Beste Zeiten
Beste ZeitenSickan ist eine Studentin und frisch für ihr Studium nach Stockholm gezogen. Sie verlässt ihre kleine Familie in der schwedeischen Provinz, geprägt von Mobbing in der Schule und distanzierten Eltern. In ...
Sickan ist eine Studentin und frisch für ihr Studium nach Stockholm gezogen. Sie verlässt ihre kleine Familie in der schwedeischen Provinz, geprägt von Mobbing in der Schule und distanzierten Eltern. In Stockholm eröffnen sich Sickan neue Freundschaften, die Liebe und Ausgehen mit Freund*Innen. Kurz gesagt: Sie verusucht sich selbst zu finden und neu zu erfinden. Beste Zeiten ist eine Coming-of-Age Geschichte über Identität, Freundschaft, Selbstzeifel und darüber zu entdecken wer man selber ist.
Jenny Mustard bekommt es hin eine Atmosphäre aufzubauen, die die Gefühlswelt von Sickan widerspiegeln. Unsicherheit, Aufbruch und gleichzeitig voller Prüfungen.
Sickan ist nicht perfekt und ringt viel mit Ängsten, Selbstzweifeln und Erwartungen und gerade dadurch wirkt sie nahbar und ehrlich. Sie ist oft widersprüchlich und versucht zu gefallen, will sich aber auch abgrenzen.
Themen wie Verlustangst, Identität, Zugehörigkeit und mentale Gesundheit werden nicht beschönigt dargestellt. Besonders wichtig: Wie stark das Bild, das andere von einem haben, das eigene Selbstbild beeinflusst.
Der Schreibstil ist fragmentisch, hat Sprünge in Zeit oder Gedanken die Sickans Gefühlswelt widerspiegeln.
Overall 4/5 Sternen für mich.