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Veröffentlicht am 10.12.2021

Eine spannende wahre Begebenheit, die mich nicht mehr losgelassen hat

Der Ruf der Stille
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WORUM GEHT’S:

Chistopher Knight überlebt 27 Jahre allein in einem Wald in Bundesstaat Maine, USA. Er stiehlt die Nahrungsmittel, die er benötigt aus Ferienlagern und Ferienhütten einiger Urlauber. Dort ...

WORUM GEHT’S:

Chistopher Knight überlebt 27 Jahre allein in einem Wald in Bundesstaat Maine, USA. Er stiehlt die Nahrungsmittel, die er benötigt aus Ferienlagern und Ferienhütten einiger Urlauber. Dort in seinem einfachen Lager übersteht er die härtesten Winter – bis er gefasst wird…

MEINE MEINUNG:

Ich hatte eine andere Vorstellung dieses Buchs. Ich hatte die romantische Idee, dass ich als Leser einen eremitischen Alltag bekomme, bei dem ich mit träumen kann, Christopher Knight beim Angeln, Wandern, kochen zuschauen kann. Jedoch deutete schon das erste Kapitel darauf hin, dass das Buch ganz anders verläuft, als ich mir erhofft hatte.
Michael Finkel erzählt die Geschichte des Christopher Right in einem tatsächlich sehr spannenden biographischen Ansatz. Ich hatte ein wenig meine Zweifel, ob mir diese Art der Geschichte gefallen würde, das meiste besteht aus Anekdoten aus Knights Leben, die Finkel dem Leser näher bringt. Der Autor fügt auch Details aus der Vergangenheit von Knight ein, die er aus den Gesprächen mit dem Eremiten erfahren hat.
Im Allgemeinen sucht der Autor sehr oft nach dem „Warum“. Wie kommt ein 20jähriger auf die Idee, urplötzlich im Wald zu verschwinden und fast 3 Jahrzehnte vollkommen unentdeckt zu bleiben.
Die Art, wie Christopher Knight die Welt und sein Lager sieht, ist für mich in einigen Punkten nachvollziehbar. Jeder Mensch hat eine soziale Batterie und eine Akzeptanz anderer Menschen. Bei jedem fällt dies anders aus und die soziale Batterie von Christopher Knight war leer und wollte sich auch nicht wieder auffüllen.
Die Wildnis hat Christopher Knight einige Vorteile und Nachteile beschert. In den 27 Jahren ist er nie krank gewesen, nicht eine einzige Erkältung hat er sich laut seinen eigenen Aussagen eingefangen. Der Nachteil der vielen Jahre allein war seine Zahnhygiene, geputzt hat er seine Zähne aber ist nie bei einem Zahnarzt gewesen.
Ich finde den Schreibstil sehr interessant, es ist etwas vollkommen anderes als ich sonst lese. Normalerweise bin ich absolut nicht der Typ für Biographien, obwohl ich mir ja auch eigentlich etwas anderen bei dem Buch vorgestellt habe. Aber es war gut für mich, einmal in so eine Geschichte einzutauchen, die Tatsache, dass diese Geschichte wirklich jemand durchlebt hat, geht mir noch nicht wirklich in den Kopf.
Ich hatte am Anfang Bedenken, da das Buch sehr kurz ist, jedoch ist es für diese Art der Handlung vollkommen ausreichend, viel mehr Seiten hätten das Ganze dann doch zu langatmig werden lassen.
Dieses Buch regt absolut zum Nachdenken an.

FAZIT:

Ich kann Michael Finkel verstehen, dass er die Geschichte von Christopher Knight niederschreiben wollte. Ich selbst kann mir nicht vor stellen, wie es ist, 27 Jahre lang in diesem Wald zu leben, zumal dort im Winter oft -30 Grad herrschen können. Ich mag es sehr, in der Stille der Natur zu sein, ich werde oft in solchen Momenten sehr inspiriert. Trotzdem brauche ich die Stadt und deren Trubel.
Ich kann dieses Buch nur jedem wärmstens empfehlen, der sich einmal mit der Stille, der Natur und einer außergewöhnlichen Geschichte vertraut machen möchte. Da an einigen Stellen die Ausführungen des Autors hätten ein wenig kürzer sein können, gebe ich diesem tollen Buch sehr gute 4 Sterne.

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Veröffentlicht am 10.12.2021

Highlight!

Lieder der Wälder
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WORUM GEHT’S:

Die Wälder Keyll Naomh sind heilig. Ihr Wort wird von den Propheten in die Welt getragen, von den Spielleuten in Liedern besungen, von den Menschen gehorsam befolgt. Manch einer verehrt ...

WORUM GEHT’S:

Die Wälder Keyll Naomh sind heilig. Ihr Wort wird von den Propheten in die Welt getragen, von den Spielleuten in Liedern besungen, von den Menschen gehorsam befolgt. Manch einer verehrt die geheimnisvolle, tiefe Ewigkeit des Waldes wie einen Gott.
Als den Wäldern Gefahr droht, erwählt Keyll Naomh den arroganten Prinzen Severyn Pádraig zum neuen Propheten. Fortan liegt es an ihm, die Bedrohung, die sich über sein Reich erhebt, abzuwenden. Severyn ist nicht gerade begeistert, diese Mission gemeinsam mit einer Gruppe unbedarfter und freigeistiger Spielleute erfüllen zu müssen. Doch bald schon stellt sich heraus, dass seine Begleiter mehr sind, als sie zu sein scheinen. Und auch die dunklen Mächte, die sich gegen die Wälder wenden, entpuppen sich bald als weitaus unheilvoller als jemals erwartet.

MEINE MEINUNG:

Als erstes sei gesagt, dass das Cover ein Traum ist. Auch wenn mich dieser Traum am Anfang gegruselt hat 😀 Aber die Schriftart gefällt mir so gut, das Ganze ist einfach so stimmig!
Im Zentrum dieses einzigartigen Buches steht der Eschenhort, der Wald, zu dem alle Charaktere auf ihre eigene Art und Weise eine besondere Beziehung haben. In diesem Buch sind es die Charaktere, die mit ihrer Einzigartigkeit herausstechen! Jeder von ihnen ist so komplex gedacht und geformt, dass sie alle unheimlich viel Tiefe besitzen!
Lieder der Wälder enthält im Vergleich zu anderen Büchern relativ viele Protagonisten und damit zusammenhängend auch viele Perspektivenwechsel, was mich persönlich aber gar nicht gestört hat! Da ich bei der Bloggertour dabei sein durfte, konnte ich schon einige Charakterzüge der Spielleute und Severyn kennen lernen, habe mich so darauf gefreut, sie endlich im Buch erleben zu können und ich wurde nicht enttäuscht! Gut, Severyn ist ein Arsch, natürlich, aber ich finde es eine willkommene Abwechslung, dass ein Prophet, der eine so wichtige Rolle zu spielen hat, so ein arroganter kleiner Miesepeter ist. 😀
Durch den gelungenen Humor und die zahlreichen Auseinandersetzungen zwischen den Protagonisten, bin ich durch die Seiten geflogen. Dazu hat Marleen S. Meri einen außergewöhnlichen Schreibstil! In diesem Szenario hatte ich Märchen Vibes, die mich noch mehr an das Buch gebunden haben, so dass ich es kaum aus der Hand gelegt habe. Dazu gibt es auch noch wunderschöne Zeichnungen zwischen den Seiten, die dem Leser die Möglichkeit geben, die Geschichte noch echter zu fühlen!

FAZIT:

Ich empfehle dieses Buch jedem, der High Fantasy und auch Dark Fantasy mag. Für mich finde ich, dass Lieder der Wälder ein bisschen von Beidem ist. Mir hat dieses Buch wahnsinnig viel Spaß gemacht und ich freue mich schon sehr auf den nächsten Teil, wenn es mit den Spielleuten und weiter geht! Da dieses Buch ein Jahreshighlight für mich 2021 war, gebe ich natürlich 5 Sterne!

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Veröffentlicht am 10.12.2021

Ein super süßes Höspiel!

Luca
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WORUM GEHT’S:

An der italienischen Riviera erlebt der kleine Luca mit seinem neuen besten Freund Alberto den Sommer seines Lebens in einem idyllischen Menschendorf. Dort gibt es Eis, Pasta und Spaß mit ...

WORUM GEHT’S:

An der italienischen Riviera erlebt der kleine Luca mit seinem neuen besten Freund Alberto den Sommer seines Lebens in einem idyllischen Menschendorf. Dort gibt es Eis, Pasta und Spaß mit anderen Kindern. Über dem ganzen Spaß liegt ein großes Geheimnis. Luca ist ein Seemonster und lebt mit seinen Eltern direkt unter der Wasseroberfläche vor der Küste….

MEINE MEINUNG:

Diese Geschichte ist einfach nur süß! Luca ist ein kleines Seemonster, welches friedlich unter der Wasseroberfläche lebt. Seine Eltern bläuen ihm immer ein, dass er nichts in der Welt der Menschenwesen zu suchen hat.
Ein bisschen hat mich der Anfang der Geschichte an den kleinen Wassermann von Otfried Preußler erinnert. Dort lebt der kleine Wassermann auch mit seinen Eltern und Verwandten unterhalb der Oberfläche und möchte gern einmal nach oben gehen, um sich die Welt der Menschen anzusehen.
Diese Geschichte ist etwas für die ganze Familie, das Hörbuch super für Kinder und Erwachsene gestaltet. Es gibt Spannung, Wendungen, etwas für’s Herz und Schurken, die Lucas Geheimnis auf die Sprünge kommen wollen. Ich habe bei den Höhepunkten, die ich schon aus dem Film kannte so mitfühlen. Die ganze Szenerie und die Gesichtsausdrücke der Charaktere sind mir bei dem Hörbuch noch einmal mehr in Erinnerung geblieben!
Der Sprecher Rosario Bona spricht das Hörbuch so melodisch, dass es richtig Spaß macht, zuzuhören! Er erweckt die Charaktere der Geschichte zum Leben und lässt den Hörer bildlich an diesem spaßigen Abenteuer teil haben.

FAZIT:

Diese Geschichte kennt kein Alter! Wer kennt nicht den Spruch, dass das Gras auf der anderen Seite grüner ist. In Luca’s Fall meine ich das nicht auf Neid oder Eifersucht bezogen, sondern einfach auf die Tatsache , dass Luca sich so sehnlichst wünscht, in der Welt der Menschen ein Abenteuer zu erleben und dem so sehr entgegen strebt. Für mich gibt es klare 5 Sterne für dieses tolle Hörbuch und diese tolle und leichte Sommergeschichte!

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Veröffentlicht am 10.12.2021

Eine einfache Fantasygesvhichte für junge Leser

Magisch Verschwunden
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WORUM GEHT’S:

Robin kann es kaum glauben. Auf einer Studienexkursion zu den Scilly-Inseln ist Will. der Bruder ihrer besten Freundin Emely und Robins heimliche Liebe spurlos verschwunden. Alles deutet ...

WORUM GEHT’S:

Robin kann es kaum glauben. Auf einer Studienexkursion zu den Scilly-Inseln ist Will. der Bruder ihrer besten Freundin Emely und Robins heimliche Liebe spurlos verschwunden. Alles deutet auf eine Entführung hin. Trotz polizeilicher Ermittlungen reist Robin eigenständig nach St. Mary’s, den Ort des Geschehens, um selbst nach ihrem Freund zu suchen. In Hugh Town stößt sie in einem mittelalterlichen Gasthaus auf Spuren, die vermuten lassen, dass die seltsame Wirtin etwas mit Wills Verschwinden zu tun hat. Robin heftet sich an deren Fersen und kann es kaum glauben, als die Frau nachts in einem der Gemälde im Gasthaus zu verschwinden scheint. Ohne viel nachzudenken, folgt sie dieser…und findet sich bald schon in dem verrücktesten und aufregendsten Abenteuer ihres Lebens wieder.

MEINE MEINUNG:

Der Klappentext klang für mich sehr vielversprechend und ich habe mich sehr darauf gefreut, das Buch zu lesen.
Die Art des Abenteuers und dessen Umsetzung fand ich gelungen. Der Schreibstil war flüssig zu lesen und da das Buch ziemlich kurz ist, habe ich es an einem Tag durchgelesen. Die Autorinnen Cina Bard & Ina Linger haben sich mit der Erschaffung der magischen Welt sehr viel Mühe gegeben, das konnte ich während des Lesens sehr gut erkennen. Dazu gibt es nach den einzelnen Kapiteln tolle Illustrationen, die während des Lesens Lust auf mehr machen.
Leider muss ich jedoch einige Kritikpunkte anbringen, die mir nicht gefallen haben. Der Anfang der Geschichte verlief ziemlich zäh. Das lag nicht am Schreibstil, jedoch an den zu oft wiederholten Bekundungen darüber, wer denn Will eine Entführung oder Schlimmeres antun würde. Danach nimmt die Handlung an Fahrt auf und überschlägt sich fast.
Es ist sehr schade, dass der Roman sehr viele umgangssprachliche Floskeln enthält. Viele Dinge oder Ereignisse fühlen sich an den Haaren herbei gezogen an, wodurch einige Szenen unglaubwürdig wirkten.
Robin war mir sehr sympathisch, da ich ihren sarkastischen und ironischen Humor sehr mochte. Will mochte ich leider gar nicht, aber das ist ja immer eine subjektive Angelegenheit.

FAZIT:

Magisch verschwunden gehört zu der „Magisch“-Reihe und kann unabhängig von der vorherigen Bänden gelesen werden. Ich würde diese Fantasy Geschichte eher an jüngere Leserinnen und Leser weiter empfehlen, die gerade anfangen, Fantasie-Welten zu entdecken.

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Veröffentlicht am 10.12.2021

Eine tolle Geschichte über Hexenzirkel, based in scotland!

Talus
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Worum geht‘s:

Talus, ein Artefakt das den Herzenswunsch erfüllen kann taucht auf und bringt die Protagonisten ihren Träumen zum Greifen nah. Sie suchen nach dem Artefakt, was jedoch je näher sie ihm kommen, ...

Worum geht‘s:

Talus, ein Artefakt das den Herzenswunsch erfüllen kann taucht auf und bringt die Protagonisten ihren Träumen zum Greifen nah. Sie suchen nach dem Artefakt, was jedoch je näher sie ihm kommen, immer größere böse machte hervorbringt und Geheimnisse enthüllt, die lieber versteckt hätten bleiben sollen...

Meine Meinung:

Dieses Buch war ein Titelkauf, ich gebe es zu! Ich stand vor dem Regal in der Buchhandlung und dachte nur: "Es geht um Hexen...UND ES SPIELT IN EDINBURGH, DAS KOMMT MIT!" Ich bin normalerweise nicht so der Freund von dünneren Büchern, aber ich wollte diesem Mini-Schmöker eine Chance geben und habe es nicht bereut.
Als Erstes muss ich sagen, dass ich das Setting so unglaublich geliebt habe! Die Beschreibungen in Edinburgh haben mich wieder dorthin zurück getragen und ich habe mich Schottland auf meiner Couch sitzend wieder ein bisschen näher gefühlt...Ich vermisse dieses Land und diese Stadt sehr, aber das ist ein anderes Thema!
Erin war mir auch von Anfang an sympathisch, ich mochte ihren Humor, ihre leichte sarkastische Art. Ich habe sie als Protagonistin so gemocht. Zumal sie ein Mensch ist, keinerlei magische Fähigkeiten besitzt aber an die Magie glaubt. Auch Lu, die ihre Magie gern mehr beherrschen würde, Kaito und Noah, der zu den Schattenlesern und Elementar Hexern zählt fand ich beide so sympathisch! Ich konnte mich (dank der Perspektivenwechsel) gut in die Charaktere hineinversetzen und sie so näher und besser kennen lernen.
Auch finde ich die Idee des Talus, dem Artefakt, das dir deinen Herzenswunsch erfüllt so cool. Zugegeben, die Idee ist nicht neu, aber das hat mich gar nicht gestört.
Es gibt aber einen Charakter, der mir ein bisschen auf den Geist ging und das war Leo. :D Es gibt ja auch im eigenen sozialen Umfeld Menschen, die dir eigentlich nichts getan haben, deren Aura du aber einfach nicht in deiner Nähe haben willst. Und so ein Typ war Leo für mich, ich konnte ihm nicht aufs Fell gucken. :D
An manchen Stellen war die Handlung für mich ein wenig zu langsam, dafür dass es nur so ein kurzes Buch ist. Ich hätte gern von Anfang an Anlauf genommen und wäre in die Handlung reingesprungen. Das ist aber auch in Ordnung, durch die kurzen Kapitel war Talus auch sehr gut zu lesen. Zudem mochte ich den Schreibstil sehr gern, er war so flüssig und ließ mich durch die Seiten gleiten. Liza Grimm hat eine tolle Art, ihre Gedanken zu Papier zu bringen!

Fazit:

Talus ist ein perfektes Werk für all diejenigen, denen Bücher von Cassandra Clare oder Jay Kristoff zu dick sind. Das Setting passt perfekt zu der Hexenwelt und zum Herbst. Für mich war Talus dieses Jahr ein echtes Highlight und ich bin froh, dass ich es endlich vom Pub befreien und lesen konnte!

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