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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.06.2026

Ein bemerkenswertes Debüt!

Counting Days
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Die Autorin von “Counting Days” kannte ich bereits, als sie noch Buchbloggerin war und so habe ich den kompletten Prozess ihrer Buchveröffentlichung einfach wahnsinnig gerne verflogt. Nach dem Lesen kann ...

Die Autorin von “Counting Days” kannte ich bereits, als sie noch Buchbloggerin war und so habe ich den kompletten Prozess ihrer Buchveröffentlichung einfach wahnsinnig gerne verflogt. Nach dem Lesen kann ich sagen, dass mich diese authentische Geschichte wirklich tief bewegt hat.

Hier begleiten wir Dalia zurück in ihre Heimat, nachdem ihr Zwillingsbruder schwer verletzt wurde und sie bei ihm sein möchte. Doch dadurch werden auch andere alte Wunden und die Vergangenheit erneut aufgerissen. Als sie jetzt jedoch wieder auf Alexander trifft, sind da plötzlich wieder alle Gefühle, all der Schmerz und die Erinnerungen an die gemeinsame Zeit, die sie miteinander verbracht haben. Die Handlung war dabei wahnsinnig authentisch und ehrlich erzählt. Die beiden kommen sich in einem nachvollziehbaren Tempo näher, das weder zu schnell noch zu langsam wirkt.

Viel eher konnte ich all die Handlungsweisen nachvollziehen und mich voll und ganz auf die Charaktere einlassen. Mehr als einmal musste ich dabei wirklich weinen, weil mich die Zeilen sehr bewegt haben. Dalia war dabei für mich super greifbar. Und auch Alexander fand ich einen sehr sympathischen Charakter, mit Ecken und Kanten, der zwar nicht immer richtig handelt, aber dennoch daraus lernt. So konnte mich die Geschichte definitiv von sich überzeugen.

Ich möchte auch noch kurz auf das Setting eingehen. Denn man spürt beim Lesen auf jeden Fall die Verbindung der Autorin zu diesem Handlungsort. Und auch wenn ich ehrlicherweise Bücher mit deutschem Setting irgendwie weniger gerne lese, hat mich das Buch definitiv davon überzeugt, mehr Büchern eine Chance zu geben.

Der Schreibstil von Steffi Kuhlmann war dabei sehr roh, echt und authentisch. Zudem schreibt sie an den richtigen Stellen poetisch. So fand ich es auch sehr spannend, dass die Geschichte zu unterschiedlichen Zeitpunkten der Protagonisten spielt und man sie so über die lange Zeit begleiten kann.

Die Gestaltung selbst ist aber auch wunderschön. Ich mag das Panorama von Heidelberg im Hintergrund und die beiden Hauptcharaktere als Hingucker. Zusammen mit den Farben entsteht auf jeden Fall ein wunderschönes Cover, das mir gut gefällt.

Für mich vereint das Buch deshalb perfekt alles, was ich mir von einer schönen Romance erhoffe. Ich bin dabei nur so durch die Seiten geflogen und kann diesen Roman deshalb nur empfehlen.

Veröffentlicht am 21.06.2026

Ein neues Buch von meinem Lieblingsautor!

Die Mitternachtsreise
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Schon seit Jahren begleiten mich die Geschichten von Matt Haig, weshalb ich auch sein neuestes Buch unbedingt lesen musste und mich sehr auf den Titel gefreut habe. Und in meinen Augen ist dieser Roman ...

Schon seit Jahren begleiten mich die Geschichten von Matt Haig, weshalb ich auch sein neuestes Buch unbedingt lesen musste und mich sehr auf den Titel gefreut habe. Und in meinen Augen ist dieser Roman wieder ein absolutes Highlight, weshalb ich gar nicht wollte, dass es schon wieder vorbei ist…

Die Haupthandlungsgeschichte fand ich dabei wieder wahnsinnig einfallsreich. Denn Wilbur stirbt und reist jetzt mit dem Mitternachtszug an bestimmte Momente seines Lebens zurück, quasi in einer Art Zwischenwelt. Dabei wird deutlich, dass unsere Vergangenheit uns sehr oft prägt, wir viele Dinge vielleicht anders gemacht hätten und es dennoch nicht taten und das Geld manchmal nicht alles ist. Dabei wird jedoch auch deutlich, dass Wilbur sicherlich kein leichtes und unkompliziertes Leben hatte, aber er dennoch auch viele schöne Szenen erlebte. Und auch wenn er nichts am Verlauf ändern sollte, versucht er es dennoch…

Dabei fühlte es sich ein wenig so an, noch einmal eine ganz neue Sichtweise auf das eigene Leben zu erhalten und so auch auf dieses zu blicken. Die Handlung selbst konnte mich entsprechend mit genau diesen vielen Szenen absolut abholen und begeistern. Weil Wilbur nicht nur die schönen Momente durchlebt und sieht, sondern auch jene, die ihn vielleicht stärker geprägt haben, weil er dadurch einige Hürden überstehen musste.

Und dennoch ist er auf dieser Reise nicht alleine, denn Agnes begleitet ihn zu den ganz unterschiedlichen Augenblicken in seinem Leben.

Der Schreibstil des Autors ist einfach ein ganz besonderer. Er schreibt ehrlich, gefühlvoll und dennoch authentisch zugleich. So hat er in meinen Augen einfach ein unglaubliches Talent fürs Schreiben und eine ganz besondere Art. Das Buch steckt dabei voller authentischer Fragen und Anekdoten, die mich zwischenzeitlich auch so viel reflektieren und über das Gelesene nachdenken ließen. Denn irgendwann fragt man sich ehrlicherweise unweigerlich: Was hätte ich in der Vergangenheit anders gemacht?

Die Gestaltung von “Die Mitternachtsreise” passt sich dabei den bestehenden Titeln meines Erachtens nach an. Ich mag die Optik eigentlich sehr gerne, finde die Farben harmonisch und ansprechend. Der Autorenname und das Cover haben auf jeden Fall dafür gesorgt, dass ich mir das Buch nur aus diesem Grund mitunter gekauft habe.

Mich konnte der Titel deshalb insgesamt wirklich von sich überzeugen. Ich fand die Dynamik großartig, den Schreibstil fantastisch und die Geschichte selbst sehr überzeugen erzählt. Deshalb werden alle Matt Haig Fans und die, die es noch werden wollen, mit diesem Buch definitiv auf ihre Kosten kommen.

Veröffentlicht am 21.06.2026

Eine Jugendliebe, drei Schwestern und eine unvergleichliche Handlung!

We Break And Heal
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Ich musste einfach sofort mein aktuelles CR fallen und liegen lassen, um das neue Buch von Natalie Erlach zu lesen, das mich kürzlich erreicht hat. Bereits mit ihrer vorherigen Reihe im Verlag wurde ich ...

Ich musste einfach sofort mein aktuelles CR fallen und liegen lassen, um das neue Buch von Natalie Erlach zu lesen, das mich kürzlich erreicht hat. Bereits mit ihrer vorherigen Reihe im Verlag wurde ich zu einem großen Fan der Geschichten der Autorin und habe mich deshalb auch schon unglaublich auf diesen neuen Auftakt gefreut. Und die Geschichte von Cleo und Dax hat mein Herz gebrochen und es danach wieder Stück für Stück zusammengesetzt.

Allein das Setting in Spring Mountains war irgendwie total wholesome. Es fühlte sich ein wenig wie nach Hause kommen an, auch wenn ich als Leserin den Ort bisher noch gar nicht kannte. Dennoch waren die Menschen und das typische Kleinstadtverhalten in meinen Augen sehr gut dargestellt worden. So fand ich die Beschreibungen aber auch sehr detailvoll und konnte mir viele Momente total gut vorstellen.

Hierhin begleiten wir als Lesende Cleo (und ihre Schwestern), die nach Jahren wieder zurück in ihre Heimat kommt, die sie eigentlich hinter sich lassen wollte. Denn es gibt ein Testament, das sich die drei annehmen müssen und verschiedene Geheimnisse, die es zu lüften galt. Ich fand, dadurch hatte die Handlung sehr viele interessante Momente und ich wurde auch teilweise immer wieder von diesen Szenen überrascht. Entsprechend konnte mich die Handlung sehr von sich überzeugen, denn man erlebt als Leser*in auf jeden Fall sowohl die wundervollen Augenblicke, als auch traurige und berührende. Dass das Buch jedoch mit einem wirklich fiesen Cliffhanger endet, damit habe ich dann doch nicht so richtig gerechnet… Und jetzt weiß ich gar nicht so genau, wie ich noch bis zum nächsten Band durchhalten soll.

Generell wurden aber auch wahnsinng viele Themen wie Heilung, Familienkonflikte und der eigene Weg richtig gut erzählt in meinen Augen.

Zudem wird auch der Zusammenhalt und das sich wieder annähern der Schwestern sehr nachvollziehbar aufgegriffen sowie thematisch behandelt. Diese Entwicklung hat mir wirklich super gut gefallen und konnte mich absolut abholen. Und so habe ich mich sehr gefreut, dass sie wieder zueinander finden, sich gegenseitig aufziehen und verstehen.

Und dann ist da ja auch noch die Liebesgeschichte zwischen Dax und Cleo. Die beiden teilen eine gemeinsame Vergangenheit und als sie jetzt wieder aufeinandertreffen, scheint alles wie zuvor und ist dennoch so verändert. Ich mochte das Erzähltempo der Geschichte sehr gerne und fand, dass die beiden langsam und dennoch nachvollziehbar wieder zueinander gefunden haben. So kommt auch das Second-Chance-Trope keinesfalls zu kurz und wurde wirklich wahnsinnig gut in die Handlung integriert.

Beide Charaktere haben dabei irgendwie ihre ganz eigenen Päckchen zu tragen, was sie für mich jedoch auch sehr authentisch wirken ließen. Denn im echten Leben ist es ja genauso. Ich fand Cleo war manchmal vorsichtig, dennoch herzlich und offen zugleich. Und auch Dax war mir tatsächlich sehr sympathisch.

Der Schreibstil von Natalie Erlach war dabei wieder sehr poetisch, authentisch und ehrlich. Ihre Geschichten sind einfach wahnsinnig greifbar und ich habe jedes Mal das Gefühl, dass sie dem echten Leben entsprungen sein könnten. Vor allem fand ich auch die sehr feinfühligen und echten Dialoge so gut geschrieben! Deshalb habe ich das Buch auch super schnell ausgelesen.

Das Cover ist aber sehr hübsch anzusehen. Die Protagonisten wurden meiner Meinung nach auf jeden Fall richtig gut getroffen und ich mag auch den Zeichenstil sehr gerne. Vor allem, da so bereits durch die Optik mehr über den Inhalt der Geschichte verraten wird. Deshalb kann ich nur sagen, dass mich die Gestaltung auf jeden Fall ansprechen konnte.

Insgesamt ein sehr emotionales, berührendes und dennoch heilendes Buch (wie es der Titel bereits verrät), bei dem alte Wunden aufreißen und man die Charaktere dennoch auf eine unglaublich besondere Reise begleiten. Für alle Kleinstadt-Fans ist das Buch definitiv eine sehr große Empfehlung. Ich freue mich schon so auf den zweiten Band, auch wenn ich mich noch einen Moment gedulden muss…

Veröffentlicht am 20.06.2026

Drachen, eine spannende Handlung und ein unglaublich guter Schreibstil!

Dragon Cursed – Zeig keine Gnade (Deluxe-Ausgabe)
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Elise Kovas Bücher kennen ich tatsächlich noch von ihren Veröffentlichungen beim Carlsen Verlag und war jetzt auch neugierig auf ihren neuen Auftakt in einem anderen Label. Denn das Buch hat sich wirklich ...

Elise Kovas Bücher kennen ich tatsächlich noch von ihren Veröffentlichungen beim Carlsen Verlag und war jetzt auch neugierig auf ihren neuen Auftakt in einem anderen Label. Denn das Buch hat sich wirklich so gut angehört. Und die Geschichte hat mir auch wieder wahnsinnig gefallen!

Ich fand die Thematik rund um den Drachenfluch dabei total spannend, weil die Bewohner gar nicht wussten, dass sie ihn in sich tragen. Doch Isola hat da eine gewisse Vorahnung… Das anschließende Tribunal ist jedoch grausam, brutal und an vielen Stellen unglaublich gewesen. Genau diese Szenen bilden jedoch auch den Hauptakt der Geschichte. Im Mittelpunkt dieser steht dabei Isola, die ich als Protagonistin viel zu oft verstanden habe und deren Gefühlswelt wirklich wahnsinnig gut dargestellt wurde. So habe ich einfach total oft mit ihr mitgefiebert, mitgefühlt und sie verstanden.

Die Handlung selbst hält dabei natürlich sehr viele Szenen bereit. Der Aufbau war logisch und auch der rote Faden der Geschichte war erkennbar. Teilweise war ich wirklich überrascht von bestimmten Szenen, was ich bei Fantasy-Titeln immer toll finde. Und dennoch musste ich auch das eine oder andere Mal bei den sehr lebhaft beschriebenen Momente schlucken.

Vor allem, da Isola auch nicht alleine ist… An ihrer Seite steht Lucan, der für mich undurchsichtig und dennoch interessant gezeichnet war. Die angedeutete Liebesgeschichte zwischen den beiden nimmt dabei sehr langsam, aber dennoch in einem nachvollziehbaren Tempo an Fahrt auf. Weshalb ich gespannt bin, auf die Entwicklung im kommenden Band.

Zudem möchte ich noch kurz auf die Welt, das Magiesystem und das Word-Building eingehen. Ich fand alles sehr detailreich ausgearbeitet und fand Vingard als Handlungsort irgendwie bedrückend und stimmungsvoll zugleich. All die Momente konnte ich mir auf jeden Fall wahnsinnig gut vorstellen.

Der Schreibstil der Autorin war angenehm, spannend und dennoch packend. Ich fand die Dialoge abwechslungsreich beschrieben und bin entsprechend auch nur so durch die Geschichte selbst geflogen.

Auch wenn ich nicht die Deluxe-Ausgabe im Regal stehen habe, finde ich das Cover dennoch sehr überzeugend. Ich mag das auffällige Design total, wie bei vielen Fantasy-Titeln, die Symbole und die Schrift als Highlight. So sieht das Buch einfach wahnsinnig hübsch aus.

Und so kann ich abschließend nur sagen, dass mich “Dragon Cursed” wirklich überrascht hat und meine Vorfreude auf den zweiten Band jetzt einfach riesig ist. Vor allem nach diesem Ende… Denn natürlich gibt es einen wirklich fiesen Cliffhanger.

Veröffentlicht am 14.06.2026

Zurück an die Dunbridge Academy!

Dunbridge Academy - Whoever
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“Die Welt um uns herum verschwindet. Es gibt nur noch uns. In ihren Augen sehe ich all die verlorenen Jahre und ich würde alles tun, um sie zurückzubekommen.”

Inhalt:

Cleo Fantino und Alexander Hallendale ...

“Die Welt um uns herum verschwindet. Es gibt nur noch uns. In ihren Augen sehe ich all die verlorenen Jahre und ich würde alles tun, um sie zurückzubekommen.”

Inhalt:

Cleo Fantino und Alexander Hallendale waren das Paar an der Dunbridge Academy. Jeder wusste, dass sie füreinander bestimmt sind, aber nun, in der Oberstufe, steht Cleo vor den Scherben ihrer Beziehung und ahnt: Sie ist ohne Alexander besser dran. Niemals könnte sie ihm verzeihen, dass er sie im Stich gelassen hat, als sie ihn am dringendsten brauchte. Inzwischen hat Alexander das Internat verlassen. Cleo kann das nur befürworten, doch als sie gerade glaubt, über ihn hinweg zu sein, steht er auf einmal wieder vor ihr, und hinter seiner unnahbaren Fassade bemerkt Cleo schon bald all den Schmerz, den sie teilen. Mit jeder Faser ihres Seins möchte sie ihn hassen - und kann nichts dagegen tun, dass sich ihr Herz noch immer nach ihm sehnt ...

Meinung:

Zurück an die Dunbridge Academy!

Die Dunbridge Academy ist mir mit ihren Büchern immer mehr ans Herz gewachsen, weshalb ich mich wahnsinnig gefreut habe, mit “Whoever” wieder zurückkehren zu können und dieses Mal die Geschichte von Cleo und Alexander zu verflogen. Und auch dieses Buch hat mich wieder absolut begeistern und mitreißen können.

Allein die Gestaltung ist für mich jedoch ein richtiger Hingucker. Ich liebe einfach das Logo und die Schrift als Hingucker, die Farben und den gleichbleibenden Stil sehr. Auch wenn das Cover auf den ersten Blick sehr schlicht wirkt, gefällt mir genau das daran auch so wahnsinnig gut. Abgerundet wird das Gesamtbild dann natürlich auch durch den hübschen Farbschnitt!

Der Schreibstil von Sarah Sprinz war dabei gewohnt locker, leicht und dennoch an den richtigen Stellen poetisch und tiefgründig. Entsprechend konnte ich das Buch irgendwann gar nicht mehr aus der Hand legen und habe die Geschichte innerhalb kürzester Zeit ausgelesen. Schön fand ich es dabei, durch die Sichtweise beider Charaktere auf die Handlung blicken und so auch ihr Gefühlschaos verstehen zu können.

Der Einstieg in die Geschichte war leicht möglich, denn hier begleiten wir Alex zurück an die Dunbridge Academy, nachdem er den Ort hinter sich gelassen hat. Doch wie es der Klappentext bereits verrät, trifft er hier auch wieder auf Cleo, die Person, die ihm einmal so viel bedeutet hat. Die beiden waren im Grunde das Vorzeigepaar, immer füreinander da und dennoch kam der Bruch durch ein einschneidendes Erlebnis…

Ich fand, die Autorin schafft es unglaublich, das Konfliktpotenzial zwischen den Protagonisten interessant zu beschreiben. Denn anfänglich ist da so wahnsinnig viel Unausgesprochenes zwischen ihnen. Doch für all das gab es einen Grund und so erfahren wir als Lesende immer mehr. Wobei dann wiederum die Puzzleteile an den richtigen Ort rücken. Zwischen Trauer und Wut ist da aber auch gewissermaßen Hoffnung auf so viel mehr. Ich habe auf jeden Fall sehr mit Cleo und Alex mitgefühlt und konnte auch die Gründe am Ende nachvollziehen.

Gleichzeitig hat es Sarah Sprinz geschafft, dass die beiden wieder zueinander finden. Langsam und dennoch in einem nachvollziehbaren Tempo. Und genau diese Entwicklung, die schmerzhaften Momente genauso wie die ehrlichen Szenen, hat sie sehr feinfühlig beschrieben. So fand ich die Liebesgeschichte von Cleo und Alex sehr authentisch eingefangen und musste selbst mehr als einmal eine Träne verdrücken.

Daneben fand ich aber auch die Handlung selbst wundervoll. Themen wie Freundschaft (ich fand die Clique großartig!) und Liebe kommen nicht zu kurz, genauso wie die Verbindung zwischen Alex und seinem Pferd, was ich nicht erwartet hätte. Auch die verschiedenen Tropes fand ich ganz wunderbar verwoben und so ist in meinen Augen eine tolle Second-Chance-Geschichte entstanden.

Und auch die Charaktere selbst habe ich einfach unglaublich in mein Herz geschlossen. Cleo wirkte auf mich wie eine offene, herzliche und dennoch zögerliche Persönlichkeit, die das Herz dennoch am richtigen Fleck hat. Außerdem konnte mich auch Alex mit seiner fürsorglichen und charmanten Art von sich überzeugen. Ich fand vor allem, dass die beiden sich gegenseitig wahnsinnig gut ergänzt haben.

Kurz möchte ich auch noch einmal auf das Setting eingehen. Denn die Dunbridge Academy ist für mich einfach ein absoluter Wohlfühlort. In jedem Buch gibt es dabei auch wieder neue Orte zu entdecken und ich fand den Vibe und die Atmosphäre wieder so unheimlich gut beschrieben.

Aus diesem Grund kann ich nur eine große Empfehlung für diesen Titel aussprechen. Der Vibe, die Charaktere und ihre Konflikte sowie die Handlung selbst konnten mich einfach vollkommen überzeugen und mitreißen. Wobei ihr euch sicher sein könnt, dass ihr euch auf eine absolute Achterbahn der Gefühle einlässt, wenn ihr diese Geschichte lest. Meine Vorfreude auf den dritten Band der Reihe ist schon jetzt riesig, weshalb ich den Oktober auch schon herbeisehne.