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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 31.12.2024

Winterlich schön!

Magical Winter Nights
0

3,5⭐️

Es ist schon ewig her seit ich ein Buch innerhalb eines Tages gelesen habe, aber da das hier fünf Kurzgeschichten sind, bin ich irgendwie rasant durch die Seiten geflogen.
Bis auf die Tales of Sylt-Reihe ...

3,5⭐️

Es ist schon ewig her seit ich ein Buch innerhalb eines Tages gelesen habe, aber da das hier fünf Kurzgeschichten sind, bin ich irgendwie rasant durch die Seiten geflogen.
Bis auf die Tales of Sylt-Reihe habe ich keine der Hauptreihen gelesen (dadurch wars zwischendurch manchmal ein wenig verwirrend), hab das jetzt aber definitiv vor, weil ich hab mich in so einige Charaktere verliebt🫶🏻
Insgesamt fand ich wirklich alle Geschichten super süß, weihnachtlich (liebs, dass wir von der Vorweihnachtszeit bis Silvester alles dabei haben), romantisch, herzerwärmend schön (die Sylter-Clique endlich wiederzutreffen🥹) und einfach so perfekt zum Einkuscheln und Wohlfühlen für diese Jahreszeit.
Am besten hat mir neben der Sylt-Geschichte aber definitiv die letzte Story von Franka gefallen, die nochmal eine etwas andere Stimmung ins Buch gebracht hat und die ich so spannend fand, dass ich ihre dazugehörige neue Reihe gar nicht abwarten kann!🤍

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Veröffentlicht am 31.12.2024

Großartiges Dark Academia-Feeling!

If We Were Villains. Wenn aus Freunden Feinde werden
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5+⭐️

Ich hätte nie gedacht, dass das Buch mich so überzeugen und umhauen würde, weil es in einigen Aspekten doch sehr an 'The Secret History' von Donna Tartt erinnert und mich das Buch nicht komplett ...

5+⭐️

Ich hätte nie gedacht, dass das Buch mich so überzeugen und umhauen würde, weil es in einigen Aspekten doch sehr an 'The Secret History' von Donna Tartt erinnert und mich das Buch nicht komplett überzeugen konnte.
Doch eine Sache, die signifikant anders war, waren die Charaktere. Hier habe ich nicht nur mit ihnen mitgefiebert, sondern hier habe ich die meisten wirklich gemocht. Und das war das tragischste an der ganzen Geschichte...
Ein Drama in fünf Akten, das von Shakespeare, Dark Academia und seinen Figuren und deren Beziehungen zueinander lebt - absolut großartig geschrieben und geplottet!
Ich habe wirklich alles gefühlt - vom Spaß der sieben Freunde zusammen auf der Bühne zu stehen bis hin zu all der Eifersucht, der Wut und der Trauer als jeder seine Theaterrolle auch im wirklichen Leben nicht ablegen konnte und dadurch alles verschlimmert wurde.
Die Thrillerelemente waren nicht so ausgeprägt wie bei anderen Büchern, es gab keinen großen Drang zum Aufklären der Tat, doch das hat es irgendwie noch spannender gemacht - vor allem, da jeder auf gewisse Art verdächtig war und man nicht sagen konnte, wer es getan gaben könnte.
Romantisch gesehen gab es auch einige Verstrickungen (ein paar sehr tragische🥺), doch das Hauptaugenmerk lag wirklich auf dem Theater auf der Bühne und im Leben abseits derer.
Das Buch war wirklich ein absoluter Sog, super atmosphärisch, fesselnd, wunderschön aber absolut tragisch. Das Ende hätte ich nieee so erwartet und ich hatte tatsächlich ein paar Tränen in den Augen, weil der (oder die) Plottwist(s) so gut aber auch so emotional traurig war(en), doch der letzte Satz gibt schon ein bisschen Hoffnung zurück auch wenn es dahingehend eben sehr offen bleibt...
Absolutes Highlight, womit ich nie gerechnet hätte aber es ist einfach außergewöhnlich guuut!💭

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Veröffentlicht am 31.12.2024

Spannend und romantisch - doch leider auch mit Flauten

A Dark and Drowning Tide
2

Mein erstes Buch von Allison Saft und ich wurde definitiv nicht enttäuscht, doch komplett überzeugen konnte es mich leider auch nicht.

Der Schreibstil war recht eingängig und nicht zu komplex, dafür ...

Mein erstes Buch von Allison Saft und ich wurde definitiv nicht enttäuscht, doch komplett überzeugen konnte es mich leider auch nicht.

Der Schreibstil war recht eingängig und nicht zu komplex, dafür wurden zwischendurch immer mal wieder Märchen und Sagen der fiktiven Buchwelt miteingeflochten, die hier und da den Lesefluss etwas unterbrochen haben.

Handlungstechnisch war es einerseits großartig: die Reise zum Ursprung und die Ermordung Zieglers. Man hat sich ständig gefragt, wer es gewesen sein könnte, da alle Charaktere sehr undurchschaubar waren und packend waren auch die Abenteuer, die sie auf dieser Reise bewältigen mussten. Manchmal habe ich komplett vergessen, dass ich lese und mich in dieser detaillierten, bedrohlichen, mystischen Welt wiedergefunden, in der hinter jeder Ecke eine Gefahr lauern kann, doch manchmal gab es auch Momente, die sich leider sehr gezogen haben und wo dann leider der Funke gefehlt hat.
Auch das Magiesystem, die Rolle von Wasser im Buch und die vielen verschiedenen Wesen, die wir kennengelernt haben, waren super faszinierend. Manchmal hat man ein wenig gebraucht, um alles zu verstehen und vieles wurde auch gar nicht allzu genau erklärt, doch das hat eben auch dieses Mysteriöse an der ganzen Sache ausgemacht.

Was die Charaktere anging, so sind sie alle wirklich interessant, doch es wird kein wirklich großer Wert darauf gelegt, dass man sie auch mag. Man fiebert automatisch mit allen mit, doch sie zu mögen ist schwer, da sie recht undurchschaubar bleiben. Emotional wird auch nicht allzu tief in die Psyche der Charaktere eingestiegen, doch grade das, dass jeder plötzlich anders handeln könnte als man denkt, weil man eben kein genaues Muster kennt, ist das Spannende an dieser Geschichte.
Wen ich noch am meisten von allen gemocht habe, ist aber definitiv Sylvia. Sie ist eine der beiden Protagonistinnen, freundlich und herzlich gegenüber allen Wesen und Menschen und sie versucht immer das Gute in allen zu sehen, obwohl auch sie es faustdick hinter den Ohren hat.
Die zweite Protagonistin, Lorelei, war mir nicht wirklich sympathisch und ich bin auch das komplette Buch leider nicht warm mit ihr geworden. Sie hat in der Vergangenheit viel durchmachen müssen aber ihr Verhalten gegenüber anderen, das sie an den Tag legt, wird dadurch leider nicht gerechtfertigt. Mit ihr hatte ich also leider ein paar Probleme, trotzdem fand ich sie faszinierend in ihrer charakterlichen Dunkelheit und Härte, ganz im Gegensatz zu Sylvias Licht und Sanftheit.
Die anderen Charaktere, Ludwig, Heike, Adelheid und Johann waren ebenfalls interessant und ebenfalls schwer zu durchschauen, was vor allem großartig bezüglich der Aufklärung des Mordes war. Es hätte im Prinzip jeder sein können, weil sich Motive gewandelt haben und man bis zum Schluss aus den gesammelten Hinweisen nicht hätte herausfiltern können, wer wem schaden wollte.

Die Romance kommt neben der Spannung auch nicht zu kurz. Sylvias und Loreleis Geschichte ist die Definition von slow burn, enemies to lovers und Gegensätze ziehen sich an. Es gibt wirklich gute Szenen, bei denen ich definitiv mitgefühlt habe, doch da ich kein großer Lorelei-Fan bin, fand ich es auch manchmal schwierig einen Zugang zur Beziehung der beiden zu finden. Und wer sich fragt, ob es hier auch spicy wird? Tatsächlich schon, was ich zu Beginn nicht ganz erwartet hätte.

Insgesamt ist es ein gelungenes Fantasybuch mit faszinierendem, detailliertem Worldbuilding, tollem Magiesystem und magischen Wesen, faszinierenden Charakteren, die man vielleicht nicht mag, aber mit denen man mitfiebert und einer großartigen Handlung voller Intrigen, Romance und packender Spannung.

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Veröffentlicht am 30.07.2024

Wundervolles Sommerbuch!

This could be love
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Genau wie andere Bücher der Autorin mochte ich auch "This could be love" super gerne!
Die Geschichte ist super atmosphärisch: Hawaii, diese puren Sommergefühle, das Meer, der Strand, der Spaß, der Humor, ...

Genau wie andere Bücher der Autorin mochte ich auch "This could be love" super gerne!
Die Geschichte ist super atmosphärisch: Hawaii, diese puren Sommergefühle, das Meer, der Strand, der Spaß, der Humor, diese Leichtigkeit... Hat alles eine wunderschöne Stimmung erzeugt, bei der man sich einfach nur wohlfühlen kann.
Die Tennis-Thematik fand ich besonders gelungen und obwohl ich selbst nicht viel davon weiß, habe ich mich in diesem Buch nie so gefühlt als bräuchte man viel Vorwissen oder als würde dieses Thema im Vordergrund stehen - ganz im Gegenteil war es ein super Gleichgewicht aus Tennis und Hawaii!
Da die Geschichte nicht unfassbar lang war, gab es auch nicht viele dramatische Wendungen oder unvorhergesehene Momente, dennoch war es eine leichte, ruhigere Story, die einfach perfekt in den Sommer passt und in die man sich fallen lassen kann!
Auch die Dynamik zwischen Vince und Louisa ist großartig, ich habe wirklich alles gefühlt und vor allem mit den beiden mitgefühlt. Sie haben bei mir wirklich ständig für Bauchkribbeln und Herzflattern gesorgt<3
Insgesamt hat mir an der ein oder anderen Stelle etwas mehr Tiefe gefehlt aber ansonsten war es ein absoluter Wohlfühlroman mit tollen Sommervibes, großartigen Charakteren, einer wunderschönen Liebesgeschichte, einem Einblick in die Tennis-Welt und pures Hawaii-Feeling!

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Veröffentlicht am 24.02.2024

Wunderschön und emotional!

Northern-Hearts-Reihe, Band 1 - Somebody to Love.
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"Somebody to love" war mein erstes Buch von Rebekka Weiler und ich war von vornerein super gespannt, wie mir ihr Erzählstil gefallen wird.
Generell war die Geschichte sehr emotional, ihr Schreibstil flüssig ...

"Somebody to love" war mein erstes Buch von Rebekka Weiler und ich war von vornerein super gespannt, wie mir ihr Erzählstil gefallen wird.
Generell war die Geschichte sehr emotional, ihr Schreibstil flüssig und leicht, sodass ich durch die Seiten geflogen bin.
Der Geschichte liegt ein Thema zugrunde, das ich noch nicht selbst erlebt habe, das hier aber super sensibel und verständlich vermittelt wurde, sodass ich mich gut aufgehoben gefühlt habe.
Ich mochte es sehr wie die Trauer um Hendrik aufgearbeitet wurde, wie Freya und Emil damit umgegangen sind, wie sie beide ihn vermissen, wie sie aber auch beide lernen weiterzuleben, weiterzumachen und sich schlussendlich in einander verliebt haben.
Die Liebesgeschichte war sehr sanft, sehr schmerzhaft und bewegend und irgendwie heilend, ich habe von Anfang bis Ende mitgefühlt, habe mit beiden mitgelitten und mein Herz wurde definitiv berührt.
Auch an Spannung hat es nicht gemangelt, es gab ein paar Twists, die überraschend kamen und generell war die Geschichte so fesselnd, dass ich immer das Gefühl hatte, weiterlesen zu wollen.
Einzig und allein bei den Charakteren habe ich eine kleine Kritik. Ich habe Freya und Emil gemocht und in ihrer Situation mitgefühlt, doch einzeln waren mir die beiden zu blass, sie hatten nicht genug Tiefe, sodass es sich so anfühlt als hätte ich sie nur oberflächlich kennengelernt.
Ansonsten habe ich dieses Buch aber so so gerne gemocht und werde auf jeden Fall mehr Bücher der Autorin lesen!

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