Profilbild von selene9991

selene9991

aktives Lesejury-Mitglied
offline

selene9991 ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit selene9991 über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.06.2019

Tolle Idee, leider schwach umgesetzt

THINK - Sie wissen, was du denkst! - Folge 1
0

Klappentext:
Los Angeles, die Stadt der Träume: Kathy "Think" Lipinski ist eine brillante Psychotherapeutin. Doch sie hat mit inneren Dämonen zu kämpfen, denn bei ihrem letzten Patienten beging sie einen ...

Klappentext:
Los Angeles, die Stadt der Träume: Kathy "Think" Lipinski ist eine brillante Psychotherapeutin. Doch sie hat mit inneren Dämonen zu kämpfen, denn bei ihrem letzten Patienten beging sie einen schweren Fehler. Jetzt arbeitet sie als Bewährungshelferin. Der Job scheint wie für Think gemacht. Denn eine ebenso bahnbrechende wie umstrittene neue Technologie ermöglicht es der Regierung, die Gedanken von Straftätern auf Bewährung zu überwachen. 
Think kann dadurch die Gedanken ihrer "Schützlinge" in ihrem Kopf hören. Aber während sich der Konflikt um die neue Technologie immer weiter zuspitzt, muss sich Think fragen, wem sie noch vertrauen kann - sich selbst eingeschlossen ...

Über diese Folge:
Think erhält einen neuen Fall: ein Kleinkrimineller namens Clay, der nach der Entlassung bei seiner Schwester unterkommt. Bald wird diese ermordet aufgefunden - und Clay ist flüchtig. Doch Think weiß: Er hält sich für unschuldig. Sie muss nicht nur ihn, sondern auch den wahren Täter finden. Oder ist es möglich, einen Mord zu begehen, ohne daran zu denken?


Meine Meinung:
Mich hat dieses Thema sofort angesprochen und ich hatte einen spannenden Thriller erwartet. Doch ich muss gestehen, dass mich die Geschichte zunächst ein wenig ratlos zurückgelassen hat. Vor allem mit den ersten Kapiteln hatte ich meine Schwierigkeiten. Der Schreibstil war mir einfach zu sprunghaft. Es hat mich inhaltlich und manchmal auch zeitlich etwas verwirrt. Zudem kamen v.a. zu Beginn viele Fremdwörter vor, was es auch nicht gerade einfacher machte. Der Lesefluss wurde im Verlauf zwar etwas besser, allerdings muss ich gestehen, dass ich mit dem Schreibstil einfach nicht warm wurde. Dasselbe gilt für die Charaktere. Sie kamen mir alle zu oberflächlich rüber. So wurde mir die Protagonistin selbst im Laufe des Buches überhaupt nicht sympathisch. Einzig in Clay konnte ich mich ein bisschen hineinversetzten, da seine Handlungen für mich als einzige nachvollziehbar waren. Die beiden anderen Probanden blieben oberflächlich und trivial und für die ganze Geschichte auch irrelevant. Auch der Mord und das Motiv hinterließen bei mir große Fragezeichen. Trotz einer Erklärung im Buch war es mir leider nicht schlüssig. Ich finde es sehr schade. Bei dem Thema war definitiv mehr drin. Meine Serie wird es wohl nicht werden.

Veröffentlicht am 01.06.2019

Tolle Urlaubslektüre

Sommerzauber auf der kleinen Insel
1

Klappentext:

Küstenzauber in Dänemark

Britta, 30, Single, hat ihr Leben im Griff. Sie arbeitet erfolgreich in der Tourismusbranche. Ihr neuestes Projekt: Sie soll zusammen mit einem Kollegen nach Dänemark ...

Klappentext:

Küstenzauber in Dänemark

Britta, 30, Single, hat ihr Leben im Griff. Sie arbeitet erfolgreich in der Tourismusbranche. Ihr neuestes Projekt: Sie soll zusammen mit einem Kollegen nach Dänemark auf die Insel Læsø fahren, um dort ein Feriendorf zu planen. Die Insel ist für Britta ein besonderes Ziel, stammt doch ihr bereits verstorbener Vater von dort, den sie nie kennengelernt hat. Doch sie muss feststellen, dass ihre Mutter sie die ganzen Jahre über belogen hat. Denn plötzlich ist die ordentliche und strukturierte Britta Teil einer liebenswert chaotischen dänischen Familie. Und damit nicht genug: Auch der sympathische Schreiner Jan Ole stellt Brittas bisheriges Leben ganz schön auf den Kopf. 

Ein heiterer Urlaubsroman, der ans Herz geht. Der neue Roman der Erfolgsautorin von "Das kleine Café an der Mühle". eBooks von beHEARTBEAT - Herzklopfen garantiert.

Meine Meinung:

Der Titel und das Cover sprachen mich sofort an und versprachen mir eine unterhaltsame Urlaubslektüre.

Ich kann direkt sagen: ich wurde nicht enttäuscht. Die Geschichte ist sehr interessant geschrieben und man kann sich gut in Britta als Protagonistin hineinversetzen. Besonders schön fand ich, dass immer wieder verschiedene Lebensweisheiten („Du musst schon selbst Konfetti in dein Leben pusten“) eingestreut wurden. Das Zusammentreffen mit Brittas dänischen Familie ging mir anfangs allerdings etwas zu schnell und es war mir fast schon ein wenig zu kitschig. Außerdem hätte ich mir gewünscht, dass der Teil mit ihrer Firma und ihren (Ex-)Kollegen zum Ende hin noch etwas ausgeweitet würde. Trotzdem sind meiner Meinung nach alle Charaktere authentisch und nachvollziehbar in ihren Handlungen beschrieben.
Insgesamt ist es eine tolle Sommerlektüre zum Entspannen, die ich (vor allem als Urlaubslektüre) wärmstens empfehlen kann.

Veröffentlicht am 02.03.2019

absolute Leseempfehlung

Psychospiel
0

Klappentext:

Töte - oder werde selbst getötet!

Emma Mendel wird zu einer Geiselnahme gerufen. Als sie am Tatort eintrifft, erschießt der Geiselnehmer zwei Frauen und flieht. Die Kommissarin ist schockiert: ...

Klappentext:

Töte - oder werde selbst getötet!

Emma Mendel wird zu einer Geiselnahme gerufen. Als sie am Tatort eintrifft, erschießt der Geiselnehmer zwei Frauen und flieht. Die Kommissarin ist schockiert: Der Killer hat offenbar nur darauf gewartet, die Frauen vor ihren Augen zu töten.
Emma will den Killer zur Strecke bringen. Und nur einer kann sie dabei unterstützen: Ben Mendel - ihr Noch-Ehemann und der Vater ihrer beiden Kinder. Die beiden waren mal das perfekte Paar, privat und bei der Polizei. Bis Emma alles zerstört hat. Doch nun braucht sie Bens Hilfe. Denn sie ahnt, dass sie längst selbst eine Spielfigur im Plan dieses eiskalten Serienmörders ist. Emmas Suche wird zu einem Wettlauf gegen die Zeit, in dem der Killer ihr stets einen tödlichen Schritt voraus ist ...

Meine Meinung:

Der Thriller ist flüssig und spannend geschrieben. Der Spannungsbogen wird kontinuierlich aufrecht erhalten. Dabei werden auch immer wieder falsche Fährten gelegt, so dass das Ende schon ein wenig überraschend ist.

Die Handlung an sich fand ich sehr schlüssig und logisch aufgebaut und vor allem die Morde sind sehr detailreich beschrieben. Die Story scheint in meinen Augen auch nicht unrealistisch und regt zugleich zum Nachdenken über die eigenen Online-Aktivitäten an.

Die Geschichte wird kapitelweise aus der Sicht verschiedener Personen geschrieben und somit mehrere (zunächst scheinbar nicht zusammenhängende) Handlungsstränge aufgebaut, die am Ende im Finale zusammenführen. Ich mag das sehr gerne, da man sich so besser in die verschiedenen Charaktere hineinversetzen kann. Vor allem Emma und Ben als Protagonisten waren sehr authentisch und auch sympatisch beschrieben. Man konnte ihre Art und Weise zu Handeln gut nachvollziehen.

Das Buch hat mich gut unterhalten und ich spreche eine absolute Leseempfehlung aus.

Veröffentlicht am 20.05.2018

Seichte Sommerlektüre

Ein halbes Jahr zum Glück
0

Klappentext:
Die frisch geschiedene Markie Bryant zieht mit ihrem Sohn Jesse in einen heruntergekommenen Vorort. Hier will sie sich vor der Welt verkriechen, aber sie hat die Rechnung ohne ihre neue Nachbarin ...

Klappentext:
Die frisch geschiedene Markie Bryant zieht mit ihrem Sohn Jesse in einen heruntergekommenen Vorort. Hier will sie sich vor der Welt verkriechen, aber sie hat die Rechnung ohne ihre neue Nachbarin gemacht: Die resolute Mrs Saint erklärt es zu ihrer Mission, Markie aus ihrem Schneckenhaus zu holen.

Diese wehrt sich mit Händen und Füßen gegen Mrs Saints Einmischungen. Doch schließlich muss sie zugeben, dass die Maßnahmen ihrer Nachbarin tatsächlich helfen. Und dann kommt der Tag, an dem Mrs Saint auf einmal Markies Hilfe braucht.

Meine Meinung:
Ich muss gestehen, dass ich etwas Schwierigkeiten habe dieses Buch zu bewerten. Der Schreibstil ist solide, aber die Charaktere haben es mir nicht leicht gemacht. Nur Mrs. Saint wirkte auf mich wirklich authentisch. Besonders Markie – die Protagonistin – fand ich eher unsympathisch und auch bei der Erziehung ihres Sohnes unverantwortlich.
Die Geschichte selbst plätscherte nur vor sich hin, aber ich muss auch sagen, dass man am Ende fürs Durchhalten belohnt wird, indem so einige Geheimnisse aufgedeckt werden.
Wer allerdings eine tiefsinnigere Lektüre erwartet wird enttäuscht. Ich würde es als seichte Sommerlektüre für die kurzweilige Unterhaltung bewerten.

Veröffentlicht am 06.05.2018

Guter Psychothriller

Das Böse in deinen Augen
0

Klappentext:

Niemand hat Angst vor einem kleinen Mädchen, oder doch?

Als die Kinderpsychologin Imogen Reid den Fall der elfjährigen Ellie Atkinson übernimmt, weigert sie sich, den seltsamen Gerüchten ...

Klappentext:

Niemand hat Angst vor einem kleinen Mädchen, oder doch?

Als die Kinderpsychologin Imogen Reid den Fall der elfjährigen Ellie Atkinson übernimmt, weigert sie sich, den seltsamen Gerüchten um das Mädchen zu glauben. Ellie sei gefährlich, so heißt es. Wenn sie wütend wird, passieren schreckliche Dinge. Imogen hingegen sieht nur ein zutiefst verstörtes Kind, das seine Familie bei einem Brand verloren hat und ihre Hilfe benötigt. Doch je näher sie Ellie kommt, desto merkwürdiger erscheint ihr das Mädchen. Dann erleidet auch Imogen einen schrecklichen Verlust - und sie fürchtet, dass es ein Fehler war, Ellie zu vertrauen -

Jenny Blackhurst schreibt Psychologische Spannung mit Gänsehauteffekt.

Meine Meinung:

Der Schreibstil ist flüssig und spannend. Es lässt sich sehr leicht lesen. Die Geschichte wird wechselnd aus der Perspektive von Imogen und von Ellie erzählt. Das mag ich sehr gerne, da man sich viel besser in die Charaktere hineinversetzen kann.
Leider war mir Imogen trotzdem nicht besonders sympathisch. Als Kinderpsychologin sollte sie eigentlich wissen wie sie mit den Kindern umgehen sollte. Und ihr Verhalten gegenüber ihrem Mann kann ich gar nicht nachvollziehen. Vor allem letzteres machte sie für mich sehr unsympathisch.
Ellie hingegen tat mir eigentlich nur leid. Ich fand sie zwar auch etwas seltsam, aber was die anderen Kinder ihr angetan haben, war einfach nur grausam.
Ich muss allerdings sagen, dass ich sehr lange nicht dahiner kam, was hinter den ganzen Ereignissen steckte und es für mich somit auch sehr überraschend war.
Auch wenn noch einige Fragen offen blieben, war ich mit dem Ausgang zufrieden. Ich habe mich gut unterhalten gefühlt.