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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 31.03.2026

Nett für zwischendurch, aber eher durchschnittlich

39 Grad Mord
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„39 Grad Mord“ ist der neue Krimi der dänischen Autorin Jenny Lund Madsen. Im Mittelpunkt steht die Schriftstellerin Hannah Krause-Bendixen, die von ihrem Lektor nach Sizilien geschickt wird, um endlich ...

„39 Grad Mord“ ist der neue Krimi der dänischen Autorin Jenny Lund Madsen. Im Mittelpunkt steht die Schriftstellerin Hannah Krause-Bendixen, die von ihrem Lektor nach Sizilien geschickt wird, um endlich ihren zweiten Roman fertig zu schreiben. Stattdessen landet sie mitten in einer Mordermittlung bei 39 Grad im Schatten, Rotwein und Strandatmosphäre.
Die Idee ist des Romans hat mich zunächst angesprochen: eine etwas chaotische, liebeskummergeplagte Autorin als Ermittlerin, viel südländisches Flair und kurze Kapitel, die sich schnell lesen lassen. Die Kulisse auf Sizilien ist wirklich schön beschrieben, man spürt die Atmosphäre. Auch der Humor funktioniert an manchen Stellen ganz gut.
Leider nervt Hannah ziemlich. Ihr ständiger Alkoholkonsum und ihr Gejammer über die Schreibblockade ziehen sich. Die Nebenfiguren bleiben eher blass, und der Plot ist solide, aber nicht besonders originell. Man ahnt früh, in welche Richtung es geht, und die Auflösung am Ende ist eher mittelprächtig.
Insgesamt ein ganz nettes Sommerbuch für den Urlaub oder den Strand. Nicht schlecht, aber nicht herausragend. Für Fans von leichten Krimis mit viel Lokalkolorit reicht es, aber man vergisst es schnell wieder. Ich gebe 3 von 5 Sternen – ganz nett, mehr aber auch nicht.

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Veröffentlicht am 31.03.2026

Römische Fantasy mit Gladiatorensetting

We Who Will Die
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Spoilerfreie Rezension zu We who will die von Stacia Stark:
Rein optisch finde ich das Buch total ansprechend. Der Schutzumschlag und das Cover wirken düster und passt gut zum antiken, römischen Setting ...

Spoilerfreie Rezension zu We who will die von Stacia Stark:
Rein optisch finde ich das Buch total ansprechend. Der Schutzumschlag und das Cover wirken düster und passt gut zum antiken, römischen Setting der Geschichte. Der Farbschnitt ist auch wunderschön.

Zum Schreibstil: Der Schreibstil ist angenehm und leicht zu lesen. Das Buch wurde aus dem englischen ins deutsche Übersetzt und dies ist wirklich gut gelungen. Der Satzbau und die länge der Sätze ist angenehm und ich habe keine Übersetzungsfehler gefunden.

Die Charaktere: Sie waren wirklich authentisch beschrieben. Besonders in Arvelle konnte ich mich gut reinversetzen. Sie hat als älteste Schwester, die sich um ihre jüngeren Brüder kümmern muss, von denen einer todkrank ist, eine Menge Verantwortung zu schultern. Ihre Gedanken waren nachvollziehbar. Auch gut gefallen hat mir die Entwicklung der Beziehung zwischen ihr und dem Primus und Rorrik.

Der Inhalt: Dazu möchte ich gar nicht so viel schreiben, weil es Spoilern würde. Ich muss gestehen, anfangs fand ich es schwierig mich in der Welt und dem Magiesystem zurechtzufinden. Man wird mehr oder weniger Mitten ins Geschehen geworfen und bekommt keine ausführlichen Erklärungen wie es in anderen Fantasybüchern der Fall ist. Aber es lohnt sich weiterzulesen - wirklich! Es bleibt durchgehend spannend und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Ich wollte immer weiterlesen, gleichzeitig aber auch nicht, weil ich nicht wollte, dass das Buch endet. Absolute Leseempfehlung wenn euch die Thematik und die Tropes ansprechen.

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