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Veröffentlicht am 03.05.2025

ein schöner Wohlfühlroman mit Herz

Ms Darling und ihre Nachbarn
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Ms Darling und ihre Nachbarn / Freya Sampson

In der Poet’s Road im beschaulichen Chalcot steht das 1891 erbaute und nun etwas in die Jahre gekommene Shelley House. Zur viktorianischen Zeit wohnte dort ...

Ms Darling und ihre Nachbarn / Freya Sampson

In der Poet’s Road im beschaulichen Chalcot steht das 1891 erbaute und nun etwas in die Jahre gekommene Shelley House. Zur viktorianischen Zeit wohnte dort die Familie eines Industriellen, nun befinden sich in dem Haus Mietwohnungen. Wohnung 5 und 6 im Dachgeschoss sind an Tomasz Wojcik und Gloria Brown vermietet, in der mittleren Etage wohnen Omar Siddig und seine Tochter Ayesha sowie der Mann, den alle nur den Störenfried nennen. Die Mieterinnen im Erdgeschoss wohnen am längsten im Haus, in Wohnung 2 Joseph Chambers und Dorothy Darling in Wohnung 1.
Ms Darling (auf das Ms legt sie großen Wert!) lebt seit 34 Jahren in dem Haus, die ehemalige Englischlehrerin verlässt es nur selten und widmet sich mit Hingabe der Beobachtung der Nachbarschaft, dem Protokollieren von Vergehen und der Zurechtweisung der Übeltäter
innen. Dies trägt nicht zu einer außerordentlichen Beliebtheit bei, aber das ist Ms Darling egal. Ganz besonders piesepamelig wird sie, wenn es um ihren Nachbarn Joseph geht – und als dieser widerrechtlich in seiner Wohnung die pinkhaarige Kat als Untermieterin aufnimmt, ist für Dorothy Schluss mit lustig.

Aber Kat ist nicht der einzige Grund zur Aufregung – per Post werden die Bewohnenden von Shelley House aufgefordert auszuziehen, da das Haus abgerissen werden soll. Während Dorothy den Brief ignoriert, beschließt Joseph dagegen zu protestieren. Kurz danach wird er bewusstlos in seiner Wohnung aufgefunden – und schon bald überschlagen sich die Ereignisse.

Wer hat Joseph angegriffen und kann Shelley House gerettet werden?

Eine spannende Wohlfühlgeschichte mit Herz und wunderbaren Momenten – so würde ich das wohl nennen, was Freya Sampson in „Ms Darling und ihre Nachbarn“ erzählt, und es liest sich wie eine Geschichte mitten aus dem Leben, die so oder so ähnlich passieren kann, wenn eine bunt zusammengewürfelte Mieter*innengruppe aufeinandertrifft und das Zuhause bedroht ist, da es zu exklusivem Wohnraum umgestaltet werden soll.

Ohne Frage ist Ms Darling gewöhnungsbedürftig, ihre Protokolle und die Zurechtweisungen der Nachbarschaft alles andere als sympathienobelpreisverdächtig – und doch ist sie mir im Laufe der Geschichte ans Herz gewachsen und das nicht nur wegen diesem Moment:

„Heute hatte Dorothy diese Kombi durch einen altmodischen Regenmantel und grüne Gummistiefel ersetzt, obwohl es ein herrlich sonniger Tag war. Ein schwarzes Kopftuch, das sie unter dem Kinn zusammengeknotet hatte, bedeckte ihr silbernes Haar. Es war ein widersprüchliches Outfit, irgendwo zwischen einer Nonne und der Queen…“ (S.106)

Oder weil sie insgeheim herausfinden möchte, wer Joseph überfallen hat:

„Sie hatte genug Agatha-Christie-Romane gelesen, um zu wissen, dass es die Details waren, die den Mörder am Ende verrieten.“ (S.76)

Die einzelnen Charaktere der Geschichte sind vielleicht ein wenig stereotyp, die Handlung in gewisser Weise vorhersehbar – und doch hat mich das Buch begeistert und in manchen Momenten auch berührt, weil ich schöne Erzählungen über Mut und Freundschaft und das es nie für was auch immer zu spät ist, einfach gerne mag.

Ich wäre auch gern als Untermieterin bei Joseph eingezogen, aber auch ohne Wohnsitz in der Poet’s Road habe ich mich in Shelley House sehr wohl gefühlt.
Ein schönes Buch, das einfach angenehm zu lesen ist, Spaß macht und mit viel Wärme erzählt, dass jeder von uns seine/ihre eigene Geschichte hat und sich immer ein Blick hinter die Fassade lohnt.

Herzliche Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 03.05.2025

ein wunderschönes Bilderbuch für große und kleine Jane Austen Fans 💕

Von einem Mädchen, das das Schreiben liebte. Jane Austen
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Von einem Mädchen, das das Schreiben liebte – Jane Austen / Deborah Hopkinson, Qin Leng

Es ist eine allgemein anerkannte Tatsache, dass Jane Austen eine der brillantesten Schriftstellerinnen aller Zeiten ...

Von einem Mädchen, das das Schreiben liebte – Jane Austen / Deborah Hopkinson, Qin Leng

Es ist eine allgemein anerkannte Tatsache, dass Jane Austen eine der brillantesten Schriftstellerinnen aller Zeiten ist (Klappentext).
Das Bilderbuch „Von einem Mädchen, das das Schreiben liebte“ erzählt von den frühen Jahren der Autorin, von ihrem einfachen Leben auf dem Land und den Kindertagen in einem turbulenten Haushalt mit vielen Geschwistern.
Jane war ein schüchternes Mädchen, das nicht gern im Mittelpunkt stand, jedoch aufmerksam das Geschehen um sie herum beobachtete und davon oftmals amüsiert war. Sie war geschickt beim Federball und hat begeistert bei den Vorbereitungen für die vorweihnachtlichen Theateraufführungen der Familie Austen geholfen.
Schon als Kind liebte Jane das Lesen und wusste genau, was ihr gefällt und was nicht. Sie hat das Gelesene mit kleinen Notizen und witzigen Bemerkungen ergänzt, ihr Vater erkannte ihr Talent und unterstützte sie und schon bald entstanden kurze Geschichten und auch der erste Roman ließ nicht lange auf sich warten.
Jane Austen wäre bestimmt begeistert, wenn sie wüsste, wie sehr ihre Geschichten auch noch heute geliebt werden - und all das begann mit einer Kindheit in Steventon.

Zauberhaft und wunderschön ist dieses Buch aus der Bilderbande-Reihe des E. A. Seemann Verlags. Die Texte sind kindgerecht, jedoch nicht kindisch, sondern vermitteln verständlich, wie man zu der damaligen Zeit lebte. Wunderhübsch sind auch die Zeichnungen, die für den Betrachtenden viele kleine Details bereithalten und farblich sehr stimmig sind. Eine auf der aktuellen Forschung basierende Zeittafel, weist auf die wichtigen Momente in dem Leben der Autorin hin und in „Janes Bücherregal“ finden sich Informationen zu ihren sechs Büchern.

Deborah Hopkinson erzählt lebendig die Geschichte von Jane Austen, von ihren klugen Beobachtungen und ihrem ganz eigenen Charme und Witz. Illustriert wurde das Buch von Qin Leng und die Bilder sind einfach nur wunderbar. Die Übersetzung ist von Nora Schröder. Das Buch ist für Kinder ab 4 Jahren gedacht – aber ich bin überzeugt, dass es ein Hingucker in jedem Austen-Regal ist.

„Von einem Mädchen, das das Schreiben liebte“ ist voller Begeisterung für Jane Austen, mit viel Liebe gestaltet und es ergänzt eine Austen Büchersammlung ganz hervorragend.

Es ist wunderbar und wird #janeites allen Alters begeistern.
Ganz große Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 03.05.2025

ein wunderbarer Roman über das Erwachsenwerden, Freundschaft und das echte Leben

Das Leben fing im Sommer an
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Kennt ihr noch „Ein ganzer Sommer“, dieses wunderbare Lied von Virginia Jetzt! ?
 
„Zuerst kommt der Blitz,
dann kommt der Donner
und am Ende ein ganzer Sommer“
 
Immer, wenn ich den Titel „Das Leben ...

Kennt ihr noch „Ein ganzer Sommer“, dieses wunderbare Lied von Virginia Jetzt! ?
 
„Zuerst kommt der Blitz,
dann kommt der Donner
und am Ende ein ganzer Sommer“
 
Immer, wenn ich den Titel „Das Leben fing im Sommer an“ höre oder lese habe ich unwillkürlich das Lied im Kopf. Okay, Virginia Jetzt! erzählen 2004 von einem unvergesslichen Sommer, das Buch von Christoph Kramer vom Sommer 2006. Aber das ist ja quasi ähnlich.
 
„Noch in keinem Sommer meines Lebens hatte sich die Sonne so mächtig angefühlt.“ (S.129)
 
Sommer 2006. Christoph spielt zwar ziemlich gut Fußball und ist ein echt netter Typ, aber leider reicht das nicht, um in der Popularitätsskala bei den Mädchen der Schule ganz oben mitzumischen. Insbesondere Debbie, die in seinen Augen die Beste von allen ist, scheint ihn kaum wahrzunehmen, Wenn sie aufeinandertreffen, läuft das eher unkoordiniert und die wirklich großartigen, schlagfertigen und coolen Antworten fallen ihm natürlich erst später ein - und so ist die große Liebe ebenso einseitig wie maximal unwahrscheinlich. Aber dann: durch eine seltsame Aktion gelingt es Chris auf eine Party eingeladen zu werden, bei der sich alles ändern soll – und wird, denn Debbie scheint tatsächlich Interesse an ihm zu haben.
 
Aber sind Kino und Küssen echt - oder ist doch alles nur ein Traum?
 
„Für große Träume muss man im Leben anscheinend auch mal große Umwege gehen. Nach den Sommerferien würde ich bei Fortuna Düsseldorf spielen…“ (S.13)
 
Tja, ich kenne mich mit Fußball jetzt nicht so richtig aus, aber das ist auch gar nicht wichtig, denn in dem Roman von Christoph Kramer geht es nicht um Fußball. Es geht ums Erwachsenwerden, es geht um die Sorgen, die wohl jede(r) kennt, die/der mal 15 war, cool sein und dazugehören wollte. Lebhaft und lesbar beschreibt Christoph Kramer das großartige Gefühl am Rande des Unbesiegbaren, wenn es scheint, dass Wünsche wahr werden – und ebenso den Herzschmerz.
Ich habe heftig die Daumen für eine SMS von Debbie gedrückt, die Extra-Portion 8x4 vor dem Kinobesuch erahnen, das Gefühl von Freiheit bei dem wilden Ritt nach Düsseldorf nachvollziehen können, aber vor allem die Momente, die Chris mit seinen Freunden Johnny und Salvo verbracht hat, als ehrlich und authentisch empfunden.

„…und zu viel Liebe gibt es nicht, hatte mein Opa mir kurz vor seinem Tod gesagt.“ (S.63)
Was für schöne und wahre Worte, die für diesen Roman, der voller Liebe steckt, mehr als passend sind. Natürlich ist da die Geschichte eines 15-jährigen, der von der großen Liebe träumt, aber vor allen Dingen ist es ein Buch über Liebe und Freundschaft in vielerlei Hinsicht, und jede davon ist warmherzig und wunderbar beschrieben.
„Das Leben fing im Sommer an“ erinnert wunderbar an die Zeit des Erwachsenwerdens, an die des Autors - aber auch an die eigene, wenn man denn mag.
Abschließend möchte ich noch sagen, dass mich die Widmung berührt hat. So ehrlich und so echt.
 
Dieses Buch hat mich auf vielerlei Wegen und in vielerlei Hinsicht erreicht und berührt … und meine Meinung ist natürlich völlig unbeeinflusst von der Tatsache, dass Chris zu der Party Chucks trägt. #lifeisbetterinchucks

„Gebt euch mal die Atmosphäre!“ - Ganz große Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 18.04.2025

ein feelgood Roman, der einfach Spaß macht

Der kleine Laden des Herrn Takarada
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In Ginza, einem Stadtteil von Tokio, befindet sich der Schreibwarenladen Shihodo. Er wird in dritter Generation von Ken Takarada mit viel Herzlichkeit, Einfühlungsvermögen und einem stets offenen Ohr für ...

In Ginza, einem Stadtteil von Tokio, befindet sich der Schreibwarenladen Shihodo. Er wird in dritter Generation von Ken Takarada mit viel Herzlichkeit, Einfühlungsvermögen und einem stets offenen Ohr für die Belange seiner Kundschaft geführt. Auch wenn sie aus verschiedensten Gründen den Schreibwarenladen aufsuchen, haben die Kundinnen und Kunden gemeinsam, dass sie einem Menschen in ihrem Leben etwas mitteilen möchten. Herr Takarada lädt sie ein in seinem Laden zu verweilen, sich zu erinnern - und bei einem Tee offenbaren sich nicht nur die Geheimnisse der Vergangenheit und Gegenwart, sondern es findet sich auch ein Weg, Sorgen und Nöte zu überwinden und dem Leben eine Wendung zu geben.
 
In fünf wunderbaren Kapiteln erzählt Kenji Ueda zauberhafte Geschichten über Verbundenheit, Freundschaft und Liebe. Wir lernen unter anderem einen jungen Mann kennen, der seiner Großmutter viel zu verdanken hat, zwei jungen Menschen, die viel Sympathie füreinander haben, eine junge, ehrgeizige Frau mit Wünschen und Träumen, einen Geschäftsmann, für den die große Liebe mit Postkarten begann und einen Restaurantbesitzer, der einem jungen Menschen eine zweite Chance gibt. All diese Geschichten werden unaufgeregt, einfühlsam und nachvollziehbar erzählt; und ganz nebenbei erfährt man etwas über Land und Leute. Mir war nicht bekannt, dass es 465 traditionelle japanische Farben gibt und den Brauch, vom ersten Gehalt ein Geschenk für einen Herzensmenschen zu kaufen, finde ich wunderbar.
 
„Es heißt, nichts hat einen größeren Einfluss auf dein Leben als die Leute, die du unterwegs kennenlernst“ (S.81)
 
„Der kleine Laden des Herrn Takarada“ ist ein Buch, dass es einem leicht macht, es zu mögen, denn die fünf Geschichten werden ruhig und behutsam erzählt, die Gedanken und Handlungen der ProtagonistInnen sind gut nachvollziehbar. Kenji Ueda beschreibt Orte und Gegebenheiten sehr bildhaft, ich hatte dein Eindruck in einer Ecke des Ladens sitzend die Szenerie zu betrachten – natürlich mit einer Tasse Tee.
 
Das Cover ist hübsch und liebevoll gestaltet – ein wirklich wunderbares Buch.
 
In diesem Sinne: いらっしゃいませ … Irasshaimase. Hereinspaziert und Herzlich Willkommen im Schreibwarengeschäft von Herrn Takarada!
 
Mir hat das Buch gut gefallen, es ist eines dieser wunderbaren Bücher aus Japan, die einfach schön zu lesen sind!
Große Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 13.04.2025

Außergewöhnlich und großartig

HEN NA E - Seltsame Bilder
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Im Mai 2014 trifft Sasaki seinen Kommilitonen Kurihara. Beide sind Mitglieder des „Okkult-Clubs“ der Universität, der sich mit dem Sammeln von Informationen über mysteriöse Phänomene beschäftigt. Kurihara ...

Im Mai 2014 trifft Sasaki seinen Kommilitonen Kurihara. Beide sind Mitglieder des „Okkult-Clubs“ der Universität, der sich mit dem Sammeln von Informationen über mysteriöse Phänomene beschäftigt. Kurihara berichtet ihm von einem ungewöhnlichen Blog mit dem Titel „Ren Nanashino Tagebuch meines Herzens“, den er im Internet entdeckt hat.
 
Saski ist neugierig, der Blog beginnt am 13. Oktober 2008 mit einem fröhlichen „Hallo allerseits“ und endet im 28. November 2012 mit den Worten „Ich kann dir nicht vergeben, aber ich werde dich immer lieben.“
Was hat es mit diesen Worten auf sich und was bedeuten die Bilder, die der Verfasser den Blogeinträgen hinzugefügt hat?  
 
Jedoch nicht nur die Zeichnung im Blog werfen Fragen auf. Was bedeutet die Kinderzeichnung mit dem seltsamen Haus, was wollte der unter mysteriösen Umständen ums Leben gekommene Zeichenlehrer mit seiner letzten Skizze sagen?
Stehen die Bilder in einem Zusammenhang?
 
Auch der Journalist Isamu Kumai und sein junger Kollege Shunsuke Iwata kennen die seltsamen Bilder und wollen das Rätsel lösen – und begeben sich dabei in große Gefahr.
 
„Ich habe das Geheimnis der drei Bilder entschlüsselt.“
 
Wow, was für ein außergewöhnliches Buch. Ich greife gern die Worte vom Umschlag auf: innovativ, spannend, genial – und kann sie absolut bestätigen.
Ich habe die knapp 270 Seiten in einem Rutsch gelesen, weil ich unbedingt wissen musste, was es mit den Zeichnungen auf sich hat – und auf die Lösung wäre ich nicht gekommen.
 
Die Geschichte ist raffiniert aufgebaut, die Kapitel greifen ineinander über, auch wenn es zunächst nicht so erscheint. Die Lösung ist immer wieder zum Greifen nah, dann weit entfernt und letztlich kommt es völlig anders.
 
Der Autor, der auch ein bekannter YouTuber ist, hält seine Identität geheim und populärer Vertreter der „Sketch Mystery“ Romane und mir hat diese Kombination von Text und Zeichnungen ausgesprochen gut gefallen.
 
Natürlich sind die Zeichnungen ein wesentlicher Bestandteil der Geschichte, jedoch gibt es auch darüber hinaus in dem Buch Abbildungen, die die Erzählung ergänzen und die Bilder erklären; es bleibt gar nicht aus, dass man selbst beginnt zu interpretieren und die Bilder aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten, um vielleicht Hinweise zu finden, eigene Ideen bestätigt zu bekommen oder neue Theorien zu entwickeln.
 
Die psychologische Analyse der Bilder, Zeichnungen als Hinweise zur Aufklärung eines Verbrechens, raffiniert getäuschte Todeszeitpunkte und Verbrechen aus Liebe (nee, jetzt nicht kitschig und herzschmerzig gemeint) bilden die stabile Grundlage für einen ganz außergewöhnlichen Kriminalroman, der mich absolut begeistert hat.
 
Übersetzt wurde das Buch von Heike Patzschke.

Ganz große, begeisterte Leseempfehlung!

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