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Veröffentlicht am 28.05.2017

„Tiere für Fortgeschrittene“ oder „Bücher für Fortgeschrittene“? Seltsame Personen mit noch seltsameren Geschichten

Tiere für Fortgeschrittene
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Eva Menasse erzählt hier acht kleine (Familien-)Geschichten, alle um aktuelle Themen wie Demenz, Integration oder auch Patchworkfamilien gebaut, die mich aber leider nicht überzeugen konnten. Die Idee ...

Eva Menasse erzählt hier acht kleine (Familien-)Geschichten, alle um aktuelle Themen wie Demenz, Integration oder auch Patchworkfamilien gebaut, die mich aber leider nicht überzeugen konnten. Die Idee des Buches, kuriose Tiermeldungen zu Fabeln über das menschliche Verhalten umzuwandeln, war toll und deswegen stand das Buch auch auf meiner Liste, aber die in „Tiere für Fortgeschrittene“ vor jedem Kapitel kurz erzählten Tiermeldungen waren teilweise sehr verwirrend und meistens habe ich diese auch nicht in den Geschichten wiedergefunden. Vielleicht fehlt mir für so etwas einfach das literarische Niveau und Feingefühl, das man offensichtlich benötigt, um sich in die Geschichten hineinzuversetzen zu können. Wobei mir manche der Kurzgeschichten auch mehr zugesagt haben als andere: zum Beispiel fand ich „Schafe“ wunderbar, auch wenn sich mir der genauere Sinn dieser „Sommercamps“ für spezielle Berufsgruppen, die dort zusammentreffen, nicht erschlossen hat. Aber gerade dieses Rätseln über den Sinn dieser Camps und der Gesamtsituation, nicht nur meinerseits, sondern auch seitens der Charaktere, war richtig klasse. Andere Geschichten, die erste, „Schmetterling, Biene, Krokodil“, war für mich verwirrend, was mir vielleicht im Endeffekt den Zugang zum Buch und vor allem zur Erzählsprache der Autorin verwehrt hat. Teilweise sieht die junge Protagonistin hier Dinge, die bei genauerem Betrachten dann doch anders sind, aber dann ist es doch irgendwie wie zuerst gedacht. Ihr merkt, ich kann dies nicht gut in Worte fassen, aber stellenweise waren die Charaktere „abwesend“ oder jedenfalls gedanklich nicht beim Hauptgeschehen, und es sind Dinge aufgetaucht oder passiert, die (mir) unerklärlich sind. Menasse benutzt auch hier ihre eigene, mir ungewohnte Erzählsprache, die auch zahlreiche Fans hat, aber irgendwie hat es bei mir nicht „klick“ gemacht. Der emotionale Aspekt hat mir hier komplett gefehlt, fast alle Charaktere kamen mir kalt und bissig vor.


Die komplette Rezension findet ihr auf meinem Blog: http://killmonotony.wordpress.com

Veröffentlicht am 28.05.2017

Spannend, blutig, kriminell, gefüllt mit Metaphern und nüchtern sowie wundervoll erzählt!

Der Dieb
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Ein wunderbares 200-Seiten Büchlein mit einer wahnsinnigen Story: Protagonist ist ein Taschendieb in Japan, der seinen Kick daraus bekommt, Leuten ihre Portemonnaies aus der Tasche zu ziehen. Wir erfahren ...

Ein wunderbares 200-Seiten Büchlein mit einer wahnsinnigen Story: Protagonist ist ein Taschendieb in Japan, der seinen Kick daraus bekommt, Leuten ihre Portemonnaies aus der Tasche zu ziehen. Wir erfahren von seinem alltäglichen, riskanten Leben, immer auf der Hut, immer auf der Jagd. Nach und nach bekommen wir auch Einblicke in seine früheren Machenschaften: Durch einen Zufall gerät er ins Visier einer kriminellen Gruppierung, die ihn kurzerhand für einen bewaffneten Raubüberfall einspannt. Nicht begeistert, aber etwas verunsichert wegen der Gefahr, die ihm jetzt möglicherweise droht, macht er einfach das, was von ihm erwartet wird. Doch der Überfall wird zum Mord und auch einige Zeit später hängt dieser Vorfall ihm noch im Gedächtnis. Er macht sich Gedanken um seine damaligen Mittäter und um eine Frau, die er früher einmal gekannt hat, die aber auch verschwunden ist. Er reflektiert viel über sein Leben, was er in völliger Einsamkeit führt, bis er eines Tages eine Frau und ihren kleinen Sohn beobachtet, die im Supermarkt Lebensmittel mitgehen lassen. Aus einem Instinkt heraus warnt er sie, dass sie vom Ladendetektiv gesehen wurden, und von da an begegnet er dem kleinen Jungen immer öfter, immer mit einer Einkaufsliste seiner Mutter, was zu stehlen ist. Kurzentschlossen und widerwillig nimmt unser Protagonist ihn unter seine Fittiche, zeigt ihm wie es richtig geht und weist ihn väterlicherweise auch an, zukünftig nicht mehr zu stehlen. Doch der Junge bleibt hartnäckig und entwickelt ein Vertrauen ihm gegenüber und erzählt von seinem Zuhause. Da unser Protagonist erneut von der kriminellen Gruppierung (vielleicht sogar die Yakuza?) gezwungen wird, mehrere Dinge für sie zu erledigen, trennen sich hier die Wege der beiden. Doch die To-Do-Liste erscheint nur auf den ersten Blick als machbar…


Die komplette Rezension findet ihr auf meinem Blog: http://killmonotony.wordpress.com

Veröffentlicht am 28.05.2017

Eine Neuauflage Shakespeares, die rasant und sprunghaft ist – und mit ihrer Sprache briliert!

Der weite Raum der Zeit
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Jeanette Winterson erzählt im Zuge des Hogarth Shakespeare Projekts „Das Wintermärchen“ von Shakespeare neu. Das Original habe ich nicht gelesen, aber Winterson macht es einem leicht und fügt vor ihrer ...

Jeanette Winterson erzählt im Zuge des Hogarth Shakespeare Projekts „Das Wintermärchen“ von Shakespeare neu. Das Original habe ich nicht gelesen, aber Winterson macht es einem leicht und fügt vor ihrer Neuerzählung noch eine knappe Zusammenfassung der Geschehnisse des Originals bei. Und dann geht es auch schon spannend los: Shep und sein Sohn Clo werden Zeuge eines Überfalls auf einen alten Mann, der scheinbar verfolgt wurde und von zwei Männern brutal zusammengeschlagen wird. Diesen Überfall vorausahnend, hat der Mann einige Augenblicke vorher ein Baby samt Aktenkoffer in der naheliegenden Babyklappe deponiert, mit der Absicht, es später wieder zu holen. Doch so weit kommt es leider nicht. Der Mann stirbt am Ort des Überfalls und kurzerhand birgt Shep das Baby sowie den Aktenkoffer aus der Babyklappe, nicht ahnend, dass es dabei noch zu einigen Verstrickungen kommen wird. Zu einem früheren Zeitpunkt in England lässt der paranoide Leo Überwachungskameras in das Schlafzimmer seiner schwangeren Frau MiMi einbauen, denn er hat sie im Verdacht, eine Affäre mit seinem besten und ältesten (und schwulen) Freund Xeno zu haben. Als das Baby später zur Welt kommt, verfällt Leo in eine wilde Raserei, tötet Xeno beinahe und entreißt MiMi in einem durchgeplanten Akt dann das Baby, um es von seinem Angestellten Tony in die USA zu Xenos Anwesen zu bringen, da er der Meinung ist, ebendieser sollte sich gefälligst um sein Kind kümmern. Das Baby schafft es jedoch nie zu Xeno, und hier treffen sich die beiden Erzählstränge. Der weitere Teil der Geschichte spielt 16 Jahre später und das Baby, zur 16-Jährigen Perdita herangewachsen, beginnt Fragen zu ihrer Herkunft zu stellen. Sie lernt über Umwege den jungen Zel kennen, der zufälligerweise der Sohn Xenos ist, und gemeinsam machen die beiden sich auf den Weg nach England, um ihren Vater ausfindig zu machen.


Die komplette Rezension findet ihr auf meinem Blog: http://killmonotony.wordpress.com

Veröffentlicht am 28.05.2017

Über Pädophilie und die „große Liebe“.

Tiger, Tiger
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Dieses Buch erzählt die Geschichte von Margaux Fragoso, die mit sieben Jahren auf den 51-jährigen Peter trifft. Was anfangs noch als unschuldiges Rumplanschen im örtlichen Schwimmbad beginnt, führt bald ...

Dieses Buch erzählt die Geschichte von Margaux Fragoso, die mit sieben Jahren auf den 51-jährigen Peter trifft. Was anfangs noch als unschuldiges Rumplanschen im örtlichen Schwimmbad beginnt, führt bald zu Küssen zur „Stärkung“ Peters, wenn der im Vergleich zu Margaux doch sehr alte Mann wieder mit seinen Rückenschmerzen etc. zu kämpfen hat und endet darin, dass die 20-jährige Margaux ungeschützten Sex mit ihm hat, um schwanger zu werden, da sie nur noch weg von zuhause will. Fragoso erzählt hier mit sehr nüchterner Stimme die bedrückende Geschichte ihres Lebens, zwischen einer Mutter mit einer unklaren Diagnose, die aber mental nicht gesund ist, einem cholerischen Vater und dem charakterlich jung gebliebenen Peter, dessen Haus ihr wie ein Schlaraffenland vorkommt. Zunächst sind sie „nur“ beste Freunde, doch hinter dem Rücken ihrer kranken und daher nicht immer aufmerksamen Mutter, die sie zu den Treffen begleitet, beginnt Peter, immer weiter zu gehen mit der damals Siebenjährigen. In erschreckend wahren Monologen versucht er ihr zu erklären, dass Kinder viel zu verklemmt erzogen werden, dass ihre Geschlechtsorgane beispielsweise immer als „schmutzig“ verurteilt werden und man durch diese Erziehung nicht im Einklang mit seinem Körper aufwachsen könne, da man von klein auf ein gestörtes Bild von sich selbst hat und man seinen Körper in seiner Natürlichkeit nicht akzeptieren könne. Und damit hat er vielleicht sogar Recht. Aber da hört es auch schon auf. Peter nutzt diese Ansprache und noch viele weitere, um die kleine Margaux zu manipulieren; was er damit bezwecken will, ist natürlich dem Leser von vornherein klar. Immer wieder bekommt er das kleine Mädchen dazu, sich auszuziehen und sexuell immer weiter zu gehen mit ihm. Und sie hinterfragt es nicht einmal, da sie ihm mittlerweile vollkommen hörig ist und natürlich seine Ansichten vertritt oder zumindest vertreten möchte. Deshalb gibt es von der kleinen Margaux auch keine Widerworte, als Peter gerne möchte, dass sie seinen Penis in den Mund nimmt.

Hier möchte ich lieber aufhören, die Beziehung detaillierter zu beschreiben. Fragoso beschreibt hier ihre eigene Kindheit, jedoch ist ihr Schreibstil so distanziert, dass man den Ekel der Situation und die Unangebrachtheit dieser „Liebe“ zwar nachvollziehen kann, aber man spürt es nicht. Der Stil der Autorin ist bei ihrem Memoir meiner Meinung nach unpassend, da man gerade hier doch meinen sollte, dass der Leser mitfühlen soll; mitfühlen, wie widernatürlich die Situation ist; mitfühlen, wie Margaux Peter trotzdem als ihren Schutzengel sieht; und vor allem mitfühlen, wenn ihre Eltern komplett versagen. Doch das schafft Fragoso hier leider nicht. Margaux‘ Eltern sind auch ein schwieriger Fall: Ihr Vater ist Choleriker und Putzteufel, ihre Mutter leidet entweder am Borderline-Syndrom, hat Depressionen oder ist schizophren, da sind sich die Ärzte nicht sicher. Margaux wird mit einer seltsamen Erziehung großgezogen und durch die jahrelange Beziehung mit Peter kann sie später, als sie auf Highschool und College geht, gar nicht mit dem richtigen Leben umgehen, da sie fast ihre gesamte Kindheit in dieser Blase verbracht hat. Sie hatte keinen gleichaltrigen Freund, und selbst mit 20, als sie ein Date mit ihrem möglicherweise baldigen Freund, mischt Peter (mit dem sie zu diesem Zeitpunkt nur noch eine platonische Beziehung führt) sich ein und möchte sowohl vorgestellt werden als auch am Abend teilnehmen, was ich – von der gesamten Beziehung der beiden natürlich einmal abgesehen – ziemlich verstörend finde. Margaux findet die Situation auch ein wenig unangenehm, denkt sich aber nichts weiter dabei bzw. unternimmt auch nichts, um endlich die Bande zwischen ihr und Peter zu trennen.

Die komplette Rezension findet ihr auf meinem Blog: http://killmonotony.wordpress.com

Veröffentlicht am 28.05.2017

Eine Parabel über das Leben und die Entscheidungen, die wir treffen – meisterlich ausgeführt.

4 3 2 1
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Was für ein Koloss! Von vielen wurde „4 3 2 1“ als Opus Magnum Austers bezeichnet, und ich denke, das trifft durchaus zu! Zunächst eingeschüchtert von der Größe (1200 Seiten! Mein dickstes Buch bisher!), ...

Was für ein Koloss! Von vielen wurde „4 3 2 1“ als Opus Magnum Austers bezeichnet, und ich denke, das trifft durchaus zu! Zunächst eingeschüchtert von der Größe (1200 Seiten! Mein dickstes Buch bisher!), habe ich mich doch nicht direkt ran getraut. Doch einmal angefangen, flogen die Seiten nur so dahin. Es geht also um Archie Ferguson, nein, gleich vier Archies, die im Amerika der 50er/60er Jahre aufwachsen und erwachsen werden. Paul Auster erzählt die Lebensgeschichten von gleich vier Archie Fergusons, die „identisch, aber verschieden“ sind und durch anders verlaufende Ereignisse, anders getroffene Entscheidungen etc. jeweils ein völlig anderes Leben führen. Archie, der immer von der Liebe gebeutelt zu sein scheint, durchlebt die Zeit des Aufschwungs, des Krieges und der Revolution, und das an der Seite von Familie und Freunden (die sich natürlich auch unterscheiden, obwohl es gewisse Konstanten gibt). In der einen „Welt“ noch geliebt und glücklich mit seinem Traumjob, verfällt er doch bei der nächsten Version seiner Selbst in leichten Alkoholismus, ist immer auf der Suche nach der großen Liebe oder zumindest nach Sex, vom Unglück gejagt oder doch von Freunden umringt: Die vier Leben des Archibald Ferguson unterscheiden sich teilweise in seinen Eigenschaften und Charakterzügen, beispielsweise seinem Interesse an Politik, seinem Berufswunsch oder aber seinen Hobbys; andererseits gibt es auch äußere Faktoren, die sich in jeder Version unterscheiden: Archies familiäres Umfeld, sein Liebesleben, seine Verwandtschaft.

Sein Leben fing gerade erst an, sagte Ferguson sich, sein Leben hatte noch nicht einmal begonnen, doch der wesentliche Teil von ihm war schon tot.

Nach meinem zuletzt gelesenen Auster, „Travels in the Scriptorium“, der unter 200 Seiten füllt, ist „4 3 2 1“ natürlich das krasse Gegenteil mit seinen 1250 Seiten. Doch nachdem man einige Kapitel geschafft hat, bekommt man einen richtigen Lesefluss und die doch sehr langen Formulierungen werden immer angenehmer zu lesen. Am Anfang dachte ich allerdings, das gesamte erste Kapitel (1.0-1.4) sei eine Einleitung, bis ich dann in 1.4 erst mal gemerkt habe, dass die Überlegung Archies in einem der ersten Unterkapitel, wie es wäre, ein anderes Leben zu führen, direkt schon umgesetzt wurde! Völlig durcheinander musste ich die ersten Seiten erneut lesen. Dann haben mich anfangs diese Bandwurmsätze, die sich oft über ganze Seiten strecken, immer wieder dermaßen eingeschläfert, dass ich nicht so recht voran kam; vor allem schwierig, wenn man abends im Bett „nur noch bis zum Absatz“ lesen möchte, dieser aber nicht vorhanden ist. Spätestens aber nach 300 Seiten ist man drin und der Schreibstil fesselt einen richtig. Zu Beginn des Buches bin ich auch mit der Annahme gestartet, dass doch bestimmt jedes der Kapitel zehn Jahre von Archies Leben erzählt, so dick, wie das Buch ist – doch weit gefehlt! „4 3 2 1“ berichtet von vier Leben Archies, jedoch nicht über seine 20er hinaus. Das mag jetzt ein wenig erschreckend klingen, ist auch so: Jedes kleine Detail seiner jungen Jahre wird detailgetreu wiedergegeben, alle Personen, die mit ihm verwandt oder befreundet sind, werden mit einer Lebensgeschichte bestückt, und diese „Tour de Force“ durch Archies Leben und sein Umfeld beschreibt auch jede Menge politische Ereignisse, was mich etwas gestört hat. Natürlich gehört es zum Leben eines Jeden, dass die Politik gewisse Entscheidungen oder Erlebnisse beeinflusst, aber da mich „so etwas“ nicht so sehr fesselt, war ich dann doch etwas genervt über die Detailtreue, die Auster jedem Ereignis betreibt. Ich finde Details und Vorgeschichten und das ganze Drum und Dran bei Charakteren sehr interessant und auch wichtig für die Geschichte, aber Auster berichtet viele, viele Seiten lang von politischen Ereignissen, die ich storytechnisch doch eher uninteressant fand. Durch die Detailtreue Austers sind allerdings alle größeren Charaktere (und sogar viele Nebencharaktere, selbst die kleinen Liebschaften Archies etc.) dermaßen ausgefleischt, es ist Wahnsinn! Auster hat es geschafft, dass man bei dem ganzen Verwandtschafts- und Freundesgewusel nicht durcheinander kommt und immer ein bisschen (oder ein bisschen mehr, je nach Person) Background hat. Ich mag den Erzählstil sehr; Es gibt einen omnipotenten 3. Person-Erzähler, der auch gerne mal Geschehnisse kommentiert oder mit seinem Wissen vorgreift und uns teast, was noch kommt. Das hat mir richtig gut gefallen, ich mag Erzähler, die in Erscheinung treten und z.B. auch gerne mal mit dem Leser kommunizieren.

Die komplette Rezension findet ihr auf meinem Blog: http://killmonotony.wordpress.com