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Veröffentlicht am 28.02.2021

Ab damit ins Schwarze Loch

Der Tag, an dem mir ein kleines schwarzes Loch zulief
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„Der Tag, an dem mir ein kleines schwarzes Loch zulief“ von Michelle Cuevas ist 2020 im Fischer Verlag als Buch für Kinder und Jugendliche erschienen.

Worum geht es?
Die elfjährige Stella vermisst ihren ...

„Der Tag, an dem mir ein kleines schwarzes Loch zulief“ von Michelle Cuevas ist 2020 im Fischer Verlag als Buch für Kinder und Jugendliche erschienen.

Worum geht es?
Die elfjährige Stella vermisst ihren verstorbenen Vater. Bisher hatte sie schon Haustiere (einen Stein), und auch ein Familienhund gesellt sich auf den ersten Seiten dazu. Zusätzlich findet sie noch ein ausgesetztes kleines schwarzes Loch, das sie Larry nennt, und mit nach Hause nimmt.

Meine Meinung
Ich interessiere mich für Physik, ebenso mein 8-Jähriger. Die Idee, ein kleines schwarzes Loch aus Haustier zu haben, fanden wir witzig. Ebenso die Namensgebung, also die Herleitung, wie Larry seinen Namen bekommt.
Auch der Idee, dass Dinge und Erinnerungen daran verschwinden, wenn sie im schwarzen Loch landen, können wir noch etwas abgewinnen.
Dass jedoch eine unbeschadete Reise ins Innere eines Schwarzen Loches möglich ist, war mir dann schon zu viel an künstlerischer Freiheit, weshalb ich bei der Hälfte des Buches dann entnervt aufgegeben habe. Auch mein Sohn war am Ende nicht begeistert von dem Buch – eine magische Geschichte hätte da, seiner Meinung nach, viel besser gepasst als eine physikalisch angehauchte Fantasygeschichte.
Einen Pluspunkt bekommt das Buch für seine tollen Illustrationen – die sind wirklich gelungen.
Einen weiteren Pluspunkt, dass ein sehr schwieriges Thema in dem Buch verpackt ist, nämlich der Tod eines Elternteils, der sich nach wie vor gravierend auf die Protagonistin auswirkt.
Mit der „Vermenschlichung“ des Schwarzen Loches kann ich nichts anfangen – denn „kuscheln wollen“ und dann etwas aus dem schwarzen Loch herausholen macht, meiner Meinung nach, große Verständnisprobleme, wenn die Kinder älter werden. Mit einer „Zauberkugel“ hätte mir die Geschichte wahrscheinlich gefallen.

Fazit: Tolle Illustrationen, interessante Thematik, mit der Umsetzung werde ich nicht warm.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 21.02.2021

Geh, leck!

Achtung Familienfeier
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Das Cover mit der Torte und der 70er-Jahre-Tapete im Hintergrund, sowie das witzige Schild „Betreten auf eigene Gefahr“ haben ihren Zweck erfüllt und als Blickfang mein Interesse geweckt. Auch der Klappentext ...

Das Cover mit der Torte und der 70er-Jahre-Tapete im Hintergrund, sowie das witzige Schild „Betreten auf eigene Gefahr“ haben ihren Zweck erfüllt und als Blickfang mein Interesse geweckt. Auch der Klappentext klang witzig, ich war überzeugt.
Das Buch wurde 2014 geschrieben und erschien im Arturo Verlag. Weder vom Verlag noch vom Autor, Dany R. Wood, hatte ich bisher etwas gehört – also eine potentielle Neuentdeckung.

Worum geht es?
Eva Backes ist Anfang 30 und arbeitet in einer Werbeagentur. Zum 80er ihrer Oma soll sie in ihre Heimat reisen – Familienfeier. Diese sind immer sehr unangenehm für sie, wo sie doch eher eine graue Maus ist, von der großen Liebe träumt und auch keinen beruflichen Erfolg in Berlin hat.
Im Zug zu ihren Eltern trifft sie auf Schauspieler Sandro – der gerade unterwegs zur „Rolle seines Lebens“ ist – eine nackte Leiche in einem Tatortkrimi – in der gleichen Ortschaft, in die auch Eva reist. Der charmante Sandro beeindruckt Eva – so dass sie ihn als Freund für die Familienfeier engagiert. Natürlich sind die beiden nicht wirklich ein Paar – was jedoch nicht an Evas Interesse liegt.

Meine Meinung
Die Grundidee finde ich witzig, die Charaktere sind mir jedoch zu stark überzeichnet. Mit der Oma bin ich am Anfang noch gut klargekommen, allerdings wird ihr Charakter im Laufe der Handlung auch immer abgedrehter, was jedoch zur Familie passt.
Einige witzige Szenen gab es im Buch – die mich auch am Lesen gehalten haben. Vielleicht verstehe ich den speziellen Humor dieser deutschen Region als Österreicherin nicht, wenn mir beim Lesen ab und zu nur ein Schmunzeln über das Gesicht gehuscht ist – bevor ich kurz darauf wieder die Augen verdreht habe, wie man so flache Charaktere aufeinandertreffen lassen kann.
Es wird wirklich kein Klischee ausgelassen – sogar die neugierigen Nachbarn vom Land, der Dorfsherriff und der nächste größere Laden müssen herhalten – und vor allem liegt die Familienfeier noch zwei Tage in der Zukunft (was ich auch nicht so ganz verstanden habe, denn dann hätte Eva ja keinen Zeitdruck gehabt und den Kuchen mit ihrer Mutter vor Ort backen können).
Meiner Meinung nach machen die Charaktere im Laufe der Handlung keine Entwicklung durch, was jetzt bei einer Gesamtdauer von ein paar Tagen nicht besonders verwunderlich ist, weil sich die Geschichte nur über ein paar wenige Tage erstreckt.
Eva wirkt auf mich auch nicht wie eine schüchterne 30-Jährige, ich hätte ihr höchstens extrem naive 20 gegeben – denn irgendwie muss sie sich in der Stadt bisher durchgeschlagen haben.
Ich habe weitergelesen, weil ich wissen möchte, wie es ausgeht, bei Teil 2 bin ich definitiv raus.
Mir wäre es lieber gewesen, wenn das eine oder andere Klischee in der Kürze des Romas einer besseren Ausgestaltung der wichtigsten Figuren gewichen wäre.

Fazit: Ein toll gestaltetes Cover und eine gute Grundidee – mit der Umsetzung werde ich nicht warm.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 21.02.2021

Großartiger Serienauftakt

Falcon Peak - Wächter der Lüfte
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„Falcon Peak – Wächter der Lüfte“ ist der Auftaktroman der Falcon Peak Reihe von Heiko Wolz. Der erste Band erscheint Anfang Märt im arsEdition Verlag. Es wird damit geworben, dass das Buch Mädchen und ...

„Falcon Peak – Wächter der Lüfte“ ist der Auftaktroman der Falcon Peak Reihe von Heiko Wolz. Der erste Band erscheint Anfang Märt im arsEdition Verlag. Es wird damit geworben, dass das Buch Mädchen und Jungen ebenso begeistert wie Erwachsene – und damit wird nicht zu viel versprochen.

Worum geht es?
Kendrick kehrt mit 13 Jahren mit seinem Vater in sein Elternhaus zurück – wobei „Haus“ ziemlich untertrieben ist, da es sich um eine Burg handelt, die mittlerweile vollständig zu einer Schule umgebaut wurde. Viele Jahre nach dem Tod von Kendricks Mutter entschloss sich der Vater, als Schulleiter zurückzukehren um die schlechten Geschäftszahlen wieder aufzubessern.
An dieser Schule gehen seltsame Dinge vor sich – und, als hätte Kendrick nicht schon ausreichend Probleme mit den Jungs in seinem Jahrgang, begeistern ihn sowohl die bildhübsche Ivy wie auch Sienna. Die Lehrerinnen Ms Bocksworth und Ms Heart machen ihm das Leben auch nicht leichter – bis Kendrick einem Geheimnis auf die Spur kommt, dessen Teil auch er ist.

Meine Meinung
Fantasybücher werden meist für Mädchen geschrieben, ganz besonders, wenn sie im Schulsetting spielen. Diesmal hat der Autor einen Protagonisten gewählt – der sich meiner Meinung nach für 13 Jahre schon extrem erwachsen verhält, was jedoch auch am englischen Privatschulsystem, seiner Lebenssituation und der Androhung, auf ein Internat geschickt zu werden, wenn er sein Verhalten nicht im Griff hat oder keine entsprechenden Leistungen bringt.
Auch die anderen Schüler*innen verhalten sich, meiner Meinung nach, eher wie 15 bis 17. Was mich außerdem verwundert hat ist, dass moderne Kommunikationstechnologien so gar keine Rolle spielen, weshalb auch nicht ganz klar ist, zu welchem Zeitpunkt das Buch spielt. Dass der Protagonist, wie auch seine Mitschüler, hauptsächlich einen Computer zu Recherchezwecken verwendet und offenbar niemand ein Smartphone mit sich herumträgt, ist mir erst im Laufe der Geschichte bewusst geworden und passt nicht ganz zur Lebensrealität der Jugendlichen heute.
Das muss jedoch bei einem Fantasyroman auch überhaupt nicht der Fall sein, gibt es hier doch spannendere Orte, wie zum Beispiel die geheime Abteilung der Bibliothek oder die atemberaubende Landschaft, von der die Schule umgeben ist.
Ich finde sowohl die Unterrichtsgestaltung wahnsinnig spannend wie auch die Familiengeschichte des Protagonisten, die nach und nach aufgerollt wird.
Ich konnte das Buch nicht zur Seite legen, denn durch die für ein Jugendbuch typischen vielen direkten Reden konnte ich schnell einen guten Draht zu den einzelnen Charakteren finden. Meine Identifikationsfigur in diesem Buch ist Ms Heart, da ich mich der Rolle der Lehrerin wesentlich näher fühle als jener der Mitschülerinnen. Frischen Wind in eine Schule zu bringen entspricht auch meiner Auffassung von zeitgemäßer Ausbildung.
Ivy finde ich beeindruckend und Sienna sympathisch, so, dass ich gut nachvollziehen kann, dass Kendrick beide Mädchen toll findet. Und in Ms. Bocksworth findet er eine Lehrerin, die schon seine Eltern ausgebildet hat.
Das Cover passt hervorragend zur Geschichte – das wird auch aus dem Verlauf der Handlung klar. Ich bin schon gespannt auf den nächsten Titel der Serie und den Fortgang der Geschichte, auch, wenn die Handlung in Band 1 in sich weitgehend abgeschlossen ist.

Fazit: Das Buch hat mich sofort in seinen Bann gezogen und nicht mehr losgelassen. Ich lese auf jeden Fall beim zweiten Band weiter, wenn dieser erscheint. Eines meiner absoluten Jugendfantasybücher.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 17.02.2021

Identifikationsfigur

Heimweh nach uns
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„Heimweh nach uns“ von Helen Schreiber ist im Februar 2021 als Taschenbuch und eBook im FeuerWerke Verlag erschienen. Das wunderschön gestaltete Cover mit Sternenhimmel, Schirmakazien und einer Frau am ...

„Heimweh nach uns“ von Helen Schreiber ist im Februar 2021 als Taschenbuch und eBook im FeuerWerke Verlag erschienen. Das wunderschön gestaltete Cover mit Sternenhimmel, Schirmakazien und einer Frau am See, die Richtung Himmel blickt, hat mich sofort angesprochen.

Worum geht es?
Lena ist seit über zwei Jahrzehnten mit Malte zusammen, sie haben zwei jüngere Kinder. Lena arbeitet weiterhin und hat sich entschieden, wie Malte, zusätzlich zum Familienglück Karriere zu machen. Überlastung ist ein Dauerzustand, und auch der Körper meldet Alarmzeichen. Schwester Judith, Yogaehrerin, überredet Lena, Einzelstunden beim befreundeten Yogalehrer Reik zu nehmen – bei dem sie sich sofort wohlfühlt, vielleicht ein bisschen zu sehr.

Meine Meinung
Als ebenfalls Vollzeit berufstätige Mutter kann ich die Mehrfachbelastung, die Lena empfindet, sehr gut nachvollziehen. Lena jammert nicht, jedoch merkt man ihr die Überforderung an, auch durch die Ungeduld und die Fehler im Alltag. Ebenso sympathisch und nachvollziehbar finde ich es, dass sich die Protagonistin immer wieder hinterfragt. Ihre Kinder sind toll – aber vielleicht schon zu eigenständig, der Job klasse – aber vielleicht ein bisschen zu fordernd, das Mietshaus toll – aber vielleicht ein bisschen zu beengt.
Auch die Weigerung, Yoga auszuprobieren, kann ich sehr gut nachvollziehen, wo ich selbst eher der Actiongeladene Typ bin. Bei einem Lehrer wie Reik könnte es mir auch Freude machen. Reik ist meine Lieblingsfigur im Roman, weil er es auf eine unaufdringliche Art und Weise schafft, authentisch zu erscheinen, ohne zu klischeebehaftet zu wirken. Die Dialoge zwischen Lena und ihm sind mir gut im Gedächtnis geblieben.
Malte ist sicher auch ein toller Mann, erscheint für mich jedoch im Verlauf des Romans etwas zu flach, weshalb ich nicht den Eindruck hatte, mich gut in ihn hineinversetzen zu können.
Judith ist für mich ein wandelndes Klischee, was sie jedoch nicht weniger sympathisch macht und auch nicht unglaubwürdig, da ich selbst Frauen vom Typ Judith kenne. Ebenso finde ich die Eltern von Lena sehr nett, auch, wenn sie im Hintergrund bleiben und einem daher nur wenige Informationen zur Verfügung stehen. Vielleicht ändert sich das in einem Folgeband, denn auch andere Yogis, neben Reik, finde ich als Charaktere interessant und könnte mir dieses Buch auch als Reihenauftakt oder Band eins einer Dilogie gut vorstellen.
Der Schreibstil ist leicht zu lesen und mit zahlreichen direkten Reden gefüllt, so dass die Leserin sehr schnell einen Einblick in die Gedankenwelt der unterschiedlichen Figuren erhält. Ihre Art zu sprechen passt jeweils gut zu deren Persönlichkeit, so dass ich oft das Gefühl hatte, in Lenas Leben ein bisschen Mäuschen zu spielen.
Großartig gelungen finde ich auch die Kinder als Figuren im Buch. Die beiden sind sehr detailliert ausgearbeitete Figuren, was auch verständlich ist, weil sie der Lebensmittelpunkt der Mutter in diesem Alter sind. Einige der Aussagen könnten ebenso von meinem Kind stammen, wodurch ich die beiden schnell liebgewonnen habe.
Für mich war dieses Buch ein tollerJahresauftakt und die Entdeckung einer Autorin, deren Schreibstil mir sehr gut gefällt. Als Essenz nehme ich mir aus dem Buch mit, auch mein eigenes Leben zu entschleunigen, was mir deutlich besser gelingen wird, wenn ich es schaffe, Hilfe aus meinem Umfeld besser anzunehmen. Etwas, was die Protagonistin vor mir gelernt hat und was ihr sichtlich gut bekommt.

Fazit: Eine schöne Liebesgeschichte (oder zwei), eingebettet in der Lebenswelt berufstätiger Mütter.

  • Cover
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Veröffentlicht am 17.02.2021

Wahre Freundschaft

Akademie Fortuna - Wenn Wahrsagen so einfach wäre
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„Akademie Fortuna – Wenn Wahrsagen so einfach wäre“ ist der erste Band einer Reihe, die in einer Schule der besonderen Art spielt. Das Buch ist im Februar 2021 im Schneiderbuch Verlag erschienen. Von der ...

„Akademie Fortuna – Wenn Wahrsagen so einfach wäre“ ist der erste Band einer Reihe, die in einer Schule der besonderen Art spielt. Das Buch ist im Februar 2021 im Schneiderbuch Verlag erschienen. Von der Autorin Sarah M. Kempen habe ich bisher noch nichts gelesen.

Worum geht es?
Die Geschichte beginnt mit dem ersten Tag der Protagonistin Anniversary, genannt Sorry, Fortune an ihrer neuen Schule. Wie alle Familienmitglieder ist Sorry Visionistin und soll an der Schule für Wahrsagerei auf ihr zukünftiges Leben vorbereitet werden, um wichtige Ereignisse für bedeutende Persönlichkeiten vorhersagen zu können. Sorrys ältere Schwester ist Schulbeste, weswegen ihre Mutter auch den Schulleiterposten inne hat.
Das Problem ist jedoch, dass Sorry nur Visionen von Ereignissen sieht, die innerhalb von einigen Minuten bevorstehen. Von ihrer Familie wird sie unter Druck gesetzt, sich mehr anzustrengen, die Sterndeuterfamilie Astra wartet nämlich schon darauf, den Posten der Schulleitung an sich zu reißen.

Meine Meinung
Schon das Grundkonzept der Schule finde ich spannend. Die wichtigste Figur ist Fortuna, die Requisiten für jede der neun Wahrsagedisziplinen bereithält. Acht davon werden an der Akademie unterrichtet, die neunte gilt als ausgestorben und ist nur noch als Mahnmal vorhanden – bis plötzlich Ben Dulum am ersten Schultag auftaucht, der diese Disziplin scheinbar beherrscht und dadurch für große Unruhe sorgt und auf Ablehnung stößt.
Er und Sorry finden einander von Beginn an sympathisch, jedoch untersagt Sorrys Mutter ihr den Kontakt mit ihm, um in keinem schlechten Licht vor den Familenoberhäuptern der anderen Wahrsagedisziplinen zu stehen. Doch wahre Freundschaft lässt sich nicht verbieten, durch die Ablehnung von Sorrys Familie finden die Treffen daher heimlich statt.
Die andere Freundin, die Sorry findet, ist mein Lieblingscharakter in diesem Band. Die schusselige Missy Hap, Tochter des Hauswarts, ist immerzu in kleine und größere Unfälle verwickelt. Und die erste richtige Freundin, die Sorry an der Akademie findet.
Ich konnte nicht mit dem Lesen aufhören, so dass ich die Geschichte in einem Rutsch gelesen habe. Besonders angetan haben es mir die zu den Disziplinen passenden Namen. Taurus Astra, das Familienoberhaupt der Sterndeuter, ist auch noch vom Sternzeichen her Stier, wie es auch der Name erwarten lässt. Das ganze Auftreten und auch die Illustrationen passen hervorragend zu dem Bild, das ich mir von ihm gemacht habe.
Die Illustrationen selbst werden sparsam eingesetzt, für mich war es eine tolle Möglichkeit, meinen Eindruck mit den Ideen der Autorin abzugleichen, was meiner Meinung nach bei Kinderbüchern passend ist.
Sehr gerne hätte ich noch mehr von den anderen Wahrsagedisziplinen mitbekommen, jedoch war die Geschichte dann irgendwann aus. Was gar nichts macht, weil es sich ja um den Auftaktroman einer Serie handelt, die ich ganz sicher weiterlesen werde. Der Cliffhanger am Ende lässt mir auch gar keine andere Chance.

Fazit: Eine neue aufregende und fantastische Schule mit tollen Protagonisten und einer schönen Freundschaftsgeschichte.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere