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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.12.2024

Unterhaltsam!

Carmilla
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„Carmilla“ ist als Novelle eine recht kurze Geschichte, die man gut an einem Nachmittag durchlesen kann. Die auftretenden Figuren sind sehr überschaubar, sodass man hier gut den Überblick behält. Für mich ...

„Carmilla“ ist als Novelle eine recht kurze Geschichte, die man gut an einem Nachmittag durchlesen kann. Die auftretenden Figuren sind sehr überschaubar, sodass man hier gut den Überblick behält. Für mich hat die Geschichte aber viel mehr von der Atmosphäre als von den Figuren gelebt, denn die Figuren bleiben in meinen Augen relativ flach. Der Schreibstil kreiert jedoch eine durchgängig kühle, unheimliche Atmosphäre, was auch auf die Charaktere, insbesondere natürlich Carmilla, abfärbt. Ebenso wie die Figuren ist auch die Handlung selbst sehr überschaubar. Dabei fand ich es sehr angenehm, dass sich das Buch nicht unnötig in die Länge zieht, aber die Geschichte trotzdem rund ist.
Durch die Überschaubarkeit der Handlung und die einfache Sprache ist es super geeignet, um in die Welt der Vampirklassiker oder überhaupt in die Welt der Klassiker einzusteigen.
Zusammenfassend ein unterhaltsames Buch, perfekt für die dunkle Jahreszeit!

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Veröffentlicht am 21.09.2024

Für Fans der griechischen Mythologie

Mythen der Monster 1: Medusa
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“Mythen der Monster” erzählt die Geschichte von der jungen Ava, die an ihrer neuen Schule erfährt, dass sie eine Nachfahrin von Medusa sein soll.
Das Buch verwebt somit die griechische Mythologie mit ganz ...

“Mythen der Monster” erzählt die Geschichte von der jungen Ava, die an ihrer neuen Schule erfährt, dass sie eine Nachfahrin von Medusa sein soll.
Das Buch verwebt somit die griechische Mythologie mit ganz neuen Abenteuern. Damit schließt es sich an eine Reihe von Werken, wie zum Beispiel Percy Jackson an. Allerdings nimmt es dabei einen durchaus anderen Blickwinkel ein, indem es die Monster in den Fokus rückt und dabei die Frage nahelegt, ob diese ihren Namen vielleicht zu Unrecht tragen. Auf diese Weise macht es die griechische Mythologie jungen Leser:innen nicht nur zugänglich, sondern bringt auch frischen Wind in die Geschichten.
Das Buch ist gut und angenehm geschrieben. Die vielen Dialoge machen es sehr lebendig und verständlich, sodass man leicht in die Geschichte findet.
Insgesamt eine Geschichte, die jungen Fans der griechischen Mythologie bestimmt gefallen wird!

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Veröffentlicht am 10.09.2024

Unterhaltsam!

Ich fürchte, Ihr habt Drachen
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„Ich fürchte, Ihr habt Drachen“ entführt die Lesenden in eine Welt der Prinzessinnen, Prinzen, Helden, Zauberer und Drachen. Was sich zunächst nach einem klassischen Abenteuer mit dem typischen Fantasyrepertoire ...

„Ich fürchte, Ihr habt Drachen“ entführt die Lesenden in eine Welt der Prinzessinnen, Prinzen, Helden, Zauberer und Drachen. Was sich zunächst nach einem klassischen Abenteuer mit dem typischen Fantasyrepertoire anhört, hebt sich durchaus davon ab. Denn tatsächlich gibt es sooo viele Drachen, dass sie vor allem eins darstellen: eine Plage, die Prinzessin Cerise loswerden möchte. Diese Idee der Geschichte fand ich zunächst… gewöhnungsbedürftig, aber dann doch ganz gut, weil es ein etwas anderes Setting setzt als andere Drachengeschichten.

Insgesamt fand ich das Buch gut, aber leider auch nicht mehr. Deshalb konnte es meine Erwartungen nicht ganz erfüllen. Erstmal: Beagles Schreibstil ist echt schön und sehr angenehm, sodass man perfekt in die Geschichte eintauchen kann. Auch die Geschichte selbst war durchaus unterhaltsam und super für Zwischendurch, um der Alltagswelt für einen kurzen Moment zu entkommen. Trotzdem fand ich sie stellenweise etwas zäh. Einige Teile haben sich doch etwas gezogen und das, obwohl das Buch eigentlich sehr kurz ist. Deshalb war es für mich ein kleines bisschen enttäuschend, besonders weil ich „Das letzte Einhorn“ sehr stark fand und dementsprechend einfach sehr hohe Erwartungen hatte.
3/5 Sterne

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Veröffentlicht am 13.08.2024

Leider etwas langweilig

Pineapple Street
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Drei Geschichten der Reichen und Schönen, die alles zu haben scheinen und doch nach Erfüllung suchen.
Das hört sich soweit ja recht interessant an. Das Buch fängt eigentlich auch ganz gut an. Der Schreibstil ...

Drei Geschichten der Reichen und Schönen, die alles zu haben scheinen und doch nach Erfüllung suchen.
Das hört sich soweit ja recht interessant an. Das Buch fängt eigentlich auch ganz gut an. Der Schreibstil ist sehr locker und angenehm, sodas man schnell in die Geschichte kommt. Auch das Setting in New York sowie die durch den Schreibstil kreierte Atmosphäre haben mir gut gefallen.
Die Kapitel springen allerdings immer hin und her, was manchmal etwas verwirrend war und dazu geführt hat, dass auch der rote Faden für mich nicht immer erkennbar war. Darüber hätte ich vielleicht noch hinwegsehen können, doch auch abgesehen davon, fand ich die Geschichte spätestens nach den ersten hundert Seiten ziemlich langweilig. Sie plätschert so vor sich hin, doch bleibt sie recht flach und auch den Charakteren fehlt es an Tiefe. Vielleicht war das Buch zu kurz für drei tiefgründige Geschichten, doch für drei nur oberflächlich erzählte Geschichten war es definitiv zu lang.
Für mich insgesamt leider eine Enttäuschung.

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Veröffentlicht am 12.04.2024

Ein berührendes Buch!!

Der Wind kennt meinen Namen
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Die Lesenden begleiten in diesem Buch verschiedene Charaktere in einem Zeitraum von fast hundert Jahren.
Samuel Adler muss 1938 als Kind vor den Nazis aus Wien fliehen und ein neues Leben beginnen. Viele ...

Die Lesenden begleiten in diesem Buch verschiedene Charaktere in einem Zeitraum von fast hundert Jahren.
Samuel Adler muss 1938 als Kind vor den Nazis aus Wien fliehen und ein neues Leben beginnen. Viele Jahre später, im Jahr 2019, erfährt Anita Díaz ein ähnliches Schicksal, als sie mit ihrer Mutter aus El Salvador in die USA fliehen muss, um einem Mörder zu entkommen. Zu allem Unglück werden diese an der Grenze auch noch getrennt, sodass Anita nun allein ist.
Das Buch greift damit unglaublich wichtige Themen auf. Es geht um Flucht und Neuanfang, die in einer sehr berührenden Geschichte erzählt werden.
Auch wenn die Geschichte selbst fiktiv ist, sind die Schicksale real. Zudem verweist Allende immer wieder auf konkrete reale Ereignisse, sodass es scheint, als würden die Grenzen zwischen Realität und Fiktion verschwimmen.
Mir hat besonders gefallen wie Allende die einzelnen Handlungsstränge verknüpft und wie sie auf diese Weise ein sehr umfassendes Bild dieser Schicksale zeichnet. Teilweise waren mir die Charaktere allerdings nicht lebendig genug. Nach der Lektüre kann ich sagen, was die Figuren erlebt haben, aber nicht so sehr, wer die Figuren wirklich sind.
Trotzdem ist Isabel Allende ist eine hervorragende Erzählerin und regt mit ihrem Roman definitiv zum Nachdenken an.
Insgesamt ein sehr lesenswertes Buch!

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