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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.11.2018

Das Liebes- und Partyleben der Studenten

Dance. Love. Learn. Repeat.
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Das Buch erzählt das erste Semester auf dem College von York, abwechselnd in der Ich-Perspektive von Phoebe und Luke geschrieben.

Phoebe ist schon seit der 7. Klasse in Luke verknallt, dieser ist schon ...

Das Buch erzählt das erste Semester auf dem College von York, abwechselnd in der Ich-Perspektive von Phoebe und Luke geschrieben.

Phoebe ist schon seit der 7. Klasse in Luke verknallt, dieser ist schon länger mit seiner Freundin Abbey zusammen. Auf dem College begegnen sie sich wieder. Dabei versuchen beide mit unterschiedlichen Erfolgen, Freunde am College zu finden, was vor allem in der Orientierungswoche, die nur aus Partys und Saufen zu bestehen scheint, gelingt.

Luke und Phoebe kommen sich näher, aber immer wieder kommen auch andere Flirts dazwischen, und es kommt zu vielen Missverständnissen.

Das Buch ist teilweise ganz lustig geschrieben und leicht zu lesen, allerdings gibt es auch viele schlechtere Sachen, so wie die Galerie der Schande und die vielen Alkohol-Exzesse. Trotzdem würde mich interessieren, wie die Geschichte der beiden weiter geht. Immerhin hat die Autorin nur über das erste Semester geschrieben, dem ja noch einige folgen werden.

Veröffentlicht am 20.11.2018

Eine schöne Geschichte über Leben und Tod

Vielleicht tanzen wir morgen
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Die Hauptperson der Geschichte ist Mascha, die ihren kleinen Sohn verloren hat. Das einzige Gefühl, dass sie empfindet, ist die Temperatur in dem Becken des Freibads, wo sie so lange wie möglich mit dem ...

Die Hauptperson der Geschichte ist Mascha, die ihren kleinen Sohn verloren hat. Das einzige Gefühl, dass sie empfindet, ist die Temperatur in dem Becken des Freibads, wo sie so lange wie möglich mit dem Kopf unter Wasser bleibt. Außerdem geht sie mit ihrem Hund Haizum immer auf dem Friedhof spazieren. Der einzige Freund, den sie hat, idt Edward, der ihr auch nach dem Tod ihres Sohnes immer zur Seite steht. Doch durch ihre Friedhofsspaziergänge und das Freibad lernt sie neue Freunde kennen.

In die Geschichte werden immer kurze Abschnitte aus Alices Leben eingebracht, die ihren Sohn Matthew alleine erzieht.

Die Geschichte ist sehr bewegend, und es ist schön zu sehen, wie Macha aus ihrer Trauer heraus findet und Spaß am Leben bekommt. Das Cover ist sehr schön gestaltet, allerdings passt der Titel nicht zur Geschichte. Das Ende hätte die Autorin ruhig etwas ausschmücken können, es wurde leider ein finde ich wichtiger Abschnitt ausgelassen.

Veröffentlicht am 13.11.2018

Ein Toter und viele Verdächtige

Der Mann am Grund
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Der Krimi von Iva Prochazkova liefert sehr viel Spannung.

Die Vorgeschichte ist ein kleiner Junge, der durch einen tragischen Unfall ums Leben kommt. Der weitere Verlauf geschieht 10 Jahre später: Ein ...

Der Krimi von Iva Prochazkova liefert sehr viel Spannung.

Die Vorgeschichte ist ein kleiner Junge, der durch einen tragischen Unfall ums Leben kommt. Der weitere Verlauf geschieht 10 Jahre später: Ein Polizist wird tot in seinem Auto in einem See aufgefunden. Das Kommissar-Team Maryan und Divis ermitteln in dem Fall und finden immer wieder neue mögliche Täter, die ein Motiv haben könnten. Auch die Geschichte mit dem Jungen spielt dabei eine Schlüsselrolle.

Die Autorin hat viele interessante Wendungen in ihrem Buch. Interessant finde ich die Methode, dass Maran von seiner Geliebten ein Horoskop des Polizisten anfertigen lässt, um dessen Charaktereigenschaften heraus zu finden. Das Fenster auf dem Cover zeigt Maryans Büro. Er heftet seine Notizen lieber an sein Fenster anstatt an eine Pinwand wie manche Kollegen.

Das Ende ist leider etwas abrupt, ich hätte mir mehr Infos erwünscht, wie es mit den Personen weiter geht. Auch eine Erklärung von manchen tschechischen Wörtern wäre nicht schlecht.

Ich bin schon auf weitere Bücher mit Kommissar Maryan Holina gespannt, vor allem auf seine Ermittlungen mit Hilfe von Horoskopen.

Veröffentlicht am 03.11.2018

Die Geschichte eines wahren Verbrechens, spannend verpackt

Die Elemente des Todes
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Die Autoren, Axel Petermann und Claus Cornelius Fischer, haben in ihrem Buch über ein real geschehenes Verbrechen geschrieben.

In den Jahren 1994 - 1996 wurden mehrere Menschen umgebracht. Die Der Kommissar ...

Die Autoren, Axel Petermann und Claus Cornelius Fischer, haben in ihrem Buch über ein real geschehenes Verbrechen geschrieben.

In den Jahren 1994 - 1996 wurden mehrere Menschen umgebracht. Die Der Kommissar Kiefer Larsen, der nach über einem Jahr aus den USA zurück ist, ermittelt mit seinem Team. Ein Zeuge wird nach seiner Aussage tot aufgefunden, und Larsen versucht, einen weiteren Mord zu verhindern.

Als Täter scheint nur Daniel Becker in Frage zu kommen. Die Autoren schildern ihn als einerseits fürsorglichen, andererseits sehr manipulativen Menschen.

Ich fand die Schreibweise anfangs sehr verwirrend, die Zeitebenen des Buches springen häufig hin und her. Trotzdem ist es sehr gut geschrieben.

Es wäre nur interessant gewesen, ein Schlusswort zu lesen, was aus dem Täter und seines Komplizen geworden sind, zumal Becker in seinen Gedankengängen einen weiteren Mord in 20 Jahren ankündigt. Diese Zeit ist mittlerweile verstrichen.

Veröffentlicht am 01.11.2018

Erschreckende Realsatire

Ich muss mit auf Klassenfahrt - meine Tochter kann sonst nicht schlafen!
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Die Autoren Lena Greiner und Carola Padtberg-Krusezeigen in ihrem Buch viele Begebenheiten mit den "Helikopter-Eltern" auf. Diese haben sie zum Beispiel bei Eltern, Ärzten und Erziehern gesammelt.

Die ...

Die Autoren Lena Greiner und Carola Padtberg-Krusezeigen in ihrem Buch viele Begebenheiten mit den "Helikopter-Eltern" auf. Diese haben sie zum Beispiel bei Eltern, Ärzten und Erziehern gesammelt.

Die Kinder von Helikopter-Eltern werden total überbehütet. Das fängt schon im Mutterleib an und endet auch nicht im Erwachsenenen-Alter. Ständig mischen sich die Eltern ein und verhindern so, dass die Kinder Selbstständigkeit entwickeln.

Ich konnte bei vielen der kleinen Geschichten oft nur den Kopf schütteln. Ich bin ganz anders aufgewachsen, und beim Lesen stellte sich mir oft die Frage, wie die Eltern zu Helikoptern geworden sind. Zu meiner Schulzeit wurde man noch ausgelacht, wenn die Eltern einen mit Auto zur Schule brachten. Zum Glück gibt es noch "normale" Eltern - auch wenn die von den Helikoptern oft stark kritisiert werden.