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maria335

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.06.2020

Bedrückend

Porzellankind
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Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Ich hab lange gebraucht, bis ich die Zusammenhänge erkannt hab; zwischenzeitlich kam mir die Idee, dass die Story (wie in dem Film The Sixth Sense) aus der Sicht einer ...

Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Ich hab lange gebraucht, bis ich die Zusammenhänge erkannt hab; zwischenzeitlich kam mir die Idee, dass die Story (wie in dem Film The Sixth Sense) aus der Sicht einer Toten erzählt wird, aber langsam nimmt es dann doch Form an und es löst sich alles auf.
Einige Längen gab es schon, aber insgesamt spannend geschrieben.

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Veröffentlicht am 01.06.2020

Ich reise lieber selbst

Das große Los
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So sehr ich mich auf dieses Buch gefreut hatte, so sehr hat es mich enttäuscht.
Ich empfand die Erzählung in Form von Briefen als sehr ermüdend. Anfangs war ich noch gespannt auf die Erkenntnisse und Erlebnisse, ...

So sehr ich mich auf dieses Buch gefreut hatte, so sehr hat es mich enttäuscht.
Ich empfand die Erzählung in Form von Briefen als sehr ermüdend. Anfangs war ich noch gespannt auf die Erkenntnisse und Erlebnisse, die Maike Winnemuth von ihren Stationen zu erzählen hatte, aber so richtig Neues gab es irgendwie nicht. In San Francisco hab ich es weggelegt, weil ich gemerkt habe, dass ich mich nicht mehr aufs Lesen gefreut habe.
Warum sollte ich mich durch ein Buch quälen, das mich langweilt?

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  • Charaktere
Veröffentlicht am 08.05.2020

Bonner Republik

Bonner Verrat
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Als Bonnerin mag ich die Bücher von Alexa Thiesmeyer sehr. Ich mag es einfach, wenn man die Orte direkt vor sich sieht und man sich dorthin versetzen kann.
"Bonner Verrat" arbeitet die Vergangenheit der ...

Als Bonnerin mag ich die Bücher von Alexa Thiesmeyer sehr. Ich mag es einfach, wenn man die Orte direkt vor sich sieht und man sich dorthin versetzen kann.
"Bonner Verrat" arbeitet die Vergangenheit der Bundeshauptstadt auf. Nach dem Tod von Uwes Mutter tauchen auf einmal Papiere auf, die Seinen Vater als Spion enttarnen. Natürlich geht er der Sache auf den Grund, denn der Vater ist damals plötzlich verschwunden und Uwes Bruder starb kurze Zeit später bei einem Badeunfall.
Seine ehemalige Klassenkameradin Bärbel veranstaltet zeitgleich ein Klassentreffen und verfolgt ihn, um ihn zur Teilnehme an diesem Treffen zu überreden. Sie und ihr Neffe Malte fangen ebenfalls an zu recherchieren.
Anfangs erscheint die Geschichte noch irgendwie logisch, aber irgendwann sind einfach alle Personen in den Spionagefall verwickelt...
Mir waren es am Ende zu viele Zufälle und Verwicklungen. Man könnte meinen, in den 60-70ern hätten nur DDR-Spione in Bonn gelebt. Die "normalen" Krimis der Autorin gefallen mir besser.

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Veröffentlicht am 22.04.2020

Kurz mal lesen

Miese kleine Morde
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Eine nette kurze Geschichte über einen Mann, der von seiner Frau verlassen wurde. Um sich etwas dazu zu verdienen, "hilft" er fortan anderen Paaren, einen Weg aus ihrer unglücklichen aber finanziell sorglosen ...

Eine nette kurze Geschichte über einen Mann, der von seiner Frau verlassen wurde. Um sich etwas dazu zu verdienen, "hilft" er fortan anderen Paaren, einen Weg aus ihrer unglücklichen aber finanziell sorglosen Ehe zu finden, natürlich einen eher ungewöhnlichen Weg.
Der Friseur Francois ist ihm zunächst eine Hilfe, wird ihm aber dann zum Verhängnis.
Zum kurz mal zwischendurch lesen eine feine Geschichte.

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Veröffentlicht am 13.04.2020

Filmreif

Eines Abends in Paris
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Alain ist Besitzer eines kleinen Programmkinos in Paris. Eines Abends traut er sich, die Dame im roten Mantel anzusprechen, die jede Woche in Reihe 17 sitzt. Nach einem magischen Abend verabreden sich ...

Alain ist Besitzer eines kleinen Programmkinos in Paris. Eines Abends traut er sich, die Dame im roten Mantel anzusprechen, die jede Woche in Reihe 17 sitzt. Nach einem magischen Abend verabreden sich die beiden eine Woche später, aber Mélanie erscheint nicht, und auch sonst bleibt sie unauffindbar.
In der Zwischenzeit finden im Kino Dreharbeiten für einen Film statt. Ob die Personen etwas mit dem Verschwinden von Mélanie zu tun haben?
Der Roman ist eine Liebeserklärung an Paris, an das Kino und an die Liebe. Eigentlich könnte die Handlung selbst eine Hollywood-Schnulze sein - es hat etwas von Notting Hill und Schlaflos in Seattle. Alles beruht auf Zufällen, oder Schicksal?
Die Charaktere sind mir echt ans Herz gewachsen. Vor allem Alains Freund Robert, der Astrophysiker, der immer einen lockeren Spruch auf Lager hat, und die Schauspielerin Soléne, die einfach in den Tag hineinlebt. Die Beiden sind so herrlich unkompliziert.
Der Schreibstil ist ziemlich blumig, aber trotzdem flüssig. Mir hat es sehr viel Spaß gemacht. Es muss ja nicht immer schwere Kost sein.

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