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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.06.2024

Lustig, leicht und ein wenig traurig

Frankie
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"Frankie" ist ein toller Roman, nicht nur für Katzenfans. Er ist aus der Sicht des Katers geschrieben, der dem Buch den Titel gegeben hat.

Die Geschichte ist schön, lustig und leicht erzählt. Beim Lesen ...

"Frankie" ist ein toller Roman, nicht nur für Katzenfans. Er ist aus der Sicht des Katers geschrieben, der dem Buch den Titel gegeben hat.

Die Geschichte ist schön, lustig und leicht erzählt. Beim Lesen kam ich mehrmals ins Schmunzeln. Aber auch der ernste Ton findet sich in diesem Roman. Ein wahrlich gelungenes Buch, das ich allen ans Herz lege, die gerne zwischendurch mal etwas Leichtes und Aufmunterndes lesen möchte.

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Veröffentlicht am 03.06.2024

Neuer spannender und nachdenklich stimmender Teil der Bahnhofsmission

Die Bahnhofsmission
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"Die Bahnhofsmission. Eines Menschen Leben" ist der zweite Teil der Reihe rund um eine Berliner Bahnhofsmission von Veronika Rusch.

Während das erste Buch in Berlin zu Beginn des 20. Jahrhunderts spielt, ...

"Die Bahnhofsmission. Eines Menschen Leben" ist der zweite Teil der Reihe rund um eine Berliner Bahnhofsmission von Veronika Rusch.

Während das erste Buch in Berlin zu Beginn des 20. Jahrhunderts spielt, befinden sich die Hauptcharaktere im zweiten Teil im Nachkriegsberlin 1945, also 37 Jahre nach dem Ende des ersten Teils. Dies ist ein großer Zeitsprung über zwei Weltkriege hinweg, was mich beim Lesen aber nicht störte. Im Gegenteil: Gerade die genaue Beschreibung des zerbombten und in Sektoren unterteilten Berlins nach Ende des Dritten Reichs finde ich ein gelungenes Setting für die Fortführung der Reihe. Zumal die Nationalsozialisten die Bahnhofsmissionen im Dritten Reich schlossen.

Die Hauptfiguren des Romans sind weiterhin Alice und Natalie. Während Alice den Krieg in Berlin hautnah zu spüren bekam, kehrt Natalie nach dem Krieg nach Berlin zurück. Alice hat eine neue Bahnhofsmission gegründet und kämpft mit den Herausforderungen der Nachkriegszeit.

Veronika Rusch gelingt es sehr gut, ein Bild der zerstörten Stadt und des Lebens darin zu zeichnen. Zudem wirft sie ein Schlaglicht auf die Verbrechen der Nationalsozialisten, was zuweilen schmerzhaft zu lesen ist. Die von ihr beschriebenen Charaktere sind für mich alle authentisch und ihre Herausforderungen sehr gut nachvollziehbar. Hinzu kommt der Schreibstil der Autorin, der eine flüssige Lektüre möglich macht.

Insgesamt ein gelungener, durchaus vielschichtiger Roman, der mich mehr als einmal zum Nachdenken brachte. All jenen Leserinnen und Lesern zu empfehlen, die gerne zeitgeschichtliche Romane mit starken Frauenfiguren lesen.

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Veröffentlicht am 01.06.2024

Von Katzen und Menschen

Die schönsten Katzengeschichten
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Auf "Die schönsten Katzengeschichten", einer Sammlung von Geschichten rund um eines der beliebtesten Haustiere, bin ich über ein Lesezeichen des Verlags gestoßen. Das Buch ist eine nette Zusammenstellung ...

Auf "Die schönsten Katzengeschichten", einer Sammlung von Geschichten rund um eines der beliebtesten Haustiere, bin ich über ein Lesezeichen des Verlags gestoßen. Das Buch ist eine nette Zusammenstellung von einzelnen Katzengeschichten, die verschiedene Genres abdecken. Mir hat die Lektüre sehr gut gefallen, auch wenn nicht alle Geschichten meinen Geschmack trafen. Allen Zweibeinern zu empfehlen, die die Vierbeiner so gerne haben wie ich.

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Veröffentlicht am 30.05.2024

Kriminalroman vor besonderer Kulisse

Die Toten vom Gare d’Austerlitz
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"Die Toten vom Gare d’Austerlitz" von Chris Lloyd habe ich gelesen, nachdem ich den zweiten Teil, "Paris Requiem", gelesen hatte. Rückblickend wäre es für ein noch besseres Verständnis besser gewesen, ...

"Die Toten vom Gare d’Austerlitz" von Chris Lloyd habe ich gelesen, nachdem ich den zweiten Teil, "Paris Requiem", gelesen hatte. Rückblickend wäre es für ein noch besseres Verständnis besser gewesen, die richtige Lesereihenfolge einzuhalten.

"Die Toten vom Gare d’Austerlitz" spielt in Paris 1940, direkt nach dem Einmarsch der Deutschen in die französische Hauptstadt. Die Hauptfigur, Eddie Giral von der Pariser Polizei, muss unter besonderen Umständen einen Mordfall aufklären. Dies gestaltet sich alles andere als einfach; nicht nur, weil auf einmal so viele verschiedene Stellen mitreden wollen (wobei man leicht den Überblick verlieren kann), sondern auch, weil nicht klar ist, wem vertraut werden kann. Hinzukommen private Herausforderungen für Eddie Giral.

"Die Toten vom Gare d’Austerlitz" ist für mich ein gelungener historischer Kriminalroman bzw. Thriller, der mir das besetzte Paris sehr gut vor Augen geführt hat. Die Charaktere sind, soweit ich das beurteilen kann, authentisch und lassen die Grenzen zwischen Gut und Böse verschwimmen. Wer gerne in historische Kriminalromane abtaucht, die einem menschliche Abgründe vor Augen führen, sollte Chris Llyod lesen.

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Veröffentlicht am 30.05.2024

Fernweh auf zwei Rädern

Nur noch kurz die Welt sehen
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"Nur noch kurz die Welt sehen" von Carina Wolfram erzählt die Geschichte von Heinz Stücke, der 51 Jahre lang die Welt mit dem Fahrrad bereiste.

Das Buch ist in einzelne Essays unterteilt, die sich jeweils ...

"Nur noch kurz die Welt sehen" von Carina Wolfram erzählt die Geschichte von Heinz Stücke, der 51 Jahre lang die Welt mit dem Fahrrad bereiste.

Das Buch ist in einzelne Essays unterteilt, die sich jeweils mit Aspekten befassen, die es bei einer solch langen Fahrradreise zu beachten bzw. zu planen gibt. Wobei Heinz Stücke, das wird bei der Lektüre deutlich, ein pragmatischer Mensch ist, der sich stets auf neue Gegebenheiten einlassen kann und sich nur wenig aus der Ruhe bringen lässt, wenn es mal nicht nach Plan läuft. Und nicht nach Plan lief es dann doch einige Male.

Interessant war für mich, wie Heinz Stücke es schon früh (vor Influencern u. Ä.) verstand, sich Sponsoren zu suchen und Geld mit seinen Reiseberichten zu verdienen. Mir gefiel auch, dass die Gefahren, denen er im Laufe seiner langen Reise ausgesetzt war, nicht ausgespart wurden. Abgerundet wurde die Lektüre durch das Kapitel "Dummheiten", welches mich wiederum ein wenig zum Schmunzeln brachte.

Das Sachbuch ist leicht verständlich geschrieben, gut unterteilt und mit reichlich von Heinz Stücke geschossenen Fotos bebildert. Das macht die Lektüre zu einem kurzweiligen Vergnügen. Ganz zum Schluss erhält man mittels einer Weltkarte nochmals einen Überblick, wohin Heinz Stücke überall gereist ist. Mir persönlich hätte noch ein Zeitstrahl gut gefallen, der mir zeigt, wann er wo genau unterwegs war. Ansonsten ist "Nur noch kurz die Welt sehen" ein empfehlenswertes Sachbuch über eine interessante Art der Reise- und Lebensgestaltung, das meinen Horizont erweitert hat.

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