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Veröffentlicht am 26.01.2026

Gelungene Hommage!

Henri-Jette-Sausebahn
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Der 1958 erschienene Bilderbuchklassiker „Henriette Bimmelbahn“ ist immer noch in vielen Kinderzimmern vertreten und besticht vor allem durch die schönen Reime rund um den freundlichen Zug!

Dass das ...

Der 1958 erschienene Bilderbuchklassiker „Henriette Bimmelbahn“ ist immer noch in vielen Kinderzimmern vertreten und besticht vor allem durch die schönen Reime rund um den freundlichen Zug!

Dass das Buch schon einige Jahre mehr auf dem Markt ist, sieht man natürlich auch an den Illustrationen und genau hier schafft Henri-Jette-Sausebahn nun Abhilfe! Anlässlich des 100. Geburtstag von James Krüss haben Cornelia Boese und Pia Gertenbach eine lose Fortsetzung geschaffen, bei der wir die Zwillingsbahnen Henri und Jette, die Enkelkinder von Henriette bei einer Bahnfahrt in Richtung Strand begleiten können!

Schön finde ich, dass die Illustrationen nun bunt, modern und zeitgemäß sind, diese aber in Teilen noch an den Zeichenstil aus dem berühmten Vorbild angelehnt wurden, so beispielsweise bei der Illustration von Gras und Dampfwolken. Die bunte Mischung aus Menschen und Tieren, die mit der Bahn fahren macht zudem besonders viel Spaß und ermöglicht es viele spaßige Details zu entdecken.

Der Text besteht wieder aus kurzen Reimen und erinnert dadurch an das Original, beim Vorlesen habe ich allerdings einige Stellen als etwas holprig empfunden, hier finde ich das Original etwas stimmiger.

Etwas schade finde ich zudem, dass es sich hier nicht um ein Pappbilderbuch handelt, sondern um ein Bilderbuch mit dünnem Papier. Dies ermöglicht zwar durch die Größe des Buches detailliertere Illustrationen, doch denke ich, dass auch kleinere Kinder, die mit dünnen Seiten noch nicht so vorsichtig umgehen können, an diesem Buch Freude hätten.

Ich finde es aber wunderbar, wie die Bücher nun Generationen verbinden, wie unsere Kinder nun sowohl die moderne Geschichte rund um Henri und Jette, als auch das Vorbild kennenlernen und vergleichen können, während wir Erwachsenen an unsere eigene Kindheit erinnert werden.

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Veröffentlicht am 15.01.2026

Suchspaß für die ganze Familie

Sachen suchen: Besuch im Zoo
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Die Bücher der „Sachen Suchen“-Reihe gibt es schon seit vielen Jahren, sodass sich das ein oder andere Buch der Reihe in den meisten deutschen (Kleinkind-)Kinderzimmern wiederfindet.

Auch wir kennen ...

Die Bücher der „Sachen Suchen“-Reihe gibt es schon seit vielen Jahren, sodass sich das ein oder andere Buch der Reihe in den meisten deutschen (Kleinkind-)Kinderzimmern wiederfindet.

Auch wir kennen schon das ein- oder andere Buch der Reihe.
Auf 11 Doppelseiten (für ein Pappbilderbuch ist das erfreulich viel) begleiten wir Clara und ihre Familie in den Zoo. Von der Zookasse aus begleiten wir die Familie zu den verschiedenen Gehegen, legen eine Pause auf dem Spielplatz ein, beobachten Fische im Aquarium, sehen eine Pinguinfütterung und beenden den Tag schließlich bei der Futterküche.

Als Ergänzung zu den wimmeligen, kindgerecht gezeichneten Bildern, auf denen wir die Familie stets wiederfinden gibt es einen kindgerechten Text und ganz viele Suchaufträge, die die Kinder dazu anregen die Bilder nochmal genauer zu betrachten. Dadurch wird die Konzentration der Kinder gestärkt, es gibt kleine Erfolgserlebnisse und durch das Benennen der Gegenstände wird spielerisch der Wortschatz vergrößert.

Mir gefällt es gut, dass sich die Zeichnungen in Hinblick auf Diversität über die Jahre verbessert haben und nun vermehrt auch Kinder mit Behinderung, Schwarze Kinder und Personen mit Kopftuch abgebildet werden sowie verstärkt Rollenbilder aufgebrochen werden, auch wenn dieser Bereich immer noch weiter ausbaufähig ist.

Die ersten zwei Doppelseiten empfinde ich als etwas zu voll und dadurch als überwältigend für die ganz kleinen Leserinnen, bei den anderen ist die Detaildichte und die Größe der abgebildeten Szenen aber stimmiger.

Das Thema Zoo begeistert, trotz berechtigter Kritik, die meisten kleinen Leser
innen sehr und so stellt dieses Pappbilderbuch eine spaßige Möglichkeit dar, um interaktiv Tiere zu entdecken und spielerisch den Wortschatz zu erweitern!

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Veröffentlicht am 15.01.2026

Die Reihe wird zunehmend besser

Der Knochenbrecher (Ein Hunter-und-Garcia-Thriller 3)
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Nach den ersten zwei Bänden hatte ich Zweifel, ob ich die Reihe rund um Hunter und Garcia weiterverfolgen möchte, da ich die (recht brutalen) Fälle zwar interessant fand, aber mit den beiden Ermittlern ...

Nach den ersten zwei Bänden hatte ich Zweifel, ob ich die Reihe rund um Hunter und Garcia weiterverfolgen möchte, da ich die (recht brutalen) Fälle zwar interessant fand, aber mit den beiden Ermittlern recht wenig anfangen konnte. In diesem Band hatte ich das Gefühl, dass sie langsam etwas nahbarer werden und kann mir vorstellen, dass sich dies im Laufe der Reihe positiv entwickeln wird.

Der Fall selbst war wirklich spannend und hat am Ende ein schlüssiges Ende gefunden, wobei mich ein Ereignis auf den letzten Seiten gestört hat, welches kann ich aber nicht verraten ohne zu Spoilern.

Mir wurde die Reihe ursprünglich empfohlen, da ich brutalere Thriller, wie die von Karin Slaughter liebe. An dieses Niveau reichen die Bücher für mich bislang bei weitem nicht heran, ich bin aber gespannt, ob sich das in den folgenden Bänden noch ändert!

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Veröffentlicht am 15.01.2026

Knüpft gelungen an die Grundreihe an!

Tote Seelen singen nicht
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Ich habe über die Jahre hinweg die Grundreihe rund um Carl Mørck gelesen und für (meist) sehr gut befunden, war aber ehrlicherweise auch froh, dass sie ein Ende gefunden hat. Als ich gehört habe, dass ...

Ich habe über die Jahre hinweg die Grundreihe rund um Carl Mørck gelesen und für (meist) sehr gut befunden, war aber ehrlicherweise auch froh, dass sie ein Ende gefunden hat. Als ich gehört habe, dass es eine Fortsetzung unter Mitwirkung von zwei neuen Autorinnen geben soll, war ich zweigespalten, muss aber sagen, dass ich das Buch als sehr gelungen empfinde!

Während Carl nun als Schriftsteller arbeitet und sich weitgehend aus dem Betrieb rund um das Sonderdezernat Q zurückgezogen hat erhalten Assad und Rose bei ihrem neuen Fall Unterstützung von der französischen Ermittlerin Helena Henry. Dies hat ein wenig frischen Wind in die Geschichte gebracht und gleichzeitig auch die Basis für die neue Reihe geschaffen.

Der Fall selbst hat sich für uns Leser schon recht früh größtenteils erschlossen, da wir als Leser recht allwissend sind, aber die typische Atmosphäre der Reihe war trotz neuer Autorinnen gegeben. Vieles wurde neu geordnet und für die nächsten Bände vorbereitet, doch obwohl eigentlich klar war, wer der Täter ist und was der grobe Auslöser für die Verbrechen ist, hat es trotzdem Spaß gemacht die Geschichte zu verfolgen.

Trotz anfänglicher Zweifel werde ich an der Reihe dranbleiben und finde es erfrischend, das nun auch weibliche Impulse in die Reihe rund um das Sonderdezernat Q einfließen.

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Veröffentlicht am 15.01.2026

Bedürfnisorientierter Umgang mit der Aufregung vor einem großen Ereignis!

Morgen ist es soweit, Charlie!
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Charlie ist ungeduldig, vor Vorfreude auf das große Fest kribbelt es schon ins einem Bauch, doch bis dahin sind es noch drei Tage.
Statt zur Ruhe zu kommen, hüpft Charlier umher, dekoriert bereits das ...

Charlie ist ungeduldig, vor Vorfreude auf das große Fest kribbelt es schon ins einem Bauch, doch bis dahin sind es noch drei Tage.
Statt zur Ruhe zu kommen, hüpft Charlier umher, dekoriert bereits das Wohnzimmer und saust durch die Wohnung, doch das Gefühl geht nicht weg.

Wir kennen es alle aus unserer eigenen Kindheit und erleben es nun mit unseren eigenen Kindern: Die Aufregung auf besondere Ereignisse kann Kinder total aus dem Konzept bringen, körperliche Probleme, wie Bauch- oder Kopfschmerzen hervorrufen, zu Unruhe und Unkonzentriertheit führen und Eltern, ganz schön herausfordern.

Dieses Buch versucht diese Gefühle liebevoll darzustellen und zeigt bedürfnisorientiert auf, wie Bezugspersonen das Kind in den jeweiligen Situationen begleiten können.


Die Illustrationen sind bunt und machen durch kleine Hinweise und Details, die entdeckt werden können unheimlich Spaß und bei den Freund*innen von Charlie und seiner Familie wurde auf vielfältige Darstellung geachtet. Weder durch die Illustrationen noch durch den Namen wird angezeigt ob Charlie ein Junge oder Mädchen ist, sodass sich alle Kinder beim Lesen in die Hauptfigur hineinversetzen können.

Besonders schön finde ich auch, dass offen gelassen wird, welches Fest hier gefeiert wird. Da es Geschenke gibt könnte es ein Geburtstag sein, auf einer Seite ist aber auch eine Schultüte abgebildet und darüber hinaus ist die Mama von Charlie hochschwanger und auf der letzen Seite scheint das Kind auf der Welt zu sein.
Dadurch lässt sich das Buch für die verschiedensten Lebenssituationen einsetzen.

Insgesamt ist es ein wunderbares Buch, dass bei mir die Lust geweckt hat auch die anderen Bücher der Reihe zu entdecken!
Durch die zwei Leseebenen ist es zum einen ein Buch, in dem sich Kinder wiederfinden, gibt aber gleichzeitig Impulse für eine bedürfnisorientierte Begleitung!

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