Cover-Bild Weil sie lügt
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16,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Droemer Taschenbuch
  • Themenbereich: Belletristik - Thriller: Psycho
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 384
  • Ersterscheinung: 01.06.2026
  • ISBN: 9783426567005
Caroline Seibt

Weil sie lügt

Thriller | Von Glauser-Preisträgerin Caroline Seibt

Zwei Schwestern – eine Wahrheit, die alles zerreißt

»Weil sie lügt« – ein Psychothriller voller Twists und atemberaubender Wendungen von Glauser‑Preisträgerin Caroline Seibt. Nervenkitzel und emotionale Wucht verdichten sich bis zur letzten Seite.

Juli ist weg.

Die Polizei ist überzeugt, dass sie ermordet wurde. Der Hauptverdächtige: Ausgerechnet ihr eigener Vater. Während die Familie unter den Anschuldigungen zerbricht, versucht Julis jüngere Schwester Anna stark zu sein – für ihre Eltern, die an der Trauer ersticken. Vor allem aber für ihren kleinen Bruder, der noch nicht begreift, dass Juli nie mehr zurückkommen wird. Als die Ermittlungen kurz vor dem Durchbruch stehen, muss Anna sich eingestehen, dass der Albtraum für ihre Familie noch nicht vorbei ist. 

Er hat gerade erst angefangen.

Psychologische Spannung zum Mitfiebern

Caroline Seibt ist die preisgekrönte Autorin von »Das gestohlene Kind«. Sie versteht es meisterlich, Spannung aufzubauen, die sich fast bis ins Unerträgliche steigert. Wer die Thriller von Freida McFadden, Vera Buck oder Melanie Raabe liebt, kommt hier voll auf seine Kosten.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.06.2026

Caroline Seibt zeigt, wie ein genialer Thriller geht!

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Annas 23jährige Schwester Juli ist verschwunden. Schnell wird der Vater verdächtigt, sie ermordet zu haben. Familie Brunner beginnt zu zerbrechen und Anna versucht verzweifelt, für alle, besonders den ...

Annas 23jährige Schwester Juli ist verschwunden. Schnell wird der Vater verdächtigt, sie ermordet zu haben. Familie Brunner beginnt zu zerbrechen und Anna versucht verzweifelt, für alle, besonders den kleinen Bruder Leon, stark zu sein. Doch sogar die Familie, für die sie babysittet, wendet sich von ihr ab. Für Anna ist das jedoch aus anderen Gründen nicht akzeptabel.

Die Story wird aus den beiden Perspektiven von Anna und der Ermittlerin Katharina Engels in Ichform erzählt. Das mag ich gern und gibt unterschiedliche Informationen. Man lernt Anna kennen, die ihren inhaftierten Vater vermisst und sich um die depressive Mutter, den kleinen Bruder und sich selbst kümmern muss. Das allein macht schon fassungslos.

Kurt Hofer, ein verurteilter Mörder, bringt die Ermittler auf eine Spur, die den Cold Case wieder aktiviert. Katharina Engels wird von ihren Kollegen Kowalski und Faber nicht als Chefermittlerin anerkannt. Nur Miran ist auf ihrer Seite. Dieses Thema wird sehr stark ausgearbeitet. An sich gut, nur für mich schon wieder arg klischeehaft und zu dick aufgetragen.

Mich beeindruckt, wie Caroline Seibt es geschafft hat, die Story in der Mitte, also ab Teil zwei, regelrecht kippen zu lassen und damit alle bis dahin als sicher geglaubten Fakten lässig vom Tisch zu wischen. Doch damit nicht genug, es gibt eine Wendung nach der anderen. Es gibt immer wieder Spannungsspitzen, Längen dagegen erfreulicher Weise nicht. Mich haben die Wendungen fast schwindelig gemacht. Alles, was bisher logisch schien, war plötzlich völlig anders. Und das in sich stimmig, also auch wieder logisch. Atemberaubend!

Der Showdown ist krass! Motiv, Täter und Zusammenhänge sind absolut überraschend, aber komplett logisch aufgebaut. So seltsam es klingen mag, mir geht es ans Herz und an die Nieren, es macht mich wütend und traurig zugleich. Welche Gefühlsachterbahn! Hier ist Carolin Seibt etwas ganz Besonderes gelungen. Erfrischend anders, erfreulich neuartig, da gebe ich die vollen fünf Sterne. Rebecca Veil und Elke Appelt haben daran ebenfalls ihren Anteil. Sie haben den Text exzellent eingesprochen!

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Veröffentlicht am 28.06.2026

Wendungen über Wendungen

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„Weil sie lügt“ von Caroline Seibt beschreibt den Alptraum einer jeden Familie - die 23jährige Juli ist seit gut einem Jahr spurlos verschwunden. Trotz fehlender Leiche geht die Polizei von einem Verbrechen ...

„Weil sie lügt“ von Caroline Seibt beschreibt den Alptraum einer jeden Familie - die 23jährige Juli ist seit gut einem Jahr spurlos verschwunden. Trotz fehlender Leiche geht die Polizei von einem Verbrechen aus. Während der Vater, unter Mordverdacht stehend, im Gefängnis sitzt und die Mutter, sowohl depressiv, als auch völlig überfordert, das Bett nicht mehr verlässt, muss Anna, die ihrer älteren Schwester sehr nahe stand, stark sein. Stark für sich, stark für ihren kleinen Bruder Leon und stark für die nervenaufreibende Spurensuche und Wahrheit rund um Julis Verschwinden.

Caroline Seibt war mir bis zu diesem Buch ehrlich gesagt gar kein Begriff. Vielmehr war es der vielversprechende Klappentext der mich, auf der Suche nach einer nervenaufreibenden Schwitzablenkung, gleich ansprach und sehr schnell überzeugt hat. Einstiegsprobleme gab es dann - wie erhofft - auch keine, vielmehr haben mich der eingängige Schreibstil und die spannende Story gleich von Beginn an gefesselt. Im weiteren Verlauf waren es dann die zahlreichen Wendungen, die mich durchweg bei Atem gehalten, aber auch ganz schön aufs Glatteis geführt und bei der Stange gehalten haben. Wobei natürlich auch die Sympathie für die Protagonisten eine nicht unwesentliche Rolle gespielt hat.

Da ich bei der Hitze momentan etwas lesefaul bin, bzw. berechtigte Angst hatte evtl. an den einzelnen Seiten kleben zu bleiben, habe ich mich übrigens für das Hörbuch entschieden und dies auch zu keinem Zeitpunkt bereut. Erzählt wird aus zwei Perspektiven - zum einen aus Sicht von Anna, zum anderen aus Sicht der Ermittlerin Katharina. Beide wurden durch die Sprecherinnen Rebecca Veil und Elke Appelt, sehr gut verkörpert, so dass sich der Handlung insgesamt, trotz überhitzter Hirnleistung, wunderbar folgen lies und damit

Fazit: Wendungen über Wendungen und nicht vorhersehbare Spannung bis zum Schluss. Mich hat dieser psychologisch raffinierte Thriller bestens unterhalten!

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Veröffentlicht am 22.06.2026

Wer lügt hier eigentlich?

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Alles beginnt mit dem plötzlichen Verschwinden von Juli, was eine ohnehin schon fragile Familie völlig aus den Angeln hebt. Julis jüngere Schwester Anna weihert sich tatenlos zuzusehen. Sie beginnt, auf ...

Alles beginnt mit dem plötzlichen Verschwinden von Juli, was eine ohnehin schon fragile Familie völlig aus den Angeln hebt. Julis jüngere Schwester Anna weihert sich tatenlos zuzusehen. Sie beginnt, auf eigene Faust in ein Nest voller dunkler Geheimnisse zu stechen.

Caroline Seibt hat so einen tollen, metaphorischen Schreibstil, der gleichzeitig so packend und rasant ist, dass man regelrecht durch die Seiten peitscht. Die Dynamik ist der absolute Wahnsinn, weil wir die Geschichte abwechselnd aus der Ich-Perspektive von Anna und der Ermittlerin Katharina erleben. Besonders toll waren die super kurzen Kapitel, die immer mit so heftigen Cliffhangern enden, dass man einfach immer weiterlesen muss. Ich habe beim Lesen eine regelrechte Paranoia entwickelt und wirklich jeden Charakter im Buch abwechselnd verdächtigt, weil dort einfach niemand eine weiße Weste hat. Und der finale Plottwist? Absolut genial.

Wenn ich ganz pingelig sein müsste, gab es am Ende ein kleines Rätsel um einen Angriff in einem Wohnwagen, das für mich nicht ganz aufgelöst wurde, aber das verblasst komplett neben diesem genialen Finale.

Mein Fazit ist deshalb eine ganz dicke Liebeserklärung an dieses Buch, denn es ist für mich ein absolutes Jahreshighlight. Es geht von der ersten Seite an so rasant und spannend los, dass es der absolute Endgegner für jede Leseflaute ist. Wenn ihr Psychothriller liebt, die euch emotional komplett zerlegen und bis zum Schluss im Dunkeln tappen lassen, dann ist dieses Buch ein absolutes Muss für euer Bücherregal.

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Veröffentlicht am 22.06.2026

Ein Buch, das mich immer wieder überrascht hat

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Nach dem Verschwinden ihrer Schwester Juli steht Annas Leben plötzlich komplett Kopf. Als ausgerechnet ihr Vater unter Mordverdacht gerät, wird die Situation für die Familie immer belastender. ...

Nach dem Verschwinden ihrer Schwester Juli steht Annas Leben plötzlich komplett Kopf. Als ausgerechnet ihr Vater unter Mordverdacht gerät, wird die Situation für die Familie immer belastender. Während Anna verzweifelt nach Antworten sucht, stößt sie auf immer mehr Ungereimtheiten und Geheimnisse. Schnell wird deutlich, dass die Wahrheit viel komplizierter ist, als sie zunächst geglaubt hat.

Besonders gut gefallen hat mir der Schreibstil der Autorin. Das Buch lässt sich sehr flüssig lesen und die kurzen Kapitel sorgen dafür, dass man ständig noch ein Kapitel weiterlesen möchte. Gleichzeitig schafft es die Autorin, immer wieder neue Fragen aufzuwerfen und die Spannung durchgehend hochzuhalten. Gerade diese Mischung aus Spannung, Atmosphäre und immer neuen Verdachtsmomenten hat dafür gesorgt, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen wollte.

Auch die Figuren haben mir insgesamt sehr gut gefallen. Vor allem Anna konnte ich über weite Strecken gut nachvollziehen. Man spürt, wie sehr sie unter dem Verschwinden ihrer Schwester leidet und gleichzeitig versucht, für ihre Familie stark zu sein. Besonders gelungen fand ich, dass die Charaktere sehr vielschichtig gezeichnet sind. Mit jeder neuen Information verändert sich der Blick auf einzelne Figuren und ihre Motive, sodass man seine Einschätzungen immer wieder überdenken muss.

Die Autorin streut im Verlauf der Geschichte immer wieder neue Hinweise und Verdachtsmomente ein, sodass ich während des Lesens ständig neue Theorien entwickelt habe. Kaum war ich überzeugt, einer Lösung auf der Spur zu sein, wurde diese wenig später wieder infrage gestellt. Besonders gelungen fand ich, wie sich nach und nach einzelne Puzzleteile zusammenfügen, ohne dass die eigentliche Auflösung zu früh vorhersehbar wird.

Am meisten überrascht hat mich die Auflösung. Während des Lesens hatte ich verschiedene Vermutungen und andere Personen im Verdacht, aber mit dieser Entwicklung habe ich überhaupt nicht gerechnet. Gerade deshalb hat die Auflösung für mich sehr gut funktioniert. Im Nachhinein ergeben viele Dinge Sinn, aber während des Lesens hat die Autorin die entscheidenden Hinweise geschickt verborgen.

Natürlich hat die Geschichte auch ein paar kleinere Schwächen und es gab einzelne Momente, die ich nicht ganz nachvollziehen konnte. Das hat meinen Lesegenuss aber kaum beeinträchtigt. Insgesamt wurde ich von der ersten bis zur letzten Seite hervorragend unterhalten, habe mitgerätselt, mitgefiebert und meine Theorien immer wieder über den Haufen werfen müssen. Gerade die überraschende Auflösung, die vielschichtigen Figuren und die Themen Schuld, Verantwortung und die Folgen von Entscheidungen haben dafür gesorgt, dass mich die Geschichte auch nach dem Zuklappen des Buches noch beschäftigt hat.

Für mich ist „Weil sie lügt“ ein spannender und atmosphärischer Thriller, der mit zahlreichen Wendungen aufwartet und es immer wieder schafft, den Leser auf eine falsche Fährte zu locken. Wer gerne miträtselt und Geschichten mag, bei denen nicht alles so ist, wie es zunächst scheint, sollte diesem Buch definitiv eine Chance geben.

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Veröffentlicht am 20.06.2026

Wer hat lügt hier?

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Die Story entwickelt gleich von Anfang an einen Sog. Der Aufbau ist gelungen, man erfährt nur häppchenweise Teile der Vergangenheit. Das hat mich neugierig gemacht. Was ist geschehen? Juli ist verschwunden, ...

Die Story entwickelt gleich von Anfang an einen Sog. Der Aufbau ist gelungen, man erfährt nur häppchenweise Teile der Vergangenheit. Das hat mich neugierig gemacht. Was ist geschehen? Juli ist verschwunden, aber ist sie auch wirklich tot? Anna könnte mehr über die Nacht davor sagen, aber vielleicht würde es sie belasten, also schweigt sie. Der Vater wird verdächtigt und im Gefängnis. Sie ist in einer schwierigen Position, sie muss sich um alles in der Familie kümmern. Sie scheint ständig in Alarmbereitschaft zu sein. Die Mutter ist wahrscheinlich depressiv oder psychisch krank und fern der Realität, wie es scheint. Anna versucht, so gut es geht, den kleinen Leon zu schützen und ihn von den Geschehnissen fern zu halten. Sie nimmt das Zepter selbst in die Hand, geht eigenen Verdächtigungen nach und begibt sich in Gefahr. Fűr die Polizei gibt es nur einen Verdächtigen, die Ermittlungen gehen nur in eine Richtung. Nur eine Polizistin verfolgt andere Ziele und es gibt Gründe dafür.
Und dann kommt alles noch mal ganz anders, als erwartet. Ich finde es toll, wie die Autorin mit der Erwartungen des Lesers gespielt hat. Na klar gibt es die eine oder andere "offene Stelle", die sich nicht ganz erschließt, bzw. in der Story keinen richtigen Platz hatte. Dennoch super clever konstruiert, mit einem Spannungsbogen, der vom Anfang bis zum Ende fesselt. Falsche Fährten und viele Fragezeichen lassen einen nur so durch das Buch "fliegen". Auch der Erzählstil ist toll mit einer bildreichen Sprache. Das Buch hat mich echt begeistert!

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