Cover-Bild Anathema
Band der Reihe "The Eating Woods"
(37)
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18,00
inkl. MwSt
  • Verlag: LYX
  • Themenbereich: Belletristik - Liebesroman: Dark Romance
  • Genre: keine Angabe / keine Angabe
  • Seitenzahl: 816
  • Ersterscheinung: 01.06.2026
  • ISBN: 9783736326811
  • Empfohlenes Alter: ab 18 Jahren
Keri Lake

Anathema

Silvia Gleißner (Übersetzer)

Dieses Buch gibt es in zwei Versionen: mit und ohne Farbschnitt. Sobald die Farbschnitt-Ausgabe ausverkauft ist, liefern wir die Ausgabe ohne Farbschnitt aus.

Nach NOCTICADIA das nächste Gothic-Dark-Fantasy-Highlight von Keri Lake

Maevyth Bronwick weiß, dass der Wald neben ihrem Dorf verflucht ist. Niemand, der die Eating Woods betritt, kehrt jemals zurück. Doch ein tragischer Schicksalsschlag treibt sie dazu, sich in das düstere Labyrinth zu wagen. Dort trifft sie auf Zevander Rydainn, den tödlichsten Assassinen des gesamten Kontinents Aethyria. Seine Beute kennt ihn nur als The Scorpion , denn Zevander tötet ohne jede Gnade. Er würde Maeve lieber den Monstern des Waldes überlassen, als sie zu beschützen — doch er braucht sie. Und je länger sie Seite and Seite versuchen, den Horror der Eating Woods zu überleben, desto klarer wird, dass ihre Anziehung gefährlicher ist als alles, was im Wald lauert ...

Auftakt der THE-EATING-WOODS-Reihe von Keri Lake

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.06.2026

Auf in die Eating Woods

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Anathema ist der erste Band der „Eating Woods“ Reihe von Keri Lake.
In dem Buch geht es um Maevyth, welche sich mit ihrer Schwester in die Eating Woods flüchtet. Dabei stößt sie auf eine andere Welt, ...

Anathema ist der erste Band der „Eating Woods“ Reihe von Keri Lake.
In dem Buch geht es um Maevyth, welche sich mit ihrer Schwester in die Eating Woods flüchtet. Dabei stößt sie auf eine andere Welt, welche noch gefährlicher zu sein scheint als die jetzige…

Ich muss sagen, dass mich das Buch mit etwas gemischten Gefühlen zurücklässt. Konnte ich am Anfang gar nicht genug von der düsteren Kulisse des Dorfes am Rande der dunklen Wälder bekommen, hat es sich am Ende doch irgendwie gezogen…
Das Magiesystem ist nicht gerade einfach, aber ich hatte hier kaum Schwierigkeiten. Die Protagonisten sind toll geschrieben. Die Tension zwischen ihnen zum zerreißen.
Die Sprache hat mich an einigen Stellen aber doch stocken lassen. Die Welt wurde teils sehr mystisch und ausführlich beschrieben, und dann werden neumoderne Wörter genutzt. Das hat für mich irgendwie nicht gepasst.
Auch hätte ich mir persönlich einfach mehr Zeit in den Wäldern selbst gewünscht. Das ganze war super aufgebaut, aber war für meinen Geschmack dann doch etwas schnell vorbei.

Insgesamt ist es eine solide und tolle Geschichte, die nicht so düster ist, wie das Cover verspricht.

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Veröffentlicht am 08.06.2026

Verloren zwischen Magie, Horror und Romantik

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Anathema hat bei mir insgesamt gemischte Gefühle hinterlassen. Das Buch bringt einige interessante Ideen mit, konnte mich aber nicht durchgehend überzeugen.

Besonders schwer fiel mir der Einstieg in die ...

Anathema hat bei mir insgesamt gemischte Gefühle hinterlassen. Das Buch bringt einige interessante Ideen mit, konnte mich aber nicht durchgehend überzeugen.

Besonders schwer fiel mir der Einstieg in die Geschichte. Das komplexe Magiesystem und die vielen unbekannten Begriffe haben dazu geführt, dass ich mich stellenweise eher verloren als abgeholt gefühlt habe. Trotz Glossar blieb vieles für mich schwer verständlich, wodurch der Lesefluss immer wieder ins Stocken geriet. Auch mit dem Worldbuilding wurde ich über weite Strecken nicht ganz warm.

Deutlich besser gefallen hat mir die Dynamik zwischen den beiden Protagonisten. Die langsame Annäherung, die spürbare Spannung zwischen ihnen und die vielschichtigen Nebenfiguren haben dafür gesorgt, dass ich neugierig geblieben bin. Auch einige Ideen, insbesondere rund um die besonderen Fähigkeiten der Figuren, empfand ich als erfrischend und spannend.

Man sollte allerdings wissen, dass das Buch sehr düstere Themen behandelt. Einige Szenen sind ausgesprochen brutal und grausam, insbesondere die Darstellungen sexueller Gewalt. Für mich persönlich war das teilweise schwer auszuhalten. Stellenweise hatte ich sogar eher das Gefühl, einen Horrorroman als klassische Dark Fantasy zu lesen.
Leider gab es auch Aspekte, die mich gestört haben. Manche Figurenhandlungen wirkten auf mich etwas unreif, einige emotionale Momente hätten für meinen Geschmack mehr Raum verdient und vereinzelt gab es Formulierungen, die mich aus der Geschichte gerissen haben. Zudem empfand ich den Schreibstil stellenweise als etwas langatmig.

Was mich zusätzlich überrascht hat: Der Klappentext vermittelt meiner Meinung nach nur bedingt, worum es im Buch tatsächlich geht. Meine Erwartungen an die Geschichte waren dadurch andere als das, was letztlich erzählt wurde.

Trotz meiner Kritikpunkte hat mich die Handlung bis zum Ende neugierig gehalten. Der ereignisreiche Schluss und insbesondere der starke Cliffhanger machen definitiv Lust darauf, weiterzulesen. Insgesamt bietet Anathema einige interessante Ansätze und spannende Figuren, konnte mich aber nicht vollständig überzeugen.

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Veröffentlicht am 15.06.2026

Noch Luft nach oben

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Anathema von Keri Lake war für mich eine nette Dark Fantasy, die mich aber nicht so richtig abholen konnte.
Direkt am Anfang des Buches haben wir ein sehr ausführliches Glossar und man befürchtet erstmal, ...

Anathema von Keri Lake war für mich eine nette Dark Fantasy, die mich aber nicht so richtig abholen konnte.
Direkt am Anfang des Buches haben wir ein sehr ausführliches Glossar und man befürchtet erstmal, dass man ständig hin und her blättern müsste. Allerdings wird jeder Begriff wenn er zum ersten Mal auftaucht auch im Kontext erklärt, sodass man es auch besser versteht. Dennoch war es durch die schiere Menge nicht leicht zu behalten.

Die Kapitel wechseln aus der Sicht von Zevander und Maeve. Besonders ihre Kapitel fand ich leichter zu verstehen und zu folgen als Zevanders, da bei ihm mehr Worldbuilding stattfand und mehr Fremdwörter fielen.

Die Schreibweise fand ich sehr malerisch und angenehm, passend zur Kulisse.
Das Worldbuilding war sehr ausführlich, absolut keine leichte Kost, die abwechselnden Kapitel haben es einen dann aber wieder leichter gemacht zu folgen.
Ich fand es gut, dass es auch noch einige Nebencharaktere gab, die trotzdem auch viel Raum eingenommen haben.

Ich habe länger gewartet und darauf gehofft, dass mich die Geschichte so richtig packt, was leider aber nicht passiert ist.
Insgesamt zieht sich die Handlung etwas, zwar wird es zum Ende hin packender, aber das hat für mich nicht gereicht.

Die Tension zwischen Maeve und Zevander habe ich gar nicht mehr kommen sehen ehrlich gesagt aber fand es dann ganz gut umgesetzt. Ich fand die Szenen zwischen den beiden aber insgesamt zu selten.
Ich fand Maeves Charaktere auch nicht so gut umgesetzt. Wir haben ein Mädchen, das einfach ausgesetzt wurde als Baby, wie eine Außenseiterin behandelt wird und daher kein leichtes Leben führt und plötzlich steckt doch mehr in ihr und natürlich meistert sie dies mit 5 Minuten Training und ohne Probleme. Das fand ich sehr schade und nicht wirklich glaubwürdig oder realistisch.

Für mich persönlich war das Buch insgesamt etwas zu lang und das Worldbuilding in Zevanders Kapiteln war teilweise zu dicht, um so richtig folgen und verstehen zu können. Es hat mir auch die Spannung gefehlt und wirklich authentische und einzigartige Protagonisten, daher 3 Sterne.

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Veröffentlicht am 07.06.2026

Erste Hälfte starke Fantasy, zweite hälfte schwache Romanze

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"Anathema" ist eins der Bücher, die einen sehr starken Anfang haben (das erste Drittel war SO GUT), ein recht gutes Ende haben und dann eine schwächere Mitte haben.

Der Anfang hatte mich wirklich sehr ...

"Anathema" ist eins der Bücher, die einen sehr starken Anfang haben (das erste Drittel war SO GUT), ein recht gutes Ende haben und dann eine schwächere Mitte haben.

Der Anfang hatte mich wirklich sehr stark abgeholt. Die Atmosphäre, die geschaffen wurde, wie der Wald hochgehypet wurde, die Kultumgebung der Sterblichen um Maevyth, die uns gezeigt wurde, sowie die magische Gesellschaft um Zevander, und wie diese beiden Welten in Kontrast gesetzt wurden. Beide Charaktere hatten eine schwere Kindheit und Jugend, haben Traumata erlitten. Beide haben eine Schwester, die sie beschützen wollen.
Wie die Parallelen und Unterschiede der beiden, ihrer beiden Welten und ihrer beiden Leben aufgebaut wurden, hat mich sehr gefesselt und ich habe mich sehr darauf gefreut zu erfahren, wie es weiter geht. In dieser Zeit begegnen sie sich noch nicht so wirklich, aber man kriegt ein Gefühl dafür, was die Handlung für die beiden noch birgt, wer sie als einzelne Charaktere sind, was sie gewinnen und verlieren können.

Ab ca. der Hälfte, als Maevyth gezwungen war in Zevanders Welt zu flüchten und ihre Schwester zurückzulassen und sie auf seiner Burg festhängt, wendet sich der Fokus viel mehr zur Romanze, und die Handlung geht nur noch sehr langsam voran. Trotzdem bewegt sich auch die Romanze nicht wirklich voran, sie ist und bleibt vor allem körperliches Verlangen zwischen den beiden. Wir verbringen recht wenig Zeit damit, zu sehen, wie die beiden miteinander interagieren außerhalb dessen, dass sie sich heiß finden. In Zevanders Handelsstrang lernen wir ein wenig mehr über das Worldbuilding und die Risiken, die sich hinter jeder Ecke bergen, und in Maevyths Strang lernt sie vor allem Zevanders Geschwister und Verbündeten kennen. Ich mochte Zevanders Geschwister sehr, aber Rykaias Interaktionen haben in diesem Teil viel daraus bestanden, dass sie versucht hat die beiden zu verkuppeln. Dies hat meiner Meinung nach weder zur Atmosphäre des Buches, noch zum Verhalten von Maevyth und Zevander gepasst und weiter dazu beigetragen, dass die Romanze doch sehr oberflächlich ablief, da sie vor allem in Rykaias Worten ablief und nicht wirklich in den Interaktionen zwischen Maevyth und Zevander.

Richtung Ende wurde es dann doch noch mal wieder spannender als wieder mehr passiert ist und einige der Risiken, die vorher angedeutet wurden, zum Tragen kamen. Ich hätte gerne noch etwas mehr Zeit in der Welt verbracht, in der Maevyth aufgewachsen ist, da der Kontrast und die Parallelen über das Buch hinweg so sehr ausgearbeitet wurden, aber es scheint, als sei das kein Fokus der Geschichte.

Dass das Ende und der Anfang stärker waren, konnte leider die schwächere Mitte leider nicht aufwiegen, da die Romanze so schwach war. Ich habe oft Probleme mit dem Konzept von Seelengefährten in Büchern, da es zum Teil als Abkürzung verwendet wird, um die Romanze nicht entwickeln zu müssen, und das war leider hier der Fall. Es stört mich auch, dass man erst bei 74 % erfahren hat, dass "Gefährten" in dieser Welt existieren, denn sonst hätte ich das Buch möglicherweise gar nicht gelesen, da ich oft die Erfahrung gemacht habe, dass dann die Romanze nicht genug entwickelt ist und mir das Buch nicht gefällt.

Wenn einem "Das Reich der Sieben Höfe" gefallen hat, wird einem aber sicher auch das hier gefallen, obwohl da die Romanzen doch noch etwas mehr entwickelt sind als in "Anathema", auch wenn die Bücher in meinen Augen recht ähnliche Schwachstellen haben.

Ich finde es sehr schade, dass mich das Buch ab der Mitte dann doch wieder verloren hat, da die düstere Atmosphäre, diese hexenartigen Vibes, Götter, Kulte und Hofintrigen eigentlich alles Aspekte sind, die sehr dafür sprechen, dass ich Bücher mögen werde, und das war ja auch hier für die ersten 50% der Fall. Leider konnte die zweite Hälfte einfach nicht mit der ersten mithalten.

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Veröffentlicht am 18.06.2026

Für mich leider ein Flop

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Ich habe das Buch nach 33% abgebrochen, weil es mich überhaupt nicht abgeholt hat und ich es echt langweilig fand.

Ich mochte Maeve, mit Zevander bin ich nicht so richtig warm geworden. Ab und an fand ...

Ich habe das Buch nach 33% abgebrochen, weil es mich überhaupt nicht abgeholt hat und ich es echt langweilig fand.

Ich mochte Maeve, mit Zevander bin ich nicht so richtig warm geworden. Ab und an fand ich eine Handlung mal ganz sympathisch, aber abgesehen davon war er mir oft etwas zu schwanzgesteuert und unreflektiert.
Zu dem Zeitpunkt wo ich aufgehört habe kannte er Maeve auch noch nicht wirklich, also bezweifle ich, dass das im Laufe der Geschichte besser wird. Wahrscheinlich eher schlimmer.

Das Buch ließ sich einigermaßen lesen, abgesehen davon, dass mich der Plot gelangweilt hat. Die Sprache hat mich teilweise sehr genervt. „Fck“, „lck mich doch“, „übelst in der Unterzahl“... Sowas bringt mich beim Lesen extrem raus, weil es nicht zum Rest passt. Erst kommt ein Satz wie „Zu Pferd braucht man fünf Tage“ und ein paar Sätze später etwas wie „fck“. Finde ich sehr unpassend und bringt mich wie gesagt aus der eigentlich ganz coolen Atmosphäre raus. Ich kann ehrlich gesagt auch nicht nachvollziehen, wieso man sich dafür entscheidet, es bringt ja definitiv keinen Mehrwert für die Atmosphäre oder Stimmung.

Ich fand der Weltenaufbau wurde zudem nicht ganz so gut eingebracht. Die Autorin verlässt sich etwas zu sehr auf das Glossar am Anfang, meiner Meinung nach. Das regeln andere Autoren irgendwie etwas eleganter und bringen es so in die Geschichte ein, dass man nichts nachschlagen muss, sofern man eine gute Aufmerksamkeitsspanne hat. Hier wurde einem vieles so vor die Füße geworfen, mehr „tell“ als „show“, was ich schade finde. Viele der Wörter finde ich auch etwas lächerlich, wie z. B. „S
xsells“ als Bezeichnung für Prostituierte, was habe ich aufgrund dieser Raffinesse gelacht. Ja, eher nicht. Wenn man so unkreativ ist kann man auch einfach Pr*stituierte schreiben, tut es auch. Ich finde nicht, dass es irgendetwas verbessert oder zur Geschichte beiträgt, bestimmten Dingen einfach bescheuerte Namen zu geben.

Es gab ein paar schöne düstere Szenen, wo eine Atmosphäre aufkam, aber der Wald, um den es ja gehen sollte, kam mir zu selten vor. Alles wurde irgendwie so abgehandelt, wie auf einer Checkliste. Echt schade, ich hab überhaupt nicht damit gerechnet, dass es mir so wenig gefällt.

Schlussendlich habe ich es dann wie gesagt abgebrochen, dafür war mir meine Zeit zu schade, um mich durch die nächsten 500 Seiten zu quälen. Von mir deshalb eine klare Empfehlung das Buch auszulassen!

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