humorvoller Krimi
Grausame Morde unter Mönchen. Und Albin Leclerc wieder mittendrin. Es geht halt nicht ohne den Polizisten im Ruhestand. Zwar geht er seinen ehemaligen Kollegen sehr auf den Keks, hat aber sagenhafte Ermittlungserfolge. ...
Grausame Morde unter Mönchen. Und Albin Leclerc wieder mittendrin. Es geht halt nicht ohne den Polizisten im Ruhestand. Zwar geht er seinen ehemaligen Kollegen sehr auf den Keks, hat aber sagenhafte Ermittlungserfolge. Und das muss schließlich auch der Staatsanwalt anerkennen.
In gewohnt humoriger Art entführt uns Pierre Lagrange in die Provence. Zwischen blühende Lavendelfelder, die man fast zu riechen glaubt. Ein wenig gestört haben mich die langen Erklärungen zu gewissen Vorgängen, das lenkt einfach vom Lesefluss ab.
Lagrange fängt das Flair der Provence mit ihren Düften, Farben und kulturellen Eigenheiten wieder sehr lebendig ein. Die sommerliche Hitze, die Lavendelfelder und die alten Klostermauern bilden einen starken Kontrast zur düsteren Handlung. Diese Mischung aus Urlaubsgefühl und Spannung ist eines der Markenzeichen der Reihe.
Am besten gefallen mir immer die Zwiesprachen zwischen Mops und Herrchen – herrlich. Gegen Ende überschlagen sich die Ereignisse, was für ein packendes Finale sorgt, aber gelegentlich etwas überhastet wirkt.
Der Band ist wieder in sich abgeschlossen und so können auch Neueinsteiger viel Spaß an der Handlung finden.
Der letzte Teil um Albin? Aber Lagrange verspricht uns eine neue Reihe – mit Madame Mort. Und so gehen uns Albin und Tyson sicher nicht ganz verloren. Denn irgendwer muss ja die Schokocroissants liefern.
Fazit: teilweise etwas langatmig, aber durchaus lesenswert und wieder voller Humor, der neue Albin Leclerc.