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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.03.2026

Die Tote im Kirchturm

Ostseehölle
3

Ich freue mich immer, wenn ein neuer Band der Ostseereihe von Eva Almstädt erscheint.Ich mag die Geschichten um die Ermittlerin Pia Korritki.Dieses Mal gibt es bereits im Prolog einen Toten, bei dem es ...

Ich freue mich immer, wenn ein neuer Band der Ostseereihe von Eva Almstädt erscheint.Ich mag die Geschichten um die Ermittlerin Pia Korritki.Dieses Mal gibt es bereits im Prolog einen Toten, bei dem es sich erst viel später erschließt, wie er in den Gesamtzusammenhang passt.

Durch diesen starken Beginn ist die Spannung von Anfang an hoch und Eva Almstädt gelingt es, diese Spannung die ganze Zeit aufrechtzuerhalten.
Es werden viele Personen zu Verdächtigen und mir als Leserin hat es Spaß gemacht mit zu rätseln.
Denn durch immer neue Erkenntnisse werden so manche von Ihnen plötzlich fast zu Opfern.
Ich fand die Hinführung zum Finale schlüssig und nachvollziehbar.
Ein gelungener Krimi, mit dem mich Eva Almstädt wieder voll und ganz begeistern konnte.Aus diesem Grund gibt es von mir eine ganz klare Leseempfehlung und natürlich 5 Sterne.

  • Einzelne Kategorien
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Spannung
Veröffentlicht am 11.03.2026

Die Vergangenheit holt dich immer ein

Sieben Sommer ohne dich
0

Emery kehrt nach 7 Jahren in Ihren Heimatort zurück. Sie hat in der Zwischenzeit in Vancouver gelebt und gearbeitet und versucht ein Erlebnis von vor sieben Jahren zu verdrängen.

Es war mein erstes Buch ...

Emery kehrt nach 7 Jahren in Ihren Heimatort zurück. Sie hat in der Zwischenzeit in Vancouver gelebt und gearbeitet und versucht ein Erlebnis von vor sieben Jahren zu verdrängen.

Es war mein erstes Buch von Anja Saskia Beyer und sie hat es geschafft mich gut in die Geschichte mit zu nehmen.

Der Schreibstil war sprachlich der Zielgruppe angepasst, was zur Handlung passte.

Flüssig habe ich Seite für Seite umgeblättert, denn die Figuren waren facettenreich gestaltet und gerade bei Emery konnte ich die inneren Selbstzweifel förmlich spüren. So wollte ich Fortgang der Geschichte erfahren und wurde von diesem förmlich in das Buch gezogen.

Das Setting auf der Insel vor Vancouver hat mich beindruckt und durch die detaillierte Beschreibung hatte ich das Gefühl gemeinsam mit Emery am Strand zu sitzen und Cinnamon Buns zu essen.

Damit den Lesenden nicht nur das Wasser im Munde zusammen läuft, hat Anja Saskia Beyer als Zugabe die Rezepte von Emery am Ende des Buches beigefügt, sodass wir alles selber nachbacken können. Das finde ich eine sehr gute Idee.

Der Autorin gelingt es Themen wie Trauer, Verlust, verlorene Freundschaften und Missverständnisse in der Kommunikation behutsam in den Kontext einzuweben.

Ich habe mit Emery gefühlt, gelitten und nach Lösungen gesucht.

Alles in allem hat mir das Buch gut gefallen, auch wenn mir das Ende doch etwas zu glatt war. Das hatte etwas von "mit Zuckerguss überzogen" an sich und hat den vorherigen Erzählbogen irgendwie abgeflacht.

Von mir gibt es eine Leseempfehlung und 5 Sterne für diese Geschichte, die zum Nachdenken anregt.

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Veröffentlicht am 24.02.2026

Freundinnen sind Gold wert

Liebe auf den ersten Blick
0

Ich liebe die Bücher von Nelly Berlin, die mich mal an die Côte d'Azur entführen und mal am Krankenhausleben unserer Hauptstadt teilhaben lassen.
Dieses Mal begleiten wir die drei Freundinnen Ina , Helia ...

Ich liebe die Bücher von Nelly Berlin, die mich mal an die Côte d'Azur entführen und mal am Krankenhausleben unserer Hauptstadt teilhaben lassen.
Dieses Mal begleiten wir die drei Freundinnen Ina , Helia und Emmy, die schon früher viel zusammen gemacht haben und jetzt in Berlin wieder in einer WG leben.Denn Emmy hat es endlich geschafft, sich in München von ihrem toxischen Freund zu trennen und auch ihre Doktorandenstelle aufzugeben, um in Berlin in einem Start-up einen neuen Job anzutreten.
Ich wollte nur mal kurz reinlesen und schon bin ich tief in die Geschichte eingetaucht und konnte das Buch erst zur Seite legen, als ich die letzte Seite umgeblättert hatte.Der Schreibstil ist, wie ich es von der Autorin kenne, voller Leichtigkeit und sehr spritzig.
Die Figurengestaltung war sehr gelungen. Dieses Mal haben mir die männlichen Protagonisten am besten gefallen. Ich war quasi von Beginn an schockverliebt in Clark und Thor, dieser Name gefällt mir einfach besser als Aaron.
Nelly Berlin gelingt es wunderbar einen Erzählbogen zu spannen, der über Frauenfreundschaft, toxische Exfreunde, manipulative Eltern und wissenschaftliche Arbeit so Vieles beinhaltet, ohne überladen zu wirken.Und all das garniert mit ganz viel Liebe.
Auch wenn ich manches Hindernis schon früh erahnt habe, konnte mich die Autorin bis zum Ende fesseln.

Ich hatte unterhaltsame, aber auch sehr emotionale Lesestunden mit dem Roman, der mich durchweg begeistern konnte.
Das Ende für die drei Freundinnen hat mich erleichtert aufseufzen lassen und mein romantisches Herz berührt.

Ich hoffe, dass Nelly Berlin diese zauberhaften Ideen so schnell nicht ausgehen werden, damit ich noch viele weitere Geschichten von ihr lesen kann.
Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und natürlich 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 02.02.2026

Manchmal benötigt man einen Ortswechsel

Meerglück, friesisch blau
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Ich kannte schon einige Bücher von Stina Jensen, die mir sehr gut gefallen haben. Aus diesem Gurnd war ich neugierig auf dieses Gemeinschaftswerk mit Hannah Juli zusammen.

Und was soll ich sagen, es hat ...

Ich kannte schon einige Bücher von Stina Jensen, die mir sehr gut gefallen haben. Aus diesem Gurnd war ich neugierig auf dieses Gemeinschaftswerk mit Hannah Juli zusammen.

Und was soll ich sagen, es hat mich restlos begeistert. Der Schreibstil war aus einem Guss, sodass es Freude bereitet hat, die Seiten umzublättern.

Das Setting auf der Insel Föhrhat mir gut gefallen und die Beschreibungen waren so bildhaft, dass ich mir alles gut vorstellen konnte.

Ich habe den Autorinnen an den Lippen gehangen und die Geschichte von Liv atemlos verfolgt.

Stina Jensen und Hannah Juli greifen sehr ernste Themen auf, die sie aber voller Empathie für ihre Figuren schildern .Behutsam erfahren wir Lesende was Liv und auch Matthis widerfahren ist.

Die Verlorenheit der beiden, die mit Schicksalschlägen zu kämpfen hatten und die daraus resultierenden Gefühle, waren für mich zwischen den Buchseiten absolut fühlbar.

Beim Lesen bin ich vollkommen in die Geschichte eingetaucht, es war wie ein Sog. Ich habe mit den beiden gelitten, gefühlt, gebangt und beim positiven Ende erleichtert aufgeseufzt.

Denn gerade das Ende hat mich zutiefst berührt und läßt mich hoffnungsfroh zurück.

Ich bin schon ganz gespannt auf Band 2, wenn es um die Pensionswirtin Kristin geht.

Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung und 5 "friesische" Sterne.

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Veröffentlicht am 01.02.2026

Werden wir auch so, wenn wir alt sind ?

Pleiten, Pech und Papa
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In diesem Buch lernen wir die Mittfünfzigerin Carmen kennen, die kurzzeitig ihrem 83 jährigen Papa beherbergt, dessen Haus von der Ahrtalflut betroffen ist.

Was da so alles passieren kann, wenn zwei Generationen ...

In diesem Buch lernen wir die Mittfünfzigerin Carmen kennen, die kurzzeitig ihrem 83 jährigen Papa beherbergt, dessen Haus von der Ahrtalflut betroffen ist.

Was da so alles passieren kann, wenn zwei Generationen mit vollkommen unterschiedlichen Lebenseinstellungen auf engen Raum zusammen leben wird von Kristina Hortenbach humorvoll geschildert.

Heinz, der Papa ist ein wahres Schlitzohr mit einem Herz aus Gold, viele seiner Eigenheiten, habe ich schon bei so manchen Senioren beobachten können. Carmens Gedanken vor einem Klassentreffen, mit Mitschülern, die sie Jahrzehnte nicht gesehen hat, waren nachvollziehbar geschildert. Mir wurde auch schon einmal auf einem solchen Treffen gesagt, dass ich mich nicht verändert hätte, von einem Mitschüler, den ich leider nicht wiedererkannt habe.

Auch die Nebenfiguren sind liebevoll gestaltet, Thea die Freundin der Protagonistin habe ich direkt ins Herz geschlossen.

Die Autorin packt viele Themen in den Roman, sodass manche Erzählstränge fast versanden, bevor sie schlussendlich doch noch aufgeklärt werden. Gerade die Geschichte um Dominik hätte es in meinen Augen nicht gebraucht, vor allem weil sie doch sehr oberflächlich abgehandelt wurde.

Bei der Schilderung der Begegnungen von Heinz und Carmen mit der Presse ( Zeitung, Fernsehen und Radio ) kommt der Autorin ihre Tätigkeit als Reporterin auf jeden Fall zu Gute.

Alles in Allem eine herzerfrischende Geschichte, auch wenn sie zwischenzeitlich ein paar Längen aufweist.

In der Hoffnung nicht selbst mit Excel Listen und Tiefkühlprodukten alt zu werden, läßt mich das Buch mit einem Schmunzeln zurück.

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