Wahrheit oder Lüge, echt oder falsch?
Meinung:
Nun sind wir am Ende der Trilogie angekommen, und können uns entscheiden: Ist Caelden gut oder böse, ist er der Protagonist oder der Antagonist? War seine Entscheidung richtig oder falsch, gibt ...
Meinung:
Nun sind wir am Ende der Trilogie angekommen, und können uns entscheiden: Ist Caelden gut oder böse, ist er der Protagonist oder der Antagonist? War seine Entscheidung richtig oder falsch, gibt es überhaupt richtig oder falsch oder ist es nicht eher so, dass es ein Grau all dieser Facetten ist?
Wir begleiten Caelden in seinem Studium an der Akademie, erleben seine Höhen und Tiefen, fallen mit ihm und steigen wieder mir ihm auf. Wir bzw. ich leiden mit ihm, freuen uns für ihn, sind erstaunt und zugleich verletzt. Ich habe mich bewusst dagegen entschieden, Erwartungen an das Buch zu haben, denn so konnte ich mich auf etwas einlassen, was moralisch fragwürdig und zugleich zu tiefst der Wahrheit entspricht. Es gibt Überraschungen, die ich so nicht erwartet habe und es gab bereits im ersten Teil Hinweise darauf, wer Caelden, der Dunkle Lord, wirklich ist und wie Richterin Maevia darin verwickelt ist. Caelden hat nicht nur eigenes Leid erfahren und hat sich hochgekämpft und ist wieder gefallen, sondern ist in meinen Augen auch ein Held, den man aber nicht als diesen typischen Held sehen kann. Pascal lässt uns am Ende mit einem offenen Ende zurück und damit die Chance, länger über das Buch nachzudenken. Ich habe keinen weiteren Worte für dieses Buch, außer: Dieses Buch ist alles andere als nur ein Buch; dies ist eine bewusste Entscheidung, uns mit Fragen übers Leben zurückzulassen.
Fazit:
Ein Ende, das weder gut noch böse ist - sondern Grau in all seinen Facetten.