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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.05.2022

Kristina Günak at its best

Mit dir ist alles schöner
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Zum Inhalt:
Franziska ist nach ihrem Umzug nach Hannover nie in ihr kleines Heimatdorf an der Ostsee zurückgekehrt, welches sie nach dem Tod ihrer Mutter verlassen hatte. Doch nun ist ihr Vater gestorben ...

Zum Inhalt:
Franziska ist nach ihrem Umzug nach Hannover nie in ihr kleines Heimatdorf an der Ostsee zurückgekehrt, welches sie nach dem Tod ihrer Mutter verlassen hatte. Doch nun ist ihr Vater gestorben und hat ihr einen Campingplatz hinterlassen, was sie dazu zwingt, zurückzukehren. Leider lässt sich ihr Plan des schnellen Verkaufs des Platzes nicht umsetzen, denn der Platz liegt zwar idyllisch, aber ist in einem maroden Zustand. Und dann sind da auch noch die Dauercamper, die nichts von Franziskas Plänen wissen ...

Meine Meinung:

Kristina Günak hat es wieder geschafft, dass ich von der ersten Seite an mitten in der Geschichte war. Dazu kommt, dass sie den Campingplatz quasi direkt vor dem inneren Auge der Leserschaft bildhaft entstehen lässt.

Neben der Hauptprotagonistin Franziska tummeln sich viele Nebencharaktere im Buch, die wundervoll herausgearbeitet sind. Diese gute Beobachtungsgabe hätte ich auch gern. Und irgendwie erkennt man an der einen oder anderen Stelle Wesenszüge aus dem eigenen Umfeld wieder.

Wie in den meisten Büchern der Autorin macht die Hauptfigur im Verlaufe der Geschichte eine persönliche Wandlung durch. Das wird behutsam und dadurch sehr glaubwürdig beschrieben.

Auch gehe ich davon aus, dass Kristina Günak diverse eigene Campingerfahrungen hat, denn sonst könnte sie nicht alles so authetisch beschreiben. Und ich weiß wovon ich rede, nach eigenen Campingerfahrungen (Zelt und Wohnwagen, Ausland und Dauerstellplatz – alles dabei gewesen).

Mein Lieblingszitat ist:
„Alles wurde besser, wenn man Lippenstift dazu trug."
Denn das passt zur Autorin, die ich noch nie ohne Lippenstift angetroffen habe.

Lediglich der Titel passt für mich nicht ganz zur Story.

Fazit: ein Wohlfühlroman, den ich nicht aus der Hand legen konnte, und für mich eines des besten Bücher von Kristina Günak

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  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Gefühl
Veröffentlicht am 14.05.2022

Die Geschichte bietet mehr als erwartet

Der Duke und die unbeugsame Witwe
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Zum Inhalt:
Der Duke of Elmsley genießt sein Leben als Junggeselle, braucht jedoch einen Erben.
Die Viscountess Daventry muss als junge Witwe erneut heiraten, wenn sie nicht will, dass man sie von ihrem ...

Zum Inhalt:
Der Duke of Elmsley genießt sein Leben als Junggeselle, braucht jedoch einen Erben.
Die Viscountess Daventry muss als junge Witwe erneut heiraten, wenn sie nicht will, dass man sie von ihrem Sohn trennt.
So erscheint eine arrangierte Ehe für beide das Beste zu sein. Doch dann kommen Gefühle ins Spiel ...

Meine Meinung:

In diesem Regency-Roman gibt es alles, was man dort erwartet: jede Menge Adelige, viele Bälle, schöne Kleider und viele Bedienstete. Da passt auch mein Lieblingszitat hervorragend:
„… Die Zeitung, die für ihn bereitlag, war frisch gebügelt, damit die Druckerschwärze nicht abfärbte. …“

Abgesehen davon war der Schreibstil erfrischend und die Geschichte bot mehr als ich erwartet hatte; nämlich ein wenig Aufregung durch kriminelle Handlungen.

Auch in diesem Buch hat mich wieder erschüttert, wie wenig Eigenständigkeit den Frauen zu dieser Zeit zugestanden wurde. Wenn sie nicht wohlwollende, männliche (!) Familienmitglieder um sich hatten, waren sie nicht mehr als Marionetten, an deren Fäden andere zogen.

Fazit: eine Liebesgeschichte, die sich langsam entwickelt und gleichzeitig das damalige Zeitbild gut widerspiegelt

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Veröffentlicht am 10.10.2020

Geht ans Herz

Unsere Jahre in Miller's Valley
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Zum Inhalt lt. Klappentext:
Seit Generationen leben die Millers in Miller‘s Valley. Doch jetzt soll das Tal geflutet werden, und die elfjährige Mimi wächst in dem Wissen auf, dass der Ort, den sie Heimat ...

Zum Inhalt lt. Klappentext:
Seit Generationen leben die Millers in Miller‘s Valley. Doch jetzt soll das Tal geflutet werden, und die elfjährige Mimi wächst in dem Wissen auf, dass der Ort, den sie Heimat nennt, nicht mehr lange existieren wird. Während die Dorfgemeinschaft noch gegen die drohende Veränderung ankämpft, muss Mimi den Mut finden, ihren eigenen Weg zu gehen.

Meine Meinung:

Der Klappentext wird m.E. dem Inhalt nicht gerecht und hätte mich in der Buchhandlung ganz sicher nicht dazu gebracht, mich näher mit dem Buch zu befassen. Doch dann hätte ich etwas verpasst.

Die Autorin erzählt hier eine Geschichte, die irgendwie unspektakulär ist, aber in ihrer Einfachheit doch berührt. Es ist eigentlich „nur“ die Beschreibung einer Familie und ihrem Leben in einem kleinen Ort. Aber mich hat sie dennoch gefesselt – oder vielleicht gerade deswegen?

Obwohl alles aus der Perspektive von Mimi erzählt wird, schafft es die Autorin, mir als Leser vielfältige Eindrücke der Beziehungen von Familie und Freunden zu vermitteln.
Mir hat auch sehr gefallen, wie in kleinen, unbedeutenden Nebensätzen Einblicke in Mimis Leben gegeben werden, ohne dass sie selbst davon berichtet.

Am Ende sind nicht alle offenen Fragen geklärt; aber komischerweise hat mich das in diesem Buch nicht gestört. Im „echten“ Leben klärt sich schließlich auch nicht alles auf.

Fazit: ein unaufgeregtes Buch, welches bei mir aber noch nachhallen wird

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Veröffentlicht am 06.08.2020

Gelungen

Remember Me – Tödliche Vergangenheit
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Zum Inhalt:
Jubilee Harper hat vor vielen Jahren einen schweren Fehler begangen und lebt nun zurückgezogen unter anderem Namen in New York. Gerade als sie beginnt, sich dem Leben und ihrem neuen Nachbarn ...

Zum Inhalt:
Jubilee Harper hat vor vielen Jahren einen schweren Fehler begangen und lebt nun zurückgezogen unter anderem Namen in New York. Gerade als sie beginnt, sich dem Leben und ihrem neuen Nachbarn ein wenig zu öffnen, holt ihre Vergangenheit sie wieder ein ...


Meine Meinung:

Das Cover liegt zwar im aktuellen Trend, hat für mich aber keinerlei Beziehung zur Story.

Der Schreibstil der Autorin hat es mir einfach gemacht, flüssig durch die Geschichte zu kommen. Der Spannungsbogen wird gut aufgebaut, da man als Leser erst nach und nach erfährt, was in der Vergangenheit der Protagonistin wirklich passiert ist. Auch sind die Ängste der Hauptperson sehr realistisch beschrieben und ich konnte diese gut nachempfinden.

Das Setting in dem New Yorker Apartment passt gut zur Story, auch wenn es ein wenig an andere Bücher oder Filme erinnert. Doch das schmälert das Lesevergnügen nicht, wenn ich auch im letzten Drittel eine Ahnung hatte, wie das Ganze ausgehen könnte.

Fazit: eine gelungene Mischung aus Psychothriller und Lovestory

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Veröffentlicht am 02.06.2020

Leichte Sommerlektüre

Ein Sommer voller Schmetterlinge
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Zum Inhalt:
Eine Bar in Spanien zu betreiben, ist der große Traum von Beti. Doch als dieser wahr zu werden scheint, wird sie von ihrem Verlobten mitsamt ihrem Startkapital verlassen. Notgedrungen sucht ...

Zum Inhalt:
Eine Bar in Spanien zu betreiben, ist der große Traum von Beti. Doch als dieser wahr zu werden scheint, wird sie von ihrem Verlobten mitsamt ihrem Startkapital verlassen. Notgedrungen sucht sie sich eine Arbeit vor Ort und landet auf der Kirschfarm von Antonio, der jedoch ein echter Stinkstiefel zu sein scheint …

Meine Meinung:

Der Originaltitel „ Sunset over the Cherry Orchard“ passt für meinen Geschmack wesentlich besser zum Buch als der deutsche. Denn zum einen spielen Schmetterlinge in der Geschichte keine Rolle und zum anderen suggeriert der deutsche Titel eine seichtere Story als sie ist. Obwohl es eine sommerliche Liebesgeschichte ist, werden doch Problemfelder angesprochen, über die ein wenig tiefer gehendes Nachdenken sinnvoll erscheint.

Der Schreibstil hat es mir leicht gemacht, flüssig durch die Seiten zu fliegen.

Die Charaktere sind durchweg sehr prägnant, wenn auch stellenweise ein wenig überzeichnet, dargestellt. Aber genau dadurch entwickelt der Leser schnell Sympathie bzw. Antipathie.

Spanische Gepflogenheiten finden ebenso ihren Platz in der Story wie auch Landschaftsbeschreibungen. Die letztgenannten waren für mich persönlich jedoch ein wenig zu viel.

Fazit: ein sommerlicher Liebesroman, der nicht kitschig war

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