Nachdem wir den kleinen roten Panda jetzt eine Weile zuhause haben, habe ich einige Pros und ein Contra.
Was mir sehr gut gefällt, ist die Atmosphäre die das Buch schafft. Es ist unglaublich ruhig geschrieben ...
Nachdem wir den kleinen roten Panda jetzt eine Weile zuhause haben, habe ich einige Pros und ein Contra.
Was mir sehr gut gefällt, ist die Atmosphäre die das Buch schafft. Es ist unglaublich ruhig geschrieben und sehr entspannend zum Vorlesen. Der kleine Panda geht von Tier zu Tier und lernt ganz aufmerksam über sich selbst, seinen Körper, die Welt und alles zu beobachten.
Ein ruhiges, entspannendes und wirklich zauberhaftes Kinderbuch. Ich als Mama lese es undlaublich gerne vor. Auch die Illustrationen finde ich wunderschön gemalt. Passend zum Buch wieder mit sehr ruhigen Farben aber trotzdem bunt und kinderfreundlich.
Jetzt zum Contra. Meine Lesemäuse sind leider nicht die grössten Fans vom Buch und greifen nicht sehr oft danach. Den Kindern ist es wohl etwas zu wenig actionreich, auch wenn genau dass das ist, was das Buch ausmacht. Vielleicht liegt es auch daran, dass es nicht allzuviel Handlung gibt, sondern die einzelnen Seiten eher wie eine Aufzählung für die verschiedenen Sinne und Wahrnehmungen wirken.
Alles in allem ein wunderschönes Kinderbuch, das aber wohl nicht für jedes Kind geeignet ist.
Wir lieben die Neinhorn-Buchreihe und da musste das kleine ABC Büchlein natürlich auch mit in die Reihe. Trotz anfänglicher Überraschung über die Grösse des Buches (es ist wirklich sehr klein. Nach den ...
Wir lieben die Neinhorn-Buchreihe und da musste das kleine ABC Büchlein natürlich auch mit in die Reihe. Trotz anfänglicher Überraschung über die Grösse des Buches (es ist wirklich sehr klein. Nach den anderen Neinhorn-Büchern hätte ich mit einem ähnlichem Format gerechnet), muss ich sagen das es das kleine Buch wirklich wert ist.
Meine Zwerge lieben dieses kleine Buch und es wird bei uns fast täglich gelesen. Vor allem mein Leseanfänger liebt es und liest es sogar selbstständig. Und das will etwas heissen, den die klassischen Erstlesebücher greift er alleine nicht an.
Sie sind unglaublich kreativ und humorvoll und die illustrationen sehr schön, bunt und witzig.
Wegen der Rechtschreibung mache ich mir bei meinem Erstleser überhaupt keine Sorgen. Wir haben das beim gemeinsamen ersten Lesen besprochen und er spricht "Bibber" und "Lahma" entsprechend aus, sodass es nicht nach dem richtigen Wort "Lama" klingt. Worauf ich beim ersten gemeinsamen Lesen geachtet habe, damit es hier nicht zu "falschem Lernen" kommt.
Wir geniessen dieses lustige kleine Büchlein. Ich würde es aber am anfang mit den Kids immer gemeinsam lesen, um auf die korrekte Schreibweise aufmerksam zu machen.
Lower Whilby mit Dex und Nore ist ein richtiger Wohlfühlort. Ich mag das Setting und ganz besonders mag ich, dass Dex Musiker ist. Auch wenn seine Karriere holprig war, merkt man seine Leidenschaft, vor ...
Lower Whilby mit Dex und Nore ist ein richtiger Wohlfühlort. Ich mag das Setting und ganz besonders mag ich, dass Dex Musiker ist. Auch wenn seine Karriere holprig war, merkt man seine Leidenschaft, vor allem fürs Schlagzeug. Ich mochte Dex beim Lesen wirklich sehr gerne. Er ist authentisch, ehrlich, leidenschaftlich und hat das Herz am richtigen Fleck. Für mich war dieser Charakter das Highlight des Buches.
Nore und vor allem ihre Entwicklung wirken auch sehr authentisch, wenn ich mit ihr auch nicht zu hundert Prozent warm werden konnte. Sie ist mir für eine Protagonistin einfach zu ruhig, zurückhaltend und unsicher. Ich bin ein Fan von starken, spontanen und selbstbewussten Frauen, aber das ist wohl Geschmacksache.
Nachdem die ersten Seiten etwas langsam begonnen haben, konnte ich das Buch spätestens ab dem Zeitpunkt, ab dem es mehr Kommunikation und Zweisamkeit zwischen Dex und Nore gab, nicht mehr aus der Hand legen. Die Dialoge zwischen den Zwei sind sehr humorvoll und unterhaltsam und allgemein wirkt ihre Geschichte und wie sich ihre Beziehung entwickelt sehr realistisch und echt. Es gibt so gut wie kein Drama und nur kleine eher realistische Problemchen. Eben ein richtiges gemütliches Wohlfühlbuch, dass mit humorvollen Dialogen und einem ganz tollem Schreibstil überzeugt. Perfekt für alle Romance-Fans und für ein gemütliches Buch zwischendurch. Ganz ohne Drama, dafür mit ganz viel Ruhe und süssen Momenten.
Diebe und düstere Aufgaben / tödliche Games als Unterhaltungsprogramm für die obere Schicht. Dieses Buch beinhaltet ganz tolle Tropes und von Seite eins weg ist es düster und sehr spannend.
Zara und vor ...
Diebe und düstere Aufgaben / tödliche Games als Unterhaltungsprogramm für die obere Schicht. Dieses Buch beinhaltet ganz tolle Tropes und von Seite eins weg ist es düster und sehr spannend.
Zara und vor allem Crane mochte ich von anfang an sehr gerne. Vor allem Zara ist eine sehr nahbare Heldin, die durchaus ihre Fehler hat, was sie sehr sympatisch als Charakter macht. Crane kein rettender Held im klassischen Sinn, was ihn ganz spannend, wenn auch etwas unnahbarer und geheimnisvoller macht.
Etwas verwirrend finde ich das Magie-Konzept und warum vor allem im ersten Drittel nicht wirklich darauf eingegangen wird. Man erfährt zwar nebenbei das ein oder andere aber wirklich Anwendung findet die Magie weder durch Zara noch durch Crane. Im Nachhinein frage ich mich, ob einige Szenen nicht anders ablaufen hätten können, mit Magie und warum das nicht so war. Das lässt mich als Leser etwas verwirrt zurück und macht die magische Welt etwas schwer greifbar für mich.
Nachdem das Buch und insbesondere die Aufgaben an sich aber sehr spannend waren, hätte ich mir einen grossen spannenden Twist am Ende gewünscht. Der blieb leider aus, was das Buch ein kleines bisschen vorhersehbar macht.
Was mir gut gefallen hat, sind die Kapitel aus wechselnder Sicht. Der direkte Einblick in Cranes Gedanken hat der Geschichte sehr viel gegeben und auch die paar Kapitel der Nebencharaktere fand ich super.
Alles in allem ein solider, spannender Auftakt. Auch wenn das Buch kein Highlight für mich war, habe ich das Lesen trotz der paar Schwächen genossen. Etwas mehr Einsicht und vor allem Anwendung der Magie hätte dem Worldbuilding meiner Meinung nach aber gut getan und vieles verständlicher gemacht.
Mer, Lee, Stark und Anassa... Leider hatte ich aufgrund des Vergleichs mit Fourth Wing sehr grosse Erwartungen, die das Buch für mich nicht erfüllen konnte.
Obwohl es so viele Seiten hat, hat man meiner ...
Mer, Lee, Stark und Anassa... Leider hatte ich aufgrund des Vergleichs mit Fourth Wing sehr grosse Erwartungen, die das Buch für mich nicht erfüllen konnte.
Obwohl es so viele Seiten hat, hat man meiner Meinung nach viel zu wenig über die Welt / die Magie / die Siphone bzw Vampire und die Wölfte selbst erfahren. Auch der Romance Teil hat mich mehr frustriert als mitgerissen.
Ich bin ein riesengrosser Fan vom "Ausbildungs"-Konzept und der Idee mit den Schattenwölfen und dieser einmaligen Verbindung zwischen Mensch und Wolf. Die Wölfe waren von anfang an das Highlight dieses Buches für mich.
Leider wurde ich weder mit dem Schreibstil, noch mit den meisten Charakteren richtig warm.
Zuerst zum Schreibstil. Obwohl es zwischendurch viele spannende Szenen gab, wechselten sich diese leider mit ziemlichen Längen ab. Für meinen Geschmack gab es zu viele langatmige Teile, die für die Geschichte nicht wichtig waren und sie nur umsonst in die Länge gezogen haben. Auch Wiederholungen über ihre Gefühlslage und Gedanken waren mir zu häufig. Auch einzelne schlecht durchdachte Sätze haben mich sehr gestört wie zum Beispiel - in einem Satz tobt ein gewaltiger Schneesturm und Mer kann nichts mehr sehen und zehn Wörter später steht, dass sie Stark in die Augen blicken konnte weil sich der ach so Schlimme Sturm genau in dem Moment für ganz kurze Zeit gelegt hat.... nicht wirklich durchdacht. Auch wenn es ein Debüt-Roman ist, sind manche Szenen und Sätze für mich einfach schlecht durchdacht und extrem holprig geschrieben. Für meinen Geschmack ging es auch einfach nicht schnell genug voran und es passierte zu wenig.
Die Geschichte ist auch unglaublich vorhersehbar. Vor allem das Ende von Lee konnte ich schon sehr früh erahnen, was mich vor allem in den spicy Szenen sehr gestört hat, da es durch die Vorahnung die ich hatte keine richtige "Liebesgeschichte" mehr für mich war und ich Lee grundsätzlich nicht ausstehen konnte. Am liebsten hätte ich Mer durch das Buch angeschrien, um sie in die richtige Richtung zu lenken.
Stark hingegen... Mysteriös, morally grey, von Vorne bis Hinten voll mit Tropes nach meinem Geschmack. Die Szenen mit ihm habe ich genossen, aber leider leider wurde uns nicht sehr viel von ihm gegeben. Ich wünschte dieser Teil hätte sich schon nach der Hälfte des Buches geändert, da man ja schon so früh das Gefühl hatte, wer wirklich End Game ist! Ich denke, man hätte hier in Sachen Herzklopfen und Bauchkribbeln sehr viel mehr rausholen können, so war es von den Charakteren her eher Ärger als Vergnügen.
Lieber hätte ich weniger spicy Szenen mit dem Falschen Charakter und dafür mehr slow burn und Bauchkribbeln mit dem Richtigen.
Alles in allem muss ich sagen eine tolle Grundidee, die Schattenwölfe sind einfach fantastisch aber die Umsetzung ist leider nichts für mich. Zu viele langatmige Teile, viel zu vorhersehbar, eine Liebesgeschichte, die mehr Frust als Bauchkribbeln bringt und mit Stark ein Charakter, der so viel zu bieten gehabt hätte aber leider wurde sein Potential ziemlich unterdrückt.
Von mir 3 Sterne für die Schattenwölfe und Stark, die trotz kleiner Bühne im Buch sehr grossen Eindruck hinterlassen haben.