Rosen, Tee und Kandiszucker
Rosen, Tee und KandiszuckerFür Ellie bietet sich die Chance, einen eigenen Teeladen auf Schloss Claverham Castle zu übernehmen. Sie hat unendlich viele Ideen, wie sie ihre Gäste mit selbstgebackenem Kuchen und lecker duftendem Tee ...
Für Ellie bietet sich die Chance, einen eigenen Teeladen auf Schloss Claverham Castle zu übernehmen. Sie hat unendlich viele Ideen, wie sie ihre Gäste mit selbstgebackenem Kuchen und lecker duftendem Tee verwöhnen kann. Sie muss nur den griesgrämigen Hausherrn Lord Henry und den attraktiven Verwalter Joe überzeugen. Doch hat sie sich vielleicht zu viel vorgenommen?
Das wunderschöne Cover und der tolle Klappentext machten mich sofort neugierig auf das Buch. Der leichte Schreibstil ermöglichte mir einen guten Einstieg ins Buch und ein zügiges Weiterlesen.
Der Beginn der Geschichte, in dem man Ellie kennenlernt und ihre Anfänge in der Teestube miterlebt, gefiel mir sehr gut und ich fühlte mich einfach wohl beim Lesen. Ich war sehr angetan von der schönen Geschichte und den bildhaften Beschreibungen, die mir auch die Umgebung und das Schloss nahe brachten.
Leider hat sich diese Begeisterung etwas verflüchtigt, denn die beiden Hauptcharaktere Ellie und Joe haben sich teilweise merkwürdig verhalten. Sie agierten und redeten manchmal sehr unreif und naiv, was für mich nicht zu ihnen als erwachsene Geschäftsleute passte. Joe wirkte teils sogar launisch und zickig, was ich unsympathisch fand. Diese Entwicklung der Charaktere fand ich schade, da ich Ellie eigentlich sehr sympathisch fand.
Die Grundidee fand ich total schön. Allerdings blieb die Geschichte für meinen Geschmack zu oberflächlich. Einige Dinge wurden nur angerissen oder entfielen ganz. Das fand ich sehr schade, denn dadurch fehlte mir die Tiefe in der Geschichte, um mich zu berühren.
Ein leichter Sommerroman, der sich gut lesen lässt, jedoch recht oberflächlich bleibt und mich daher nicht ganz berühren konnte. Ich vergebe drei Sterne.