Für zwischendurch
Galway Girl: Ring of LoveEinige Zeit nach dem tragischen Unfalltod ihres Mannes Alex reist Mila ins irische Galway um einen Sprachkurs zu besuchen. Aber sie hat sich diesen Ort auch ausgesucht, weil Alex dort ihren Verlobungsring ...
Einige Zeit nach dem tragischen Unfalltod ihres Mannes Alex reist Mila ins irische Galway um einen Sprachkurs zu besuchen. Aber sie hat sich diesen Ort auch ausgesucht, weil Alex dort ihren Verlobungsring gekauft hat und Mila sich einen neuen Claddagh-Ring kaufen will. Im Juweliergeschäft trifft sie auf Ben, der dort seinem Vater aushilft. Zwischen den Beiden entwickelt sich eine besondere Beziehung …
Die Hauptprotagonisten Mila und Ben sind gut ausgearbeitet und lebendig dargestellt und man spürt ihre Zerrissenheit und ihre widersprüchlichen Emotionen. Allerdings konnten sie mich nicht in den Bann ziehen und ihre Reaktionen empfinde ich phasenweise ziemlich überzogen und nicht nachvollziehbar. Die Nebencharaktere sind mir zu blass. Die Handlung rund um Liebe, Verlust, Trauer, Hoffnung, Vertrauen, zweite Chancen und Neuanfang beinhaltet als roten Faden den Claddagh-Ring. Allerdings gibt es immer wieder Phasen die mir zu langatmig sind und nicht immer konnte ich die Geschichte nachvollziehen, obwohl die unterschiedlichen Sichtweisen aufgezeigt werden. Zwar wird die Symbolik des Ringes thematisiert, aber sonst kamen die Mystik und Irland zu kurz. Obwohl der bildreiche und lockere Schreibstil meist angenehm zu lesen ist, brachten mich einige Satzstellungen immer wieder aus dem Lesefluss.
Alles in allem ist es ein Buch für zwischendurch.