Cover-Bild Au revoir und tschüss
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26,00
inkl. MwSt
  • Verlag: VANI Verlag GmbH
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: Familienleben
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 320
  • Ersterscheinung: 23.06.2026
  • ISBN: 9783691690033
Gudrun Lochte

Au revoir und tschüss

Ein Sommer in Uzés. Zwischen Aufbruch und Ankommen. (Roman mit Farbschnitt & Page Overlay)
»Au revoir und tschüss« erzählt von dem Moment im Leben, in dem man spürt, dass es Zeit ist, stehen gebliebenes Glück wieder in Bewegung zu bringen. Mit poetischem Feingefühl und warmer Erzählweise fängt Gudrun Lochte jene Augenblicke ein, in denen das Loslassen nicht länger bedrohlich wirkt, sondern wie ein leiser Neuanfang schmeckt.

Ein Sommer in Uzès. Zwischen Aufbruch und Ankommen.

Caro kennt Frankreichs Süden – die bunten Märkte voller Stimmen und Farben, das Zirpen der Zikaden, den Duft nach Lavendel und warmem Pain au Chocolat. Doch diesmal ist sie allein hier, und alles wirkt vertraut und fremd zugleich.

Während sie durch die verwinkelten Gassen der Altstadt streift und Menschen trifft, die ihr unerwartet nah werden, beginnt sie, sich selbst neu zu begegnen. Ihr Blick auf die Liebe, auf das Vergangene und auf das, was kommen darf, verändert sich. Und mit jedem Tag wächst in ihr die Gewissheit, dass Abschied und Neuanfang zwei Seiten derselben Wahrheit sind.

Ein Roman über Sommerlicht und Schatten, über das Gehen und Bleiben, und über die leisen Zwischentöne des Lebens.

»Ein warmherziger Sommerroman über Aufbruch, Selbstfindung und den Mut, dem eigenen Herzen zu folgen.«
– Vanessa Göcking, SPIEGEL-Platz-1-Bestsellerautorin

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.05.2026

Leichte sommerliche Geschichte für zwischendurch

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Das Cover des Buches hat mich direkt angesprochen auch der Titel fiel mir gleich ins Auge. Nach dem ich den Klappentext dann gelesen hatte war mein Interesse geweckt und ich dachte mir das könnte die ...


Das Cover des Buches hat mich direkt angesprochen auch der Titel fiel mir gleich ins Auge. Nach dem ich den Klappentext dann gelesen hatte war mein Interesse geweckt und ich dachte mir das könnte die perfekte Urlaubslektüre werden. Das Buch hat gehalten was es versprochen hat es ist die perfekte Urlaublektüre. Kurzweilig, flüssig zu lesen die Kapitel haben eine angenehme länge im Schnitt so ca. 5-10 Seiten also hat man immer recht schnell ein Kapitel durch.
Der Schreibstil der Autorin gefällt mir gut er ist einfach und gut verständlich und flüssig zu lesen. Manchmal hatte ich Schwierigkeiten da ich kein Französisch kann mit den Wörtern und musste mir helfen lassen bei der Aussprache 😉. Die Landschaftsbeschreibungen sind schon fast malerisch aber während des lesen hatte ich so das Gefühl was das angeht hat die Autorin die rosarote Brille auf und dass es kaum der Realität entspricht das alles so schön sein soll. Egal hat dem Roman nicht geschadet ist nur meine Meinung. Mit Caro unserer Hauptprotagonistin hat sie eine sehr realistische Frau in ihren Vierzigern dargestellt. Man kann Caro gut verstehen und sich auch teilweiße gut in sie hineinversetzten. Nicht alle Entscheidungen die sie trifft muss man mögen aber sie ist einem sympathisch was man von ihrem Ehemann nicht gerade behaupten kann.
Was mir auch noch sehr gut gefallen hat das es am Ende vom Buch zwei Rezepte gibt zum ausprobieren von denen im Verlauf der Geschichte geschwärmt wird.
Für mich war es eine kurzweilige sommerliche Geschichte für zwischendurch also perfekt für den Urlaub.

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Veröffentlicht am 11.05.2026

Au revoir und tschüss

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Inhalt siehe Klappentext.
Ich kannte die Autorin Gudrun Lochte bisher nicht, eine Nachricht des Verlags machte mich auf das Buch aufmerksam und der Klappentext hat mich neugierig darauf gemacht, wie andere ...

Inhalt siehe Klappentext.
Ich kannte die Autorin Gudrun Lochte bisher nicht, eine Nachricht des Verlags machte mich auf das Buch aufmerksam und der Klappentext hat mich neugierig darauf gemacht, wie andere Frauen mit Mitte 40 sich und ihre Bedürfnisse mit Arbeit und Familienmanagement ins Verhältnis setzen bzw. wie die Prioritäten verteilt sind.
Man spürt in den ersten Kapiteln direkt die Unzufriedenheit der Protagonistin Carolin und ihr Mann Holger war mir sofort unsympathisch - mit seinen Äußerungen macht er sich selbst nicht besser. Offensichtlich sind im sein Job und seine Kontakte wichtiger, als seine Frau und die Familie, Hauptsache, das Essen steht täglich auf dem Tisch, am besten pünktlich, und er hat genug saubere Kleidung im Schrank. Ich kann mir Holger nicht bei der Care- und Hausarbeit vorstellen.
Caro darf mit ihren 45 Jahren wirklich mal an sich selbst denken, sie muss nicht immer für alle verfügbar sein, da hat Freundin Holly recht. Die Reise kann ihr guttun, wenn sie es richtig anstellt; man kann auch als Erwachsene noch lernen und aus sich rausgehen. Allerdings sollte man hier bedenken, dass es zwar einerseits eine Flucht aus dem Alltagstrott, andererseits aber kein Freifahrtschein für alles ist. Die einmalige Begegnung mit Ada klingt gut und schön, aber nach dem Vorfall mit der Tasche war mir das dann doch etwas zu plötzlich und unrealistisch, als ob Caro nichts daraus gelernt hätte.
Ich bin kein Freund von Namensabkürzungen oder Kosenamen, ich kann es nicht nachvollziehen, warum Carolin, Hannelore, Adeline und Alexandrine, um ein paar Namen zu nennen, denn es werden immer mehr, diese stets nur abgekürzt verwenden.
Als Erwachsener nochmal die Schulbank zu drücken, nach Plan zu lernen, wenn man so lange raus ist, stelle ich mir schwierig vor, man muss sich erst wieder reinfinden. Wenn man ein Ziel vor Augen hat, ist es vielleicht einfacher. Ich hatte es zunächst so verstanden, dass Caro und auch die anderen Schüler recht viel aufholen müssen, daher die Sprachreise - im Laufe des Buches kam es mir jedoch so vor, als könnten sich alle auf französisch verständigen, nur eben nicht perfekt. Ob dafür vier Wochen ausreichend sind? Kommt wohl auf die Intensität an… Ich kenne mich mit Sprachreisen nicht aus, habe aber den Eindruck, hier gibt es täglich ein paar Stunden Unterricht und ganz viel Zeit zum Bummeln, Essen gehen, nichts tun, also eher Urlaub statt Lernreise. Gitta ist noch recht jung und zudem ungebunden, wenn sie flirtet, ist das in Ordnung, Caro jedoch sollte für ihr Alter und ihren Beziehungsstatus etwas reifer sein, als sie sich gibt. Schade zudem, dass Holger kaum Zeit für ein Gespräch hat, in dem es nicht um ihn geht. Will Caro sich nun in Frankreich ausprobieren oder einfach ihre Midlifecrisis überdecken? Diese Aktion fand ich ziemlich schwach.
Gudrun Lochte beschreibt die Umgebung sehr malerisch und idyllisch, fast zu schön, um es glauben zu können - jeder Ort hat sicher auch unschöne Ecken. Die Kräutermühle und die Markttage habe ich besonders genossen. Ich lasse Caro die Freiheit, sich mal vier Wochen aus allem rauszuziehen und zu schauen, ob und was passiert. Ich kann nicht jede Handlung nachvollziehen, aber die Auszeit in Frankreich und vor allem die große Entscheidung danach habe ich gerne gelesen, dazu gehört schon eine gewaltige Portion Mut und Kraft, wenn man aus dem Trott raus und seinen Traum verwirklichen möchte (meiner Meinung nach hätte es sicherlich die Möglichkeit einer Kombination von beidem gegeben, aber bitte…). 320 Seiten, die sich flüssig lesen lassen und von mir 4 Sterne bekommen.

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Veröffentlicht am 14.04.2026

Selbstverwirklichung in Frankreich

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Caros Ehe ist langweilig und eingefahren und so bucht sie gegen den Willen ihres Mannes einen Sprachkurs in Südfrankreich nur für sich und lässt ihren Mann und ihre beiden Teenager Jungs, die sich weitgehend ...

Caros Ehe ist langweilig und eingefahren und so bucht sie gegen den Willen ihres Mannes einen Sprachkurs in Südfrankreich nur für sich und lässt ihren Mann und ihre beiden Teenager Jungs, die sich weitgehend selber versorgen können in Deutschland zurück. In Frankreich wird ihr sehr schnell klar, dass dies die absolut richtige Entscheidung war. Sie beginnt wieder ihr Leben zu genießen und man kann die wiederentdeckte Lebensfreude richtig zwischen den Zeilen spüren. Ihre Gruppe an Französisch Lernenden ist ein nett und bunt zusammengewürfelter Haufen dann ist da noch ihr Französisch-Lehrer, der es ihr angetan hat und der auch in ihr Interesse hat…
Das Buch beschreibt es gut das öde Leben von Caro und den Wiedergewinn ihrer Lebensfreude. Es ist eine nette Geschichte über Neuanfänge, Selbstfindung und Mut. Es wird schnell klar, dass zu einem Neuanfang auch ein Abschied gehört. Wer auf der Suche an einem erfrischenden Roman zum Thema Neuanfang in der Lebensmitte ist, ist hier richtig.

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Veröffentlicht am 21.05.2026

Liebesroman

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Der Roman beginnt mit einer Szene, die zeigt, wie unglücklich Caro in ihrem Alltag ist: Ihr Mann Holger erwartet von ihr, kurzfristig ein Essen für seinen Chef vorzubereiten, um dadurch endlich an die ...

Der Roman beginnt mit einer Szene, die zeigt, wie unglücklich Caro in ihrem Alltag ist: Ihr Mann Holger erwartet von ihr, kurzfristig ein Essen für seinen Chef vorzubereiten, um dadurch endlich an die lang ersehnte Beförderung zu kommen. Man spürt stark Caros Unzufriedenheit und ihre Sehnsucht nach einem anderen Leben. Im Laufe der Geschichte macht Caro schließlich den Schritt, den sie sich schon lange gewünscht hat: Sie reist nach Uzès in Frankreich, um dort einen Französischkurs zu besuchen. Der Roman erzählt von weiblicher Selbstbestimmung, Selbstfindung, innerer Freiheit und der Suche nach Liebe zu sich selbst. Leider verliert die Geschichte im weiteren Verlauf etwas an Tiefe und entwickelt sich zunehmend zu einem eher einfachen Liebesroman. Viele Ereignisse wirken zufällig aneinandergereiht und erscheinen dadurch konstruiert. Dadurch bleiben manche Themen, die am Anfang vielversprechend eingeführt werden, eher oberflächlich behandelt. Insgesamt ist das Buch eine leichte, sommerliche Lektüre ohne großen Tiefgang. Wer keine anspruchsvolle oder tiefgründige Geschichte erwartet, sondern einfach unterhalten werden möchte, wird mit diesem Roman dennoch schöne Lesestunden verbringen.

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Veröffentlicht am 21.06.2026

Zwischen Lavendelfeldern und Klischees

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Die Mittvierzigerin Caro ist an einem Punkt in ihrem Leben angelangt, an dem sie sich fragt, ob sie tatsächlich für den Rest ihres Lebens so weiterleben will. Die Söhne sind aus dem Haus, der Job ist öde ...

Die Mittvierzigerin Caro ist an einem Punkt in ihrem Leben angelangt, an dem sie sich fragt, ob sie tatsächlich für den Rest ihres Lebens so weiterleben will. Die Söhne sind aus dem Haus, der Job ist öde und ihr Mann Holger nimmt sie für selbstverständlich hin, sie kocht, putzt und soll, wenn es Holger spontan einfällt, ein Abendessen für dessen Chef mit Gattin aus dem Ärmel schütteln. Das besagte ungeplante Abendessen bringt das Fass zum Überlaufen: Caro beschließt, sich einen langgehegten Plan zu erfüllen und allein vier Wochen Sprachurlaub in Frankreich zu machen. Ihr Ziel ist eine kleine Sprachschule in Uzès in Südfrankreich, wo sie auf eine nette Gruppe Gleichgesinnter trifft. Vor allem der charmante junge Sprachlehrer Armand hat es Caro angetan und trotz des Altersunterschieds scheint er sich von ihr ebenso angezogen zu fühlen.
Bei der Auswahl des Buchs habe ich nicht darauf geachtet, dass es sich um ein Buch aus dem Vani Verlag handelt, der wohl ausschließlich sogenannte Wohlfühlbücher verlegt. Mir war zwar bewusst, dass es sich bei „Au revoir und tschüss“ um leichte Sommerlektüre handelt, aber manchmal war mir das Buch dann doch zu seicht und klischeebehaftet. Beispielsweise öffnet Caro nach der Ankunft in ihrer Ferienwohnung das Fenster und riecht frisches Baguette und Lavendel, im Hintergrund erklingt leise Akkordeonmusik. Man stelle sich die Szene vor, in der ein Tourist aus dem Ausland das Fenster seiner deutschen Ferienwohnung öffnet und Bratwurst und Bier riecht, während in der Ferne ein Blasorchester spielt!
Die Handlung ist sehr vorhersehbar. Ich wäre jede Wette eingegangen, dass Caro den jungen Mann, der sich in Paris als Retter in der Not erweist, wiedertrifft. Trotz der vielen Klischees habe ich das Buch nicht ungern gelesen, die atmosphärischen Schilderungen von Land und Leuten sind sehr gelungen und erzeugen ein Urlaubsgefühl. Und eines muss man dem Vani Verlag lassen: die Gestaltung ihrer Bücher ist unschlagbar schön und geschmackvoll. Der hellblaue Farbschnitt passt perfekt zu dem wunderschön gestalteten Cover, und in der Mitte des Buchs befindet sich ein Schmuckblatt mit der Abbildung eines französischen Marktplatzes samt Brunnen und Platanen. Wer leichte Sommerlektüre mit Frankreichflair sucht, ist hier genau richtig!

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