Unterhaltsames Ermittlungsduo!
Marchfield SquareDas Buch ist optisch ein absoluter Hingucker und auch die Thematik hat mich sofort angesprochen. Für mich ist es aber gar nicht so einfach, dieses Buch zu bewerten, da ich sonst sehr selten Kriminalromane ...
Das Buch ist optisch ein absoluter Hingucker und auch die Thematik hat mich sofort angesprochen. Für mich ist es aber gar nicht so einfach, dieses Buch zu bewerten, da ich sonst sehr selten Kriminalromane lese. Dieses hier ist unter „cozy crime“ eingeordnet und das merkt man auch. Die Charaktere wirkten allesamt interessant, wobei es mir vor allem anfangs viel zu viele Charaktere waren. Das hätte das Buch meiner Meinung nach eigentlich nicht benötigt und es hat den Einstieg erschwert, und manche Charaktere tauchten später kaum noch auf.
Die Charaktere, auf die sich das Buch konzentriert, fand ich wiederum gut gemacht. Gerade Audrey und Lewis habe ich sehr früh ins Herz geschlossen. Relativ früh beginnen die Putzfrau Audrey (hier Putzfrau genannt, weil sie im Buch durchgängig so bezeichnet wird) und der Schriftsteller Lewis mit den „Ermittlungen“. Beide sind hierzu natürlich nicht ausgebildet und geraten so einige Male deswegen mit der Polizei aneinander.
Was die Ermittlungen angeht gab es meiner Meinung nach einige Längen. Es wurden immer wieder Theorien aufgestellt, es gab immer wieder andere Verdächtige und das sind eigentlich alles positive Dinge, mir war es aber stellenweise zu viel. Das Buch hat mich bis auf die Längen ganz gut unterhalten und ich wollte unbedingt wissen, wer denn nun für den Mord verantwortlich war.
Die Auflösung war ganz gut gemacht, hat mich aber nicht komplett umgeworfen. Und dieser letzte Satz passt eigentlich ganz gut zum restlichen Buch. Ich mochte es, es war gut gemacht, aber für mich hat es mit einigen Schwächen nicht zum Highlight gereicht.