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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.08.2024

Wie das vorherige Irrtum-Buch, nur dünner

Schwimmen Tote immer oben?
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58 / 100
Nach den ersten 40 stehen nun weitere 30 Irrtümer auf dem Prüfstand von Michael Tsokos. Stilistisch sind beide Bücher identisch, jedoch scheinen die wirklich häufig missverstandenen Sachverhalte ...

58 / 100
Nach den ersten 40 stehen nun weitere 30 Irrtümer auf dem Prüfstand von Michael Tsokos. Stilistisch sind beide Bücher identisch, jedoch scheinen die wirklich häufig missverstandenen Sachverhalte einfach abgearbeitet zu sein, denn die in diesem Buch besprochenen Irrtümer sind mitunter derart speziell, dass ich sie kaum zu den „häufigsten“ zählen würde.

Wieder mit Illustrationen, die mir nicht so richtig gefallen, mit weniger Inhalt und das Ganze zum selben (Neu-)Preis... mmh.

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Veröffentlicht am 30.08.2024

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Die Zeichen des Todes
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71 / 100
Dieses Buch stellt für mich eine Mischung aus den ersten beiden und dem dritten Sachbuch von Michael Tsokos dar: Im Fokus der Inhalte wie Buch 1 und 2, im Umfang wie Buch 3.

Eigentlich ein gelungener ...

71 / 100
Dieses Buch stellt für mich eine Mischung aus den ersten beiden und dem dritten Sachbuch von Michael Tsokos dar: Im Fokus der Inhalte wie Buch 1 und 2, im Umfang wie Buch 3.

Eigentlich ein gelungener Mix, der sich nicht mehr so stark mit der eigentlichen Ermittlungsarbeit beschäftigt, aber leider insbesondere gegen Ende etwas zäh wird. Da wird über Seiten beschrieben, wie es zu irren Anzeigen kam, was auf irgendwelchen PowerPoint-Folien zu sehen ist und was für ein Katz-und-Maus-Spiel mit Behörden gespielt wird. Es mag auch an der Natur der Fälle liegen, aber vor allem die letzten drei Kapitel waren im Vergleich (vor allem) zu den ersten beiden im Buch eher schwach.

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Veröffentlicht am 30.08.2024

Großer Irrtum, kleine Wirkung

Sind Tote immer leichenblass?
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60 / 100
Nach den mitunter ausschweifenden Erzählungen zu Fällen, die das rechtsmedizinische Können von Michael Tsokos benötigten, kommen nun eine Reihe von Vorurteilen und falschen Annahmen über und um ...

60 / 100
Nach den mitunter ausschweifenden Erzählungen zu Fällen, die das rechtsmedizinische Können von Michael Tsokos benötigten, kommen nun eine Reihe von Vorurteilen und falschen Annahmen über und um die Rechtsmedizin auf den... Sektionstisch (ba-dum-tss).

Hat man sich noch gar nicht mit Aspekten der Rechtsmedizin (oder dem Prinzip des „common sense“) beschäftigt, wird man einige erhellende Momente bei der Lektüre dieses Buchs erfahren. Wem allerdings schon bewusst ist, dass einem nicht während der Obduktion seine Zwiebel vom Mettbrötchen in die geöffnete Leiche fallen sollte, das Fernsehen und der Film Sachverhalte grundsätzlich vereinfachen und aus den meisten Rechtsmedizinern keine Soziopathen werden, der wird so viel Neues nicht lernen.

Leider gingen auch die überspitzten Illustrationen an meiner Humorfarbe vorbei... für mich leider kein stimmiges Gesamtbild im Vergleich zu den anderen Sachbüchern von Herrrn Tsokos.

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Veröffentlicht am 28.08.2024

Schwimmend verschwimmend

Die Zeit der Verluste
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64 / 100
Venedig, als Stadt auf dem Wasser so gut wie dem wörtlichen Untergang geweiht, und die Verarbeitung von Trauergefühlen – wahrlich eine stimmige Metapher.

Der Rezensent „Herr_Stiller“ hat gut ...

64 / 100
Venedig, als Stadt auf dem Wasser so gut wie dem wörtlichen Untergang geweiht, und die Verarbeitung von Trauergefühlen – wahrlich eine stimmige Metapher.

Der Rezensent „Herr_Stiller“ hat gut beschrieben, was ich auch bei der Lektüre des Buchs dachte: Die ausufernden (!) Beschreibungen der Innenstadt Venedigs, dieser ganze Blogcharakter wirkt aufblähend, verwässernd (!), am Thema vorbei, leer. Auch das ließe sich als Metapher werten, aber ein wenig nüchterner Realismus in der Kunst des Schreibens ist nicht verkehrt.

Normalerweise hätte ich das Buch schon wieder veräußert – aber ich will nicht ausschließen, dass ich über die Art des Schreibens und die geschilderten (themabezogenen) Eindrücke in zehn oder zwanzig Jahren anders denke als heute. Wenn dem so ist und die Lesejury dann noch existiert, ergänze ich meine vermutlich veränderten Gedanken dazu ;)

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Veröffentlicht am 28.08.2024

Noch ein Blick von Außen auf's Innen

Der Totenleser
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73 / 100
Zur Transparenz schreibe ich mal dazu, dass ich Tsokos' erste beiden Sachbücher in einem Sammelband gelesen habe und die Trennung im Urteil eher schwierig ist.

Trotzdem fiel mir auf, dass mich ...

73 / 100
Zur Transparenz schreibe ich mal dazu, dass ich Tsokos' erste beiden Sachbücher in einem Sammelband gelesen habe und die Trennung im Urteil eher schwierig ist.

Trotzdem fiel mir auf, dass mich das zweite Buch etwasa weniger abholen konnte als das erste (wobei das Jammern auf hohem Niveau ist). Vielleicht sind es die Fälle, vielleicht ein ganz leicht angepasster Stil – nichtsdestotrotz ist auch Buch 2 sehr lesenswert für diejenigen, die noch mehr menschliche Abgründe beschrieben bekommen wollen.

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