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Veröffentlicht am 23.10.2017

Abenteuer mit Elfen

Hinter dem Wasserfall
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Mit seinem Debütroman Hinter dem Wasserfall eröffnet der Autor Oliver Jungjohann seine Trilogie rund um Aaron und Finja und ihre Abenteuer in einer Welt hinter einem Wasserfall. Aaron und Finja sind Geschwister ...

Mit seinem Debütroman Hinter dem Wasserfall eröffnet der Autor Oliver Jungjohann seine Trilogie rund um Aaron und Finja und ihre Abenteuer in einer Welt hinter einem Wasserfall. Aaron und Finja sind Geschwister und entdecken zufällig eine Welt voller Elfen, diese Welt ist in Gefahr weil der Traumwanderer verschwunden ist. Die Geschwister machen sich gemeinsam auf den Weg um die Elfenwelt vor dem Untergang zu bewahren. Die Geschichte wird in einem für das empfohlene Lesealter von 11 Jahren guten Stil geschrieben. Der Text ist weder zu kindlich noch zu erwachsen geschrieben. Wobei die Geschichte nicht nur Kinder anspricht, auch Erwachsene werden sich dem Zauber der Geschichte nicht entziehen können.

Dabei baut der Autor auch Themen mit ein, die jedes Kind betreffen können wie z. Bsp. drangsaliert werden von älteren Schülern oder Eltern die wenig Zeit haben. Geschickt zeigt Oliver Jungjohann auf, wie man solche Probleme eventuell lösen könnte. Dabei wird den Kindern auch aufgezeigt, dass sie sich auch ruhig mal was zutrauen können ohne dabei die Kinder zu waghalsigen Unternehmungen zu ermutigen.

Mit hat der Auftakt zur Trilogie gut gefallen und ich finde das Buch für jung und alt lesenswert.

Veröffentlicht am 23.10.2017

Die richtige Mischung macht es

Vom Umtausch ausgeschlossen - Mann im Kilt
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Mit Vom Umtausch ausgeschlossen Mann im Kilt setzt die Autorin Pia Guttenson die Geschichte von Louise und Alasdair, die im Band Tausche Ehegatten gegen Mann im Kilt, angefangen hat, weiter fort.

Louise ...

Mit Vom Umtausch ausgeschlossen Mann im Kilt setzt die Autorin Pia Guttenson die Geschichte von Louise und Alasdair, die im Band Tausche Ehegatten gegen Mann im Kilt, angefangen hat, weiter fort.

Louise zieht nach Schottland und will glücklich mit Alasdair den Rest ihres Lebens verbringen. Das passt weder Alexander, ihrem Ex, noch Felicitas der Ex von Alasdair. Beide wollen dem Glück Steine in den Weg legen, aber Alasdair und Louise gehen unbeirrt ihren Weg.

Wieder einmal hat mich Pia Guttenson hervorragend unterhalten mit der richtigen Mischung aus Liebe, Dramatik, Humor und Anziehungskraft. Louise läuft als Chaosqueen zur Hochform auf und die Liebe zwischen Alasdair und Louise wird prickelnd beschrieben. Der Schreibstil lädt zum weiter lesen ein und die humorvollen Zwischentöne geben der Geschichte genau die Leichtigkeit, die ich an guten Büchern liebe. Leider war das Buch wieder viel zu schnell ausgelesen und obwohl das Buch in sich abgeschlossen ist, wäre eine Fortsetzung durchaus denkbar. Die Charaktere werden sehr gut herausgearbeitet und bleiben nicht blass, jeder Protagonist hat seine kleinen Eigenheiten die ihn oder sie prägen. Ich kann das Buch vorbehaltlos jedem empfehlen der sich mit einer stimmigen Liebesgeschichte unterhalten lassen möchte.

Veröffentlicht am 23.10.2017

Für jeden etwas

Vom Glück, gemeinsam zu essen
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Mit ihrem Kochbuch Vom Glück gemeinsam zu essen möchten die Autoren Leo und Karl Wrenkh Anregungen geben für gemeinsames Essen von verschiedenen Esstypen wie z. Bsp. Fleischesser, Fischesser, Vegetarier, ...

Mit ihrem Kochbuch Vom Glück gemeinsam zu essen möchten die Autoren Leo und Karl Wrenkh Anregungen geben für gemeinsames Essen von verschiedenen Esstypen wie z. Bsp. Fleischesser, Fischesser, Vegetarier, Veganer und Allergikern.

Das Buch ist in Kapitel geordnet die sich jeweils einem gedeckten Tisch zu einem Thema widmen. Dabei kann man aber gut auch einzelnen Gerichte tauschen bzw. ändern. Alles soll zeitgleich auf den Tisch kommen, es gibt keine ausgewiesenen Haupt-oder Nebengerichte. Das Dessert steht auch gleich mit auf dem Tisch. So ist für jeden was dabei.

Am Anfang des Kapitels gibt es Hinweise in welcher Reihenfolge man die Speisen zubereiten sollte und bei den Rezepten findet man Angaben wie viel Zeit man dafür einplanen sollte.

Die Rezepte reichen von einfach bis zu kulinarischen Besonderheiten, bei einigen Zutaten musste ich erst mal nachschauen was das überhaupt ist.

Thematisch geht es um folgende Themen:

Frühling, Sommer, Pissaladiere, Kuba, Picknick, Israel, Sri Lanka, Soba, Herbst, Bretagnge, Hot Pot, Irish Breakfast, Winter und Sonntag, also 14 Tische die gedeckt werden.

Ich greife mal den Sommertisch heraus, er wird gedeckt mit Hühnersate vom Grill, Gegrillter Saibling, Taboule, Mediterranes Grillgemüse und Minzjoghurt mit Wassermelone. Damit erreicht man den Fleisch und Fischesser, Taboule ist ein Gericht aus Bulgur und für Veganer und Laktoseintolerante geeignet. Das Grillgemüse ist vegan, laktosefrei und Glutenfrei ebenso wie der Minzjoghurt den man mit entsprechenden Grundzutaten vegan, laktose und glutenfrei anrichten kann.

Bei den Gerichten steht auch gleich was laktose-und glutenfrei zubereitet werden kann und was für Veganer geeignet ist.

Insgesamt finde ich das Kochbuch gelungen und mit den Rezepten bzw. Anregungen bekommt man eine große Bandbreite an Essgewohheiten abgedeckt.

Veröffentlicht am 23.10.2017

Liebe überdauert

Verlorener Stern
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Verlorener Stern ist der Debütroman der Autorin Mona Silver, sie nimmt den Leser mit zu Philip Benett der Träger der alten Seele Ka'athorn aus dem Volk der Bo'othi ist. Die Bo'othi mussten vor Jahrmillionen ...

Verlorener Stern ist der Debütroman der Autorin Mona Silver, sie nimmt den Leser mit zu Philip Benett der Träger der alten Seele Ka'athorn aus dem Volk der Bo'othi ist. Die Bo'othi mussten vor Jahrmillionen ihren verseuchten Planeten verlassen und fanden Zuflucht auf der Erde. Ihre Seelen werden auf Sternenkinder übertragen und lässt sie so überleben. Philip glaubt nun in Hannah sein Sternenkind gefunden zu haben und bricht die Regeln seines Volkes und nähert sich vor der Zeit an.

Was das für Konsequenzen, nicht nur für Philip, hat erzählt die Autorin auf spannende und zum Teil berührende Art. Im Laufe der Geschichte erfährt der Leser immer mehr über das Volk der Bo'othi und was es mit dem Seelenwandel auf sich hat. Der Schreibstil ist flüssig und gut lesbar. Der Spannungsbogen bleibt durchweg erhalten und ich wurde in den Bann der Geschichte gezogen und habe es ohne große Unterbrechungen gelesen. Ein schöner Einstieg in die Welt der Bo'thi, denn die Geschichte hat Potential weiter erzählt zu werden.

Veröffentlicht am 23.10.2017

Traurig und deprimierend

Verlorene Zukunft
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Verlorene Zukunft ist ein Roman aus dem Genre Dranatik von einem Autorenkollektiv das unter dem Pseudonym Petra Kornfeld veröffentlicht. Es wird die Geschichte von Lisa und ihrer Suche nach ihren Wurzeln ...

Verlorene Zukunft ist ein Roman aus dem Genre Dranatik von einem Autorenkollektiv das unter dem Pseudonym Petra Kornfeld veröffentlicht. Es wird die Geschichte von Lisa und ihrer Suche nach ihren Wurzeln und Antworten auf Fragen die ihr Verhältnis zu ihrer Mutter betreffen erzählt. Verlorene Zukunft ist ein traurig stimmendes Buch das wenig Hoffnung auf eine bessere Zukunft lässt. Lisa verliert sich in ihre Fragen und den fehlenden Antworten und auch die Hilfe ihres Mannes weist sie immer wieder zurück. Als sie dann auch noch nach dem Tod ihrer Tante Laurie unerwartetes aus der Vergangenheit erfährt wird sie vollends aus der Bahn geworfen. Ob sie durch ärztliche Hilfe doch wieder zu Eric zurückfindet lässt das Buch offen.

Der Erzählstil ist ruhig und ausschweifend, so nehmen die täglichen Mahlzeiten einen breiten Raum ein und werden zum Teil bis ins Detail geschildert. Auf den ersten Blick wird so die Geschichte künstlich in die Länge gezogen, beim weiteren Lesen und immer weiterem Eintauchen in die Gefühlswelt von Lisa war gerade dieses Banalität des Alltags etwas trostvolles. Eric bietet Lisa immer wieder seinen Rückhalt an und versucht ihr zu helfen bis es zum Zusammenbruch kommt. Durch die Erzählweise aus der Perspektive von Eric und Lisa bekommt der Leser guten Einblick in die Gedankenwelt der beiden. Wobei mir Lisas Welt fremd bleibt, ich glaube das kann auch nur jemand nachvollziehen der selber Depressionen hat, demjenigen würde ich aber das Buch auf keinen Fall empfehlen. Eher jemanden der im Familien-oder Freundeskreis jemanden hat der darunter leidet. Lisa sieht ihre Welt oft nur schwarz/weiß, die hellen freudigen Momente werden immer weniger und das Buch verbreitet beim Lesen eine traurige Aura. Für mich persönlich ein Buch das ich nicht zweimal lesen würde, einfach weil ich es zu deprimierend findde, zum anderen finde ich es aber gut, dass Lisa hier ihre Gedanken und ihr Schicksal erzählen kann und das auch ihr Mann Eric unverbrüchlich zu ihr hält.