Sehr gut
Unterhaltsamer und spannender Krimi
Unterhaltsamer und spannender Krimi
Unterhaltsamer und spannender Krimi
Unterhaltsamer und spannender Krimi
Der zweite Fall für Louise Boni (mit einem Elsässer Vater und einer deutschen Mutter) und mein erster Krimi, geschrieben von Oliver Bottini:
Im Dreisamtal liegt die kleine Stadt Kirchzarten, und wie auf ...
Der zweite Fall für Louise Boni (mit einem Elsässer Vater und einer deutschen Mutter) und mein erster Krimi, geschrieben von Oliver Bottini:
Im Dreisamtal liegt die kleine Stadt Kirchzarten, und wie auf der Rückseite des Buches betitelt, der friedlichste Ort der Welt. Doch dann bricht auf einer Wiese ein verheerendes Feuer aus, eine Scheune brennt ab. Die Feuerwehr rückt aus, aber ist ja nur eine Scheune. Die kann man ja auch kontrolliert abbrennen lassen. Ein Feuerwehrmann, bereits lässig geworden (was bestimmt nicht zutrifft, ich kenne keinen Feuerwehrmenschen, der oder die nachlässig werden) schlendert mehr oder weniger zu den Glutnestern hin. Doch auf einmal macht es 'bumm', hohe Stichflammen und ein ziemlich verbrannter Feuerwehrmann.
So beginnt der Roman. Denn unter der harmlosen Scheune befand sich ein Waffendepot.
Immer geheimnisvoller wird beschrieben, dass es doch gar nicht sein könnte. Doch weil ein toter Feuerwehrmann involviert ist und diese seltsame hohe Stichflamme, ein komischer Geruch, und ein seltsamer Bauer, auf dessen Eigentum die Scheune stand, muss nun auch die Kripo den Fall untersuchen.
Stück für Stück schafft sich Louise Boni, die für ihre einzelgängerischen Aktionen bekannt und nicht gerade beliebt ist, durch diesen Fall.
Ein paar Leute arbeiten ihr zu und jede Menge Zufälle bereiten den Boden für eine haarsträubende kriminalistische Entwicklung.
Und das im friedlichsten Ort der Welt, in Kirchzarten.
Für einen lokalen Menschen stellt sich zu erst einmal die Frage, kennt der Autor die Gegend? Er scheint zumindest schon mal Urlaub im Dreisamtal gemacht zu haben. Viele Begriffe von Örtlichkeiten stimmen, andere sind frei erfunden oder wurden vom Autor gefällig hingebogen.
Das Buch liest sich gut, und ja, solche Sachen können durchaus passieren. Um den Plot nicht zu verraten, wird nicht mehr von der Geschichte erzählt.
Doch was uns Einheimische beschäftigt hat - wie sprechen wir Kirchzarten aus? Es stimmt, wir betonen Kirch... zarten. Und vergleichen mit Hinterzarten, da liegt die Betonung auf ... zarten. Also muss der Autor doch längere Zeit sich bei uns aufgehalten haben...