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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.06.2025

Reality-TV trifft auf Gänsehaut Thriller!

Die Festung
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Ich habe das Gefühl, dass Reality-TV-Show Thriller aktuell im Kommen sind, und ich lese sie sehr gerne, dementsprechend neugierig war ich auf dieses Buch. Dies wurde auch durch das Cover verstärkt, das ...

Ich habe das Gefühl, dass Reality-TV-Show Thriller aktuell im Kommen sind, und ich lese sie sehr gerne, dementsprechend neugierig war ich auf dieses Buch. Dies wurde auch durch das Cover verstärkt, das ich sehr passend und gelungen finde.

Anfangs hatte ich das Gefühl, es gäbe zu viele Charaktere, und ich fand diese schwierig auseinanderzuhalten. Dies hat sich aber mit der Zeit gebessert. Auch die Rätsel erschienen mir anfangs too much, später fand ich diese jedoch spannender und gut gemacht. Der Schreibstil ist sehr flüssig und ich mochte die kurzen Kapitel. Es gibt auch Kapitel mit einem Podcast sowie der Sichtweise des Direktors, das sorgte weiterhin für Abwechslung und einen angenehmen Lesefluss.

Nach den kleinen Anfangsschwierigkeiten war das Buch dann super spannend und hat mich völlig in seinen Sog gezogen. Ich konnte es buchstäblich nicht mehr aus der Hand legen und habe ständig gerätselt und alle und jeden verdächtigt. Das gefiel mir sehr gut. Die einzelnen Charaktere sind unterschiedlich und vielschichtig und das hat mir gut gefallen. Auch das isolierte Setting hat für viel Dramatik und Spannung gesorgt.

Am Ende kamen viele Fäden zusammen, die Auflösung hat mich größtenteils zufrieden gestellt und war nicht zu vorhersehbar. Die Details habe ich zumindest definitiv nicht vorhersehen können. Ich hätte mir das Ende nur etwas ausführlicher gewünscht. Trotzdem ein richtig guter Pageturner!

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Veröffentlicht am 30.06.2025

Romantik, Witz und Spannung – Für mich ein Highlight!

Never Trust Your Fake Husband
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Um ehrlich zu sein, hat mich bei diesem Buch zuerst Cover und Farbschnitt gelockt, beides ist wunderschön gestaltet. Als der Klappentext zudem interessant klang, musste ich dieses Buch lesen. Ich liebe ...

Um ehrlich zu sein, hat mich bei diesem Buch zuerst Cover und Farbschnitt gelockt, beides ist wunderschön gestaltet. Als der Klappentext zudem interessant klang, musste ich dieses Buch lesen. Ich liebe generell die Thematik in Büchern, wenn jemand nicht mehr weiß, wer er ist, dies sorgt finde ich in jedem Genre für Spannung.

Jake und die junge Frau lernen sich kennen, Schüsse fallen und alles danach ist eine unglaubliche Achterbahnfahrt, die mir unendlich viel Spaß gemacht hat. Die Umsetzung sämtlicher Tropes wie z. B. Fake Marriage hat mir sehr gut gefallen. Die Dynamik zwischen den beiden Hauptcharakteren war sehr amüsant und die Dialoge habe ich sehr gerne gelesen. Auch das Setting in Paris und generell Frankreich fand ich gelungen.

Der Schreibstil war extrem flüssig, der Humor on point, und ich bin durch die Seiten geflogen. Dabei war es, als hätte ich die einzelnen Szenen wirklich vor Augen gehabt. Das ganze Buch hat bei mir so viele Emotionen entfacht: ich habe gelacht, gebangt, geliebt, gefürchtet, geweint, mich amüsiert, gefreut, war todunglücklich – einfach alles.

Als Minikritik: Natürlich war nicht alles realistisch, aber das muss es für mich in so einer Geschichte auch nicht sein. Für mich ist das Buch echt ein Highlight und ich werde mich nach weiteren Büchern der Autorin umsehen. Herzensempfehlung!

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Veröffentlicht am 30.06.2025

Wenn der Stau zum Tatort wird

Der Stau
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Was mich an diesem Buch sofort angesprochen hat – neben dem ansprechenden Cover – war die ungewöhnliche Ausgangssituation: Ein Stau, mitten darin eine Leiche, und der Mörder vermutlich noch vor Ort? Das ...

Was mich an diesem Buch sofort angesprochen hat – neben dem ansprechenden Cover – war die ungewöhnliche Ausgangssituation: Ein Stau, mitten darin eine Leiche, und der Mörder vermutlich noch vor Ort? Das fand ich originell und spannend.

Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht von Kommissarin Belinda Kidd, die kurz vor dem Ruhestand steht und mir sehr sympathisch war. Sie bekommt im Laufe des Buches etwas mehr Tiefe und das mochte ich sehr.

Neben ihr lernen wir eine Vielzahl an Personen kennen. Dadurch gibt es viele Verdächtige, durch die Vielzahl der Personen verbleiben die meisten aber recht blass und schwer unterscheidbar.

Parallel zum Mord geschehen Explosionen in der Stadt. Dies sorgt aber nicht für sonderlich viel Panik, wie man erwarten dürfte, sondern die Menschen kümmert es eher, wann der Stau weitergeht, damit sie nach Hause gehen können. Niemand scheint sich groß zu fragen, ob vielleicht Familie und Freunde zu Schaden gekommen sind. Das fand ich sehr unrealistisch.

Obwohl das Buch mit seiner Ausgangslage Potenzial für viel Spannung bot, hat sich die Geschichte für mich eher wie ein ruhiger Krimi angefühlt. Ich würde das Buch auch absolut nicht als Thriller einordnen. Es gab einige Längen, aber auch Momente, in denen man unbedingt wissen wollte, wie alles zusammenhängt.

Die Auflösung wiederum hat mir dann ganz gut gefallen und ich mochte die Kommissarin Belinda sehr, sie war auch der einzige Charakter, zu dem ich etwas Nähe verspürt habe.

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Veröffentlicht am 28.06.2025

Musik verbindet – auch bei „Enemies to Lovers“

Love on the last Note
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Eigentlich lese ich nicht sonderlich oft New Adult – hier haben mich jedoch sowohl das Cover als auch der Klappentext direkt angesprochen! Das Buch beginnt mit dem Kennenlernen von Liva und Cayden und ...

Eigentlich lese ich nicht sonderlich oft New Adult – hier haben mich jedoch sowohl das Cover als auch der Klappentext direkt angesprochen! Das Buch beginnt mit dem Kennenlernen von Liva und Cayden und sehr schnell entwickelt sich eine Abneigung zwischen den beiden. Das hat mir gut gefallen (passend zum Trope „Enemies to Lovers“).

Die Geschichte wird abwechselnd aus Livas und Caydens Sicht erzählt, sodass man einen guten Einblick in das Gefühlsleben beider Figuren bekommt. Die Gefühle zwischen ihnen entwickeln sich langsam und glaubhaft. Allerdings fand ich, dass sich Cayden stellenweise nicht seinem Alter entsprechend verhalten hat – das empfand ich teilweise als störend.

Die Einblicke in die Musikbranche fand ich hingegen sehr gelungen, und Livas Leidenschaft für die Musik kam sehr gut zur Geltung. Der gemeinsame Song der beiden war auch richtig süß und ich finde den Songtext sehr schön. Auch Livas Großmutter und ihre Wohngemeinschaft mochte ich sehr, beim Lesen habe ich mich richtig wohlgefühlt und ich hoffe, dass sich diese Art des Altwerdens vielleicht in Zukunft stärker durchsetzt.

Das Ende empfand ich als etwas zu übereilt, ich hätte mir dieses noch etwas ausführlicher gewünscht. Was mir aber besonders gut gefallen hat, war die Atmosphäre des Buches. Es war einfach nett für zwischendurch und ein absoluter Wohlfühlroman.

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Veröffentlicht am 23.06.2025

Atmosphärische Wanderung, aber vorhersehbar

Der Weg – Jeder Schritt könnte dein letzter sein
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Ich war super gespannt auf „der Weg“ und generell auf die Wanderung über den Kungsleden in Schweden – und die Wanderung selbst hat bei mir auf ganzer Linie gepunktet! Relativ schnell verbleibt Julia allein ...

Ich war super gespannt auf „der Weg“ und generell auf die Wanderung über den Kungsleden in Schweden – und die Wanderung selbst hat bei mir auf ganzer Linie gepunktet! Relativ schnell verbleibt Julia allein in der rauen Natur und die Atmosphäre während der Wanderung und Julias Gedanken, Gefühle und die Verzweiflung wurden richtig gut rübergebracht.

Mir gefiel auch der flüssige Schreibstil, auch wenn er sehr einfach gehalten ist, aber das ist Geschmackssache. Man liest im Wechsel in der Gegenwart und durch Tagebucheinträge in der Vergangenheit, das hielt die Spannung gut aufrecht und hat mir sehr gut gefallen.

Mein größter Kritikpunkt: Für mich gab es keinerlei Überraschungen im Buch. Ich weiß nicht, ob es daran liegt, dass ich viele Thriller lese, aber für mich war es sehr vorhersehbar. Leider wurde viel Potenzial hinsichtlich der Geschichte verschenkt, die Grundidee war gut, aber ich finde, da hätte man mehr rausholen können. Ich hätte mir die eine oder andere Wendung (mehr) gewünscht.

Trotzdem wollte ich durchgängig weiterlesen. Für mich hat das Buch vor allem durch die atmosphärische Erzählung punkten können. Das Buch ist mit 244 Seiten sehr kurz und ich hatte trotz der Vorhersehbarkeit Spaß beim Lesen.

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