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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.10.2020

ganz unterschiedliche Erlebnisse versprechen jede Menge Spaß

Die Bucket List für Potterheads
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Tom Grimm hat in diesem Buch „250 Dinge, die man als Harry-Potter-Fan getan haben sollte“ zusammengestellt. Sowohl Cover, als auch die einzelnen Seiten wurden schön gestaltet.

Die 250 Vorschläge sind ...

Tom Grimm hat in diesem Buch „250 Dinge, die man als Harry-Potter-Fan getan haben sollte“ zusammengestellt. Sowohl Cover, als auch die einzelnen Seiten wurden schön gestaltet.

Die 250 Vorschläge sind unterschiedlich schwierig zu gestalten, lassen sich nach Erledigung abhaken und wurden manchmal sogar in unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen angeboten, wie beispielsweise alle Filme einzeln oder verschärft an einem Wochenende zu sehen.Es finden sich kleine Wissenstest, wie das Abfragen von Zaubersprüchen, Bastelvorschläge, beispielsweise für einen goldenen Schnatz oder einen Zauberstab, wobei manchmal auch auf Anleitungen im Internet verwiesen wird. Ich denke, diese würden auch den Rahmen des Buches sprengen. Bei einigen Aufgaben kann man „Hermine-Streberpunkte erlangen und zu der insgesamt erreichten Anzahl am Ende des Buches eine Auswertung finden.

Am interessantesten fand ich die Reise- und Besichtigungsvorschläge, von denen wir schon einige vor Jahren unternommen haben ( z.B. Harry-Potter-Führung durch London oder Foto mit Gepäckwagen vor dem HP -Shop im Bahnhof Kings Cross); neu waren für mich einige Sehenswürdigkeiten in Edinburgh und Oxford.

Besonders gut gefallen haben mir unter anderem das Verschenken einer Socke als Zeichen der Wertschätzung oder das Verschenken eines häßlichen Pullovers zu Weihnachten sowie etliche Reise- und Besichtigungstipps.

Insgesamt handelt es sich um eine gelungene Mischung aus ganz verschiedeneartigen Erlebnissen, die viel Spaß versprechen.

Veröffentlicht am 29.09.2020

leicht verständlich erklärt und hilfreich im Alltag

Immer wieder neu beginnen
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Bei „immer wieder neu beginnen“ handelt es sich um eine Neuauflage von „Zuversicht. Wege aus der Resignation“ von Verena Kast, die als Professorin für Psychologie und Psychotherapeutin in eigener Praxis ...

Bei „immer wieder neu beginnen“ handelt es sich um eine Neuauflage von „Zuversicht. Wege aus der Resignation“ von Verena Kast, die als Professorin für Psychologie und Psychotherapeutin in eigener Praxis sowie Dozentin und Lehranalytikerin am C. G. Jung- Institut Zürich tätig ist.

In diesem knapp 130 Seiten starken Buch durchleuchtet und erklärt sie das Wesen des Menschen bezüglich seiner Zukunftsplanung zwischen Hoffnung und Zuversicht oder Angst und Befürchtungsphantasien. Grundlagen wie Urvertrauen, Unterschiede zwischen Hoffnungen und Erwartungen und weitere Aspekte werden leicht verständlich vermittelt und klargestellt, dass jeder Wiederaufbruch bzw. Neuanfang schon durch seinen, der Anfangssituation innewohnenden Zauber und Versprechen auf eine bessere Zukunft mehr Vertrauen und dadurch weniger Angst bewirken kann – und das unabhängig vom Alter.

Dies war nicht das erste Buch der Autorin, das ich gelesen habe; ich mag ihre leicht verständliche Art zu schreiben, so dass jeder das Gelesene gut nachvollziehen kann – so ganz ohne Fachchinesich und Erwähnung des Professorentitels auf dem Cover. Auch die vielen angeführten Beispiele verdeutlichen zudem die Aussagen und heben die Texte auf eine alltagstaugliche und helfende Ebene.

Veröffentlicht am 29.09.2020

anschaulich, praxisnah, hilfreich und inspirierend

DAS GROSSE CALLWEY WOHNBUCH
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Ute Laatz vermittelt in diesem aufwändig hergestellten und reichlich bebilderten Wohnbuch, wie man seine Zimmergestaltung und Einrichtung jeweils in einen Kontext bringt. Hierfür stellt sie nacheinander ...

Ute Laatz vermittelt in diesem aufwändig hergestellten und reichlich bebilderten Wohnbuch, wie man seine Zimmergestaltung und Einrichtung jeweils in einen Kontext bringt. Hierfür stellt sie nacheinander jedes Zimmer in insgesamt 15 Kapiteln vor, vergisst auch nicht die Möglichkeiten von Arbeits- oder Gästezimmer und bietet für jeden Zimmertyp verschiedene Stile an. Man erhält Basiswissen zu den einzelnen Stilen, Trends, und, was mir ganz besonders gut gefällt, Tipps und Tricks sowie Anregungen und Überlegungen, oft in Listen zusammengefasst.



Die vielen Fotos sowie die praxisnahen Erklärungen finde ich sehr gelungen und ausgesprochen hilfreich. Gerade auch die Beispiele, die etwas mehr Mut zur Farbe fordern, sprechen mich gerade sehr an, genau wie die guten Hilfestellungen, Stile konsequent durchzusetzen oder bewusst zu brechen. Selbstverständlich sprechen einen manche Vorschläge mehr und andere eher weniger an; so lässt sich auch leichter der eigene Stil herausfinden und für jeden sind ansprechende sowie inspirierende Lösungsvorschläge vorhanden.

Veröffentlicht am 29.09.2020

mit "einer Freundin" und seinen miesen Tagen im Dialog mit dem Leben

Handbuch für miese Tage
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Eveline Helmink, unter anderem Chefredakteurin der niederländischen Ausgabe des Mindstyle Magazins Happinez, hat in diesem Buch ihre Überlegungen rund um die miesen Tage zusammengestellt. Dabei handelt ...

Eveline Helmink, unter anderem Chefredakteurin der niederländischen Ausgabe des Mindstyle Magazins Happinez, hat in diesem Buch ihre Überlegungen rund um die miesen Tage zusammengestellt. Dabei handelt es sich keinesfalls um eine Liste abzuarbeitender Wellnesstipps, sondern um ein buntes Kaleidoskop von Betrachtungswinkeln unterschiedlicher Themen, wie beispielsweise Achtsamkeit, Loslassen, Vergeben, Träume, Mondfühligkeit, Bourn out und Boarout, und vielen, vielen anderen Themen und, das fand ich ganz besonders spannend und zuweilen auch sehr amüsant: Berichte eigener Erlebnisse, Empfindungen und Massnahmen zum Besserfühlen.

Sehr gut gefallen hat mir die konsequente Sicht, dass gute und schlechte Tage und Gefühle sich abwechseln, genau wie Ebbe und Flut, und, dass die miesen Tage uns auf etwas aufmerksam machen; wir können sie ergründen und daraus lernen. Neben den unzählbaren, einfühlsamen Erklärungen, An- und Einsichten samt Besserfühlstrategien in schier unerschöpflicher Fülle, macht schon das Blättern und Lesen in diesem Buch glücklich. Ansprechend waren für mich auch die vielen Zitate aus Büchern, vonBekannten und Zitate anerkannter Lehrer, für mich besonders spannend die von Zen-Meistern. Das Buch inspiriert eigentlich auf jeder Seite und man muss es auch gar nicht von vorne nach hinten lesen, sondern kann sich im Inhaltsverzeichnis oder auch auf gut Glück ein Kapitel aussuchen. Hilfreich finde ich auch, dass auf jeder Seite ein Hauptgedanke im fließenden Text dicker gedruckt wurde, so dass man schnell erkennt, ob dieses Thema jetzt genau passt. Ehrlich gestanden habe ich dieses ein paarmal so versucht und dann doch jede Seite von vorne bis hinten gelesen.

Das zudem schön illustrierte Buch enthält soviel Wahrheit, Lebensweisheit, Ehrlichkeit, Einfühlsamkeit und Wärme, dass man beim Lesen fast den Eindruck gewinnt, mit einer langjährigen Freundin zu plaudern. Mir hat es sehr gefallen, ich werde es immer wieder zur Hand nehmen und es weiterempfehlen.

Veröffentlicht am 24.09.2020

Einblick in Montessoris Leben, Lehren und Anleitungen für verschiedene Angebote

Montessori - Ideen für zu Hause
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Chiara Piroddi beginnt dieses Buch mit einer kurzen Vorstellung Maria Montessoris Leben, ihren Lehren und ihrem Einfluß in der Pädagogik. Montessoris Sicht der Entwicklung von Geburt an, die vier grossgefaßten ...

Chiara Piroddi beginnt dieses Buch mit einer kurzen Vorstellung Maria Montessoris Leben, ihren Lehren und ihrem Einfluß in der Pädagogik. Montessoris Sicht der Entwicklung von Geburt an, die vier grossgefaßten Entwicklungsstufen und, wie man sich als vorbildlich begleitendes Elternteil verhalten sollte wird ausführlich erklärt; im Anschluß daran bietet das Buch viele Beispiele, erläuternde Fotos und Anleitungen, wie man mit Hilfe der vorher aufgeführten Montessori-Prinzipien sein Kind zum Entdecken der Welt und eigenen Selbständigkeit einladen kann.

Es gibt, wie so oft, viele Wege, die zum Ziel führen; mir selber war die Ausrichtung nach Montessori schon seit vielen Jahren, seit der Ausbildung zur Erzieherin, ein Begriff. Auch andere Konzepte befassen sich, wie Montessori, damit, die Sinne zu wecken und zu schulen, alltägliche Dinge des Lebens zu üben und zu erlenen und mit Spiel und Spaß immer selbständiger und selbstbewußter zu werden. Bei Maria Montessoris Ansatz störte mich schon immer, dass er manchesmal für mich persönlich zu gekünzelt war, beispielsweise, wenn den Kindern Montessori-Rähmchen zum Schnüren von Schnürdenkln, Schließen eines Reißverschlusses oder von Knöpfen einfach als freies Angebot auf den Tisch gelegt werden, ohne ein begleitendes Wort oder Anleitung. Ich habe mich schon immer gefragt, warum da nicht direkt mit den Schuhen des Kindes oder der eigenen Jacke geübt wird. Was ich im Kindergarten mit 25 Kindern in der Gruppe oder vergleichbaren ZU-/Umständen in gemischteren Tagesgruppen noch verstehen könnte, deckt sich nicht mit dem, was ich zu Hause, bei meinem eigenen Kind in einer 1:1 Betreuung machen möchte. Da würde ich schon Wert auf eigene Ansprache, individuellen Angeboten, die sich vor allem auch am ganz normalen Alltag orientieren, legen und die Rolle als stiller Beobachter, die Montessori nur zugesteht nicht erfüllen wollen. Mir ist auch bewusst, dass die "pionierin der Pädagogik" ihre Konzepte und Beschäftigungsangebote vor über 100 Jahren erstellte und diese ursprünglich zur Förderung von Kindern mit unterschiedlich stark ausgeprägter Lernbehinderung gedacht waren. Das ist aber meine ganz persönliche Sicht und hat mit dem Inhalt dieses Buches oder der Wertung dieses pädagogischen Konzeptes nichts zu tun; selbstverständlich finde ich den Ansatz "Hilf mir, es selbst zu tun" genau richtig

Im Buch selber werden viele verschiedene Beispiele gegeben, wie Kinder kneten, sortieren, malen oder "Aktivitäten des täglichen Lebens" (ADL) trainieren und erlernen.

Wer sich über Maria Montessori, ihre Lehren, Ansätze und Beschäftigungsbeispiele informieren möchte, ist mit diesem Buch sicherlich gut beraten, wem die Ideen ausgehen, welche Fördermöglichkeiten er/sie dem eigenen Kind noch anbieten könnte sicherlich auch. Gerade in Corona-Zeiten kann der eigene Ideenfundus da möglicherweise ausgeschöpft sein.