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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.01.2019

Ein wunderbarer Thriller!!!

Er wird dich finden
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"Watching you - Er wird dich finden" ist der erste Thriller von Alexandra Ivy.

Nachdem Jaci Patterson wieder in ihren Heimatort Heron zurückgekommen ist, werden nach einem Deichbruch zwei Leichen gefunden. ...

"Watching you - Er wird dich finden" ist der erste Thriller von Alexandra Ivy.

Nachdem Jaci Patterson wieder in ihren Heimatort Heron zurückgekommen ist, werden nach einem Deichbruch zwei Leichen gefunden. Kurze Zeit später hängt ein goldenes Medaillon, in dem sich eine mit einem blutigen Band umwickelte Haarsträhne befindet, an ihrer Tür. Jaci bekommt furchtbare Angst, da sie im Alter von sechzehn Jahren bereits solche Medaillone von einem Unbekannten bekommen hat. Damals hat ihr niemand geglaubt, dass diese von einem Serienkiller stammen, da man keine Leichen gefunden hat. Nun ist der Killer wieder da und hat es auf Jaci abgesehen.

Das Cover mit der blutigen Rose fand ich sehr ansprechend. Aufgrund des Covers und des Klapptextes habe ich mich für die Leserunde beworben und das Buch gelesen. Den Schreibstil von Alexandra Ivy mag ich, da ihre Bücher gut und schnell zu lesen sind. Sie schreibt abwechslungsreich und spannend, gleichzeitig kommt sie ohne langatmige und unnötige Beschreibungen aus.
Bisher kannte ich von Alexandra Ivy nur ihre Vampir-Romane, die ich liebe und alle verschlungen habe. Ich war anfangs etwas skeptisch, ob sie genauso gute Thriller schreiben kann. Aber ich muss zugeben, sie kann es.

Das Buch "Watching you" war von Anfang bis Ende sehr spannend. Die Perspektivwechsel haben dazu einen großen Teil beigetragen. Man lernt die Geschichte nicht nur aus der Sicht von Jaci kennen, sondern auch aus der Sicht von anderen Personen und v.a. auch des Killers.
Die ganze Zeit rätselt man mit, wer wohl der Killer ist. Jedoch erst ca. dreißig Seiten vor Schluss lüftet sich das Geheimnis. Die Liebesgeschichte von Jaci und ihrer Jugendliebe passt ebenfalls gut in die Story.

Ich fand das Buch rundum gut gelungen. Es war so spannend, dass ich es am liebsten in einem Rutsch durchgelesen hätte. Dies ging leider nicht, da ich aufgrund meines Berufes nicht die Zeit habe, 220 Seiten am Stück zu lesen. Innerhalb von zwei Abenden hatte ich jedoch den Thriller komplett gelesen. Ich bin gespannt, ob Alexandra Ivy weitere Thriller schreiben wird. Wenn ja, dann werde ich sie auf jeden Fall lesen.

Das Buch "Watching you - Er wird dich finden" kann ich jedem empfehlen, der gerne Thriller und Liebesgeschichten liest.

  • Cover
  • Handlung
  • Charaktere
  • Erzählstil
  • Gefühl
Veröffentlicht am 02.12.2018

Kein wirklicher Thriller!!!

Der Ruf der toten Mädchen
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Der Thriller "Der Ruf der toten Mädchen" von M. Sean Coleman ist der Auftakt zur Alex-Ripley-Reihe.

In einer ländlichen sehr frommen und verschlossenen Gemeinde namens Kirkdale haben zwei Teenager innerhalb ...

Der Thriller "Der Ruf der toten Mädchen" von M. Sean Coleman ist der Auftakt zur Alex-Ripley-Reihe.

In einer ländlichen sehr frommen und verschlossenen Gemeinde namens Kirkdale haben zwei Teenager innerhalb kürzester Zeit angeblich Selbstmord begangen. Mysteriös ist, dass die beiden Mädchen vor ihrem Tod einen Engel gesehen haben wollen. Aus diesem Grund wird Dr. Alex Ripley die "Wunder-Detektivin" von der Polizei um Hilfe gebeten, da sie bisher alle angeblichen übersinnlichen Erscheinungen wissenschaftlich erklären konnte. Zusammen mit der Polizei versucht Alex Ripley hinter die Geheimnisse der Todesfälle zu kommen.

Das Cover finde ich sehr ansprechend. Es erzeugt durch die erleuchtete Engelsgestalt im dunklen Wald eine geheimnisvolle übersinnliche Stimmung. Der Klapptext und das Cover haben mich neugierig auf das Buch gemacht. Leider waren meine Erwartungen an die Geschichte zu groß.

Der Schreibstil ist in Ordnung. Das Buch kann man schnell und relativ flüssig lesen.

Die ersten Kapitel sind sehr spannend und ich konnte es kaum erwarten weiterzulesen. Leider konnte M. Sean Coleman diese Spannung nicht durchgängig aufrechterhalten. Teilweise verliert sich die Geschichte in langatmigen Beschreibungen, die meiner Meinung nach nicht unbedingt wichtig für den Fortgang der Handlung sind. Mit der Protagonistin Alex Ripley konnte ich mich nicht wirklich anfreunden, da sie stellenweise als ein zu perfekter Mensch beschrieben wurde, wodurch sie für mich unglaubwürdig und unreal erschien. Außerdem bin ich stellenweise auf Ungereimtheiten gestoßen, die den Lesefluss etwas unterbrochen haben. Wenn der Anfang des Buches nicht so spannend gewesen wäre und ich nicht unbedingt wissen gewollt hätte, was hinter den Selbstmorden der Mädchen steckt, hätte ich das Buch nicht bis zum Ende gelesen.

Meiner Meinung nach handelt es sich bei diesem Buch aufgrund der immer wieder fehlenden Spannung nicht um einen Thriller. D.h. wer unbedingt eine Thriller lesen möchte, sollte sich nicht dieses Buch aussuchen.

Ich bin mir momentan noch sehr unschlüssig, ob ich das zweite Buch der Alex-Ripley-Reihe lesen werde. Vielleicht versuche ich es - mit der Hoffnung, dass es spannender ist und die "Kinderkrankheiten" des ersten Buches ausgemerzt wurden.

  • Cover
  • Charaktere
  • Handlung
  • Spannung
  • Erzählstil