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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.10.2025

3.5 ⭐️

Der Rausch des Blutes
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Mein Interesse an diesem Buch war von Anfang an geweckt, weil ich Vampirgeschichten einfach liebe. Jedoch fiel mir der Einstieg etwas schwer, da die ersten ~30% des Buches stellenweise kitschig wirkten ...

Mein Interesse an diesem Buch war von Anfang an geweckt, weil ich Vampirgeschichten einfach liebe. Jedoch fiel mir der Einstieg etwas schwer, da die ersten ~30% des Buches stellenweise kitschig wirkten und das Konzept der Prägung und der Akademie nicht ganz meinen Erwartungen entsprach. Ragnor, der mächtige und düstere Lord, handelte auf eine Weise, die ich nicht sofort nachvollziehen konnte.

Doch je weiter ich las, desto mehr zog mich die Geschichte in ihren Bann. Die Handlung nahm an Spannung zu, und besonders die Wendungen am Ende haben mich überrascht und mitgerissen. Die Autorin hat es geschafft, eine emotionale Tiefe zu schaffen, die mich bis zur letzten Seite fesselte.

Auch wenn der Anfang etwas holprig war, hat mich das Buch letztendlich überzeugt, und ich freue mich schon sehr auf Band 2. Als Fan von Vampirgeschichten war dieses Buch definitiv eine gute Wahl.

Ich gebe dem Buch 3.5 ⭐️!


Danke and NetGalley für das Rezensionsexemplar!

Veröffentlicht am 29.10.2025

1 bzw. 0 ⭐

The Deathless One
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Ein Buch, das optisch vielversprechend wirkt, inhaltlich aber enttäuscht. Die Charaktere verhalten sich unreif und nervig, der Dialog wirkt gekünstelt und die Handlung verliert schnell an Glaubwürdigkeit. ...

Ein Buch, das optisch vielversprechend wirkt, inhaltlich aber enttäuscht. Die Charaktere verhalten sich unreif und nervig, der Dialog wirkt gekünstelt und die Handlung verliert schnell an Glaubwürdigkeit. Besonders der angeblich jahrtausendealte Gott wirkt eher wie ein unsicherer Teenager, und die Protagonistin handelt oft unlogisch. Trotz schöner Aufmachung konnte mich die Geschichte weder emotional noch erzählerisch überzeugen – ich werde die Reihe nicht weiterlesen.

Veröffentlicht am 29.10.2025

3 ⭐

The North Wind – Reich aus Eis und Schatten (The Four Winds 1)
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Das Buch hatte definitiv Potenzial, konnte aber nicht vollends überzeugen. Die Grundidee einer „Die Schöne und das Biest“-Adaption war spannend, doch die Umsetzung ließ mich oft ratlos zurück.

Die Handlung ...

Das Buch hatte definitiv Potenzial, konnte aber nicht vollends überzeugen. Die Grundidee einer „Die Schöne und das Biest“-Adaption war spannend, doch die Umsetzung ließ mich oft ratlos zurück.

Die Handlung beginnt mit Wren, die von dem Nordwind Boreas aus ihrer ärmlichen Heimat entführt wird. Statt eines Opfers erwartet sie jedoch eine Ehe mit ihm – ein Arrangement, das durch ihren „königlichen“ Blutstatus begründet wird, welcher angeblich notwendig ist, um eine magische Barriere zu erneuern. Diese Erklärung bleibt jedoch vage und lässt viele Fragen offen. Warum genau braucht er Wren? Was hat es mit den anderen Frauen auf sich, die er zuvor „genommen“ hat? Diese Aspekte hätten tiefer ausgearbeitet werden können, um die Welt und die Handlung besser zu verankern.

Wren selbst ist eine komplexe, aber schwer greifbare Figur. Anfangs wirkt sie stark und entschlossen, doch im Laufe der Geschichte handelt sie oft widersprüchlich. Ihre Entwicklung, von einer jungen Frau, die sich aus ärmlichen Verhältnissen hochkämpfen musste, hin zu einer herrischen Person, die plötzlich Diener herumkommandiert, hat für mich nicht zusammengepasst. Ihre angebliche Härte wurde durch eine merkwürdige Besessenheit mit Kuchen konterkariert, was eher albern als sympathisch wirkte.

Die Beziehung zwischen Wren und Boreas fühlte sich von Anfang an unausgegoren an. Während Wren einen Großteil der Geschichte darauf beharrt, ihn zu hassen und sogar zu töten, entwickelt sich plötzlich eine Romanze zwischen ihnen. Diese Wendung kam ohne den nötigen Aufbau, sodass die Gefühle der beiden unglaubwürdig wirkten. Die romantischen Szenen, die wohl für Leidenschaft sorgen sollten, wirkten auf mich oft gezwungen und unpassend – besonders eine Szene in der Badewanne, die komplett überflüssig und absurd war.

Trotzdem gab es einige gelungene Momente. Die Welt, in der die Geschichte spielt, hatte interessante Ansätze, und es gab spannende Szenen, die mich für kurze Zeit fesseln konnten. Auch Boreas als Charakter hatte Potenzial, vor allem seine verletzliche Seite hätte stärker hervorgehoben werden können. Leider wurde das durch die schwache Dynamik zwischen ihm und Wren überschattet.

Insgesamt ist das Buch kein Totalausfall, aber auch kein Highlight. Es hat interessante Ansätze, scheitert jedoch daran, diese konsequent umzusetzen. Leserinnen und Leser, die romantische Fantasy mögen und nicht allzu viel Tiefe erwarten, könnten an der Geschichte mehr Gefallen finden als ich. Für mich war es eine nette, aber letztlich unbefriedigende Lektüre. Somit gebe ich das Buch 3 ⭐.

Danke an NetGalley für das Rezensionsexemplar!

Veröffentlicht am 29.10.2025

4 ⭐

The Monster and the Silence
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"The Monster and the Silence" ist ein intensiver Dark Romance Roman, der mit starken Emotionen, psychologischer Spannung und einer düsteren Atmosphäre überzeugt. Julia ist 25, finanziert ihr Studium selbst ...

"The Monster and the Silence" ist ein intensiver Dark Romance Roman, der mit starken Emotionen, psychologischer Spannung und einer düsteren Atmosphäre überzeugt. Julia ist 25, finanziert ihr Studium selbst und führt seit zwei Jahren eine Beziehung mit Chris. Doch ihr Alltag fühlt sich eher wie ein gemütlicher Netflix-Abend auf dem Sofa an als nach einer lebendigen Beziehung – bis ein Abend alles verändert.

Chris’ aggressives Verhalten eskaliert bei einem Date, und genau hier tritt Konstantin in Julias Leben: ein geheimnisvoller, dunkler Mann, der Gefahr, Kontrolle und Spannung ausstrahlt. Von der ersten Begegnung an ist klar, dass zwischen Julia und Konstantin eine intensive, explosive Dynamik entsteht. Stück für Stück versucht er, sie für sich zu gewinnen – mit einer Mischung aus Besitzanspruch, roher Anziehung und psychologischen Spielen.

Die Geschichte wechselt zwischen Julias und Konstantins Perspektive, was der Handlung deutlich mehr Tiefe verleiht. Man erlebt ihre Gefühle hautnah – Schmerz, Wut, Hass, Verlangen, aber auch zarte Momente, die die Charakteren menschlich machen. Julia entwickelt sich im Laufe der Handlung weiter, steht für sich selbst ein und zeigt Stärke, während Konstantin durch seine Vergangenheit und inneren Dämonen komplex und faszinierend bleibt.

Sarah Baines’ Schreibstil ist flüssig, fesselnd und emotional aufwühlend. Besonders gelungen ist die Balance zwischen intensiver Spannung und Momenten der Hingabe. Die Chemie zwischen Julia und Konstantin ist nahezu greifbar, und ihre Beziehung entwickelt sich auf eine Art, die sowohl schockiert als auch berührt.

Kleine Abzüge gibt es, weil einige Entwicklungen etwas vorhersehbar waren. Trotzdem liefert Baines eine packende, emotionale Geschichte, die Dark Romance Fans definitiv anspricht. Ich vergebe somit 4 ⭐.

Danke an die Autorin für das Rezensionsexemplar!

Veröffentlicht am 29.10.2025

2 ⭐

Darkest Emotion
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Der Schreibstil des Buches war anfangs etwas ungewohnt für mich, aber ich habe mich nach einer Weile gut eingelesen und konnte die Seiten dann schnell umblättern. Die Grundidee der Story fand ich spannend ...

Der Schreibstil des Buches war anfangs etwas ungewohnt für mich, aber ich habe mich nach einer Weile gut eingelesen und konnte die Seiten dann schnell umblättern. Die Grundidee der Story fand ich spannend und auch erfrischend anders, besonders da es mein erstes Buch der Autorin war. Obwohl es nicht mein erstes Dark Romance-Buch war, hatte ich trotzdem gehofft, dass es mich emotional packt.

Leider konnte mich die Geschichte insgesamt nicht wirklich überzeugen. Die Charaktere mochte ich nicht besonders, und ich konnte mich nicht wirklich mit ihnen anfreunden. Ihre Handlungen waren oft schwer nachvollziehbar und das ständige Hin und Her hat mich irgendwann eher gestört, anstatt Spannung zu erzeugen.

Zudem gab es viele Elemente, die ziemlich vorhersehbar waren, und ich hatte oft das Gefühl, dass die Story nicht viel Tiefe hatte. Die Dynamik zwischen den Charakteren blieb für mich flach und ich konnte keine richtige emotionale Verbindung zu ihnen aufbauen.

Obwohl es einige interessante Ansätze gab, hat mich das Buch insgesamt enttäuscht. Es war für mich ein durchwachsenes Leseerlebnis, das zwar stellenweise unterhaltsam war, aber mir oft zu oberflächlich und zu dramatisch wirkte. Daher gebe ich das Buch 2 ⭐.

Danke an NetGalley für das Rezensionsexemplar!