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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.09.2024

Mehr erwartet

Das größte Rätsel aller Zeiten
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In einem uralten und zum großen Teil renovierungsbedürftigen Haus lebt die Gemeinschaft der Rätselmacher. Clayton ist 25 und mit Abstand der Jüngste im Haus, er wurde als Baby vor der Haustür abgestellt ...

In einem uralten und zum großen Teil renovierungsbedürftigen Haus lebt die Gemeinschaft der Rätselmacher. Clayton ist 25 und mit Abstand der Jüngste im Haus, er wurde als Baby vor der Haustür abgestellt und die unterschiedlichen Bewohner haben ihn großgezogen. Pippa, seine Ersatzmutter, ist verstorben und hinterlässt ihm eine Art Rätsel, mit dessen Lösung er der Frage seiner Herkunft auf dem Grund gehen kann

Ich hatte mir unter dem Buch etwas anderes vorgestellt und ehrlich gesagt auch mehr erwartet. Die Suche von Clayton nach seiner Identität bzw. seiner Herkunft konnte mich nicht überzeugen. Er wirkte auf mich einerseits total weltfremd, auf der anderen Seite macht er wohl plötzlich Auslandsreisen ohne Probleme. Der Wechsel zwischen der aktuellen Suche und der Vergangenheit der Gemeinschaft war manchmal sehr abrupt. Die Geschichte in der Vergangenheit hat mir mehr gefallen. Allerdings haben mich die vielen Namen der Rätsel, die oft nicht erklärt wurden, etwas genervt. Anfangs habe ich noch im Internet recherchiert, das aber irgendwann aufgegeben, weil es mein Lesefluss viel zu sehr gestört hat. Alles in allem war das Buch gut lesbar, hinterlässt bei mir aber auch keinen tiefen Eindruck.

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Veröffentlicht am 09.09.2024

Feine Familie

Letzte Lügen
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Sara und Will wollen ihre Flitterwochen in der McAlpine Lodge verbringen. Diese liegt auf einem Gipfel, ist nur zu Fuß erreichbar und hat weder Telefon noch Internet. Doch schon in der ersten Nacht hört ...

Sara und Will wollen ihre Flitterwochen in der McAlpine Lodge verbringen. Diese liegt auf einem Gipfel, ist nur zu Fuß erreichbar und hat weder Telefon noch Internet. Doch schon in der ersten Nacht hört Will einen Hilferuf und findet kurz darauf Mercy, die Tochter der Lodge-Besitzer. Sie wurde mehrfach erstochen. Damit ist der Urlaub quasi zu Ende und sie beginnen zu ermitteln. Und es wird nicht die einzige Tote bleiben, denn in der Familie gibt es mehr als nur ein Geheimnis und auch die Gäste haben so ihre Probleme.

Das Buch ist die Fortsetzung der Reihe um Will Trent. Und es ist eine richtig gute Fortsetzung. Die Ermittlungen führen immer wieder in die Irre und es werden stets neue Verdächtige präsentiert. Der Stil ist gewohnt gut und man möchte einfach immer weiter lesen, um endlich zu erfahren, worum es wirklich geht. Für mich gehört das Buch zu den besten der Reihe und ich spreche ein absolute Leseempfehlung aus.

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Veröffentlicht am 09.09.2024

Überleben im Slum

Maybrick und die Toten vom East End
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Joseph Maybrick ist kürzlich befördert worden und Chef einer Polizeidivision im East End, einem berüchtigten Slum in London um 1910. Er selbst stammt von dort und hat sich hochgearbeitet. In den Slums ...

Joseph Maybrick ist kürzlich befördert worden und Chef einer Polizeidivision im East End, einem berüchtigten Slum in London um 1910. Er selbst stammt von dort und hat sich hochgearbeitet. In den Slums wird eine Kinderleiche gefunden, so hindrapiert, dass sie gefunden werden soll. Zusammen mit den Kollegen und seinem Freund, dem Arzt Dave Roberts, sucht er den Täter und sie geraten unbeabsichtigt in die Auseinandersetzungen der verschiedenen Banden. Und es verschwinden weiter Kinder…

Das Buch hat mich im positiven Sinn überrascht. Dabei ist es weniger der Kriminalfall, der eigentlich auch nicht so wirklich viel Spannung hat bzw. erst gegen Ende hin. Aber die Beschreibungen des Lebens und der Umstände, die die Menschen dort aushalten müssen, sind sehr detailliert und erzeugen viel Empathie. Es hat mir gefallen, dass es nicht ein eindeutiges Gut oder Böse gibt, sondern verschiedene Facetten aufgezeigt werden. Dabei ist der Stil relativ geradlinig und so wird das Buch sehr gut lesbar. Von mir gibt es eine Leseempfehlung

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Veröffentlicht am 09.09.2024

Luft nach oben

Die Frauen von Maine
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Jane kommt nach Main zurück, in den kleinen Ort an der Küste, in dem sie aufgewachsen ist. Ihre Mutter ist vor einem Jahr verstorben und sie will endlich das Haus ausräumen und verkaufen. Zumal sie quasi ...

Jane kommt nach Main zurück, in den kleinen Ort an der Küste, in dem sie aufgewachsen ist. Ihre Mutter ist vor einem Jahr verstorben und sie will endlich das Haus ausräumen und verkaufen. Zumal sie quasi aus ihrem eigenen Leben geflohen ist, denn sie hat als Alkoholikerin ihre Arbeit und ihren Mann verloren. Das hat quasi in ihrer Familie Tradition, denn sowohl ihre Mutter wie auch ihre Schwester sind Alkoholikerinnen. Jetzt verliert sie völlig den Boden unter den Füßen

Das Buch und die Autorin waren mit vielen Vorschusslorbeeren bedacht. Ich hatte vorher noch nie etwas von ihr gelesen und relativ hohe Erwartungen. Doch diese wurden leider nicht völlig bestätigt. Zum einen war mir die Hauptfigur mehr als unsympathisch, zum anderen wechselten die Zeiten ständig. Gelungen fand ich, wie die ganzen verschiedenen Personen dann miteinander verwoben wurden. Allerdings ging es in dem Mittelteil sehr viel um Esoterik, Geisterbeschwörungen und ähnlichem. Für mich persönlich ist das unglaubwürdig und gerade diesen Teil fand ich extrem langatmig und schwierig. Insgesamt war der Stil des Buches im großen Teilen relativ gut lesbar. Einige wichtige Probleme wurden angesprochen, zum Teil aber leider nur kurz angerissen. Das war für mich einfach zu viel und ging nicht immer in die Tiefe. Alles in allem kann man das Buch lesen, ein Muss ist es für mich nicht.

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Veröffentlicht am 09.09.2024

Sünnum ermittelt

Leichenstarr an der Bar
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In Sünnum will eine Firma eine klimaneutrale Ferienanlage bauen. Die Geschäftsführerin macht dazu den Einwohnern ein Angebot, kündigt hohe Gewinne an und viele beteiligen sich mit viel Geld. Die Friesenbrauerin ...

In Sünnum will eine Firma eine klimaneutrale Ferienanlage bauen. Die Geschäftsführerin macht dazu den Einwohnern ein Angebot, kündigt hohe Gewinne an und viele beteiligen sich mit viel Geld. Die Friesenbrauerin ist allerdings nicht dabei, ihr Freund Enno ist gestorben. Er wurde ermordet. Scheinbar wusste er zu viel über die ominöse Firma. Die Ermittlungen beginnen und gestalten sich gefährlich.

Das Buch ist der dritte Teil der Reihe um die Friesenbrauerin in Sünnum. So langsam lernt man die einzelnen Bewohner kennen, auch ihre speziellen Eigenheiten. Es ist ein solider Regionalkrimi, der keine hohen Ansprüche stellt und gut lesbar ist. Er hat keine sehr hohe Spannung und ich hatte schon relativ zeitig den bestätigten Verdacht, was Täter angeht. Trotzdem war das Buch unterhaltsam und ich kann eine Leseempfehlung aussprechen.

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