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sumchi95

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 24.11.2025

Soundtrack meiner Kindeheit

Before I met Supergirl
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Meine Meinung:
Wenn ich an meine Kindheit zurückdenke, dann erscheint mir immer wieder ein Song als einer der prägendsten meiner Kindheit und vielleicht wie eine Art Soundtrack dieser und das war Supergirl ...

Meine Meinung:
Wenn ich an meine Kindheit zurückdenke, dann erscheint mir immer wieder ein Song als einer der prägendsten meiner Kindheit und vielleicht wie eine Art Soundtrack dieser und das war Supergirl von Rea Garvey.
Durch seine einprägsame Stimme und diverse Auftritte im Fernsehen, hat er es über Jahre geschafft eine dauerhafte Person des öffentlichen Lebens zu sein. Umso gespannter war ich mehr über diesen Künstler zu erfahren, der zuvor nie mit seinem Privatleben versucht hat im Mittelpunkt zu stehen, umso überraschter war ich nun diese Autobiographie zu lesen.

Und dieses Buch ist wirklich eine interessante und unterhaltsame Lektüre, die von glücklichen schicksalsgeleiteten Momenten, welche den Lebensweg bestimmen können, von familiären Wurzel und die kleinen detailreichen Geschichten aus der Musikwelt erzählt und dabei nie langweilig wird , sondern stets interessant und anregend erscheint.
Hinzu kommt ein angenehmer Erzählstil. Alles in allem eine kurzweilige, sehr schöne Lektüre für alle Fans eines einzigartigen Musikers.

Veröffentlicht am 24.11.2025

Zu oberflächlich

Velvet Falls, but the Gods forgot to die (Velvet-Dilogie 1)
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Meine Meinung:
Bisher habe ich sehr viel gutes über die Autorin Julia Dippel gehört und auch wenn ich bisher noch keines ihrer Bücher gelesen hatte, so sprach mich "Velvet falls" doch sehr an und stimmte ...

Meine Meinung:
Bisher habe ich sehr viel gutes über die Autorin Julia Dippel gehört und auch wenn ich bisher noch keines ihrer Bücher gelesen hatte, so sprach mich "Velvet falls" doch sehr an und stimmte mich anhand des Klappentextes durchaus neugierig.
Leider musste ich jedoch bereits nach wenigen Seiten feststellen, dass Julia Dippels Schreibstil, sehr reduziert und umgangssprachlich gehalten war, was mich doch sehr in meinem Lesefluss störte. Ich hatte einem dem Genre ausschweifenderen und komplexeren Schreibstil erwartet, der sowohl in der Lage sein würde das worldbuilding perfekt herüberzubringen, als auch Emotionen zu erschaffen. Leider bekam ich einen sehr durchschnittlichen Schreibstil, der für mich zu oberflächlich war. Auch die Ausgestaltung ihrer Welt und der Charaktere kratzten für mich leider an der Oberfläche und konnten mir keine plastischen Bilder ins Gedächtnis zaubern.

Alles in allem ein durchschnittliches Buch, welchem ein größerer Fokus aufs Detail und eine tiefgreifendere Ausarbeitung gut getan hätte.

Veröffentlicht am 01.12.2024

Etwas oberflächlich, aber durchaus unterhaltsam

Mondia-Dilogie 1: Silent Secrets
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Meinung:
Der Einstieg in die Geschichte fiel mir schwerer als gedacht, dies lag zum einen an dem rasanten Aufbau, den die Autorin für ihre Geschichte gewählt hat. Denn ohne große Umschweife werden wir ...

Meinung:
Der Einstieg in die Geschichte fiel mir schwerer als gedacht, dies lag zum einen an dem rasanten Aufbau, den die Autorin für ihre Geschichte gewählt hat. Denn ohne große Umschweife werden wir als Leser in eine fremde Welt geworfen, die ohne große Erklärungen oder worldbuilding ausgearbeitet wurde. Dies bereitete mir am Anfang größere Schwierigkeiten, da ich dies als Hauptkriterium eines Fantasyromanes, auch wenn es nur solide Urbanfantasy war, empfinde. Nach wenigen Seiten nahm die Geschichte dann richtig an Fahrt auf und man konnte das Buch kaum mehr aus der Hand legen. Und hier kommen wir auch schon zum größten Pluspunkt des Buches, denn der Schreibstil der Autorin transportiert das Feeling eines Pageturners perfekt und sie schafft es cliffhanger zu setzen, die den Leser zum ständigen Weiterlesen animieren !

Dennoch gibt es auch ein paar Kritikpunkte, zum einen unsere Konstruktion im Buch, denn diese erscheint mir doch vollkommen übereilt und auch ein wenig an den Haaren herbeigezogen. Gerade die Logik oder der Aufbau/ die Ausarbeitung in der Geschichte kam mir leider zu kurz, hier hätte die Autorin noch etwas mehr ins Detail gehen können, weniger Zufälle einbauen sollen, dann wäre die Geschichte für mich komplexer und runder geworden.

Mein Fazit:
So bleibt dies ein solides Jugendbuch mit Stärken und Schwächen, welches allerdings definitiv das Potential zu einem wahren Pageturner hat. Zwar darf man als Leser nicht zu sehr auf das Wordbuilding und einzelne Logikfehler oder übereilte Szenen achten, wenn man dies außer Acht lässt, wird man beim Lesen dieser spannenden und gut geschriebenen Lektüre, sicherlich seinen Spaß haben.

Veröffentlicht am 01.12.2024

Mega

Villa Obscura
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Meine Meinung:
Von dem Debütroman des Autorinnenduos war ich restlos begeistert, umso gespannter war ich, wie mir nun ihr "Villa Obscura" gefallen würde.

Und zunächst muss ich gestehen, dass die ersten ...

Meine Meinung:
Von dem Debütroman des Autorinnenduos war ich restlos begeistert, umso gespannter war ich, wie mir nun ihr "Villa Obscura" gefallen würde.

Und zunächst muss ich gestehen, dass die ersten 30 Seiten der Geschichte wirklich schleppend vorangingen und ich schon etwas besorgt war, dass dieses Buch möglicherweise ein Flop werden könnte... Doch was die Autorinnen dann an Spannung und gänsehautverursachender Atmosphäre aufzubauen wussten, das war in meinen Augen ganz großes Kino.
Dieser Umstand führte dazu, dass ich diesen Pageturner innerhalb von 4 Stunden am Stück verschlungen habe, weil ich unbedingt wissen musste, was denn nun hier gespielt wird.

Denn die Autorinnen schaffen es wie kaum ein anderer jeden ihrer Charakter verdächtig erscheinen zu lassen, ohne dass dies plump oder durchschaubar wirkt: Keinesfalls; sie machen dies so geschickt, dass es eben wirklich jeder sein könnte, jeder komplex und herausragend ausgearbeitet wirkt und man auf jeder Seite den großen Knall befürchtet, der einen schon mal durch den Raum blicken lässt, weil man beinahe ein wenig Angst bekommt.

Und dies ist ein herausragendes Können, welches die Autorinnen besitzen, sie greifen nie zu einer Brutalität, nein sie erschaffen einzig mit Worten, einem herausragenden Plot und komplexen Charakteren eine hochspannende Atmosphäre! Die auch über das Jugendbuchgenre hinaus, mit allen anderen Thrillern perfekt mithalten kann und atmosphärisch, sowie spannungstechnisch auf höchstem Niveau ist.

Mein Fazit:
Ein herausragender Thriller voller Spannung und Verwirrungen und einer herausragenden Stimmung. Spannung, Gänsehautfaktor und eine gehörige Portion Atmosphäre = Ein großer Lesespaß für Leser die es spannend mögen!

Veröffentlicht am 01.12.2024

Konnte mich nicht ganz erreichen

Als wir im Schnee Blumen pflückten
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Meine Meinung:
Spätestens seit ein Mann namens Ove bin ich ein absoluter Fan von schwedischen Romanen, und genau nach einem solchen Roman, der irgendwie in eine ähnliche Richtung zu gehen schien, klang ...

Meine Meinung:
Spätestens seit ein Mann namens Ove bin ich ein absoluter Fan von schwedischen Romanen, und genau nach einem solchen Roman, der irgendwie in eine ähnliche Richtung zu gehen schien, klang "Als wir im Schnee Blumen pflückten". Und der Anfang in die Geschichte konnte mich auch sehr packen. Denn die Autorin legt einen Stil zu Tage, der auf eine sehr ruhige Art funktioniert und dabei beinahe entschleunigend auf den Leser wirkt, dazu trägt auch die starke Naturbezogenheit der Geschichte bei, die wirklich schön einfließt. Auch die sehr dramatische und teilweise sehr schwermütige Geschichte, mit all ihren moralischen Werten und tiefgreifenden Szenen, sind grundsätzlich wirklich toll ausgearbeitet und haben alles was man von einem solchen Roman erwartet. Und dennoch muss ich sagen, dass ich ein kleines Problem mit der Geschichte hatte, denn die es verbliebt stets eine gewisse Distanz zwischen mir und den Charakteren, die bis zuletzt nicht richtig verschwinden wollte und die mir ein näheres Eintauchen und Mitfühlen in die Geschichte bis zuletzt verwehrte. So war für mich das Leseerlebnis trotz der Thematik, ein sehr kühles, wodurch mich das Erzählte leider nicht hundertprozentig überzeugen konnte.

Mein Fazit:
Ein gut geschriebenes und thematisch interessantes Buch, das mich aber schlicht emotional nicht erreichen konnte.