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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.11.2025

Ein cozy Roman, der sich etwas zieht

The Pumpkin Spice Latte Disaster
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Das Cover ist richtig schön und passt perfekt zum Herbst! Ich habe mich auf eine cozy herbstliche Geschichte gefreut und bin ohne allzu hohe Erwartungen an das Buch herangegangen. Wir lernen direkt die ...

Das Cover ist richtig schön und passt perfekt zum Herbst! Ich habe mich auf eine cozy herbstliche Geschichte gefreut und bin ohne allzu hohe Erwartungen an das Buch herangegangen. Wir lernen direkt die Hauptcharaktere Jude und James kennen und alles wirkt sehr ulkig und chaotisch – genau das liebe ich an solchen Geschichten!

Zunächst verstehen sich Jude und James nicht allzu gut und es gibt immer wieder Reibereien, obwohl sie den anderen insgeheim sehr attraktiv finden. Die Dialoge haben Spaß gemacht, und der Slow-Burn-Trope war sehr gut umgesetzt.

Ich mochte auch die Kleinstadt „Lover Whilby“ sowie die einzelnen Charaktere und Geschäfte sehr gerne. Lediglich der Herbst-Vibe kam nicht ganz so intensiv rüber, teilweise hatte ich das Gefühl, dass das Buch genauso gut in einer anderen Jahreszeit hätte spielen können.

Nun zu meinen Kritikpunkten: Ich fand die Handlung viel zu dünn und das Buch hatte für mich einige Längen. Einige für mich wichtige Handlungsstränge wurden gar nicht zu Ende geführt, dabei wäre das dringend notwendig gewesen, da die Handlung meiner Meinung nach viel zu wenig war um das Buch ausreichend zu füllen. Irgendwann hat es sich nur noch angefühlt, als würde ich beim Lesen einfach nicht vorankommen, und ich war regelrecht erleichtert, als ich die Geschichte zu Ende gelesen hatte. Hier wäre weniger tatsächlich mehr gewesen. Insgesamt war es ganz okay für zwischendurch, mehr aber auch nicht.

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Veröffentlicht am 27.10.2025

Anders als erwartet

Das Internat
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Ich wollte schon länger etwas von dieser Autorin lesen und war sehr gespannt auf dieses Buch. Der Schreibstil war ganz in Ordnung, insgesamt bin ich aber eher langsam durch die Seiten gekommen, weil die ...

Ich wollte schon länger etwas von dieser Autorin lesen und war sehr gespannt auf dieses Buch. Der Schreibstil war ganz in Ordnung, insgesamt bin ich aber eher langsam durch die Seiten gekommen, weil die Story mich nicht richtig packen konnte.

Elli, Ben und Rachel mochte ich ganz gerne, sie waren auch die einzigen Charaktere, zu denen ich so etwas wie Nähe verspürt habe. Ein Mordopfer muss für mich zwar nicht unbedingt sympathisch sein, hier hatte ich jedoch sehr lange das Gefühl, das mir einfach egal war, was passiert war beziehungsweise wer dafür verantwortlich war. Für mich hatte das Buch auch einige Längen und es passierte sehr lange sehr wenig.

Die eher seichte Story wirkte mit dem Privatleben des Ermittlers und seinen Angehörigen gestreckt, prinzipiell mag ich das auch sehr, hier wirkte es mir etwas zu gezwungen und hat sich stellenweise wie „Füllmaterial" angefühlt.

Auf die wenigen Zweifel, die gesät wurden, bin ich kaum angesprungen. Das Ende wiederum konnte dann doch noch etwas überraschen, wobei sich dieses auch nicht ganz rund anfühlte und vieles für mich keinen Sinn ergab.
Ich habe auf einen zur Halloweenzeit passenden Thriller erhofft, da der Mord in der Geschichte auch an Halloween passierte, tatsächlich war es für mich aber eher ein etwas seichterer Krimi, der mich nicht so gut unterhalten konnte.

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Veröffentlicht am 27.10.2025

Wenn eine Thrillerautorin selbst zum Thriller wird...

Love, Mom
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Optisch hat das Cover und der Farbschnitt sofort für mich gepunktet, und die Idee fand ich sofort total packend – eine Thrillerautorin in einem Thriller? Give me more!

Anfangs habe ich ein bisschen gebraucht, ...

Optisch hat das Cover und der Farbschnitt sofort für mich gepunktet, und die Idee fand ich sofort total packend – eine Thrillerautorin in einem Thriller? Give me more!

Anfangs habe ich ein bisschen gebraucht, um in das Buch reinzukommen. Der Schreibstil war direkt sehr flüssig und angenehm, ich hatte nur das Gefühl, das zu wenig passierte. Ich war überrascht, dass die Hauptprotagonistin Mackenzie erst 21 Jahre alt war, irgendwie hatte ich gedacht, sie würde älter sein. Aber sie wurde sehr altersgerecht dargestellt, sodass es gut gepasst hat.

Es gab zum Teil wechselnde Perspektiven, und zwischendurch die Briefe aus der Vergangenheit. Das war eine sehr gute Abwechslung und man hat sich immer auf den folgenden Teil gefreut. Mackenzie und ihren besten Freund E. J. mochte ich ganz gerne, der Vater ist im Vergleich aber ein bisschen zu blass geblieben. Gerade über Mackenzies Verhältnis mit ihm hätte ich gerne mehr erfahren.

Ich fand auch sehr positiv, dass die zum Teil wechselnden Erzählperspektiven sehr authentisch waren. Spätestens ab der Hälfte konnte das Buch mich absolut fesseln – so sehr, das ich es am selben Tag noch beenden musste. Obwohl ich lange nicht wusste, in welche Richtung die Geschichte geht, war ich trotzdem total gefesselt.

Das Ende konnte mich dann echt überraschen, es gab aber leider auch einige Logikfehler, die meine Bewertung etwas abschwächen. Ich werde die Autorin auf jeden Fall im Blick behalten, ihr nächstes Buch erscheint im Januar und ich freue mich jetzt schon darauf!

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Veröffentlicht am 19.10.2025

Ein Mord im Internat – mit etwas zu vielen Blickwinkeln

Promise Boys - Drei Schüler. Drei Motive. Ein Mord.
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Die Thematik mit einem Internat für Jungen und einem Mord, der dort geschehen ist, hat sich sofort spannend angehört. Ich war auch sehr neugierig auf die drei Schüler, die für den Mord als Verdächtige ...

Die Thematik mit einem Internat für Jungen und einem Mord, der dort geschehen ist, hat sich sofort spannend angehört. Ich war auch sehr neugierig auf die drei Schüler, die für den Mord als Verdächtige galten.

Das Buch ist in vielen verschiedenen Perspektiven geschrieben, das hat mir anfangs ein wenig Angst gemacht, letztendlich war es aber überhaupt kein Problem, die Charaktere auseinanderzuhalten. Die sehr spezielle Erzählweise mit den vielen verschiedenen Perspektiven fand ich sogar ganz erfrischend, da es mal etwas anderes war. Dadurch entstand aber etwas weniger Nähe zu den Hauptprotagonisten, als ich es sonst gewohnt bin. Mit der Zeit gab es weniger Perspektiven, und ich hätte mir gewünscht, dass das etwas früher eingetreten wäre, denn so hätte ich das Buch wahrscheinlich weniger häufig unterbrochen.

Dadurch gab es meiner Meinung nach zu viele Informationen, die nicht notwendig waren und die Geschichte eher aufgehalten als vorangetrieben haben.
Einige der gelegten Fährten waren sehr gut und ich wusste absolut nicht, wer der Mörder ist. So richtig viel zum Spekulieren hatte man meiner Meinung nach aber im Gesamten nicht, hier hätte ich mir mehr Plot dazu gewünscht. Richtig flüssig fand ich die Geschichte erst im letzten Drittel.
Die Auflösung habe ich so nicht vorhergesehen, und das Ende fand ich sogar sehr gut gemacht.

Insgesamt hatte ich Spaß beim Lesen, fand den Plot aber etwas flach. Einhundert Seiten mehr und einige Perspektiven weniger hätten dem Buch finde ich gut getan, Spaß beim Lesen hatte ich trotzdem. Das Buch war ganz gut für zwischendurch, für mich aber leider nicht mehr.

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Veröffentlicht am 29.09.2025

In 24 Stunden inhaliert – ein Thriller, der fesselt

The Business Trip
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Dieses Buch hatte ich schon seit Monaten auf meiner Wunschliste: der Klappentext hat mich enorm angesprochen und ich hatte wahnsinnig Lust darauf. Ich habe natürlich gehofft, das es mich nicht enttäuscht, ...

Dieses Buch hatte ich schon seit Monaten auf meiner Wunschliste: der Klappentext hat mich enorm angesprochen und ich hatte wahnsinnig Lust darauf. Ich habe natürlich gehofft, das es mich nicht enttäuscht, und was soll ich sagen: ich habe es geliebt! Jede Seite war so voller Spannung, sodass ich das Buch in weniger als 24 Stunden inhaliert habe.

Zuerst hat man zwei längere Kapitel über die beiden Frauen, die verschwinden werden. Dadurch hat man das Gefühl, sie und ihre Gewohnheiten sehr gut zu kennen. Im Anschluss gibt es dann Perspektiven von den Menschen um sie herum, und obwohl es so einige Perspektiven waren, fand ich es richtig gut gemacht und konnte die Charaktere problemlos auseinanderhalten. Ich fand es auch sehr gut, dass das Buch durchgängig in der Ich-Perspektive geschrieben worden ist. Das hat für mich in diesem Fall mehr Nähe zu den einzelnen Charakteren geschaffen.

Das Tempo war richtig gut, es gab keinerlei Längen und ich konnte den Gedanken nicht ertragen, das Buch nicht bald schon zu beenden, weil es mich einfach so enorm packen konnte – durchgängig. Es hat sich immer mehr zugespitzt, immer wieder kamen neue Informationen dazu und ich habe die ganze Zeit mitgerätselt.

Die Auflösung habe ich dann irgendwann zumindest zum Teil erahnen können, aber das auch nicht in ganzem Umfang und es gab noch so einige Plottwists, die sehr gut gesetzt waren. Natürlich kann man darüber reden, ob das alles auch so glaubwürdig war, aber ich hatte so viel Spaß beim Lesen, das ich mir darum um ehrlich zu sein einfach nicht so viele Gedanken machen möchte. Für mich war es ein richtig starker Thriller, den ich mit Begeisterung weiterempfehlen kann.

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