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Veröffentlicht am 01.04.2026

Kampf zwischen Menschen und Dämonen

Cruel is the Light – Ihre Liebe ist groß, ihre Macht unendlich (Cruel is the Light 1)
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Cruel is the Light con Sophie Clark klang vom Klappentext erstmal super vielversprechend.
Das Setting: Ein seit über einem Jahrhundert andauernder Krieg zwischen Dämonen und Menschen, bei dem Selena ...


Cruel is the Light con Sophie Clark klang vom Klappentext erstmal super vielversprechend.
Das Setting: Ein seit über einem Jahrhundert andauernder Krieg zwischen Dämonen und Menschen, bei dem Selena (Exorzistin aus dem Vatikan) und Jules (Soldat aus der Vatikanischen Armee) die Hauptrollen spielen.

Direkt zu Beginn bekommt man die Hierarchie aufgelistet, so dass man direkt einen besseren Überblick über die Ämter und Dämonen hat, das fand ich sehr hilfreich bevor es mit der Handlung los geht.
Den Prolog aus Sicht eines Dämons fand ich auch total spannend zu lesen, da es auch Mal aus der Perspektive des Bösen ist.
Ansonsten wechselt die Erzählperspektive zwischen Selene und Jules ab. Auch die Schreibweise fand ich ganz angenehm.

Selene und Jules sind beide sehr taffe Personen, die ihr Leben nach ihrem Auftrag richten und kämpfen. Dabei geht teilweise die menschliche Seite und Empathie verloren. Im Laufe der Handlung finden beide ihren weichen Kern und sich selbst wieder.

Die Handlung fand ich etwa bis zum ersten Drittel auch gut nachvollziehbar, das Tempo war angenehm, man kam bei den Perspektivwechseln mit und konnte sich die einzelnen Situationen gut vorstellen.

Je weiter die Handlung allerdings voranschritt, desto schwieriger war es den Protagonisten und der Handlung zu folgen.
Aus Sicht mehrerer Personen zu lesen ist zwar oft spannend, allerdings sollte es dann auch von der Formatierung vernünftig aufgeteilt sein. Hier wurde die Perspektive innerhalb eines Kapitels und auch innerhalb einer Seite gewechselt (als E-Book gelesen), sodass es in einem Absatz noch um Jules geht, im nächsten allerdings schon um Selene. Das war auf den ersten Blick nicht ersichtlich.

Es wurde auch immer langatmiger und teilweise immer schwerer zu verstehen was eigentlich gerade vor sich geht, insbesondere bei den Kämpfen. Dies war vor allem auch bei den Perspektivwechseln der Fall, da hier kleine Zeitsprünge vorhanden waren. Ich hatte auch das Gefühl, dass das Ziel aus den Augen verloren wurde und dann einfach viele kleinere Szenen geschehen, die aber eigentlich total unwichtig sind.

Insgesamt war ich von dem Buch eher enttäuscht. Der Klappentext hatte mich total abgeholt und auch das erste Drittel gefiel mir noch gut. Allerdings wurde es dann immer langatmiger und schwerer nachzuvollziehen was eigentlich gerade vor sich geht. Für mich nur 3 Sterne.

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Veröffentlicht am 31.03.2026

Dämonen, Verrat und eine gesunde Prise Skepsis

My Darkest Revenge (Demons of New York 1)
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My Darkest Revenge von Stefanie Hasse war für mich ein solider Auftakt in eine neue Reihe rund um Dämonen, Romantasy und Rache.

Was mir an der Protagonistin Alexis gefallen hat, war ihre Stärke, ihr ...

My Darkest Revenge von Stefanie Hasse war für mich ein solider Auftakt in eine neue Reihe rund um Dämonen, Romantasy und Rache.

Was mir an der Protagonistin Alexis gefallen hat, war ihre Stärke, ihr Mut und ihr Durchhaltevermögen, aber auch ihre Skepsis. Diese verliert sie leider mit der Zeit und wird meiner Meinung nach immer unvorsichtiger im Laufe der Handlung. Außerdem vergibt oder "vergisst" auch gegen Ende zu schnell die Taten anderer, was ich etwas unglaubwürdig fand.
Die anderen Charaktere sind auch ganz sympathisch, allerdings fehlt es ihnen etwas an Tiefe.

Geschrieben ist das Buch aus Alexis Sicht, dabei wird es durch die Rückblicke spannend und abwechslungsreich.

Die Handlung hatte viele, nicht vorhersehbare Wendungen, die mir gut gefallen haben, es war spannend geschrieben und auch das world building kam hier nicht zu kurz. Ich fand auch gut, dass hier nicht zu viel spice war, da mir persönlich etwas die Tension zwischen den beiden Protagonisten gefehlt hat.

Am Ende bleibt bei mir ein gemischter Eindruck. Die Grundidee fand ich stark und auch die Handlung blieb spannend. Die Tiefe ist aber ausbaufähig und es hätte emotional packender sein können, da es hier doch auch viel um Verrat geht. Insgesamt hat es mir aber gut gefallen.

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Veröffentlicht am 30.03.2026

Richtiges Wohlfühlbuch

The House Witch 1
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The House Witch war für mich seit langem wieder ein Highlight. Super cozy und humorvoll geschrieben, ein richtiges Wohlfühlbuch!

Hier werden Loyalität, Freundschaft und zweite Chancen groß geschrieben.
Der ...

The House Witch war für mich seit langem wieder ein Highlight. Super cozy und humorvoll geschrieben, ein richtiges Wohlfühlbuch!

Hier werden Loyalität, Freundschaft und zweite Chancen groß geschrieben.
Der Protagonist Finlay ist dabei super sympathisch, trotz oder gerade wegen seiner zwischendurch ablehnenden und mürrischen Art. Aber auch die meisten der anderen Charaktere wachsen einem total ans Herz und bekommen durch die Beschreibung sehr viel Tiefe.

Total süß fand ich auch, dass aus der Sicht von Finlays Katze geschrieben wird und man nochmal mehr zur politischen Situation erfährt.

Es passieren zwischendurch unschöne Dinge und kleine Dramen, diese werden aber direkt aufgegriffen und schön gelöst, sodass man als Leser nicht lange "leiden" muss.

Was ich anfangs gewöhnungsbedürftig fand war die Schreibweise, da hier aus der Erzählerperspektive geschrieben wurde. Dennoch gewöhnt man sich da schnell dran. Auch die Rückblicke fand ich sehr hilfreich.

Das Tempo ist im großen und ganzen angenehm, allerdings ist es insgesamt sehr ruhig auch wenn viele kleine Sachen passieren. Ich war erst irritiert, dass das Thema Krieg doch nur sehr wenig im Hintergrund aufgegriffen wird, vermutlich wird es da ab Band 2 konkreter.
Der Spannungsbogen ist dementsprechend auch teilweise flach und gerade das Ende fand ich etwas abrupt.


Insgesamt hat mir das Buch wirklich sehr gut gefallen, ich habe Tränen gelacht und mich sehr unterhalten gefühlt. Die Stimmung war sehr gemütlich und einfach das perfekte Buch für graue Tage. Für mich 4,5 Sterne.

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Veröffentlicht am 29.03.2026

Handlung mit viel Potential

Bloodlines
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Der Klappentext zu Bloodlines von Alea Villain hatte mich direkt angesprochen, mit dem Dark-Academia-Fantasy-Setting.
Die Geschichte fand ich an sich sehr spannend und auch die einzelnen Charaktere fand ...

Der Klappentext zu Bloodlines von Alea Villain hatte mich direkt angesprochen, mit dem Dark-Academia-Fantasy-Setting.
Die Geschichte fand ich an sich sehr spannend und auch die einzelnen Charaktere fand ich sympathisch wie beispielsweise Aleandras Freundin Dafina.

Auch bei Aleandra habe ich von Anfang an mitgefühlt. Allerdings konnte ich ihre Entscheidungen nicht immer nachvollziehen.
Castiel fand ich anfangs passend zum Trope wirklich sehr unsympathisch. Das ändert sich im Verlauf der Handlung allerdings etwas.
Den Cliffhanger am Ende fand ich wirklich gut, da hatte ich nicht mit gerechnet.

Insgesamt hat mich das Buch leider aber aus einigen Gründen nicht überzeugt. Ich fand es insgesamt zu oberflächlich geschrieben, die Charaktere haben nicht viel Tiefe, auch die Gespräche wirkten teilweise irgendwie "plump" und nicht emotional packend, was es an manchen Stellen aber hätte sein müssen. Ich denke das könnte auch einfach der Länge geschuldet sein, bei nur etwas mehr als 300 Seiten und so viel Handlung müssen irgendwo Abstriche gemacht werden.
Mehr world building hätte mir auch gut gefallen, um tatsächlich alles nachvollziehen zu können.
Ich fand es tatsächlich auch gar nicht so dark.

Für mich waren es insgesamt 3,5 Sterne, weil ich gute Ansätze gesehen habe, die Geschichte an sich spannend ist und Potential hat, allerdings blieb die Handlung für mich zu oberflächlich und vieles wurde zu schnell abgehakt. Da hätte es mehr Seiten gebraucht, um hier in die Tiefe gehen zu können.

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Veröffentlicht am 17.03.2026

Fesselnde Gefühle

Possession
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Possession von Brynne Asher hatte mich schon beim Klappentext aber spätestens bei den Tropes "Touch her and Die", "Forced Proximity" und "Hidden Identity" überzeugt.

Die Infos aus dem Klappentext hatte ...

Possession von Brynne Asher hatte mich schon beim Klappentext aber spätestens bei den Tropes "Touch her and Die", "Forced Proximity" und "Hidden Identity" überzeugt.

Die Infos aus dem Klappentext hatte ich beim Lesen dann auch schon ausgeblendet, da mich die Geschichte so gepackt hat. Daher habe ich auch total mit Landyn mitgefühlt als sie zur Hochzeit mit einem Mitglied des Marino-Kartells gezwungen wurde aber es dann eine andere Wendung nahm.

Die einzelnen Charaktere fand ich wirklich sympathisch, sowohl Landyn, die die Fehler ihres Vaters ausbaden muss, den Undercover-Agent Braxton, der sehr loyal, besitzergreifend und beschützend ihr gegenüber war als auch die einzelnen Angestellten wie z. B. Rocco.

Mir hat besonders gefallen, dass die Charaktere Tiefe hat und man dadurch auch eine Verbindung aufbauen konnte. Dadurch war der Spice und die Tension besonders spürbar und nachvollziehbar.

Die Handlung an sich fand ich auch wirklich spannend und auch das Ende habe ich nicht kommen sehen. Für mich war es eine Geschichte um Vertrauen, Loyalität, zweiten Chancen und intensiver Gefühle.

Der Schreibstil war grundsätzlich angenehm zu lesen, stellenweise fand ich es aber nicht immer ganz klar wer gerade spricht, besonders wenn viele Personen in einer Szene beteiligt waren.
Ansonsten hätte ich mir mehr Spannung erhofft durch echte "Mafia-Arbeit" von Seiten ihres Ehemanns und weniger absitzen und abwarten.

Insgesamt hat mir Possession aber wirklich gut gefallen, die Charaktere waren sympathisch, die Emotionen waren da und auch an Tiefe hat es nicht gefehlt. Nur die Handlung hätte noch etwas mehr Spannung vertragen können.

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