Cover-Bild Motten im Kopf
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19,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Hogrefe AG
  • Themenbereich: Graphic Novels, Comics, Cartoons
  • Genre: Sachbücher / Esoterik
  • Ersterscheinung: 14.04.2025
  • ISBN: 9783456963549
Hanah Zacher

Motten im Kopf

Ein Weg aus der Magersucht
Guy Bodenmann (Herausgeber)

Immer öfter habe ich das Gefühl, nicht dazuzugehören. Negative Gedanken schwirren wie Motten in meinem Kopf herum. Ich bin nicht genug, muss besser sein. Zuerst versuche ich, meinen Körper zu optimieren. Es gibt so viele Videos und Blogs zum Thema Abnehmen, also fange ich dort an.

Schon bald drehen sich Linns Gedanken nur noch ums Essen. Sie kreisen um Gewicht und Aussehen, Selbstwert und Zugehörigkeit – wie Motten um das Licht. Wie kann Linn aus dieser gefährlichen Spirale ausbrechen?

Die Geschichte von Linn schildert eindrücklich, wie sich eine Magersucht schleichend zum Problem entwickelt. Nach der Graphic Novel liefert der Psychologe Guy Bodenmann leicht verständliche, fachliche Informationen zum Thema Essstörungen allgemein und insbesondere zur Magersucht.

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.05.2026

Ein schweres Thema in leichter Form

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Ich möchte mich heute einem ernsten Thema widmen. Dazu eignen sich Comics und Graphic Novels hervorragend. Sie schaffen einen leichteren Zugang und nehmen dem Thema ein wenig von der Schwere. Gleichzeitig ...

Ich möchte mich heute einem ernsten Thema widmen. Dazu eignen sich Comics und Graphic Novels hervorragend. Sie schaffen einen leichteren Zugang und nehmen dem Thema ein wenig von der Schwere. Gleichzeitig sorgen die Zeichnungen für Sichtbarkeit aber auch für ein Wiedererkennen und sich verstanden fühlen.

'Motten im Kopf' ist ein Buch über Magersucht. Relativ kurz und knapp wird von einem Mädchen erzählt, dass in die Gänge dieser Krankheit gerät. Aus der Ich-Perspektive erzählt sie, was mit ihr passiert, wie sie sich fühlt, wie sie dazu kommt und ihren Körper über alles andere zu stellen. Der Zwiespalt zwischen ihrem eigenen Kampf mit sich selbst aber auch ihrem Umfeld wird sehr deutlich.
Am Ende ist ein zumindest ein Bewusstsein sein, wie sie den Weg aus der Magersucht heraus schaffen könnte.

Der Comicteil ist relativ kurz, die Motten sind ein Synonym, wie sehr die Protagonistin von der Sucht 'befallen' ist. Dennoch macht es Hoffnung und ich würde das Buch ab ca 14 Jahren empfehlen.

Es schließt sich ein kurzer Nachteil an und was mir besondere gut gefällt, ein Kapitel mit Arbeitsmaterialien. Hilfestellungen um Gefühle und Gedanken aufzuschreiben und den eigenen Weg zu dokumentieren.

Kein spaßiger Comic aber ein so wichtiger.

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