschichte nochmals, wobei die Vorkommnisse in Heligan in den Hintergrund treten und Averys Jahre, eher Jahrzehnte in Indien und Nepal den Schwerpunkt dieses Buches bilden. Die vielen Beschreibungen zu Lebensbedingungen während der Kolonialzeit, zu medizinischen Standarts, wie Operationen oder Pockenimpfung, zu Wohnverhältnissen, Reisebdingungen, er Arbeit als Pflanzenjäger lesen sich Spannend und wurden ausgesprochen gut recherchiert.
In der zweiten Erzählung, die in 2020 spielt, bereitet Lexi immer noch die Ausstellung zum Ende des 30. Jahres nach dem Wiederaufbau der Gärten von Heligan vor. Diesemal geht es um die zweite Station, die sich unter anderem mit Pflanzenjägern beschäftigt. So stellt Lexi noch unbekannten Geschichten Heligans zusammenstellen und recherchiert in Archiven , im Internet und hört sich Überlieferungen an. Eine alte Geschichte und eine neue Liebe weren ezählt; manches davon kennt man schon etwas aus dem ersten Band. Diesen muss man nicht unbedingt gelesen haben um den zweiten Teil zu verstehen, da wichtige Punkte kurz aufgegriffen werden. Der Erzählstarng um Avery samt der Pflanzenjäger macht den größten Teil des Buches aus und ist auch der fesselndste; die anderen Erzählsträne verblassen eindeutig davor.
Inez Corbi erzählt wieder farbenfroh und mit viel Begeisterung, die ansteckt, von den Pflanzenjäger-Expeditionen, Heligan zu jener Zeit und dem besonderen Charme der verlorenen Gärten Heligans sowie von dem heutigen Zustand. Dabei hat sie Fakten mit Fiktion vermischt, sehr geschickt und völlig ansprechend. Mir gefällt sehr gut, dass am Ende des Buches richtig gestellt wird, was belegt und was ihrer Phantasie entsprang. Die Beschreibungen Heligans fand ich ausgesprochen gelungen; wenn man schon mal dort war, erkennt man die Orte wunderbar wieder und kann seinen Spaziergang durch diesen bezaubernden Garten wiederholen. Wenn man noch nicht dort war, so denke ich, wird man dies nachholen wollen.
Der Roman hat mir gut gefallen; jedoch fand ich diesen Band etwas schwächer als den ersten - vielleicht lag es daran, dass die Geschichte der Pflanzenjäger zwar sehr spannend und interessant war, die anderen aber doch eher an die Wand gespielt hat. Der Erzählstil ist sehr angenehm, verzaubert und lässt in Zeit und Garten abtauchen. Für mich hat der Roman ein schönes Wiedererleben der Gärten von Heligan und sehr gute Unterhaltung geboten. Auch, wenn es nicht zwingend notwendig ist, den ersten Teil vorab gelesen zu haben, würde ich ihn als Einstieg empfehlen.
Stefano Antonelli und Gianluca Marziami: stellen in diesem Bildband Werke Banksys von Beginn bis zum Jahr 2020 vor, beschreiben die sich entwickelten Techniken und Phasen Banksys, Einflüsse anderer Sprayer ...
Stefano Antonelli und Gianluca Marziami: stellen in diesem Bildband Werke Banksys von Beginn bis zum Jahr 2020 vor, beschreiben die sich entwickelten Techniken und Phasen Banksys, Einflüsse anderer Sprayer und Künstler und auch, welche Künstler er kopierte, ihre Werke nachmachte, wie das Schreddern eines Bildes bei der Sotheby’s Auktion 2018. Nimmermüde stellen die beiden Autoren fest, dass es sich bei Banksy um „den bedeutendsten Künstler der Welt“ handelt, heben ihn in den Künsterolymp, in dem maximal fünf andere Künster Platz finden, beispielsweise Michelangelo. Auf nahezu jeder Doppelseite wird der Genialität sowie der Person Banksy gehuldigt, was mir eindeutig der Verherrlichung zu viel war und mich schon an eine Sekte erinnerte. Das wäre gar nicht nötig gewesen; die vielen Fotos der Werke Banksys sprechen für sich, ganz besonders auch, weil jedes einzelne erklärt und philosophisch, politisch, ethisch und künstlerisch erklärt wird. Wenn ich ehrlich bin, war mir auch hierbei vieles zu übertrieben – aber das ist individuelle Geschmackssache.
Ich fand es sehr interessant die von den beiden Autoren „rekonstruierte Reise durch die wichtigsten Etappen des Banksy-Universums“ von seinen Ursprüngen an bis zum Jahr 2020, sehr aufwändig präsentiert, mitverfolgen zu können, über seine Haltung und Einstellung zur Welt, seine Verurteilung Kunst zu vermarkten (und dieses doch selber äußerst lukrativ zu betreiben), seine Ideen und auch die gestohlenen anderer (die durch seine Ausführung enorm an Wert und Aussage gewinnen sollen) zu lesen und über Banksys Weregang und Werke sowie die verschiedenen Techniken zu lernen.
Im ersten Teil des Buches weren die Grundlagen, Techniken und Methoden erklärt, wozu Werkzeuge, verschiedene Steine und Platten, Fundamentarten und -bau, Zuschneiden von Steinen, Vermauern, Mauerwerksverbände, ...
Im ersten Teil des Buches weren die Grundlagen, Techniken und Methoden erklärt, wozu Werkzeuge, verschiedene Steine und Platten, Fundamentarten und -bau, Zuschneiden von Steinen, Vermauern, Mauerwerksverbände, Verlegemuster und mehr gezeigt und beschrieben wird. Im zweiten Teil werden dann die 16 kreativen Projekte vorgestellt, in ganz unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden. Wenn der eigene Garten es hergibt, lassen sich auch verschiedene von ihnen errichten und korrespondieren dann wunderbar mit einander. Angefangen mit einer Beeteinfassung mit Mähkante, einem Gartenweg aus Backsteinen, einer erhöhten Terrasse oder einer Säule mit Vogelbad geht es weiter mit einer Terrassenmauer, die sich als dekoratives Hochbeet entpuppt oder einer Sitzbank mit Stauraum. Die aufregendsten Projekte, auch die dekorativsten sind ein rundgemauerter Gartenteich (es handelt sich nicht um den des Titelbildes), ein Gartengrill mit Kamin sowie ein Wandbrunnen (Wasserspiel) mit Wasserspeier. Darüber hinaus finden sich noch weitere schöne Projekte; aber ich will nicht alles verraten.
Die Anleitungen der Projekte sind bestens beschrieben, einschließlich der Materialliste. Sowohl der erste als auch der zweite Teil des Buches sind üppig bebildert. Viele Fotos zeigen bei den Projekten die einzelnen Arbeitsschritte, Zeichnungen und Skizzen veranschaulichen ergänzend, beispielsweise Verlegemuster oder Verschalung/hölzerner Schalbodgen – das alles wird ergänzt von Texten, die selbst Ungeübte verstehen und umsetzen können. Die Projekte selber gefallen mir allesamt sehr gut; einzig der verhandene Platz macht es etwas schwer, sich zu entscheiden.
Renée Schüttengruber und Eunike Grahofer, beide diplomierte Kräuterpädagoginnen, stellen in diesem Buch insgesamt in 13 Kapiteln Pflanzen oder Zutaten vor, die sowohl innerlich als auch äußerlich angewendet ...
Renée Schüttengruber und Eunike Grahofer, beide diplomierte Kräuterpädagoginnen, stellen in diesem Buch insgesamt in 13 Kapiteln Pflanzen oder Zutaten vor, die sowohl innerlich als auch äußerlich angewendet verjüngend wirken. Zu den Pflanzen gehören Veilchen, Rosen, Granarapfel, Karotte, Amla & Triphala, Parakresse, Knospen Rosmarin, Chaga Pilz, Griechischer Bergtee und Efeu; zudem finden auch Mineral- und Heilwasser sowie Weihrauch Anwendung. Gängige Rohstoffe wie Gelbildner, ätherische Öle oder Butter und Wachse werden besprochen und verwendet.
Mir gefällt, dass die meisten der Pflanzen heimisch sind und auch gesammelt weren können. Die Anwendungen reichen von Cremes, , Fluid, Gesichtsmaske und -wasser über Badeschokolade, Haarseife, Srubs und -plätzchen bis Sonnenölgel, Aftersun-Sprayl und Gleitcreme. Die Zubereitungen sind sehr gut beschrieben und lassen sich entsprechend gut nacharbeiten. Ich muss gestehen, dass ich es da sehr einfach liebe und manche Zubereitungen ansprechender als andere finde, denn es sind durchaus auch welche vorhanden, für die man schon eine Grundausstattung an Roh- und Zusatzstoffen benötigt. Die Rezpte sind jedoch so vielfältig, dass jeder genügend für sich selber findet. Das trifft auch die kulinarischen Rezepte zu: sie sind gut erklärt, leicht nacharbeitbar und abwechslungsreich und unkompliziert, sei es Granatapfel-Oxymel oder -punsch, Karottenkrensuppe, Parakresse-Feldsalat, Rosen-Detox, Heilwasser-Kefit oder Nudeln mit Knospenmix.
Die Kombination von kosmetischen und kulinarischen Rezepten mit gleicher Hauptzutat gefällt mir sehr gut. So kann man mit dem, was man zu Hause hat dann verschiedene Anwendungen ausprobieren und die Anti-Age mit Wirkung von innen und außen kombinieren. Das Buch wurde sehr schön gestaltet, bereitet schon beim Durchblättern Freude und bietet für jeden ansprechende Rezepte und Anleitungen.