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14,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Atlantik Verlag
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: Klassisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Erzählende Literatur
  • Seitenzahl: 256
  • Ersterscheinung: 02.08.2022
  • ISBN: 9783455014426
Raven Leilani

Hitze

Sophie Zeitz (Übersetzer)

„Ein elektrisierendes, scharfsinniges und komisches Buch darüber, was es bedeutet, heutzutage jung zu sein. Brutal und brillant!“ Zadie Smith

 

Ein Lieblingsbuch von Barack Obama

 

New York Times-Bestseller

 

„Das Debüt des Jahres.“ The Guardian 

 

„Sexy und unverschämt lesenswert!“ Daily Mail  

 

Die dreiundzwanzigjährige Edie lebt in Bushwick, Brooklyn, und hält sich nach ihrem abgebrochenen Kunststudium finanziell mit einem Assistenzjob in einem Verlag und emotional mit wechselnden Liebschaften über Wasser. Dann beginnt sie eine Affäre mit Eric, einem weißen Mann, der in einer offenen Ehe lebt und fast doppelt so alt ist wie sie. Während sich Edie mit Erics Ehefrau und vor allem mit der Adoptivtochter des Paares, Akila, einem Schwarzen Mädchen, anfreundet, verschieben sich alle Perspektiven. Edie scheint die einzige andere Schwarze Person zu sein, die Akila kennt, und die Beziehung zwischen den beiden wird bald wichtiger als alles andere. Auf einmal muss Edie sich mit ihrer eigenen Einsamkeit und dem schon immer in ihrem Leben gewesenen Rassismus und Sexismus neu auseinandersetzen. 

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Lesejury-Facts

  • Dieses Buch befindet sich bei Hannahkra in einem Regal.
  • Hannahkra hat dieses Buch gelesen.

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.06.2025

Hitze von Raven Leilani – roh, klug und voller Zwischentöne

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Hitze hat mich überrumpelt. Was wie die Geschichte einer Affäre beginnt – junge Schwarze Frau, älterer weißer Mann in offener Ehe – entpuppt sich als viel mehr: ein schonungsloser, wütender, manchmal sogar ...

Hitze hat mich überrumpelt. Was wie die Geschichte einer Affäre beginnt – junge Schwarze Frau, älterer weißer Mann in offener Ehe – entpuppt sich als viel mehr: ein schonungsloser, wütender, manchmal sogar komischer Roman über Einsamkeit, Begehren und Sichtbarkeit.

Edie ist 23, pleite, scharfzüngig, auf der Suche – nicht nach Erfüllung, sondern vielleicht einfach nach einem Platz im Raum. Sie ist keine klassische Heldin, und gerade das macht sie so faszinierend. Ich habe sie nicht immer verstanden, aber genau das mochte ich: Sie darf widersprüchlich, wütend, verletzlich sein – ohne sich erklären zu müssen.

Besonders berührt hat mich ihre Beziehung zu Akila, dem Adoptivkind des Ehepaars, bei dem sie schließlich wohnt. Zwei Schwarze Figuren in einer weißen Welt – ihre stille Verbundenheit hat für mich mehr Kraft als jede romantische Handlung.

Leilanis Sprache ist scharf, rhythmisch, manchmal schmerzhaft nah – und doch bleibt da eine Wärme zwischen den Zeilen. Hitze ist feministisch, aber nicht belehrend. Es zeigt, was es heißt, als Schwarze Frau zu existieren – zwischen Begehren und Auslöschung, zwischen Kunst und Kapitalismus.

Ich bin begeistert, ratlos, beeindruckt – und weiß: Dieses Buch bleibt.

Veröffentlicht am 10.02.2025

Ein bisschen weird

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„Hitze“ von Raven Leilani ist eins der Bücher, dass ich im April beendet habe und erhält von mir 3/5 ⭐️.

Das Buch hat in mir vor allem zum Ende hin Unwohlsein ausgelöst. Ich weiß leider nicht genau, ...

„Hitze“ von Raven Leilani ist eins der Bücher, dass ich im April beendet habe und erhält von mir 3/5 ⭐️.

Das Buch hat in mir vor allem zum Ende hin Unwohlsein ausgelöst. Ich weiß leider nicht genau, ob es an der Handlung lag oder ob die Autorin dieses Gefühl in einem auslösen wollte.
Das Buch dreht sich um eine Schwarze Protagonistin, deren Leben zunächst stabil scheint, innerhalb der ersten 100 Seiten jedoch nach und nach zerfällt. Sie ist gezwungen zu der Weißen Familie ihrer Affäre zu ziehen, die ein Schwarzes Mädchen adoptiert haben. Das Thema behandelt einige anspruchsvolle Themen. Zu einen spielt Rassismus immer wieder eine Rolle und zum anderen wird detailliert beschrieben, wie das Leben der Protagonistin zerfällt und sie durch Geldsorgen und der drohenden Obdachlosigleit keine andere Wahl hat, als bei der Familie ihrer Affäre zu wohnen.
Ich fand die Protagonistin irgendwie komisch. Es habe eine Stellen, in denen ich ihre Handlungen nicht nachvollziehen konnte und ich es einfach als unangenehm empfand weiter zu lesen.
Ich kann was Buch nur bedingt empfehlen. Es ist auf jeden Fall keine leichte Kost. Wenn man Lust darauf hat ein Buch zu lesen, dass nicht unbedingt ein „feel Good“ Buch ist, dann könnte dieses Buch eine Option sein.

*mit „Schwarz“ und „Weiß“ ist explizit nicht die Beschreibung der Hautfarbe gemeint, sondern die politische und gesellschaftliche Position der Personen.

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