Cover-Bild Planet der Affen
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15,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Cross Cult Entertainment
  • Themenbereich: Belletristik - SciFi: Klassisch
  • Genre: Fantasy & Science Fiction / Science Fiction
  • Seitenzahl: 240
  • Ersterscheinung: 23.05.2019
  • ISBN: 9783959818636
Pierre Boulle

Planet der Affen

Der Originalroman
Merle Taeger (Übersetzer)

Die literarische Wiederentdeckung des Sommers! In einem Raumschiff, das mit Lichtgeschwindkeit durch das Weltall fliegt, begibt sich der Journalist Ulysses Mérou zusammen mit zwei Wissenschaftlern auf eine Mission, die die Erkundung des nächstgelegenen Sonnensystems zum Ziel hat. Zu ihrer goßen Überraschung finden sie einen Planeten, der unserer Erde gleicht. Doch eine noch größere Verblüffung erwartet sie: Auf Soror, so der Taufname durch die Entdecker, leben menschenähnliche Wesen! Diesen scheint jedoch jedwedes rationale Denkvermögen zu fehlen, und kaum ist eine erste Verständigung hergestellt, werden sie allesamt gejagt und gefangen genommen von der herrschenden Zivilisation auf dem Planeten: Affen! Schreckliche Experimente und einen schmerzvollen Tod vor Augen muss es Ulysses gelingen, seine haarigen und hochintelligenten Entführer davon zu überzeugen, dass er anders ist, von einem fremden Planeten kommt und vor allem, dass er keine Gefahr darstellt. Besonders von Letzterem lassen sich aber nur die Wenigsten überzeugen …
Kurzweilig, spannend und zivilisationskritisch: Science-Fiction von ihrer besten Seite. Eine der umwerfendsten First-Contact-Szenen und ein tiefer Blick in die animalischen und narzisstischen Abgründe der Menschheit, wie sie nur beschrieben werden können durch eine Welt, die komplett auf dem Kopf steht. Das Original des französischen Romanciers und OSCAR-Preisträgers Pierre Boulle aus dem Jahre 1963 erscheint bei Cross Cult in einer brandneuen, komplett entstaubten Übersetzung.

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Lesejury-Facts

  • Dieses Buch befindet sich bei reni74 in einem Regal.

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.05.2025

Klassiker mit interessantem Gedankenspiel

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In einer fernen Zukunft, zwei junge Weltraumreisende finden eine Flaschenpost, die durch die Weiten des Alls treibt und in der der Bericht eines Journalisten über eine Reise zu einem weit von der Erde ...

In einer fernen Zukunft, zwei junge Weltraumreisende finden eine Flaschenpost, die durch die Weiten des Alls treibt und in der der Bericht eines Journalisten über eine Reise zu einem weit von der Erde entfernten Stern beschrieben wird. Der Journalist und zwei Wissenschaftler finden einen bewohnbaren Planeten vor, der der Erde sehr ähnelt und auch Zeichen einer Zivilisation aufweist, wie sie der auf Erde entspricht. Um Kontakt aufzunehmen landen die Drei und treffen auch bald auf die ersten Bewohner.

Pierre Boulle hat seinen Roman bereits 1963 veröffentlicht und bei der Lektüre wird schnell klar, dass das Buch nur in der Grundstory mit den alten Verfilmungen zu tun hat. Das ist allerdings gar nicht schlimm. Boulle beschreibt seine fremde Welt sehr bildhaft, wobei man bei der Sprache schon auch das Alter des Buches merkt. Trotzdem ist die Geschichte äusserst aktuell und visionär und bietet viel Raum zum Nachdenken.

Jeder kennt wahrscheinlich die Story rund um den Planeten, auf dem nicht die Menschen die vorherrschende Spezies sind, sondern die Affen. Mit dieser anderen Realität bekommt der Leser den Spiegel vorgehalten und wird gezwungen sich damit auseinanderzusetzen, wie die "Krone" der Schöpfung mit anderen Lebewesen umgeht. Ich persönlich musste schlucken angesichts der beschriebenen Jagdszenen, bei den im Zoo ausgestellten Menschen, die um Leckerbissen betteln, aber auch ganz besonders bei den Beschreibungen der medizinischen Experimente, die an den Gefangenen durchgeführt werden. Es ist merkwürdig die Dinge, die der Mensch seinen nächsten Verwandten aus wissenschaftlicher Sicht, oder aber aus purer Vergnügungssucht antut, mal aus der anderen Perspektive zu sehen. Der Autor hat den Spies umgedreht und gezeigt, dass es auch anders hätte kommen können, hätte die Evolution irgendwann in der Vorzeit mal einen anderen Abzweig genommen. Interessant aber auch die Parallelen innerhalb der Gesellschaft der Affen zu unserer. Auch dort gibt es verschiedene Fraktionen, die verschiedenen Lehrmeinungen, mal mehr, mal weniger fortschrittlich, anhängen und auch hier gibt es die Leugner, die sich jeder neuen Entwicklung verweigern und jene, die bereit sind ihr bisheriges Weltbild zu überdenken.

Ich habe das Buch in einem Rutsch gelesen, immer natürlich auch das Ende aus den Filmen im Hinterkopf und war neugierig darauf, wie der Autor dies im Original gelöst hat. Ab einem gewissen Punkt konnte man es schon erahnen, in letzter Konsequenz konnte es nicht anders enden. Für mich ist das Buch ein wiederentdeckter Klassiker mit viel Stoff zum Nachdenken über unser Handeln, was mich alledinegs stört ist hier tatsächlich die Covergestaltung, diese nackte Frau auf dem Titel hätte für mich nicht sein müssen.

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