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Veröffentlicht am 11.12.2025

spannende Dark-Academia-Idee

Blood Academy - Der Preis des Erfolges
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Mein Gefühl beim Lesen
Blood Academy hat mich mit seiner Idee sofort neugierig gemacht. Eine geheimnisvolle Elite-Academy, ein undurchschaubares System, zwei sehr verschiedene Typen, die irgendwie beide ...

Mein Gefühl beim Lesen
Blood Academy hat mich mit seiner Idee sofort neugierig gemacht. Eine geheimnisvolle Elite-Academy, ein undurchschaubares System, zwei sehr verschiedene Typen, die irgendwie beide an Sally ziehen. Das klingt nach perfektem Dark-Academia-Chaos.
Und vieles davon funktioniert auch, aber nicht alles. Ich war dran, weil die Atmosphäre spannend ist und ich wissen wollte, was hinter all den Regeln und Machtspielchen steckt. Gleichzeitig hat sich die Geschichte manchmal etwas unruhig angefühlt. Nicht schlecht, aber eben nicht ganz rund.

Atmosphäre: geheimnisvoll, aber nicht immer tief genug
Die Stimmung ist definitiv da: düster, elitär, unterschwellig bedrohlich. Man spürt schnell, dass diese Academy gefährlich ist, auch wenn man lange nicht versteht, wie tief das Ganze wirklich geht. Das Problem: Manche Szenen hätten mehr Raum gebraucht, um diesen Druck richtig aufzubauen. Es wirkt manchmal, als würde die Story schneller springen, als einem lieb ist.

Sally, eine gute Protagonistin, aber oft schwer greifbar
Sally ist interessant. Ihre Unsicherheit und der Wunsch, endlich irgendwo dazuzugehören, machen sie nahbar. Aber manchmal hätte ich mir gewünscht, dass sie klarer geführt wird. Sie reagiert oft stark emotional, aber nicht immer logisch, was sie menschlich macht, aber die Handlung an ein paar Stellen stolpern lässt.

Jason & Lorne, starke Dynamik, aber zu wenig Tiefe
Beide Figuren haben Potenzial ohne Ende.
Jason: der Charmante, der zu glatt wirkt.
Lorne: der Stille, Dunkle, der sofort Alarmglocken auslöst.
Die Spannung zwischen ihnen ist da. Aber ich hätte mir mehr Hintergrund, mehr Motivationen, mehr "Warum bist du so?" gewünscht. Das Liebesdreieck lebt von der Grundidee, aber richtig packend wurde es für mich nicht.

Plot, spannend, aber etwas ungleichmäßig erzählt
Der Blutpakt, die Prüfungen, die Machtspiele, das alles hat mich definitiv drin gehalten.
Das große Problem ist der Rhythmus. Manche Teile ziehen sich etwas, während andere plötzlich zu schnell vorbei sind. Die Academy selbst ist spannend, aber man bekommt nicht immer so viel über sie, wie man gern hätte.

Emotionale Wirkung
Ich war interessiert, neugierig, manchmal genervt, aber nie gelangweilt.Es gab Momente, die mich wirklich hatten, und andere, bei denen ich das Gefühl hatte, dass die Story mehr daraus hätte machen können. Das Buch lässt einen nicht kalt, aber trifft eben auch nicht voll ins Herz.

Fazit:
Blood Academy ist eine spannende Dark-Academia-Idee mit einem düsteren Setting, einem guten Grundkonflikt und viel Potenzial. Es hat mich unterhalten, aber nicht komplett überzeugt. Ein Buch mit starken Momenten und einer guten Grundatmosphäre, das aber erzählerisch nicht ganz die Tiefe erreicht, die es verdient hätte. Wenn du düstere Akademie-Settings magst, moralisch graue Figuren und ein bisschen Chaos in der Luft, bekommst du hier definitiv etwas Lesenswertes

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Veröffentlicht am 10.12.2025

Romantasy mit Poesie

Ruthless Vows
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Mein Gefühl beim Lesen
Dieses Buch hat mich direkt emotional abgeholt. Der Einstieg fühlt sich an wie ein tiefer Atemzug nach einem Sturm, aber einer, der noch nicht vorbei ist. Iris steht hier völlig ...

Mein Gefühl beim Lesen
Dieses Buch hat mich direkt emotional abgeholt. Der Einstieg fühlt sich an wie ein tiefer Atemzug nach einem Sturm, aber einer, der noch nicht vorbei ist. Iris steht hier völlig nackt vor ihrer eigenen Trauer, ihrer Angst und dieser verzweifelten Hoffnung, dass Roman irgendwie noch lebt. Und genau das macht die ersten Kapitel so unglaublich intensiv: Man spürt jede Unsicherheit, jede kleine Hoffnung, die wieder wegrutscht, jede Sekunde, in der sie versucht, nicht an das Schlimmste zu glauben. Für mich war das ein Auftakt, der sofort im Herzen landet.

Die Atmosphäre: melancholisch, magisch und voller Sehnsucht
Die Stimmung des Buches ist etwas ganz Besonderes. Nicht düster-dunkel, sondern eher sanft traurig, voller Spannung, aber mit dieser poetischen Weichheit, die Rebecca Ross einfach kann. Die Welt wirkt größer und gefährlicher als zuvor, gleichzeitig aber intime, weil so viel durch Briefe und Gefühle passiert. Die Schreibmaschinen als magische Verbindung, das bleibt ein so schönes und zugleich schmerzhaftes Detail.

Iris: verletzlich, stark und absolut entschlossen
Iris trägt diesen Band komplett. Ihre Verzweiflung ist greifbar, aber sie bricht nicht zusammen. Sie kämpft, nicht mit Waffen, sondern mit Worten, Erinnerungen und einem Mut, der ganz leise beginnt und dann wächst. Man merkt, wie schwer es für sie ist, Roman anzuschreiben, obwohl er sie nicht erkennt. Aber sie tut es. Immer wieder. Und genau das macht sie so nahbar.

Roman, verloren, kontrolliert, aber nicht aufgegeben
Roman hat mich in diesem Teil sehr berührt. Dass seine Erinnerungen ausgelöscht wurden, trifft nicht nur Iris, es trifft auch ihn, ohne dass er es versteht. Man merkt in seinen Briefen diese leisen Risse, diese Momente, in denen etwas in ihm flackert, obwohl er keinen Namen dazu hat. Es ist tragisch, aber auch wunderschön, wie der Roman, den Iris kennt, langsam wieder durchscheint.

Die Beziehung : Liebe, die sich neu finden muss
Das ist für mich der stärkste Teil des Buches. Es ist keine einfache Reunion. Es ist eine Wiedergeburt. Die beiden müssen sich neu finden, neu erkennen, neu verlieben. Und das alles durch Briefe, während Krieg und Gefahr um sie herum immer näher rücken. Die Romantik ist hier nicht laut oder spicy. sie ist tief, sanft und unglaublich emotional.

Plot und Spannung
Der Krieg wirkt hier noch bedrückender, und Dacre als Bedrohung ist präsenter als zuvor.
Aber gleichzeitig geht es nicht nur um die große Schlacht, sondern um Identität, Erinnerung und Menschlichkeit. Die Spannung entsteht weniger aus Action als aus der Frage: Wann erkennt Roman Iris wieder? Und was passiert, wenn er es tut? Und das funktioniert richtig gut.

Emotionale Wirkung
Ich hatte durchgehend dieses leichte Ziehen im Herzen. Die Briefe. Die Erinnerungsschatten.
Iris’ Hoffen und Bangemachen. Romans Kampf im Inneren. Das alles baut eine Dynamik auf, die gleichzeitig traurig und wunderschön ist. Es war für mich eines dieser Bücher, die man nicht schnell weglesen will, weil jedes kleine Detail etwas bedeutet.

Fazit:
Ruthless Vows ist ein ruhiger, emotionaler, wunderschön geschriebener Abschluss. Es ist weniger laut als Band eins, aber viel tiefgründiger. Eine Geschichte über Liebe, die selbst ohne Erinnerungen weiterexistiert. Über Hoffnung, die stärker ist als Krieg. Und über zwei Menschen, die sich nicht verlieren, selbst wenn die Welt genau das versucht. Wenn du Romantasy mit Poesie, Gefühl und leisen, intensiven Momenten liebst, dann trifft dieses Finale mitten ins Herz.

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Veröffentlicht am 10.12.2025

intensiver, emotionaler Abschluss voller Magie

Reign of Rose – Die Edelsteinsaga
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Mein Gefühl beim Lesen
Dieses Buch hat sich für mich wie der große, dunkle Showdown angefühlt, auf den die Reihe schon lange hingearbeitet hat. Alles ist intensiver, schmerzhafter, persönlicher und gleichzeitig ...

Mein Gefühl beim Lesen
Dieses Buch hat sich für mich wie der große, dunkle Showdown angefühlt, auf den die Reihe schon lange hingearbeitet hat. Alles ist intensiver, schmerzhafter, persönlicher und gleichzeitig merkt man, wie sehr sich Arwen und Kane verändert haben. Ihre Liebe ist nicht mehr dieses vorsichtige „Wir versuchen es“, sondern etwas, das bereit ist, Königreiche zu zerstören, wenn es sein muss. Gleichzeitig hängt über allem eine Melancholie, die mich sofort gepackt hat. Nichts ist leicht, nichts ist sicher, und genau dieses Gefühl macht die Geschichte so stark.

Die Atmosphäre: düster, magisch und unter Hochspannung
Der Ton ist deutlich ernster. Die Prophezeiung liegt wie ein Schatten über den beiden, und man spürt auf jeder Seite, dass der Preis hoch sein wird. Es gibt weniger Ruhe und dafür mehr Schicksalsschwere, aber ohne, dass es überladen wirkt. Die Welt wirkt größer, gefährlicher und gleichzeitig persönlicher denn je.

Arwen: zwischen Macht, Angst und dem Wunsch zu schützen
Arwen ist hier an einem emotionalen Punkt, an dem sie viel verlieren kann und vielleicht noch mehr zu verlieren fürchtet. Der Schmerz aus den vorherigen Bänden hängt ihr noch nach, aber sie wirkt entschlossener, kontrollierter, erwachsener. Ihre Macht ist nicht mehr nur etwas, das ihr Angst macht. Sie ist Teil von ihr und manchmal fühlt sie sich an wie eine Waffe, die sie selbst kaum im Zaum hält. Ihre innere Zerrissenheit hat mich an vielen Stellen richtig berührt.

Kane, ein König, der bereit ist, alles zu opfern
Kane ist hier absolut auf seinem Höhepunkt. Er wess, dass die Prophezeiung ihn töten könnte und trotzdem geht er geradeaus darauf zu. Seine Liebe zu Arwen ist weniger romantisch verklärt, sondern schwer, kompromisslos und voller Opferbereitschaft.
Man spürt, wie müde er ist. Aber auch, wie unerschütterlich. Der Konflikt mit seinem Vater, Lazarus, wird emotionaler erzählt, als ich dachte. Es ist nicht nur „gut gegen böse“, sondern ein Familienkrieg mit uralten Wunden.

Die Beziehung: Liebe, die im Feuer steht
Arwen und Kane sind hier weniger süss und mehr… schicksalhaft. Ihre Momente sind intensiv, voller Angst, voller Hoffnung, voller „Bitte verliere mich nicht“. Es gibt weniger Streit und mehr dieses ruhige Wissen, dass sie füreinander kämpfen, selbst wenn sie dabei alles riskieren. Ich mochte das sehr. Es fühlt sich nicht nach typischer Romantasy an, sondern nach einer Liebe, die durch jede Dunkelheit geht.

Die Prophezeiung & der Konflikt
Endlich nimmt die Prophezeiung den zentralen Platz ein. Die Konsequenzen sind hoch, der Weg dahin ist gefährlich, und das macht die Story richtig spannend. Der Showdown ist emotional wie actionreich. Man hat das Gefühl, dass die Figuren nicht nur die Welt retten, sondern vor allem sich selbst.

Emotionale Wirkung
Das Buch ist nicht leicht, aber genau deshalb so stark. Es hat mich an mehreren Stellen schlucken lassen. Es ist bittersüß, episch und voller Entscheidungen, die wehtun. Und trotzdem bleibt ein Funke Hoffnung, der sich durchzieht, selbst im dunkelsten Moment.

Fazit:
Reign of Rose ist ein intensiver, emotionaler Abschluss voller Magie, Schmerz, Opfer und Liebe, die grösser ist als jede Prophezeiung. Es ist düsterer als die Teile davor, erwachsener, roher und gleichzeitig wunderschön in seiner Tragik. Wer epische Romantasy liebt, in der das Herz genauso viel riskiert wie die Welt selbst, wird hier absolut auf seine Kosten kommen.

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Veröffentlicht am 08.12.2025

unterhaltsame Urban Fantasy

How To Catch A Magical Light (New York Magics 1)
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Mein Gefühl beim Lesen
How to Catch a Magical Light hat sich für mich angefühlt wie ein wilder Mix aus Action, Magie und diesem klassischen „Oh nein, ausgerechnet du“-Gefühl. Arlyn ist sofort eine Figur, ...

Mein Gefühl beim Lesen
How to Catch a Magical Light hat sich für mich angefühlt wie ein wilder Mix aus Action, Magie und diesem klassischen „Oh nein, ausgerechnet du“-Gefühl. Arlyn ist sofort eine Figur, die man gern verfolgt: frech, clever, unabhängig und mit dieser besonderen Art von Magie, die sie gleichzeitig unschlagbar und angreifbar macht und dann kommt Marlon. Attraktiv, gefährlich, kontrolliert, genau der Typ, der ihr Leben maximal kompliziert macht.

Die Atmosphäre: magisches New York mit Undercover-Vibes
Das Setting mochte ich. New York fühlt sich hier lebendig an, aber eben mit dieser zusätzlichen Schicht aus Magie, die im Verborgenen arbeitet. Das Magical Bureau of Investigation gibt der Story diesen coolen Agenten-Touch, der perfekt zur Handlung passt.
Es ist nicht super düster, sondern eher spannend, schnell und mit diesem urban-fantastischen Kribbeln im Hintergrund.

Arlyn, frech, stark und immer einen Schritt zu schnell
Arlyn ist keine klassische Heldin. Sie ist eine Diebin. Und genau das macht sie spannend. Sie denkt schnell, handelt schneller und verlässt sich fast nur auf sich selbst. Dass sie ein Irrlicht ist und unsichtbar werden kann, gibt ihr etwas Unantastbares und gleichzeitig merkt man schnell, wie einsam das macht. Ihr innerer Konflikt zwischen Vertrauen, Angst vor Enttarnung und wachsender Nähe zu Marlon hat mir gefallen.

Marlon, der Feind, der viel zu gefährlich für das Herz ist
Marlon ist der typische Gegenpart: kontrolliert, pflichtbewusst, mächtig und natürlich genau der, den Arlyn ständig austrickst. Die Tatsache, dass er sie jagt und sie später gezwungen ist, ausgerechnet mit ihm zusammenzuarbeiten, bringt eine richtig Spannung rein. Man merkt ihm an, dass mehr in ihm steckt als nur der Agent. Und genau dieses Ungesagte macht ihn interessant.

Die Dynamik: Feinde, Partner, Funkenflug
Das heimliche Highlight des Buches ist ganz klar die Dynamik zwischen Arlyn und Marlon.
Sie lügen sich gegenseitig an. Sie arbeiten zusammen. Sie misstrauen sich. Und trotzdem knistert es. Diese „Wir sollten uns hassen, tun es aber nicht wirklich“-Energie trägt viele der stärksten Szenen.

Handlung & Spannung
Die Erpressung, das Artefakt, das Undercover-Spiel im Bureau, das bringt Tempo rein. Die Geschichte bleibt in Bewegung, ohne zu überladen zu wirken. Man will wissen, wer hinter dem ganzen Plan steckt, und gleichzeitig fiebert man mit, ob Arlyn ihre Tarnung wirklich durchziehen kann, ohne alles zu verlieren.

Emotionale Wirkung
Für mich war das Buch eher spannend und unterhaltsam als tiefschmerzhaft. Es lebt von Tempo, Wortgefechten, Geheimnissen und dieser leichten emotionalen Unsicherheit zwischen zwei Figuren, die sich eigentlich nicht trauen dürften.Die Romantik ist da, aber noch vorsichtig. Mehr Spannung als große Gefühle was für den Start der Story gut passt.

Fazit:
How to Catch a Magical Light ist eine schnelle, unterhaltsame Urban Fantasy mit einer starken Diebin, einem gefährlich attraktiven Dämonen-Agenten
Perfekt, wenn du Lust auf Magie in der Großstadt, Geheimidentitäten, Spannung und Funkenflug hast ohne dass es direkt ultradüster wird.

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Veröffentlicht am 08.12.2025

emotional, düster, magisch und voller innerer Kämpfe.

Promise of Peridot – Die Edelsteinsaga
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Mein Gefühl beim Lesen
Dieses Buch hat mich emotional direkt erwischt. Promise of Peridot fühlt sich an wie ein Sturm aus Trauer, Wut, Macht und dieser leisen, schmerzhaften Liebe, die trotzdem nicht verschwindet. ...

Mein Gefühl beim Lesen
Dieses Buch hat mich emotional direkt erwischt. Promise of Peridot fühlt sich an wie ein Sturm aus Trauer, Wut, Macht und dieser leisen, schmerzhaften Liebe, die trotzdem nicht verschwindet. Arwens Geschichte ist schwer, aber genau deshalb so intensiv. Man liest nicht einfach mit, man geht mit ihr durch jeden inneren Bruch, durch jedes Aufbegehren, durch jede Entscheidung, die wehtut.
Nach der Schlacht in der Sirenenbucht ist nichts mehr heil. Der Verlust ihrer Mutter liegt wie ein Gewicht auf jeder Seite. Und statt sanfter Heilung kommt erst mal nur eines: Zorn. Und der fühlt sich erschreckend echt an.

Die Atmosphäre, dunkel, aufgeladen und voller innerer Spannung
Die Stimmung ist dicht. Schwer. Magisch, aber nicht leicht. Die Welt um Arwen wirkt gefährlich, unsicher, voller alter Mächte, die jetzt nicht mehr schlafen.
Alles ist durchzogen von dieser Ahnung, dass nichts mehr sein wird wie vorher. Die Prophezeiung hängt über allem wie ein leises Drohen, das mit jeder Seite lauter wird.

Arwen: Trauer, Wut und eine Macht, die sie selbst erschreckt
Arwen hat mich richtig mitgenommen. Sie ist keine glänzende Heldin, sondern jemand, der innerlich brennt. Ihre Trauer verwandelt sich in Zorn, ihre Angst in Rachedurst. Und genau das macht sie so greifbar.
Man spürt diesen Kontrollverlust, diese rohe Kraft in ihr. Diese Frage: Was bin ich jetzt? Wer werde ich, wenn ich dieser Macht nachgebe?
Und genau hier wird es so spannend, weil man merkt: Arwen kämpft nicht nur gegen äußere Feinde, sie kämpft vor allem gegen sich selbst.

Kane: Verrat, Krone und eine Liebe, die nicht einfach stirbt
Der Verrat von König Kane hat mich richtig getroffen. Dieses Vertrauen, das zerbricht, sitzt tief. Und trotzdem ist da immer noch dieses Band, das nicht einfach kaputtgeht, egal wie sehr Arwen ihn hassen will.
Diese Spannung zwischen Liebe, Enttäuschung, Wut und unausgesprochenen Gefühlen ist brutal intensiv. Nichts ist klar. Alles schmerzt. Und genau das macht die Dynamik so stark.

Prophezeiung, Rache und der Kampf um Kontrolle
Die Handlung verbindet persönliche Emotionen mit einer größeren Bedrohung. Die Prophezeiung, die Waffe, das Opfer, all das fühlt sich nicht wie Fantasy-Deko an, sondern wie etwas, das direkt mit Arwens innerem Konflikt verbunden ist.
Rache wirkt hier nicht heroisch, sondern verzweifelt. Und das macht alles viel ehrlicher.

Emotionale Wirkung
Dieses Buch tut weh auf die leise Art.
Es geht um Verlust, um das Zerbrechen alter Sicherheiten, um das Gefühl, niemandem mehr trauen zu können, nicht einmal sich selbst.
Und trotzdem schwingt immer Hoffnung mit. Zart. Gefährlich. Aber da.

Fazit:
Promise of Peridot ist emotional, düster, magisch und voller innerer Kämpfe. Eine Geschichte über Verlust, Verrat, Macht und eine Liebe, die selbst im Hass nicht einfach stirbt.
Wenn du Romantasy magst, die nicht nur verzaubert, sondern auch schmerzt, dann wirst du dieses Buch fühlen, nicht nur lesen.

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